Archiv mit Nachrichten

uf den 7. Juni 2020 fällt der 23. Jahrestag des ersten päpstlichen Besuches von Johannes Paul II. im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Der Papst betete damals vor dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und am Grab der damals sel. Faustina  und hielt eine Rede, in der er viele wichtigen Themen berührte. Er sprach u.a. darüber, dass der Mensch nichts so notwendig braucht, wie die Barmherzigkeit Gottes; dass er die Botschaft der Barmherzigkeit mit in den Vatikan genommen hat und dass sie sein Pontifikat ausmacht. Er bedankte sich auch dafür, dass er den Wunsch Jesu erfüllen und in Polen das Fest der Barmherzigkeit einführen konnte. Mit einer besonderen Botschaft wandte er sich an die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, indem er sie ermunterte ihr Apostolat zu entwickeln, das Gott ihnen durch Schwester Faustina anvertraute.

Unter diesem Motto werden am 5. Tag jeden Monats im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes am alten Marktplatz in Płock Treffen organisiert, die es ermöglichen die barmherzige Liebe Gottes durch das Zeugnis verschiedener Menschen kennenzulernen. Das Programm beginnt um 17 Uhr mit der Votivmesse über die Heilige Schwester Faustina Kowalska. Nach der Messe, gegen 17:45 Uhr folgt das Treffen mit Zeugen der Barmherzigkeit Gottes. Im Juni wird Schwester Elżbieta Siepak ZMBM aus dem Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki ihre Erfahrung mit der Barmherzigkeit Gottes teilen.

Am 22. Mai 2020 (Freitag) beginnt in der gesamten Kirche die Novene vor dem Pfingstfest. In den Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit wie auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki ist die Novene mit der Maiandacht verbunden. Man kann daran auch durch die On-line-Übertragung teilnehmen  und um das Licht sowie um alle Gaben des Heiligen Geistes für sich, für die Kirche und die Welt bitten. Der Heilige Geist ist es, der uns zur vollkommenen Erkenntnis Jesu führt. Er entdeckt vor uns die Tiefe der barmherzigen Liebe Jesus und lehrt uns Seine Gegenwart und Sein Wirken in unserem Alltag zu erkennen. Am letzten Tag der Novene findet im Heiligtum in Lagiewniki eine Nachtanbetung statt.

 

Am Vorabend von Pfingsten, am 30. Mai 2020, findet im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki eine Gebetsmahnwache statt, die von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet wird. Während dieses Gebets werden wir die Anwesenheit und die Kraft des Heiligen Geistes herbeirufen und Ihn für Seine Werke preisen. Das Gebet beginnt in der Basilika um 21:00 Uhr mit der Konferenz von Priester Krzysztof Kowal MS und endet mit der Heiligen Messe um Mitternacht. In der Messe werden sich diejenigen, die die 30-tägige Vorbereitung durchlaufen sind, feierlich durch Maria dem barmherzigen Gott anvertrauen. Wir laden zur Teilnahme an der Mahnwache ebenfalls online auf www.milosierdzie.pl ein.

Es besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Reservierung im Haus der Heiligen Schwester Faustina zu übernachten (Tel.-Nr.: 730 950 521). Aufgrund der begrenzten Anzahl an Zimmern, werden die Gäste gemäß der Reihenfolge der Anmeldung angenommen. Herzliche Einladung!

Nach ihrem Dienst im Sozialheim in Kalisz, der Quarantäne und einem kurzen Aufenthalt im Kloster sind die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki wieder an die vorderste Front im Kampf gegen den Coronavirus zurückgekehrt. Schwester Iwona aus der Gemeinschaft in Radom hat sich den Schwestern Zacheusza und Sancja mitangeschlossen. Nun werden die Schwestern im Sozialheim in Brzeg Dolny in der Nähe von Breslau dienen. Sie werden im Gebet durch die Schwestern unterstützt, die apostolisch in den Klostern und Werken der Kongregation tätig sind.

Unter www.faustyna.pl gibt es die Anmeldung zum Gebet des Barmherzigkeitsrosenkranz zur Beendigung der Coronavirus-Pandemie, für die notwendigen Gnaden für die Kranken, Sterbenden und diejenigen, die gegen den COVID-19-Virus kämpfen, sowie für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und die vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes. Jesus sagt zur Heiligen Faustina: „Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht mit Vertrauen an meine Barmherzigkeit wendet” (TB 300). Um sich dem Gebet anzuschließen, muss man in dem Plan eine Uhrzeit auswählen, auf „Anmelden” klicken und ein kurzes Formular ausfüllen. Man kann sich dem Gebet für einen Monat, 14 Tage, 7 Tage, oder jeden Tag aufs Neue anschließen. Lasset uns dieses Gebet mit Zuversicht sprechen und dem himmlischen Vater seinen Sohn, Jesus Christus und mit ihm – uns selbst und die ganze Welt – opfern.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Auf den 27. Mai 2020 fällt der 14. Jahrestag des Besuches vom Papst Benedikt XVI. im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Der Heilige Vater betete vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, in der Kapelle der Ewigen Anbetung. In der Basilika begegnete er den Kranken, die – wie er sagte – die beredtsten Zeugen der Barmherzigkeit Gottes sind und einen aktiven Anteil an der Erlösung der Welt haben. Während der Generalaudienz in Rom erinnerte er mit folgenden Worten an den Besuch im Heiligtum in Lagiewniki: Ich hatte die Möglichkeit hervorzuheben, dass allein die Göttliche Barmherzigkeit das Geheimnis des Menschen erleuchtet. (…) Bei der Betrachtung der leuchtenden Wunden des auferstandenen Christus empfing Schwester Faustyna Kowalska für die Menschheit eine Botschaft des Vertrauens, die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit (…) Diese Botschaft ist wirklich eine zentrale Botschaft gerade für unsere Zeit: die Barmherzigkeit als Kraft Gottes, als göttliche Grenze gegen das Böse der Welt.

 

Am Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki funktioniert ein Online-Shop des Verlags „Misericordia” der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. In ihm kann man vor allem das „Tagebuch” der Heiligen Schwester Faustina erhalten, das eine ausgezeichnete Lektüre für jede Zeit, besonders aber für die Wochen der Fastenzeit, die wir aktuell zu Hause erleben, ist. Das Werk der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes bietet „Misericordia” in der traditionellen Buchform sowie in einer Audioversion an, insbesondere in einer Radioadaption, d.h. in chronologischer Reihenfolge der Ereignisse. Darüber hinaus werden angeboten: Reproduktionen des gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus aus dem Sanktuarium in Łagiewniki, Gebetsbücher zur Barmherzigkeit Gottes und andere Positionen, die die barmherzige Liebe Gottes näher bringen und in den geistigen Reichtum der Heiligen Schwester Faustina einführen. Der Online-Shop ist erreichbar unter: www.misericordia.faustyna.pl Bestellungen können auch an folgende Adresse gesendet werden: sklep@faustyna.pl

 

Anlässlich des 20. Jubiläums der Heiligsprechung der Heiligen Schwester Faustina erschien im Verlag „Znak“ ein neues Kinderbuch von Ewa Czaczkowska mit dem Titel „Heilige Faustina und Gottes Barmherzigkeit“. Anhand der Pilgerreise einer Familie zum Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki erzählt das Buch auf einfache und für Kinder interessante Weise über die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes und ihre Mission; darüber, was Barmherzigkeit ist und wie man sie im Alltag erleben kann. Es lehrt Vertrauen in Gott und das Praktizieren von guten Taten für Menschen, denen man begegnet. Die Illustrationen zum Text wurden durch Katarzyna Fus erstellt.

Anlässlich des. 20. Jahrestage der Heiligsprechung der Heiligen Schwester Faustina kehrt nach Renovierung der Beichtstuhl, an dem die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes fast 6 Jahre lang beichtet, in das Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki zurück. Der Beichtstuhl ist ein stummer Zeuge der Geheimnisses ihres Herzens und der barmherzigen Liebe Gottes, die sie erfuhr. In ihrem „Tagebuch“ finden sich viele Worten, in denen sie über die Großartigkeit dieses Geschenks spricht, dank dessen die schwachen und sündigen Menschen durch den Dienst des Priesters dem barmherzigen Gott begegnen. Dort – sagt Jesus – gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt, auch nicht äußere Zeremonien, sondern es genügt, zu Füßen Meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen. Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren – so ist es anders bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollends. Ihr Armseligen, die ihr das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird (TB 1448). Die Beichtstuhl-Reliquie wird in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina, den Gläubigen dazu dienen, die unglaublich barmherzige Liebe Gottes zu erfahren.

Traditionsgemäß kommen im Mai in allen Kirchen in Polen und sogar an den Bildstöcken die Gläubigen zusammen, um die sog. „Majowka” – Andacht zu Ehren der Mutter Gottes, verbunden mit  der gesungenen Lauretanischen Litanei – zu feiern. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Maiandachten in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr statt. Dank der On-line-Übertragung sind sie auch auf der Internetseite: www.faustyna.pl sowie  auf www.sanktuarium.faustyna.pl zu verfolgen.

Die hl. Faustina wird vor allem mit den Visionen des Barmherzigen Jesus in Verbindung gebracht. Ganz selten verbindet man sie mit den Visionen der Mutter Gottes – hatte sie doch einige Dutzend von diesen. In diesen Begegnungen belehrte Maria Schwester Faustina über das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben, stärkte sie und begleitete sie in der prophetischen Mission. Ich bin eure Mutter aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  (TB 449) – sagte sie – Ich bin nicht nur Königin des Himmels, sondern auch Mutter der Barmherzigkeit und deine Mutter (TB 330).

Maria war für Schwester Faustina vor allem die Mutter des Sohnes Gottes – der fleischgewordenen Barmherzigkeit und aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  auch die Mutter eines jeden Menschen. Als die liebevolle und beste Mutter und Meisterin des geistlichen Lebens lehre sie, wie man Gott in seiner Seele anbeten, Gottes Willen erfüllen  und das tägliche Kreuz lieben soll. Sie belehrte Faustina auch, welche Tugenden und wie sie diese üben soll, die bei der Entwicklung der Haltung des Vertrauens auf Gott und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten hilfreich sind. Ich erblickte die Muttergottes, – schrieb Schwester Faustina – die mir sagte: O wie angenehm ist Gott eine Seele, die treu dem Hauch seiner Gnade folgt. Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB 635).

Als die Kongregation der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Mutter Gottes zu ihrer himmlischen Generaloberin wählte, sah Schwester Faustina in einer Vision alle Schwestern, die vom Mantel der Mutter Gottes umhüllt waren und hörte die Worte  einer großen Versprechung: Jede, die bis zum Tode eifrig in Meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont.  Ich wünsche, dass sich jede durch folgende Tugenden auszeichnet: Demut und Sanftmut, Reinheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit. Nach diesen Worten entschwand mir dir ganze Kongregation; ich blieb mit der Heiligsten Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes, wie er im Leben anzuwenden sei und wie man sich restlos Seinem heiligsten Urteil unterwerfen soll. Gott zu gefallen, ist nicht möglich, ohne Seinen heiligen Willen zu tun. Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle Ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in Seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer (TB 1244).

 

Renovierte Gästezimmer im „Haus Hl. Schwester Faustina” im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki stehen den Pilgern zur Verfügung. Die Möglichkeit, an dem Ort zu übernachten, an dem einst die Heilige Schwester Faustina lebte und arbeitete und wo sie viele ungewöhnliche Begegnungen mit Jesus und der Heiligen Gottesmutter erlebte, schafft eine zusätzliche Amtosphäre für Gebet und Besinnung.

Neben dem Empfang befindet sich auch eine Rekonstruktion der Zelle der Heiligen Schwester Faustina mit einzigartigen Souveniers, die der Heiligen gehörten und von ihr benutzt wurden. Die Besucher können hier über die Geschichte des Ortes lernen und sich anhand der verfügbaren Audioaufnahmen mit der Botschaft der Barmherzigkeit Gottes vertraut machen. Im Souvenierladen kann man das „Tagebuch” sowie andere Erinnerungsstücke, die mit dem Sanktuarium verbunden sind, erwerben.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit bietet allen, die länger im Sanktuarium in Łagiewniki bleiben möchten, um Zeit in Gebet und Besinnung im Treffen mit dem barmherzigen Jesus und der Heiligen Schwester Faustina zu verbringen, die Möglichkeit, an diesem einzigartigen Ort zu übernachten. In dem Haus werden sowohl organisierte Gruppen als auch individuelle Pilger aufgenommen.

Zimmerreservierung: noclegi@faustyna.pl, Tel: +48 730 955 521 oder persönlich in der Rezeption

Weitere Informationen finden Sie unter www.sanktuarium.faustyna.pl. Fotos aus dem „Haus Hl. Schwester Faustina” finden Sie in der Galerie.

 

Im Jahr 2019 wurden auf der Baustelle des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock am Alten Markt, an dem Ort, an dem die prophetische Mission der Hl. Schwester Faustina mit der Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus begann, die mit der dritten Realisationsetappe verbundenen Arbeiten des Architekten Jacek Jaśkowiec fortgesetzt. Diese Arbeiten betrafen hauptsächlich Dächer, Außenwände und die Kirchenfassade, die aus roten Klinkerziegeln erbaut wurden. Auch der Kirchturm wurde in Klinker gebaut. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten wird kontinuierlich die äußere Fenster- und Türschreinerei installiert. Für 2020 ist geplant, die Holzarbeiten an den Gebäuden (des Sanktuariums und der sozialen Einrichtungen für Pilger) abzuschließen, das Dach abzudecken und die Fassaden einschließlich der Bemalung zu fertig zu stellen. Geplant ist ebenso, sofern finanziell machbar, der Beginn der Arbeiten an der Bewirtschaftung des Geländes (Parkplätze, Gehwege, Stadtmobiliar). Die Schwestern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die diesen Bau leiten, danken für das Gebet und die finanzielle Unterstützung, dank der die Arbeiten nnicht gestoppt wurde, sondern weiter vorangehen. Im Sanktuarium von Płock empfehlen die Schwestern im täglichen Gebet dem barmherzigen Gott alle Spender und Menschen, die das Werk auf unterschiedliche Weise unterstützen. Spenden für den Bau des Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Zgromadzenie Sióstr Matki Bożej Miłosierdzia
Stary Rynek 14/18
09-404 Płock

Bank PEKAO SA
I O w Płocku
ul. Kolegialna 14a

SWIFT-Code: PKOPPLPW
PLN: IBAN-Nummer: 72 1240 3174 1111 0000 2890 0836
USD: IBAN- Nummer: 56 1240 3174 1787 0010 1057 7746
EUR: IBAN- Nummer: 28 1240 3174 1978 0010 1057 7818

Auf der Internetseite: faustyna.pl steht das Faltblatt „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit” zum Herunterladen für eine nicht kommerzielle Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit bereit. Das Faltblatt enthält die wichtigsten Worte Jesu, die die Apostelin der Barmherzigkeit in ihrem „Tagebuch” festgehalten hat. Das Faltblatt wurde in 15 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2019 wurde das Faltblatt als PDF-Datei 618 Male von der Internetseite: faustyna.pl heruntergeladen. In spanischer Sprache wurde es von 226 Personen heruntergeladen, in polnischer – 136, in englischer – 81, in französischer – 68, italienischer – 38, in deutscher – 25, in russischer – 13 Male. In einigen Fällen wurde das Faltblatt in zwei oder mehr Sprachen heruntergeladen.

Während der Pandemie hat der Krakauer Komponist Piotr Pałka eine Musik zum Akt „Jesus, ich vertraue auf Dich“, dem bekanntesten Gebet zur Barmherzigkeit Gottes, das täglich von vielen Millionen Menschen weltweit ausgesprochen wird, geschrieben. Die Lieder, die auf Polnisch und Italienisch von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki aufgenommen wurden hatten ihre Prämiere am Fest der Barmherzigkeit 2020. Der Komponist widmet seine Werke allen, die von der Pandemie des Coronavirus betroffen sind, insbesondere in Polen und Italien. Die Lieder sind auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl verfügbar.

Am 18. Mai 2020, am hundertsten Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, werden die Gläubigen aus Australien und Ozeanien um 15 Uhr zum dritten Mal gemeinsam den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten. Die Aktion ist ein Ergebnis des Kongresses der Barmherzigkeit Gottes in Melbourne im Jahr 2018 und vereint die Menschen im Gebet zweimal im Jahr: Am 18 Mai – dem Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, und am 13. September – dem Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes. Auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit nehmen daran teil. Dieses Jahr am 18. Mai werden die Gläubigen aus aller Welt in folgenden Anliegen beten:

  • Dass der barmherzige Vater die Welt von der Pandemie befreit und uns erlaubt, in die Kirchen zurückzukehren.
  • Dass die Priester, die dieses Jahr geweiht werden, zu Aposteln der Barmherzigkeit Gottes werden.
  • Dass die Gläubigen aufs Neue von der Lehre des Heiligen Johannes Paul II schöpfen.
  • Für die Bekehrung der Welt zum barmherzigen Jesus.
  • In all unseren persönlichen Anliegen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.worldchaplet.org

https://www.worldchaplet.org/en/poland.html

https://www.worldchaplet.org/en/submit-a-prayer.html

https://www.worldchaplet.org/en/map-of-prayers.html

Auf Bitte der Pilger, die aufgrund der Pandemie nicht in die Haupstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes im Sanktuarium in Krakau- Łagiewniki kommen können, kümmert sich die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit gemeinsam mit dem Rektor des Sanktuariums darum, dass die Heiligen Messen auch in anderen Sprachen gehalten werden. Jeden Sonntag um 12 Uhr polnischer Zeit wird die Eucharistie auf Englisch gefeiert. Am Sonntag, den 17. Mai um 17 Uhr wird es eine Messe auf Spanisch geben. Die Teilnahme daran ist online auf www.faustyna.pl, auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl und in der App Faustyna.pl möglich.

Der Film „Die Heilige Faustina im Licht der Barmherzigkeit“, unter Regie von Piotr Weychert ist ab sofort auf You Tube. Es handelt sich dabei um einen dramatischen Dokumentarfilm, der mit Worten von Zeugen über das Leben der Heiligen Faustina und die Kraft der Barmherzigkeit Gottes erzählt. Der Film fokusiert auf den Einfluss der Heiligen Faustina auf die heutige Welt und versucht die Frage zu beantworten, wieso ihre Mission so treffend auf die Bedürfnisse der Menschen der 21. Jahrhunderts eingeht. Neben Archivmaterial gibt es Szenen, die von Schauspielern dargestellt werden, ergänzt durch Computeranimationen und visuelle Effekte. Produzent ist die Filmgruppe in Koproduktion mit dem Nationalen Kulturzentrum. Der Film wurden durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert und ebenso durch folgende Sponsoren gefördert: PKN Orlen, Grupa Energa und den Herausgeber des Monatsmagazins „Poznaj Świat“.

Wir richten ein großes Dankeschön an alle, die unsere Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik auf faustyna.pl, YouTube und in der App faustyna.pl unterstützen. In den letzten Monaten hat das Publikum der Übertragungen erheblich zugenommen, was weitere Maßnahmen erfordert, um die Qualität der Übertragung zu gewährleisten. Gott, der dieses Werk leitet, sorgt sich durch Eure Herzen und Hände darum, dass die Botschaft der Barmherzigkeit über diesen Kanal in die ganze Welt geht. Die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit gedenken aller Wohltäter und Spender im täglichen Gebet.

Am 8. Mai 2020 feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit den 152. Jahrestag der Gründung des Hauses der Kongregation in Krakau durch Mutter Teresa Ewa Gräfin Potocka. Schon damals beschäftigten sich die Schwestern mit der Betreuung der Mädchen und Frauen, die eine tiefe moralische Erneuerung brauchten. Zuerst entstand ein „Haus der Barmherzigkeit” bei der Kirche der Barmherzigkeit Gottes im Smolensk-Viertel, anschließend an der Ecke Zwierzyniecka- und Straszewski-Straße (heute Hotel Radisson), und ab dem Jahr 1891 – in Krakau-Lagiewniki. Heute sind die Schwestern nicht nur mit dieser anfänglichen Aufgabe beschäftigt, sondern auch mit der Sendung der hl. Faustina – der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt. Das machen sie nicht nur im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki für die vielen Pilger aus der ganzen Welt, sondern auch durch die vielen neuen Tätigkeiten, wie z.B.: durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum”, den Verlag „Misericordia”, die Vierteljahresschrift  „Botschaft der Barmherzigkeit”, die Internetseite in 7 Sprachen, die On-line-Übertragung aus der Gnadenkapelle mit dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, durch das fortwährende Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, den Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, durch die Medien,  durch die Missionsreisen in die Pfarreien in Polen und im Ausland, die Teilnahme an verschiedenen Symposien und Kongressen über die Barmherzigkeit Gottes. In jeder Arbeit, auch der tief verborgenen, verkünden die Schwestern die Botschaft über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen.

Auf den 30. April 2020 fällt der 20. Jahrestag der Heiligsprechung von Schwester Faustina Kowalska aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Die Heiligsprechung (im Jahr 2000) fand gleichzeitig auf dem Petersplatz in Rom und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Schwester Faustina beschrieb detailliert dieses Ereignis fast 60 Jahre zuvor, Ende März 1937  (TB 1044-10480). Wer an diesen Ereignissen teilgenommen hat weiß , dass sich diese Vision in Gänze erfüllt hat. An diesem Tag führte Johannes Paul II. für die ganze Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und übergab der Kirche für das dritte Millennium die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustina übermittelt wurde. Das Zeugnis der übernatürlichen Heilung, die im Vorfeld der Heiligsprechung untersucht wurde, die Beschreibung und die Heiligsprechungspredigt des Heiligen Vaters sind auf der Internetseite www.faustyna.pl zu finden:. Täglich danken wir Gott für dieses „Geschenk Gottes an unsere Zeit“ – wie Johannes Paul II. einmal Schwester Faustina und die Botschaft der Barmherzigkeit bezeichnete. Ihrer prophetischen Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zu zeigen, das das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und Gebet – schließen sich Millionen von Menschen in der ganzen Welt an. Diese bilden eine Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit, also die „neue Kongregation“, die sich Jesus wünschte. Möge der nächste Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit nicht nur eine Gelegenheit zur Danksagung, sondern auch zu Vertiefung ihres Erbes sein.

Während der Heiligsprechung von Schwester Faustina auf dem Petersplatz in Rom (am 30. April 2000) betete der Heilige Vater Johannes Paul II. mit folgenden Worten: Und du, Faustina, Geschenk Gottes an unsere Zeit, Geschenk Polens an die ganze Kirche, hilf uns, die Tiefe der göttlichen Barmherzigkeit zu erfassen, von ihr eine lebendige Erfahrung zu machen und diese vor unseren Brüdern zu bezeugen. Deine Botschaft des Lichtes und der Hoffnung verbreite sich in der ganzen Welt, sie führe die Sünder zur Umkehr, sie besänftige die Rivalitäten und den Hass und öffne die Menschen für eine gelebte Brüderlichkeit. Indem wir mit dir den Blick auf das Antlitz des auferstandenen Christus richten, machen wir uns dein Gebet der vertrauensvollen Hingabe zu Eigen und sprechen mit fester Hoffnung: Jesus, ich vertraue auf dich!”. Mit diesen Worten beten auch die Apostel der Barmherzigkeit Gottes, die die mächtige Fürsprache der hl. Faustina aufrufen.

Anlässlich des 20. Jahrestages der Heiligsprechung von Schwester Faustina, findet am 30. April in jedem Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Polen und weltweit eine feierliche Dankesanbetung für dieses „Geschenk Gottes für unsere Zeit“, welches das Leben, die Spiritualität und die Mission der Apostelin der Barmherzigkeit sind, statt. Dieses Gebet findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab Seiner Sekretärin zwischen 20.00 und 21.30 Uhr statt. Im Programm, u.a. ein Audio-Fragment der Predigt des Heiligen Johannes Paul II. in der Heiligsprechungsmesse, Rosenkranzgebet und Gebete basierend auf den Texten des „Tagebuch“. In der Anbetung vereinen sich geistig u.a. die Mitglieder und Freiwillige des Vereins „Faustinum“ aus aller Welt, die die Gebetstexte in ihren Sprachen erhalten. An der Anbetung können alle online auf www.faustyna.pl, YouTube und in der App Faustyna.pl teilnehmen.

Ab dem 1. April beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes. Während der Andachten wird die Litanei zur Barmherzigkeit Gottes gesungen. Die Anrufungen der Litanei schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch” nieder. Diese nutzte ihr Vilnaer Beichtvater der sel. Michal Sopocko, um die Litanei zusammenzustellen. Wenn wir die Litanei beten, verehren wir nicht nur die Barmherzigkeit Gottes sondern können auch das Geheimnis der barmherzigen Liebe Gottes, die den Menschen auf allen Ebenen seines Lebens immer und überall begleitet, besser kennenlernen.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat April ist die Beendigung der Coronavirus-Pademie, notwendige Gnaden für die Kranken und diejenigen, die mit dem Virus COVID-19 kämpfen, sowie für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes. Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

In der Situation, in der wir einen erschwerten Zugang zur Beichte haben, praktizieren wir umso mehr die „vollkommene Reue”, die aus der Liebe zu Gott entsteht. Die Heilige Schwester Faustina übte sich jeden Tag in der Praxis, vollkommene Reue in sich zu erwecken. Auf den Seiten des „Tagebuch” schrieb sie so: „Ich werde mich in der Reue üben, und das nicht nur während der Beichte, sondern bei jeder Gewissenserforschung will ich die vollkommene Reue erwecken, besonders aber, bevor ich mich zur Ruhe begebe” (TB 377). Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt: „Die Reue (auch Zerknirschung genannt) muss von Beweggründen getragen sein, die aus dem Glauben kommen. Wenn die Reue von der Liebe Gottes eingegeben ist, wird sie vollkommen genannt; wenn sie auf anderen Motiven beruht nennt man sie unvollkommen“ (KKK 1492).

Die geistige Kommunion ist eine bekannte und oft von großen Heiligen praktizierte Form. Auch die Heilige Faustina hatte in ihrem Leben solche Tage und Wochen, in denen sie die Kommunion nicht empfangen konnte. In ihrem „Tagebuch“ beschreibt sie, wie sie diese Momente erlebte.

„Heute beschloss der Arzt, dass ich nicht zur heiligen Messe, sondern lediglich zur heiligen Kommunion gehen darf. Ich sehnte mich heiß danach, einer heiligen Messe beizuwohnen, aber der Beichtvater sagte übereinstimmend mit dem Arzt, ich müsse gehorsam sein. „Der Wille Gottes ist, dass Sie, Schwester, gesund werden; so dürfen Sie sich keinen Abtötungen hingeben; seien Sie, Schwester, gehorsam, und Gott wird Ihnen lohnen.“ Ich fühlte, dass die Worte des Beichtvaters Jesu Worte sind. Mir tat es leid, der heiligen Messe nicht beizuwohnen, weil Gott mit die Gnade erteilte, das kleine Jesuskind zu sehen. Trotzdem stelle ich den Gehorsam über alles. Ich vertiefte mich im Gebet und verrichtete meine Buße. Plötzlich erblickte ich den Herrn, der mir sagte: „Meine Tochter, wisse, dass du Mir durch einen Akt des Gehorsams mehr Ehre erweist, als durch lange Gebete und Abtötungen.“ – O wie gut ist es, unter Gehorsam zu leben, im Bewusstsein, das alles, was ich tue, Gott angenehm ist! (TB 894).

Gegenwärtige, wenn wir nicht an der heiligen Messe teilnehmen können, empfiehlt die Kirche umso mehr die geistige heilige Kommunion. In der Vorbereitung auf die geistige Aufnahme Jesu können die Texte der Heiligen Schwester Faustina helfen. Hier einer von ihnen:

„Ich eile zu Seiner Begrüßung und lade Ihn ein in die Wohnung meines Herzens, mich tief verneigend vor Seiner Majestät. Doch der Herr hebt mich aus dem Staub und lädt mich ein, als Braut neben Ihm zu sitzen, um Ihm alles, was in meinem Herzen vorgeht, zu erzählen. Durch Seine Güte ermutigt, lehne ich mein Haupt an Seine Brust und erzähle Ihm alles. Zuerst spreche ich über die Nöte der Kirche und über die Seelen armer Sünder, wie sehr sie Seiner Barmherzigkeit bedürfen. Doch die Zeit verrinnt schnell. Jesus, ich muss rausgehen zu meinen Pflichten, die auf mich warten. Jesus sagt mir, es bliebe noch eine Weile, um sich zu verabschieden. Ein gegenseitiger tiefer Blick, und dem Schein nach trennen wir uns für kurze Zeit voneinander, aber niemals tatsächlich. Unsere Herzen sind stets vereint, auch wenn ich äußerlich durch verschiedene Pflichten zerstreut bin; die Gegenwart Jesu versenkt mich stets in Andacht.“ (TB 1806).

Auf den 18. April 2019 fällt der 27. Jahrestag der Seligsprechung von Sr. Faustina. Es ist eine gute Gelegenheit, Gott für ihr Leben, die Schule der Spiritualität, die prophetische Sendung –  der Welt an die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu erinnern – sowie die Verkündung der Wahrheit durch das Zeugnis des Lebens im Vertrauen auf Gott und Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten, durch das Wort und das Gebet zu danken.  Heute existiert wohl kein Land, in dem das Bild des barmherzigen Jesus, das nach ihrer Vision in Plock gemalt wurde, nicht vorkommt. Das Fest der Barmherzigkeit wurde in den liturgischen Kalender der gesamten Kirche aufgenommen. Der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus ihr in Vilna diktiert hat, wird auch in Stammessprachen auf den kleinsten Ozeaninseln gebetet, immer häufiger betet man ihn auch in der Stunde des Todes Jesu, die als die Stunde der Barmherzigkeit bezeichnte wird. Immer mehr Menschen schließen sich mit dem Ziel der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit zusammen und bilden dadurch eine große Bewegung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes.