Archiv mit Nachrichten

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav, dieses Jahr der 27. Dezember, wird in der katholischen Kirche das Fest der Heiligen Familie – also Jesus, Maria und Joseph – begangen. Dieses Fest ist gleichzeitig das Fest jeder Familie, die ähnlich der Familie aus Nazareth ein Werk des himmlischen Vaters ist, uns zu Ihm führen soll und sich im Alltag mit vielen Schwierigkeiten messen muss. In einer Zeit massiver Angriffe auf die Familie und von Krisen in der Ehe und in Familien zeigt die Heilige Familie ein glückliches Modell des Gemeinschaftslebens, in dem Gott an erster Stelle steht und das Prinzip der Liebe und des Vertrauens in den Beziehungen angewendet wird.

An diesem Tag danken wir der Barmherzigkeit Gottes ganz besonders für das Geschenk unserer Familien und bitten um die nötigen Gnaden für diejenigen, die Schwierigkeiten und Krisen erleben, sowie um die Gnade der Versöhnung und gegenseitiger Vergebung und die Rückkehr zur Liebe und Nachahmung der Heiligen Familie aus Nazareth für zerstrittene und zerbochene Familien. In dieser Intention wird jeden Tag um 20.30 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina der Rosenkranz gebetet und am zweiten Samstag jedes Monats um 17 Uhr die Eucharistie gefeiert. An diesem Gebet kann man auch online auf www.faustyna.pl teilnehmen.

In allen Klöstern der  Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit findet jedes Jahr am 1. Januar die Ziehung der Jahresheiligen-Bilder statt. Aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ wissen wir, wie wichtig diese Praxis für Sr. Faustina war. Sie wollte, dass jemand vom Himmel sie auf eine besondere Weise begleitet und unterstützt. Am Morgen, während der Betrachtung – schrieb sie – erwachte in mir einer der verborgenen Wünsche, den Eucharistischen Jesus zum besonderen Schutzpatron auch für dieses Jahr zu haben, wie schon früher. Ich verhüllte vor meinem Bräutigam diesen Wunsch und sprach mit Ihm über alles, nur nicht darüber, dass ich Ihn zum Schutzpatron haben möchte. Als wir zum Frühstück in den Speisesaal kamen, begann nach der Bekreuzigung die Ziehung der Bildchen mit den Schutzheiligen. Als ich mich den Bildchen mit den Aufschriften der Schutzheiligen näherte, nahm ich eines, ohne zu zögern, und las die Aufschrift nicht, weil ich mich einige Minuten lang abtöten wollte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: «Ich bin dein Schutzheiliger, lies.» Ich blickte sofort auf die Aufschrift und las: «Schutzheiliger für das Jahr 1935 — die Allerheiligste Eucharistie.» Mein Herz erzitterte vor Freude (TB 360).

Mit jedem Jahresheiligen bekommen die Schwestern ein Gebetsanliegen und eine Botschaft. Die Jahresheiligen bekommen auch Personen, die mit der Kongregation verbunden sind: die Priester, Mitarbeiter, Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum”, Freunde und Besucher des Profils „Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes“ auf Facebook. Seit dem 1. Januar 2017 wählen auch die Internetbesucher, die die Seite www.faustina.pl besuchen, die Jahresheiligen.

Mögen die Jahresheiligen uns unterstützen, und uns dazu helfen, immer vollkommener am Leben und an der Mission Jesu, der der Welt die barmherzige Liebe Gottes offenbart, teilzunehmen.

Auf der Internetseite www.faustyna.pl wurden im Jahr 2020 ca. 15 Millionen Besuche registriert und es gab mehr als 2 015 000 Erstnutzer, darunter: 1 260 000 auf der polnischen Internetseite, 230 000 auf der englischen Internetseite, 276 000 auf der spanischen Internetseite, 51 000 auf der italienischen Internetseite, 79 000 der französischen Internetseite, 52 000 auf der deutschen Internetseite, 11 500 auf der russischen Internetseite, 11 300 auf der slowakischen Internetseite und Internetbesucher aus weiteren Sprachbereichen. Dank dem apostolischen Dienst der Informatiker, Berater, vielen Übersetzer, den Spendern können die Nachrichten auf allen fremdsprachigen Internetseiten aktualisiert werden. Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit bedankt sich bei allen Mitarbeitern, die dieses Werk unterstützt haben und auch bei allen Internetnutzern, ohne die es unmöglich wäre sich gegenseitig Gutes zu tun, und der Welt die Sendung der Barmherzigkeit, und des ganzen geistigen Erbes der hl. Schwester Faustina zu vermitteln. Wir wünschen allen ein an Gnade und Barmherzigkeit reiches neues Jahr 2021.

Über 3.000.000 Internetnutzer profitierten im Jahr 2020 von den Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau- Łagiewniki. Durchschnittlich mehr als 8.200 Nutzer täglich nahmen am liturgischen und persönlichen Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina teil. Die Online-Übertragungen in Full HD-Technologie auf der Website www.faustyna.pl und auf dem YouTube Kanal Faustyna.pl werden von der amerikanischen Firma Livestream bedient. Finanziell wird diese Arbeit durch Spender unterstützt, die die Kongregation im Gebet der Barmherzigkeit Gottes empfiehlt und denen sie für die Unterstützung herzlich dankt.

262 000 Leser haben im Jahr 2020 das „Tagebuch der hl. Faustina”, das sich auf der Internetseite www.faustyna.pl befindet, in polnischer wie auch in anderen Sprachen, gelesen. In allen Sprachen ist das Werk auch auf Tablets und Smartphones zu lesen. Die täglichen Impulse aus dem „Tagebuch” von der Internetseite bekamen 1451 Personen in polnischer, spanischer, deutscher, englischer, französischer, italienischer, russischer und slowakischer Sprache.

Die Kapelle mit dem berühmten Bild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der heiligen Faustina im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki übertrug jeden Tag das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit über das Internet, 12 Radiostationen und 4 Fernsehsender aus Polen und Italien. Seit dem 18. Mai 2020 – dem Geburtstag des heiligen Johannes Paul II. – erfolgt die Übertragung der Stunde der Barmherzigkeit und des Barmherzigkeitsrosenkranzes im nationalen Fernsehen auf TVP3 und seit dem ersten Adventssonntag samstags und sonntags auch auf TVP1. Die Zahl der Menschen, die an diesem Gebet nur auf TVP teilnahmen, erreichte dann bis zu 1.100.000. Die TV-Übertragung nach schriftlicher Vereinbarung (Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und TVP) wurde auch auf der Webseite: faustyna.pl in allen Sprachversionen und in der Applikation Faustyna.pl auf android und iOS zugänglich gemacht. Das Archiv der Audio-Übertragung ist auch an diesen Orten verfügbar, so dass die letzte Übertragung der Stunde der Barmherzigkeit und des Barmherzigkeitsrosenkranzes rund um die Uhr gehört werden kann. Das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz in vielen Sprachen wird von Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die die einzige Verwahrerin der Reliquien der hl. Schwester Faustina ist, hat im Jahr 2020 62 Reliquienstücke (56 Reliquien ex ossibus – aus Knochen und 6 aus dem Habit) in 15 Länder der Welt übergeben. In Europa ging die Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit in Gestalt der Reliquien in 10 Länder: Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Irland, Litauen, Deutschland (5), Polen (37), Schottland, Schweiz und Italien (3).  Außerdem in die USA, nach Venezuela, Panama, erstmals auf die Kanarischen Inseln im Atlantik und zum wiederholten Mal auch auf die Insel Guam, die im Pazifik zwischen Hawaii und den Philippinen liegt.  In Gestalt der Reliquien ist die heilige Schwester Faustina bereits in 127 Ländern der Welt auf allen Kontinenten präsent, in 5461 Kirchen, Heiligtümern und Kapellen, die besonders der Barmherzigkeit Gottes geweiht sind.

Unter allen Vorbereitungen auf Weihnachten soll die Sorge um das Geistige, um die Bereitung der Seele auf die neue Sohn-Gottes-Geburt am wichtigsten sein. Deshalb  unternehmen wir in dieser Zeit vieles, um unser geistiges Leben zu ordnen: wir halten Exerzitien, Einkehrtage oder vereinigen uns mit Gott im Sakrament der Buße und Versöhnung. In vielen Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes u.a. in Krakau-Lagiewniki, in Plock und in anderen Kirchen sind lange Wartschlangen von vielen Personen, die auf die Beichte warten, zu sehen,. Ohne diese Vorbereitung wäre Weihnachten wie ein Fest ohne die tiefste Freude der Seele über die Gegenwart Gottes. Dann würden die Weihnachtstage nur zu freien Tagen, zur Gelegenheit für Geschenke, über die man sich nur kurzzeitig freuen kann. Glaubst du, dass Gott in der Krippe in Bethlehem geboren wurde,  aber weh dich, wenn Er in dir nicht geboren wirdschrieb Adam Mickiewicz (bedeutender polnischer Poet).

In der vierten Adventswoche führt uns Schwester Faustina tief in die Seele, die auch der Geburtsort Jesu in uns geworden ist. Er wurde geboren, um in jedem menschlichen Herzen geboren zu werden und es glücklich zu machen. „Ich suche mein Glück nirgendwo,” – schrieb die hl. Faustina – „außer in meinem Inneren, wo Gott weilt. Ich freue mich an Gott in meinem Inneren, hier verweile ich unentwegt mit Ihm, hier ist mein vertrautester Umgang mit Ihm, hier weile ich sicher mit Ihm, hierher gelangt kein menschlicher Blick. Die Heiligste Jungfrau ermuntert mich zu solchem Umgang mit Gott” (TB 454). Bemühen wir uns, dass die letzten Tage des Advents die Zeit der Wiedergeburt Jesu sind, nicht nur in unseren Herzen durch das Sakrament der Versöhnung, sondern bemühen wir uns, durch unser Gebet und Opfer dafür zu sorgen, dass Er einen Platz in „den vielen menschlichen Seelen” findet.

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. Dezember statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.faustyna.pl teilzunehmen.

Roratemesse – so heißt die Heilige Messe zu Ehren Mariens, die im Advent gefeiert wird. Der Name der „Heiligen Messe” stammt aus introitu, das mit den Worten beginnt: rorate caeli desuper – tauet, Himmel, von oben. Beim Altar steht dabei eine „Roratekerze” – eine Kerze, die mit einem weißen Streifen geschmückt ist und die die heilige Maria symbolisieren soll. Auch die Gläubigen halten in den Händen angezündete Kerzen, die die Dunkelheit der Kirche erleuchten und ein Zeichen des Wartens auf Christus sind. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden die Roratemessen montags, mittwochs und samstags um 6.30 Uhr gefeiert.  Man kann sich ebenfalls dem Gebet durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.faustyna.pl anschließen.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Gebetsanliegen für Dezember: um ein spirituell fruchtbares Erleben des Advents und von Weihnachten für uns und unsere Familien sowie die Gnade der Bekehrung und Beichte für diejenigen, die seit langem keinen Gebrauch von diesem Sakrament gemacht haben, damit die Geburt Christi auch in ihren Herzen erfolgt.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

In der dritten Adventswoche konzentrieren wir uns auf das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in der Geburt Seines Sohnes. Die Heilige Schwester Faustina schrieb: „es geschieht das unfassbare Wunder Deiner Barmherzigkeit, Herr: das Wort wird Fleisch, Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes – menschengewordene Barmherzigkeit. Du hast uns durch Deine Erniedrigung zu Deiner Gottheit erhöht. Das ist das Übermaß Deiner Liebe, der Abgrund Deiner Barmherzigkeit. Der Himmel staunt über den Aufwand Deiner Liebe; jetzt fürchtet sich niemand, zu Dir zu kommen. Du bist der Gott der Barmherzigkeit, Du erbarmst Dich über unserem Elend. Du bist unser Gott und wir sind Dein Volk. Du bist unser Vater und wir aus Deiner Gnade – Deine Kinder; Deine Barmherzigkeit sei gepriesen, durch die Du zu uns herabgekommen bist” (TB 1745). Betrachten wir mit Schwester Faustina die barmherzige Liebe Gottes im Wunder der Geburt des Gottessohnes im Stall von Bethlehem und in der Seele des Menschen. Danken wir dafür, dass Er uns von der Geburt über alle Ereignisse des Lebens bis zum Tod so nahe sein will, dass Er mit uns im Haus des Vaters leben und uns zu Erben des Himmels machen will..

Am 16. Dezember beginnt in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Novene zum göttlichen Jesuskind. Traditionell gesungene O-Antiphonen und die Litanei zum göttlichen Kinde Jesu sind eine direkte geistige Vorbereitung auf Weihnachten.

 

Vom 16. bis 18. Dezember dieses Jahres finden Internet-Adventsexerzitien zum Thema „Barmherziger Vater. Ich werfe mich in Deine Umarmung, Vater der Barmherzigkeit” statt, die vom Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki aus durchgeführt werden.

In den nächsten drei Jahren werden wir während der Adventsexerzitien etwas über die Barmherzigkeit der Heiligen Dreifaltigkeit lernen. In diesem Jahr wollen wir uns mit der Barmherzigkeit des Vaters beschäftigen.

Die Online-Exerzitien, die von dem Verein der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” organisiert werden, werden von Pater Stanislaw Witkowski MS – Salettiner, Bibelwissenschaftler, geistiger Leiter und Exerzitienbegleiter geleitet. Laut dem Programm, das auf www.faustinum.pl veröffentlicht wird, werden sukzessive Videoaufnahmen als Einführung in das persönliche Gebet und die Meditation eingestellt. Die Aufzeichnungen der Konferenz bleiben bis zum Ende der Adventszeit am 23. Dezember auf der Website. Nach diesem Datum wird es möglich sein, eine mp3-CD mit den Aufnahmen zu kaufen.

Am 19. Dezember organisiert Schwester Filipina von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Camagüey, im Missionshaus im Stadtteil La Belén auf den Philippinen, zusammen mit der örtlichen „Caritas” ein Weihnachtstreffen für Kinder von der Katechese und ihren Eltern. Das Programm umfasst einen Workshop mit einem Psychologen, das Singen von Weihnachtsliedern und ein gemeinsames Mittagessen.

Nach dem Vorbild der Initiative „Glocken der Hoffnung“, die kürzlich im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki entstand, wollen die Apostel der Barmherzigkeit Gottes in Australien solche Glocken für Samoa und Tonga spenden, um an die Botschaft der Hoffnung für die Welt, die der Heiligen Schwester Faustina übermittelt wurde, zu erinnern. Die Einwohner dieser ozeanischen Inseln sind aktuell enormen existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, die aus dem steigenden Wasserspiegel des pazifischen Ozeans und der Covid-19-Pandemie hervorgehen. Die Glocken, die in Polen hergestellt und im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Łagiewniki geweiht sind, kommen in die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in der Hauptstad Apia-Samoa und in die Basilika St. Antonius von Padua in der Hauptstadt Nukuʻalofa – Tonga. In ersterer befindet sich das Zentrum der Barmherzigkeit für Ozeanien, dessen Hauptkoordinator Erzbischof Alapati Lui Mataeliga ist. In Tonga wiederum existiert eine starke Verehrung der Barmherzigkeit Gottes mit einer großen Anzahl von Verehrern und Apostel der Barmherzigkeit Gottes unter dem Vorsitz von Kardinal Saone Patita Paini Mafi. Mitte August 2021 findet auf der Insel Samoa in der Hauptstad Apia der V Apostolische Weltkongress der Barmherzigkeit statt. Mehr Informationen: https://gf.me/u/y22t6r

In der zweiten Adventswoche schlagen wir mit der hl. Faustina vor, die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes zu betrachten. „Gott, nach dem Sündenfall hast Du den Menschen nicht vernichtet, vielmehr hast Du ich in Deiner göttlichen Barmherzigkeit verziehen und ihm alle Gnade geschenkt. Durch Deine Barmherzigkeit bist Duz u uns herabgestiegen, um uns aus unserer Not zu erheben. Gott steigt herab zur Erde, der Herr der Herren, der Unsterbliche, erniedrigt sich. Doch wohin steigst Du herab, Herr, in den Tempel Salomons? Oder lässt Du für Dein Kommen einen neuen Tempel erbauen? O Herr, welche Bleibe werden wir für Dich bereiten, da die ganze Erde für Dich ein Fußschemel ist? Du selbst hast Dir einen Tempel bereitet – die heilige Jungfrau. Ihre Unbeflecktheit ist Wohnung für Dich.” (TB 1745). In dieser Woche wollen wir nach der hl. Faustina die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung seines Sohnes betrachten, der für uns den menschlichen Körper im Schoß der Jungfrau Maria empfangen hat.  Danken wir dafür, dass auf diese Weise die menschliche Natur erhoben wurde, die von nun an durch Jesus im Geheimnis der Dreifaltigkeit gegenwärtig ist.

Unter diesem Motto findet vom 12.–13. Dezember 2020 ein virtuelles Treffen statt, dass durch Priester der Kongregation  des Oratorium St. Philipp Neri in Argentinien organisiert wird und an dem acht Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit teilnehmen werden. Das Projekt dieser Veranstaltung entstand in der Zeit einer akuter wirtschaftlicher, sozialer und spiritueller Krise, die durch die Coronavirus-Pandemie in Argentinien (mehrere Monate radikaler Quarantäne) und Südamerika ausgelöst wurde. Die Vorträge über die Barmherzigkeit Gottes und ihre Bedeutung in diesen Zeiten werden von P. Germán Saksonoff, Präsident des Zentrums für Spiritualität der hl. Faustina in Argentinien und Chefredakteur von „La Hora de la Misericordia”, Eduardo Arnau, Gründer der katholischen Wochenzeitschrift Cristo Hoy, und P. Mauro Carlorosi, Autor des Buches „Die Barmherzigkeit Gottes bereitet die Welt vor”, gehalten. Konferenzen über das Geheimnis und die Verehrung der Barmherzigkeit Gottes in den Formen, wie sie von der hl. Schwester Faustina verk[ndet hat im Zusammenhang mit der Pandemie, über das Leben der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes und über die fortdauernde Mission des Vereins „Faustinum” werden von Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit Gottes aus dem Kloster im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki (s. Miriam, s. M. Teresa, s. Clareta, s. Emanuela, s. Eliana, s. Faustia und s. Maria Faustina) und aus Washington (s. Gaudia) gehalten. Auf dem Programm des zweitägigen Treffens, das in spanischer Sprache abgehalten wird, stehen außerdem: das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz, die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und Präsentationen aus dem Leben von Schwester Faustina in Głogowiec, Płock, Warschau und Krakau. Anmeldung und weitere Informationen unter http://www.hablaalmundo.com.

Vom 5. bis 8. Dezember werden Schwester Gaudia und Schwester Grace aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington in der Gemeinde der Heimsuchung der Jungfrau Maria in Elmhurst, einem Vorort von Chicago, Adventsexerzitien über Gottes Barmherzigkeit mit dem Thema „Wiederhergestellte Hoffnung“ leiten. Das Motto dieser Tage werden die Worte des Heiligen Johannes Paul II sein, die er im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ausgesprochen hat: „Wie sehr braucht doch die heutige Welt die Barmherzigkeit Gottes. (…) Das Feuer der Barmherzigkeit muss an die Welt weitergegeben werden.“ Er sagte dies über die Botschaft der Barmherzigkeit, die der Welt durch die Heilige Faustina gegeben wurde und drückte seinen Wunsch aus, dass diese Botschaft „alle Bewohner der Erde erreicht und ihre Herzen mit Hoffnung erfüllt.“ Dies ist auch der Zweck der adventlichen Exerzitien.

Am 8. Dezember 2020 um 17.00 Uhr wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Heilige Messe gefeiert für alle Sponsoren, Spender, Wohltäter und Mitarbeiter der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Wir beten in der Messe besonders für alle Personen, die an der Aktion „Rosenkranz für Sterbende” teilnehmen sowie auf verschiedene Weisen die On-line-Übertragung auf der Internetseite www.faustyna.pl  unterstützen. Dank dieser Unterstützung helfen wir jährlich ca. 20 000 Sterbenden in ihren letzten Stunden, außerdem können viele  Tausende Menschen virtuell ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes pilgern und sich dem Gebet vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina anschließen. Für die Spender und Wohltäter beten die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit jeden Tag, die Eucharistie ist aber ein besonders Zeichen der Dankbarkeit. Unser Gebet kann man mittels On-line-Übertragung sowie auf Smartphone und Tablet verfolgen (App: Faustyna.pl).

Am 8. December 2020 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist –  die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, Częstochowa Kalisz und Kiekrz mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. 530 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kontakt@modlitwaopotomstwo.pl oder die Fanpage www.modlitwaopotomstwo.pl  dazu nutzen.

 

Die Gemeinschaft von Menschen, die für Kinder beten, angeführt von P. Andrzej Wiecki und die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. December um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.facebook.com/modlitwaopotomstwo .

Am 8. Dezember 2020, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, findet im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rabka die Zeremonie der Aufnahme vierer Kandidatinnen (3 Polinnen und eine Weißrussin) in das Postulat statt. Nach den Klosterzeremonien wird in der Klosterkapelle die Eucharistie im Anliegen der Postulantinnen durch Priester Rafał Gudwański gefeiert.

Postulat jest pierwszą próbą życia zakonnego. Ma on na celu przede wszystkim stopniowe wprowadzanie postulantek w życie zakonne, a także uzupełnienie i rozszerzenie zakresu wiedzy religijnej, kształtowanie kultury współżycia według zasad dobrego wychowania, rozwijanie praktyki cnót naturalnych oraz ułatwienie bliższego zapoznania się z życiem i apostolatem Zgromadzenia. Służą temu nie tylko wykłady i czas poświęcony studiowaniu, ale także modlitwa i praca we wspólnocie sióstr.

Am 7. Juni 2020, dem 23. Jahrestag der ersten päpstlichen Pilgerreise Johannes Paul II. zum Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, wird in dem unteren Teil der Basilika eine Ausstellung unter dem Namen „Johannes Paul II – Papst der Barmherzigkeit“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt anhand von Fotos (von denen einige noch nie veröffentlicht wurden) und Texten die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben des Heiligen Johannes Paul II., die mit der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und mit der Person der Heiligen Schwester Faustina verbunden sind. Die Ausstellung wurde durch Priester Zbigniew Bielas, Schwester Elżbieta Siepak ZMBM und Małgorzata Pabis entwickelt und Piotr Jantos war zuständig für das Grafikdesign. Ihre Organisatoren sind das Rektorat des Sanktuariums, die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und der Flughafen Johannes Paul II. Krakau.

 

Am 29. November beginnt in allen Gemeinschaften der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die geistliche Vorbereitung vor dem Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gemeinsam werden Antiphonen und die Lauretanische Litanei gesungen. Unabhängig vor der Novene wollen die Schwestern ihrerseits der Mutter Gottes eine geistliche Gabe schenken. Die hl. Faustina betete zusätzlich eine Novene, die darauf beruhte, jeden Tag 1000 Mal „Gegrüßet seist Du, Maria…“ zu beten. Sie schrieb im Tagebuch: Wenn man nur will, so fällt nichts schwer. Außer in der Pause betete und arbeitete ich. An diesen Tagen sprach ich kein Wort, das nicht unbedingt notwendig war. Ich muss zugeben, dass diese Übung ziemlich viel Aufmerksamkeit und .Anstrengung kostet, aber für die Ehre der Unbefleckten ist nichts zuviel (TB 1413). Die Internetbenutzer können an der Novene  mit Hilfe der On-line-Übertragung aus dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki teilnehmen.

Jeden Advent begann Schwester Faustina mit Maria. Vor dem Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens feierte sie mit der ganzen Kongregation eine Novene und versuchte auch, der Gottesmutter selbst etwas anzubieten (z.B. die Novene aus den tausend „Gegrüßet seist du Maria…”). Sie betrachtete die Barmherzigkeit, die Maria in der Gabe der unbefleckten Empfängnis und der Fülle der Gnade erfuhr, die ihr durch den Erzengel Gabriel in der Verkündigung zugesichert wurde, und in der Gabe der Göttlichen Mutterschaft. Sie, die auserwählt wurde, die Mutter des Sohnes Gottes zu sein, weiß am besten, wie man die Zeit des Wartens auf das Kommen Jesu erlebt. Sie riet der Heiligen Schwester Faustina: „bemühe dich um Stille und Demut, damit Jesus, der stets in deinem Herzen wohnt, ausruhen kann. Verehre Ihn in deinem Herzen, gehe nicht aus deinem Inneren heraus” (TB 785). Dies könnte auch unsere Entscheidung für diese Adventswoche sein, unsere Herzen auf Gottes immer vollkommenere Gegenwart in unseren Herzen vorzubereiten.

Unter diesem Motto veranstaltet das Nationalheiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit auf den Philippinen jeden Freitag virtuelle Konferenzen unter der Schirmherrschaft von Bischof Ruperto C. Santos, der als Nationaler Koordinator der Göttlichen Barmherzigkeit auf den Philippinen fungiert. Die Gesellschaft der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” ist ebenfalls eingeladen worden, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Am 4. Dezember dieses Jahres wird  im Rahmen dieser Veranstaltung Schwester M. Teresa de la Fuente aus dem Konvent der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki eine Konferenz über die Worte des „Tagebuchs” der heiligen Schwester Faustina halten: „Geduld, Gebet und Schweigen stärken die Seele“. (TB 944) . Die Konferenz wird von dem Nationalheiligtum und die Pfarrei der Barmherzigkeit Gottes auf den Philippinen online übertragen.

Der 30. November 2020 ist der 40. Jahrestag der Unterzeichnung der Enzyklika Johannes Paul II „Dives in misericordia“. Sie ist das erste pästliche Dokument in der Geschichte der Kirche, das sich ganz dem Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes und der Menschen widmet. Obwohl Johannes Paul II darin kein einziges Mal die Heilige Faustina erwähnt und sich nicht direkt auf ihr geistiges Erbe bezieht, schrieb er in dem Dokument die grundsätzliche Botschaft aus ihrem „Tagebuch“ nieder. In dieser Botschaft geht es um die Erinnerung an die biblischen Wahrheit der barmherzigen Liebe Gottes zum Menschen und die Verkündigung der Botschaft der modernen Welt mit neuer Kraft durch Zeugnis des Lebens, der Taten, der Worte und Gebet. Die Übereinstimmung der Botschaft in den beiden Werken ist nicht nur bemerkenswert bezüglich der Darstellung des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes als größtes Attribut der Heiligen Dreifaltigkeit, sondern auch bezüglich der Betrachtung des Konzeptes der Barmherzigkeit. Beide Heiligen aus Krakau zeigen die Schönheit und den Reichtum richtig verstandener Barmherzigkeit. Darüber hinaus lesen wir in beiden Werken über dieselben Aufgaben, die sich aus dem Erkennen und Erleben der barmherzigen Liebe Gottes ergeben. Dies sind folgende: Verkündigung des Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes, Ausübung von Barmherzigkeit und Erbeten von Gottes Barmherzigkeit.

Obwohl die Enzyklika „Dives in misericordia“ und das „Tagebuch“ unterschiedliche Genres von Werken sind, ist die in ihnen enthaltene Botschaft eigentlich gleich: Das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes, das den Kern der Bibel und der Erfahrung jedes Menschen darstellt.

Sie beide zeigen auf komplementäre Weise, was Gottes Barmherzigkeit ist und wie unverständlich Seine Größe und Kraft des Handeln im Leben der Menschen und der Welt sind. Danke dieser Dokumente kann die Kirche des 20. und 21. Jahrhunderts aus theologischer und mystischer Perspektive, die in der Bibel offenbarte Wahrheit besser verstehen und leben.

Das Erzdiözesanmuseum in Tarnów hat eine Ausstellung vorbereitet, die der Person von Pater Józef Andrasz, einem Beichtvater aus Krakau und dem geistlichen Begleiter der hl. Schwester Faustina, gewidmet ist, der sich nach ihrem Tod für die Mission der Verkündigung der Barmherzigkeitsbotschaft eingesetzt hat. Unter seiner Leitung ist das Bild des Barmherzigen Jesus von Adolf Hyła entstanden, das im Sanktuarium in Łagiewniki für seine Gnaden bekannt ist. Aus seiner Initiative wurden gleich nach dem II. Weltkrieg Erinnerungen an Schwester Faustina gesammelt und das Büchlein „Barmherzigkeit Gottes… wir vertrauen auf Dich“, das die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes in der ihr übertragenen Form verbreitet, wurde in viele verschiedene Sprachen übersetzt und hat enorm zur Popularisierung dieser Andacht in vielen Ländern der Welt beigetragen. Auf der Ausstellung werden mit Pater Andrasz verbundene Erinnerungen präsentiert: Typoskripte, Fotografien und wissenschaftliche Veröffentlichungen, Übersetzungen vieler Mystiker und Theologen der Spiritualität. Es gibt auch Ornate mit dem Herz-Jesu-Bild, das Ordenskleid der Jesuiten, den Brevier, den Rosenkranz und den Stab, den Pater Andrasz am Ende seines Lebens benutzte. Die Ausstellung ist bis zum 20. Januar 2021 geöffnet.