Archiv mit Nachrichten

Dies ist der Titel der 29. Folge einer Serie von Filmspots mit der Botschaft der Barmherzigkeit Jesu, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina aufgezeichnet ist. Jede Episode hat die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Schwester Faustina. In dieser Folge spricht Jesus: „Bete unablässig den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, den Ich dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit“ (TB 687). Und die hl. Schwester Faustina antwortet: „Ich erkenne immer besser, wie sehr jede Seele in ihrem ganzen Leben die Barmherzigkeit Gottes nötig hat, aber besonders in der Stunde des Todes. Der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit ist zur Beschwichtigung des göttlichen Zornes“ (TB 1036).

Sr. M. Elżbieta Siepak ISMM schrieb das Drehbuch für eine Reihe von Filmspots mit der Botschaft Jesu von der Barmherzigkeit. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns auf, darauf zu antworten, indem wir Gott vertrauen, d.h. seinen Willen tun und unseren Nächsten durch Tat, Wort und Gebet Gutes tun. Die Texte werden von Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna gelesen, die Musik stammt von Paweł Bębenek, einem in Krakau lebenden Komponisten und Musiker. Einminütige Spots mit schönen Außenszenen werden von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit TVP produziert. Alle sind auf Youtube im Kanal Faustyna.pl zu sehen.

An die Adresse des Klosters im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki  ist im Jahr 2021 eine Vielzahl von Gebetsanliegen (mehr als 350 000 in der Stunde der Barmherzigkeit und in der Heiligen Messe, die an jedem Donnerstag um 17.00 Uhr für alle Pilger und ihre Anliegen zelebriert wird, gerichtet worden. Darunter befinden sich mehr als 37 000 Danksagungen für die Gnaden und Güter, die die Menschen dank Vertrauen und durch die Fürsprache der hl. Faustina beim barmherzigen Jesus erbeten haben. Diese erreichten uns als Briefe, E-Mails oder auch telefonisch, an der Klosterpforte oder über die Internetseite: faustyna.pl (Gebetsanliegen). Auf der Seite: faustyna.pl wurden zudem 660 Glaubenszeugnisse veröffentlicht. Sie berichten nicht nur von der Erfahrung der liebenden Gegenwart Gottes und seinem Wirken in den verschiedenen Geschichten des menschlichen Lebens, sondern stärken auch den Glauben derjenigen, die sie lesen. Das einzige Gefäß, um die Gnaden zu schöpfen, ist das Vertrauen, das sich in der Erfüllung des Willen Gottes ausdrückt. Die Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind mir eine große Freude – sagte Jesus zu Schwester Faustina – denn in solche Seelen gieße Ich alle meine Gnadenschätze. Es freut mich, dass sie viel verlangen, denn es ist mein Wunsch, viel zu geben, und zwar sehr viel (TB 1578).

Am 22. Januar um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustyna, ein monatliches Treffen junger Menschen statt, das bereits traditionelle „Łagiewniki 22“. In diesem Jahr stehen die Treffen unter dem Motto: „Komm und vertraue”. Die jungen Menschen werden alle schwierigen Angelegenheiten der Kirche, der Welt und ihre persönlichen Angelegenheiten dem barmherzigen Gott im Gebet anvertrauen. Die Anbetungsabende sind auch eine geistliche Vorbereitung auf den 20. Jahrestag der Übergabe der Welt an die göttliche Barmherzigkeit, die der heilige Johannes Paul II. am 17. August 2002 im Heiligtum von Łagiewniki vollzog.

Die Schutzpatrone für 2022 können auf der Website www.faustyna.pl und ihren 7 Sprachversionen gelost werden. Bis zum 5. Januar hatten bereits über 200.000 Menschen ihren Schutzpatrone gelost. Auf der Website www.heiligefaustina.de haben über 900 Menschen ihren Schutzheiligen für 2022 gezogen. Wie viele Zeugnisse zeigen, gehen die gelosten Patrone außergewöhnlich auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Menschen ein. Es lohnt sich, eine solche heilige Begleitung zu haben, denn die Bewohner des Himmels wollen und werden uns helfen, wenn wir sie darum bitten.

Am 16. Januar (Sonntag) findet im der Wallfahrtskirche der Barmherzigkeit Gottes in Płock, am Alten Markt, ein weiteres Bildungstreffen des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ statt. Das Treffen beginnt um 15 Uhr mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und dem Barmherzigkeitsrosenkranz. Außerdem beinhaltet das Programm: Eucharistie, und in dem Saal im ersten Stock eine Agape und einen Vortrag. Die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und Priester werden das Treffen leiten.

Auf der Internetseite www.faustyna.pl und ihren 7 Sprachversionen wurden im Jahr 2021 ca. 5 500 000 Millionen Besuche registriert und es gab mehr als 1 600 000 Erstnutzer.

Die Website der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit www.heiligefaustina.de wurde für mobile Endgeräte angepasst und präsentiert sich in einem neuen grafischen Design. Dank dieser Arbeit sind die Materialien über das Leben der hl. Schwester Faustina und ihr geistliches Erbe, das „Tagebuch“, sowie die apostolischen Werke (Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, der Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, der ewige Barmherzigkeitsrosenkranz, Herunterladen von Materialien und das Auslosen von Schutzpatronen) jetzt auch auf mobilen Geräten auf bequeme und übersichtliche Weise zugänglich.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dankt allen Mitarbeitern, Informatikern und Übersetzern, ohne die die Entwicklung dieser Arbeit nicht möglich wäre, und allen Internetnutzern, ohne die dieser wunderbare Austausch von Güte und die Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und des geistlichen Erbes der hl. Schwester Faustina nicht möglich wäre.

Dies ist der Titel der 28. Folge einer Serie von Filmspots mit der Botschaft der Barmherzigkeit Jesu, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina aufgezeichnet ist. Jede Episode hat die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Schwester Faustina. In dieser Folge spricht Jesus: „Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen“ (TB 699). Und die hl. Schwester Faustina antwortet: „Jesus, Freund des menschlichen Heiles, ziehe alle Seelen hin zum Leben mit Gott; möge die Größe Deiner Barmherzigkeit hier auf Erden und in der Ewigkeit gepriesen sein“ (TB 1466).

Sr. M. Elżbieta Siepak ISMM schrieb das Drehbuch für eine Reihe von Filmspots mit der Botschaft Jesu von der Barmherzigkeit. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns auf, darauf zu antworten, indem wir Gott vertrauen, d.h. seinen Willen tun und unseren Nächsten durch Tat, Wort und Gebet Gutes tun. Die Texte werden von Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna gelesen, die Musik stammt von Paweł Bębenek, einem in Krakau lebenden Komponisten und Musiker. Einminütige Spots mit schönen Außenszenen werden von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit TVP produziert. Alle sind auf Youtube im Kanal Faustyna.pl zu sehen.

Im Jahr 2021 wurde das „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina in polnischer Sprache und in den 7 Sprachversionen auf der Seite www.faustyna.pl über 467 639 Mal aufgerufen: 208 587 Mal auf Polnisch, 125 735  auf Englisch, 41 403 auf Spanisch, 13 571 auf Deutsch. 22 342 auf Französisch, 49 273 auf Italienisch, 1 192 auf Russisch und 5 536 Mal auf Slowakisch. In allen Sprachen ist das Wek auch für Tablets und Smartphones verfügbar. Die Gedanken aus dem „Tagebuch” der hl. Faustina haben 4429 Personen in Polisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Russisch und Slowakisch abonniert.  Das „Tagebuch“ in der Radioversion (119 Teile) erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und hatte auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl 727 500 Aufrufe. Viele Personen nutzen auch die „Konkordanz zum Tagebuch“ in polnischer Sprache.

Die Worte Jesu, die Er zu Schwester Faustina sagte, werden wahr: Sekräterin Meines tiefsten Geheimnisses, wisse, dass du in ausschließlicher Vertraulichkeit mit Mir bist. Du hast die Aufgabe, alles aufzuschreiben, was Ich dich über meine Barmherzigkeit erkennen lasse, und zwar zum Nutzen der Seelen, die diese Schriften lesen. Sie erfahren in ihrer Seele Trost und Mut, sich Mir zu nähern. (Tagebuch 1693)

Am 13. Januar 2022 werden Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien an vielen Wallfahrtsorten weltweit 24 Stunden lang den Rosenkranz mit dem Anliegen des Triumphs des Unbefleckten Herzens Mariens beten. Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki wird das Rosenkranzgebet unmittelbar nach der Stunde der Barmherzigkeit und dem Barmherzigkeitsrosenkranz erklingen.

Diese Gebetsveranstaltung wird vom Konvent für die Familie unter der Schirmherrschaft von Bischof Kuboš aus der Slowakei organisiert. An jedem Wallfahrtsort werden 2 Teile des Rosenkranzes und der Weiheakt an die Jungfrau Maria gebetet. Der Initiative haben sich die Sanktuarien in Fatima, Lourdes, La Sallete, Amsterdam, Kibeho, Guadalupe, Aparecida in Brasilien, San Giovanni Rotondo, Gargano, Loretto, Krakau-Łagiewniki, Mukacevo, Manila, Levocza, Litmanova, Mariampol und viele andere angeschlossen. Die Gebete finden auf Slowakisch, Polnisch, Italienisch und Englisch statt und werden auf YouTube übertragen.

Vom 7-9. Januar 2022 findet in Schtschutschinsk ein Diözesantreffen der „Bewegung der Reinen Herzen“ statt. Es wird von Pater Tomasy Dadek und Schwester Anastasis Omelchenko aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropawl geleitet. Das Motto des Treffens sind die Worte des Heiligen Johannes Paul II: „Als Mann und Frau schuf Er sie“, die der Titel eines seiner Bücher sind. Da Programm umfasst Vorträge, einen Gebetsabend, Gruppenarbeit, Zeugnisse und gemeinsame Abende.

Am 9. Januar (Sonntag) werden Schwester Aleksandra und Schwester Maria Faustyna aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistige Erbe der heiligen Schwester Faustina, das im „Tagebuch“ niedergeschrieben ist, mit den Gläubigen in der Pfarrei des Heiligsten Herzen Jesu in Borek (Diözese Tarnów) teilen.

Am 8. Januar 2022 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist –  die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, Częstochowa Kalisz und Kiekrz mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. 791 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: www.modlitwaopotomstwo.pl .

Die Gemeinschaft von Menschen, die für Kinder beten, angeführt von P. Andrzej Wiecki und die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. Januar um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.facebook.com/modlitwaopotomstwo .

In allen Klöstern der  Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit findet jedes Jahr am 1. Januar die Ziehung der Jahresheiligen-Bilder statt. Aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ wissen wir, wie wichtig diese Praxis für Sr. Faustina war. Sie wollte, dass jemand vom Himmel sie auf eine besondere Weise begleitet und unterstützt. Am Morgen, während der Betrachtung – schrieb sie – erwachte in mir einer der verborgenen Wünsche, den Eucharistischen Jesus zum besonderen Schutzpatron auch für dieses Jahr zu haben, wie schon früher. Ich verhüllte vor meinem Bräutigam diesen Wunsch und sprach mit Ihm über alles, nur nicht darüber, dass ich Ihn zum Schutzpatron haben möchte. Als wir zum Frühstück in den Speisesaal kamen, begann nach der Bekreuzigung die Ziehung der Bildchen mit den Schutzheiligen. Als ich mich den Bildchen mit den Aufschriften der Schutzheiligen näherte, nahm ich eines, ohne zu zögern, und las die Aufschrift nicht, weil ich mich einige Minuten lang abtöten wollte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: «Ich bin dein Schutzheiliger, lies.» Ich blickte sofort auf die Aufschrift und las: «Schutzheiliger für das Jahr 1935 — die Allerheiligste Eucharistie.» Mein Herz erzitterte vor Freude (TB 360).

Die Patronen werden auch von Personen gelost, die mit der Kongregation verbunden sind: Priester, Mitarbeiter, Mitglieder und Freiwillige des „Faustinum”, Freunde, Gäste…, sowie Internetnutzer auf der Website: www.heiligefaustina.de.  Zusammen mit dem Patron erhalten sie eine Botschaft, meist aus dem „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina, und eine praktische Aufgabe der Barmherzigkeit, meist ein Gebetsanliegen.

 

Mögen die Jahresheiligen uns unterstützen, und uns dazu helfen, immer vollkommener am Leben und an der Mission Jesu, der der Welt die barmherzige Liebe Gottes offenbart, teilzunehmen.

Unabhängig von dem Neujahrsbesuch des eigentlichen  Pfarrers, der auf verschiedene Tage fällt, findet nach der Tradition der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit am Fest der Epiphanie (am Dreikönigsfest) der Neujahrsbesuch im Kloster statt. Die Priester, die im Heiligtum als Kapläne tätig sind, besuchen mit einigen Sternsingern alle Räume im Kloster: den Raum der Gemeinschaft und andere Räume  der gemeinsamen Nutzung, sowie die Klosterzellen, Arbeitsräume, Gästezimmer, etc. um sie erneut mit Weihwasser zu weihen, mit dem Weihrauch zu segnen und durch das Gebet für alle Bewohner und Gäste den Segen Gottes für das nächste Lebensjahr und den apostolischen Dienst zu erbitten.

Die barmherzige Liebe Gottes, die sich in der Geburt Jesu offenbart, wird in liturgischen Liedern – Weihnachtslieder genannt – und in Pastoralliedern, die eher säkularen Charakter haben, besungen. Ein besonders reiches Repertoire, Hunderte von Weihnachts- und Pastoralliedern sind in der polnischen religiösen und nationalen Kultur eingeschrieben. Sie werden in jedem Haus, nicht nur am Weihnachtstisch und zur Weihnachtszeit gesungen, aber auch in der Kirchen während der Liturgie und bei verschiedenen Weihnachtstreffen. Zu vielen von ihnen wurden die Texte und Musik von bekannten Dichtern und Komponisten kreiert und jeden Jahr entstehen neue. Sie schaffen auch eine einzigartige Atmosphäre der Weihnachtszeit, helfen beim Beten und bei der Kontemplation und beim Erleben des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes, das sich in der Menschwerdung und Geburt des Sohnes Gottes offenbart.

Nach der Tradition der Kongregation beginnt am 31. Dezember um 21.00 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern gestaltet wird. Um Mittenacht (um 24.00 Uhr) wird die erste Heilige Messe des neuen Jahres zelebriert. Die Vesper (um 19.00 Uhr), Anbetung und die Neujahrsmesse können durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Gebetsanliegen für Dezember: um ein spirituell fruchtbares Erleben des Advents und von Weihnachten für uns und unsere Familien sowie die Gnade der Bekehrung und Beichte für diejenigen, die seit langem keinen Gebrauch von diesem Sakrament gemacht haben, damit die Geburt Christi auch in ihren Herzen erfolgt.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedankt sich bei allen Mitarbeitern, Wohltätern und Spendern, die unsere Internetseite www.faustyna.pl unterstützen. Derzeit wird diese in sieben Sprachen gestaltet. Hier kann man sich allen Werken der Barmherzigkeit (besonders dem Gebet „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden”) anschließen sowie auch die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki empfangen. Wir alle nehmen auf diese Weise teil an der Mission Jesu, der heute die barmherzige Liebe des himmlischen Vaters offenbart und alle Menschen mit seiner Barmherzigkeit beschenkt. Durch Sie, durch Ihr apostolisches Dienen – liebe Informatiker, Übersetzer, Wohltäter und Spender – erreicht die Barmherzigkeit Gottes die heutige Welt. Möge Weihnachten die Zeit der besonderen Freude und des Friedens sein, denn der Herr kam auf die Erde herab, ist mit uns und verweilt in uns, wenn wir im Stande der Gnade sind. Möge das Neue Jahr 2022 – das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit – reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten sein.

Weihnachtem ist mit dem Brauch verbunden, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, der das Innere von Kirchen und Häusern und öffentliche Plätze schmückt. Bäume und insbesondere Nadelbäume sind in vielen Kulturen ein Symbol für Leben, Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Die geschmückte Tanne oder Fichte ist in Europa zum bekanntesten Symbol für Weihnachten geworden. Der lebende Baum selbst ist im Christentum zum Symbol Christi als Quelle des Lebens geworden. Aber auch einige Christbaumschmuckstücke haben ihre Symbolik, auch wenn sie heute nicht immer erkannt werden: der Stern auf der Baumspitze zum Beispiel, sollte den Heimweg von weit weg nach Hause weisen, das Licht – zeigt auf Christus, der das Licht der Welt ist, die Engel sind diejenigen, die sich um das Haus kümmern sollen, die Papierketten erinnerten an das Gefängnis der Sünde, aus dem uns Jesus befreit… In der heutigen Kultur scheinen jedoch die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum wichtiger zu sein – doch auch sie sind eine Vorschau auf die Geschenke des Himmels. Es lohnt sich jedoch, den Weihnachtsbaum in der Symbolik zu betrachten, die die christliche Kultur trägt, um das Geheimnis der frohen Weihnachten besser und fruchtbarer zu erleben.

 

Ich bin aus Liebe zu dir vom Himmel herabgekommen,  für dich habe Ich gelebt, für dich bin Ich gestorben und für dich habe Ich den Himmel erschaffen – sagte Jesus zu Schwester Faustina. Diese Worte richtet Er an jeden Menschen. Zu Weihnachten und zum Neuen Jahr 2022 wünschen wir unseren Mitarbeitern, Wohltätern, Spendern und allen Personen, die in den verschiedenen apostolischen Bereichen unserer Kongregation tätig sind, besonders in dem Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden” und „Fortwährendes Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes”, den Internetnutzern, die unsere Internetseite besuchen, das tiefe Entdecken der Gegenwart von Emmanuel – Gott mit uns – der Zeichen seiner barmherzigen Liebe in allen Lebenssituationen und das gemeinsame Erleben des Alltags. Wir wünschen Ihnen auch die irdischen Güter, damit sie in Ihren Herzen Freude wecken und zur größeren Liebe Gottes und der Nächsten führen. Möge das Neue Jahr 2022 reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Bedürftigen sein. Alle, die diese Weihnachtsgrüße lesen, schließen wir in unser Gebet mit ein. Möge in uns und durch uns die Barmherzigkeit Gottes gepriesen werden!

Diese Worte schrieb die hl. Fustina über das Geheimnis der Menschwerdung und der Geburt des Sohnes Gottes. Auf eine poetische Weise beschrieb es auch Franciszek Karpinski in einem polnischen Weihnachtslied:

Macht wird schwach, Gott wird geboren
Herr der Welt liegt ohn’ zu glänzen
Licht des Feuers wird festgefroren
Der Unendliche hat Grenzen
Ehre ist verachtet worden
Sterblich wird, der ewig thronet
Und das Wort ist Leib geworden
und hat unter uns gewohnet.

Der unendliche und ewige Gott nahm einen menschlichen Körper an und wurde zum Menschen. Keine andere Religion in der Welt hat einen solchen Gott, der  der Schöpfer und Herr wäre,  von allem, was existiert; der unendlich, eins, heilig, transzendent, allmächtig und allwissend ist, weder von der Menschen- noch Engelsvernunft begriffen werden kann, und doch gleichzeitig in seinem menschgewordenen Sohn dem Menschen so nahe wäre. Die Kontemplation der Barmherzigkeit Gottes in diesem Geheimnis begeistert und bringt große Freude, denn Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes — menschgewordene Barmherzigkeit (TB 1745).

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav, dieses Jahr der 26. Dezember, wird in der katholischen Kirche das Fest der Heiligen Familie – also Jesus, Maria und Joseph – begangen. Dieses Fest ist gleichzeitig das Fest jeder Familie, die ähnlich der Familie aus Nazareth ein Werk des himmlischen Vaters ist, uns zu Ihm führen soll und sich im Alltag mit vielen Schwierigkeiten messen muss. In einer Zeit massiver Angriffe auf die Familie und von Krisen in der Ehe und in Familien zeigt die Heilige Familie ein glückliches Modell des Gemeinschaftslebens, in dem Gott an erster Stelle steht und das Prinzip der Liebe und des Vertrauens in den Beziehungen angewendet wird.

An diesem Tag danken wir der Barmherzigkeit Gottes ganz besonders für das Geschenk unserer Familien und bitten um die nötigen Gnaden für diejenigen, die Schwierigkeiten und Krisen erleben, sowie um die Gnade der Versöhnung und gegenseitiger Vergebung und die Rückkehr zur Liebe und Nachahmung der Heiligen Familie aus Nazareth für zerstrittene und zerbochene Familien. In dieser Intention wird jeden Tag um 20.30 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina der Rosenkranz gebetet und am zweiten Samstag jedes Monats um 17 Uhr die Eucharistie gefeiert. An diesem Gebet kann man auch online auf www.heiligefaustina.de teilnehmen.

 

Das lateinische Wort: vigilia bedeutet Wachen. Dieses Wachen wird vom Gebet, Fasten und anderen   geistlichen Übungen begleitet, die aus der Liebe zu Jesus hervorkommen, und als direkte Vorbereitung auf das Fest seiner Geburt als Mensch gelten. Nach der christlichen Tradition beginnt das Festessen in Familienhäusern, Klöstern und in verschiedenen Gemeinschaften am Heiligabend erst mit dem „ersten Stern am Himmel” (der symbolisch an den Stern von Bethlehem erinnert, der ein Zeichen der Geburt Jesu war). In polnischen Familien wird miteinander die Oblate geteilt und die Weihnachtsgrüße ausgetauscht. Dies ist eine gute Gelegenheit zur Verzeihung und Versöhnung, die die Atmosphäre der Liebe schaffen, in der Gott selbst gegenwärtig ist. Die hl. Faustina beschrieb im „Tagebuch” einige Heiligabende. An ihrem letzten im Jahr 1937 in Krakau, schrieb sie: Vor dem Abendmahl ging ich kurz in die Kapelle, um im Geiste die Oblate mit denen zu teilen, die ich liebe und die meinem Herzen teuer sind, wenn auch in Entfernung. Zuerst versank ich in tiefes Gebet und bat Gott um Gnaden für sie, dann noch für jeden besonders. Jesus ließ mich wissen, wie sehr Ihm das gefällt und meine Seele erfüllte eine noch größere Freude, dass Gott die von uns geliebten Menschen besonders liebt. Als ich während der Lesung den Speisesaal betrat, wurde mein ganzes Wesen in Gott versenkt. Innerlich sah ich den Blick Gottes mit großem Wohlwollen auf uns ruhen. Ich blieb allein mit dem Himmlischen Vater. Da erkannte ich die Drei Göttlichen Personen tiefer. Wir werden Sie die ganze Ewigkeit betrachten und nach Millionen Jahren werden wir feststellen, dass wir unsere Betrachtung erst begonnen haben. O wie groß ist die Barmherzigkeit Gottes, dass Er den Menschen zu einer so hohen Teilhabe an Seinem Göttlichen Glück zulässt! Gleichzeitig durchdringt großer Schmerz mein Herz, weil viele Seelen dieses Glück verschmäht haben (TB 1438-1439). Möge Gott in jedem Haus Platz finden, an jedem Tisch am Heiligabend und in jedem menschlichen Herzen! Denn nur in Ihm, in seiner Barmherzigkeit wird die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit finden!

In den Kirchen und Klosterkapellen unserer Kongregation beginnt um Mitternacht vom 24. auf den 25. Dezember die feierliche Eucharistie – die Christmette. Es ist die erste Heilige Messe an Weihnachten, die an die Erwartung und das Gebet der Hirten von Bethlehem erinnert, die eilten, um den als Mensch geborenen Sohn Gottes willkommen zu heißen. Die mystischen Erfahrungen der hl. Faustina, die in ihr „Tagebuch” niedergeschrieben wurden, erläutern uns dieses äußerst freudige Geheimnis Jesu – Er kam auf die Erde herab und verweilt in reinen Herzen. Als die heilige Messe begann, – schrieb Schwester Faustina – erfasste mich innere Sammlung, meine Seele wurde von Freude überflutet. Während der Opferung erblickte ich Jesus auf dem Altar in unvergleichbarer Schönheit. Das Kindlein  schaute die ganze Zeit auf uns alle und streckte seine Händchen aus (TB 347). Nach der heiligen Kommunion – schrieb sie an einem anderen Ort – hörte ich die Worte: „Ich bin immer in deinem Herzen, nicht nur dann, wenn du mich in der heiligen Kommunion empfängst, sondern immer”. In großer Freude verlebte ich die Festtage (TB  575). Diese Freude, die das Verweilen Gottes in unseren Seelen verursacht, wünschen wir allen während der Christmette, der Weihnachtstage und an jedem Tag des neuen Jahres!

Unter allen Vorbereitungen auf Weihnachten soll die Sorge um das Geistige, um die Bereitung der Seele auf die neue Sohn-Gottes-Geburt am wichtigsten sein. Deshalb  unternehmen wir in dieser Zeit vieles, um unser geistiges Leben zu ordnen: wir halten Exerzitien, Einkehrtage oder vereinigen uns mit Gott im Sakrament der Buße und Versöhnung. In vielen Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes u.a. in Krakau-Lagiewniki, in Plock und in anderen Kirchen sind lange Wartschlangen von vielen Personen, die auf die Beichte warten, zu sehen,. Ohne diese Vorbereitung wäre Weihnachten wie ein Fest ohne die tiefste Freude der Seele über die Gegenwart Gottes. Dann würden die Weihnachtstage nur zu freien Tagen, zur Gelegenheit für Geschenke, über die man sich nur kurzzeitig freuen kann. Glaubst du, dass Gott in der Krippe in Bethlehem geboren wurde,  aber weh dich, wenn Er in dir nicht geboren wirdschrieb Adam Mickiewicz (bedeutender polnischer Poet).

Am 16. Dezember beginnt in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Novene zum göttlichen Jesuskind. Traditionell gesungene O-Antiphonen und die Litanei zum göttlichen Kinde Jesu sind eine direkte geistige Vorbereitung auf Weihnachten.

Am 22. Dezember beginnt um 19 Uhr der traditionelle „Abend mit dem barmherzigen Jesus” im Nationalheiligtum des Heiligen Johannes Paul II. in Washington, D.C., der von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit ausgerichtet wird. Schwester Gaudia Skass wird diesmal über die mutige und erstaunliche Geschichte von Karol Wojtyła und Papst Johannes Paul II. sprechen, der der Welt die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit gebracht hat. Sie wird auch wenig bekannte Fakten aus seinem Leben erzählen, die uns nicht nur dazu inspirieren, uns gut auf Weihnachten vorzubereiten, sondern auch dazu, uns an der Mission zu beteiligen, die Welt auf das zweite Kommen Jesu auf die Erde vorzubereiten. In der Atmosphäre der letzten Adventstage wird die musikalische Umrahmung des Treffens von Brian Rhude geleitet. Am Ende des Abends haben die Schwestern eine Losung der Schutzheiligen für das Jahr 2022 vorbereitet. Diejenigen, die nicht direkt am Treffen teilnehmen können, haben die Möglichkeit, sich während des ersten Teils des Treffens die Übertragung auf dem Profil des Heiligtums anzusehen: https://www.facebook.com/JP2Shrine oder über den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/c/SaintJohnPaulIINationalShrine.

Auf dem Youtube-Kanal können Sie sich die Konferenz von Sr. Gaudia Skass ISMM vom letzten Monat anhören, die Sie unter diesem Link finden:  https://www.youtube.com/watch?v=Vp1e4YbOTXk&t=1562s

 

Am 22. Dezember um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustyna, ein monatliches Treffen junger Menschen statt, das bereits traditionelle „Łagiewniki 22“. In diesem Jahr stehen die Treffen unter dem Motto: „Komm und vertraue”. Die jungen Menschen werden alle schwierigen Angelegenheiten der Kirche, der Welt und ihre persönlichen Angelegenheiten dem barmherzigen Gott im Gebet anvertrauen. Die Anbetungsabende sind auch eine geistliche Vorbereitung auf den 20. Jahrestag der Übergabe der Welt an die göttliche Barmherzigkeit, die der heilige Johannes Paul II. am 17. August 2002 im Heiligtum von Łagiewniki vollzog.

Am 22. Dezember dieses Jahres findet in der Kirche St. Joachim in Rom (Stadtteil Prati) ein weiteres Treffen der Gemeinschaft der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“ statt, das unter dem Motto steht: „Barmherziger Schöpfer des Menschen“. Sie wird von Pater Waldemar Turek, Ph.D., der im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls arbeitet und an der Päpstlichen Universität der Salesianer in Rom lehrt, und den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Auf dem Programm stehen das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz der göttlichen Barmherzigkeit, Vorträge und die Eucharistiefeier.