Archiv mit Nachrichten

Seit dem Barmherzigkeitssonntag 2021 gibt es auf der Website des Rektorats des Sanktuariums der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki: www.milosierdzie.pl eine Online-Übertragung aus der Kapelle der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments. 24 Stunden am Tag kann man den Herrn Jesus anbeten, verehren und für seine Barmherzigkeit danken und um Gnaden für sich, seine Nächsten und die ganze Welt bitten. Die ewige Anbetung des Allerheiligsten im Sanktuarium von Łagiewniki begann am 3. April 2005. Zu diesem Anlass schrieb Papst Johannes Paul II. wenige Tage vor seinem Tod: „Ich freue mich, dass an diesem Sonntag die ewige Anbetung des Allerheiligsten Sakraments im Sanktuarium beginnen wird. Nichts vergegenwärtigt das Werk der Barmherzigkeit, das durch das Kreuz und die Auferstehung vollbracht wurde, so sehr wie die eucharistische Gegenwart des Herrn. Möge diese Gegenwart für alle Pilger eine Quelle der Kraft und Hoffnung sein”.

Die mehrstündige Aussetzung des Allerheiligsten und die Anbetung in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und am Grab der heiligen Faustina im Sanktuarium von Łagiewniki werden seit vielen Jahren täglich übertragen: www.heiligefaustina.de

Am Sonntag, dem 25. April, werden Schwester M. Faustyna, Schwester Clareta und Schwester Faustia aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit, die im Tagebuch der heiligen Schwester Faustyna niedergeschrieben ist, mit den Gläubigen in der historischen Kirche St. Bartholomäus des Apostels in Niedzica teilen. Die Botschaft der Barmherzigkeit wird in polnischer und slowakischer Sprache verkündet werden, da in dieser Kirche am Grenzübergang von Polen zur Slowakei die Heilige Messe auch in slowakischer Sprache gefeiert wird.

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. April statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.heiligefaustina.de teilzunehmen.

Am Sonntag, den 18. April 2021 findet das 5. Nationale Lesen der Heiligen Schrift statt. Dieses Jahr werden ausgewählte Texte aus dem Evangelium nach Markus gelesen. Die feierliche Zelebration unter der Leitung von Erzbischof Marek Jędraszewski, dem Metropolit Krakaus, mit Teilnahme der eingeladenen Lektoren findet um 7 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Die Feier und die Eucharistie werden im polnischen Fernsehen TVP1, auf www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App faustyna.pl übertragen. Die Veranstaltung findet unter Schirmherrschaft von Erzbischof Stanisław Gądecki, Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz, sowie Mateusz Morawiecki, dem Ministerpräsidenten Polens, statt.

Auf den 18. April 2021 fällt der 28. Jahrestag der Seligsprechung von Sr. Faustina. Es ist eine gute Gelegenheit, Gott für ihr Leben, die Schule der Spiritualität, die prophetische Sendung –  der Welt an die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu erinnern – sowie die Verkündung der Wahrheit durch das Zeugnis des Lebens im Vertrauen auf Gott und Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten, durch das Wort und das Gebet zu danken.  Heute existiert wohl kein Land, in dem das Bild des barmherzigen Jesus, das nach ihrer Vision in Plock gemalt wurde, nicht vorkommt. Das Fest der Barmherzigkeit wurde in den liturgischen Kalender der gesamten Kirche aufgenommen. Der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus ihr in Vilna diktiert hat, wird auch in Stammessprachen auf den kleinsten Ozeaninseln gebetet, immer häufiger betet man ihn auch in der Stunde des Todes Jesu, die als die Stunde der Barmherzigkeit bezeichnte wird. Immer mehr Menschen schließen sich mit dem Ziel der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit zusammen und bilden dadurch eine große Bewegung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes.

Am Sonntag, dem 18. April, wird Schwester Zacheusza Warzyńska von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit, die im „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina geschrieben ist, mit den Gläubigen in der Pfarrei der heiligsten Jungfrau Maria, Königin von Polen, in Michałowice bei Krakau teilen. In der Kirche befinden sich bereits Reliquien der hl. Schwester Faustina. Jetzt geht es darum, ihr spirituelles Erbe zu ergründen.

Die Oktav des Festes der Auferstehung unseres Herrn, des größten Festes in der katholischen Kirche, endet mit dem Sonntag der Barmherzigkeit Gottes, der allgemein als Fest der Barmherzigkeit Gottes bezeichnet wird. Die Errichtung des Festtages wurde von Jesus selbst gefordert, als Er in den Erscheinungen der Heiligen Schwester Faustina oft sagte, dass Er möchte, dass der erste Sonntag nach Ostern ein Fest der Barmherzigkeit sei: „Ich wünsche“ – so sagte Er – „dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die heiligem Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“ (TB 699). An diesem Tag können wir nicht nur die Gnade des „vollkommenen Nachlasses der Schuld und der Strafen“ (eine der Gnaden der Heiligen Taufe) erhalten, sondern ebenso viele andere Gnaden und viel Gutes des aktuellen Zeitalters erbitten, wenn sie dem Willen Gottes entsprechen. Die Bedingung dafür ist ein reines Herz, ohne Festhalten an einer Sünde und eine Einstellung des Vertrauens gegenüber Gott, also der Wunsch, seinen Willen gänzlich zu erfüllen und aktive Taten der Nächstenliebe. Das einzige Gefäß zum Schöpfen der Gnaden ist Vertrauen, so wie Jesus die Heilige Faustina lehrte. Denn die Barmherzigkeit Gottes hat keine Grenzen und es ist Gottes Freude, viel, und das sehr viel, zu geben. Dies ist die barmherzige Liebe, die wir besser kennenlernen und verehren, wenn wir diesen Feiertag begehen. Mehr über den Feiertag und seine Geschichte in der Kirche

Das Fest der Barmherzigkeit wird nach dem Jesu Wunsch, den Er gegenüber Schwester Faustina äußerte, und nach der Entscheidung des Heiligen Vaters Johannes Paul II., am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert (in diesem Jahr – am 11. April). Die Hauptfeierlichkeiten finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Dem Fest geht die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes voran, die am Karfreitag beginnt. Die Nachtanbetung beginnt in der Basilika am Samstag um 21.00 Uhr. Die Heiligen Messen am Fest der Barmherzigkeit werden wie folgt zelebriert:

6.00 Uhr –  P. Andrzej Tarasiuk (Basilika).

7.00 Uhr – Bischof  Jan Zając (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina Übertragung durch TVP1)

8.00 Uhr – Bischof Damian Muskus (Basilika).

10.00 Uhr –  Erzbischof Marek Jedraszewski, Krakauer Metropolit (Feldaltar vor der Basilika – Übertragung durch TVP1).

12.00 Uhr –  Heilige Messe in englischer Sprache (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

12.30 Uhr –  Bischof Roman Pindel (Basilika).

15.00 Uhr –  Stunde der Barmherzigkeit und Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes – P. Zbigniew Bielas, Rektor des Heiligtums und die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit (Basilika).

16.00 Uhr – Kardinal Stanisław Dziwisz (Basilika).

17.00 –  Heilige Messe in Spanisch Sprache (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

18.00 Uhr – Bischof  Robert Chrząszcz Basilika).

19.00 Uhr – P. Grzegorz Zembroń MS (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

Die Heiligen Messen, die Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes werden durch TVMilosierdzie auf der Internetseite des Rektorats des Heiligtums: www.milosierdzie.pl übertragen. Die Heilige Messe um 19.00 Uhr und das Gebet der Pilger vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina können auf der Internetseite der Kongregation: www.faustyna.pl verfolgt werden.

In diesem Jahr werden die Pilger, die normalerweise in großer Zahl zur Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit und zum Fest selbst ins Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit kommen, wegen der Pandemie und der Hygienevorschriften geistig und durch Radio- und Fernsehübertragungen verbunden sein.

Vorabend des Festes der Barmherzigkeit – die Andacht in der Basilika „Der Weg der Barmherzigkeit“ vom nationalen Sender TVP3 und auf der Website des Rektorats übertragen: www.milosierdzie.pl.  Ab 21.00 Uhr Nachtwache vor dem Fest der Barmherzigkeit – Übertragung auf der Website des Rektorats: www.milosierdzie.pl

Fest der Barmherzigkeit

Die Messen um 7 und 10 Uhr, sowie um 15 Uhr das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und die Anbetung mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz werden von TVP1 und TVP3 übertragen.

Weitere Heilige Messen aus der Kapelle des Wunderbaren Bildes und aus der Basilika werden jeweils auf den folgenden Webseiten übertragen: www.faustyna.pl und auf der Webseite des Rektorats: www.milosierdzie.pl.

Am Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, dem 11. April, wird Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, die nächsten „Glocken der Hoffnung” weihen, diesmal für die Inseln Samoa und Tonga, um die Welt an die Botschaft der Barmherzigkeit der heiligen Schwester Faustina zu erinnern. Die Einwohner dieser ozeanischen Inseln sind aktuell enormen existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, die aus dem steigenden Wasserspiegel des pazifischen Ozeans und der Covid-19-Pandemie hervorgehen. Die Glocken, die in Polen hergestellt und im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Łagiewniki geweiht sind, kommen in die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in der Hauptstad Apia-Samoa und in die Basilika St. Antonius von Padua in der Hauptstadt Nukuʻalofa – Tonga. In ersterer befindet sich das Zentrum der Barmherzigkeit für Ozeanien, dessen Hauptkoordinator Erzbischof Alapati Lui Mataeliga ist. In Tonga wiederum existiert eine starke Verehrung der Barmherzigkeit Gottes mit einer großen Anzahl von Verehrern und Apostel der Barmherzigkeit Gottes unter dem Vorsitz von Kardinal Saone Patita Paini Mafi. Mitte August 2021 findet auf der Insel Samoa in der Hauptstad Apia der V Apostolische Weltkongress der Barmherzigkeit statt. Mehr Informationen: https://gf.me/u/y22t6r

Die ersten „Glocken der Hoffnung”, die letztes Jahr geweiht wurden, waren für Brasilien und die Philippinen bestimmt. Die Glocken für Ozeanien wurden von den Anhängern der Göttlichen Barmherzigkeit vom Heiligtum in Melbourne, Australien, finanziert.

 

Dieses Jahr werden wir das Fest der Barmherzigkeit Gottes aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Unmöglichkeit, das Sakrament der Buße zu erhalten und an der Eucharistie teilzunehmen, anders erleben. Dies wirft viele Fragen auf: Wie kann man diesen Sonntag der Barmherzigkeit fruchtbar erleben? Werden wir die Gnaden, die von Jesus für den Feiertag versprochen werden, erhalten?

Es haben sich die äußeren Umstände des Begehens des Feiertags geändert, jedoch ändern sich nicht die Bedingungen des Genießens der Gnaden die, und sie sind die wichtigsten. Wir wissen nicht und haben keine Gewissheit, dass wir mit Sicherheit die Gnade der vollständigen Vergebung unserer Sünden und Strafen erhalten, wenn wir die heilige Kommunion geistig empfangen (schließlich haben wir diese Gewissheit nie). Aber wir sind sicher, dass Gott seine Barmherzigkeit geben möchte und die Grenzen, in denen wir leben, genau kennt. Seine Freude ist es, sehr viel zu geben – wie die heilige Schwester Faustina versicherte. Die Barriere, die die Großzügigkeit Gottes einschränkt, liegt auf der Seite der Menschen, nämlich Mangel an Gefäßen des Vertrauens. Dies ist das einzige Gefäß, wie Jesus sagt, zum Schöpfen der Gnaden.

 Was sollen wir also dieses Jahr am Fest der Barmherzigkeit tun? Das, was wir immer gemacht haben, d.h. nach einer Haltung des Vertrauens in Gott streben, also den Willen Gottes annehmen und verfolgen, in den Umständen und Einschränkungen, in denen wir leben und in den Aufrufen, denen wir jeden Tag folgen müssen. Es geht nicht nur um die Haltung des Vertrauens in Gott, die sich in der Erfüllung Seines Willens ausdrückt, sondern auch um die Haltung der Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten, zu der wir jetzt viele Gelegenheiten haben, insbesondere in unserer Arbeit, in der Gesellschaft, in jedem Bereich der menschlichen Existenz. Wenn es keine Möglichkeit zur Beichte gibt (und dies ist aktuell häufig der Fall), muss man in sich vollkommenes Bedauern für die Sünden wecken und Jesus in der geistigen Kommunion empfangen. Und den Rest Gott überlassen. Er als bester Vater weiß, wer was genau braucht und wird uns geben, wenn von unserer Seite eine solche Offenheit für Seinen Willen bestehen wird, was Er uns als erstes geben möchte.

 

In der Situation, in der wir einen erschwerten Zugang zur Beichte haben, praktizieren wir umso mehr die „vollkommene Reue”, die aus der Liebe zu Gott entsteht. Die Heilige Schwester Faustina übte sich jeden Tag in der Praxis, vollkommene Reue in sich zu erwecken. Auf den Seiten des „Tagebuch” schrieb sie so: „Ich werde mich in der Reue üben, und das nicht nur während der Beichte, sondern bei jeder Gewissenserforschung will ich die vollkommene Reue erwecken, besonders aber, bevor ich mich zur Ruhe begebe” (TB 377). Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt: „Die Reue (auch Zerknirschung genannt) muss von Beweggründen getragen sein, die aus dem Glauben kommen. Wenn die Reue von der Liebe Gottes eingegeben ist, wird sie vollkommen genannt; wenn sie auf anderen Motiven beruht nennt man sie unvollkommen“ (KKK 1492).

 

Die geistige Kommunion ist eine bekannte und oft von großen Heiligen praktizierte Form. Auch die Heilige Faustina hatte in ihrem Leben solche Tage und Wochen, in denen sie die Kommunion nicht empfangen konnte. In ihrem „Tagebuch“ beschreibt sie, wie sie diese Momente erlebte.

„Heute beschloss der Arzt, dass ich nicht zur heiligen Messe, sondern lediglich zur heiligen Kommunion gehen darf. Ich sehnte mich heiß danach, einer heiligen Messe beizuwohnen, aber der Beichtvater sagte übereinstimmend mit dem Arzt, ich müsse gehorsam sein. „Der Wille Gottes ist, dass Sie, Schwester, gesund werden; so dürfen Sie sich keinen Abtötungen hingeben; seien Sie, Schwester, gehorsam, und Gott wird Ihnen lohnen.“ Ich fühlte, dass die Worte des Beichtvaters Jesu Worte sind. Mir tat es leid, der heiligen Messe nicht beizuwohnen, weil Gott mit die Gnade erteilte, das kleine Jesuskind zu sehen. Trotzdem stelle ich den Gehorsam über alles. Ich vertiefte mich im Gebet und verrichtete meine Buße. Plötzlich erblickte ich den Herrn, der mir sagte: „Meine Tochter, wisse, dass du Mir durch einen Akt des Gehorsams mehr Ehre erweist, als durch lange Gebete und Abtötungen.“ – O wie gut ist es, unter Gehorsam zu leben, im Bewusstsein, das alles, was ich tue, Gott angenehm ist! (TB 894)

 

Gegenwärtige, wenn wir nicht an der heiligen Messe teilnehmen können, empfiehlt die Kirche umso mehr die geistige heilige Kommunion. In der Vorbereitung auf die geistige Aufnahme Jesu können die Texte der Heiligen Schwester Faustina helfen. Hier einer von ihnen:

„Ich eile zu Seiner Begrüßung und lade Ihn ein in die Wohnung meines Herzens, mich tief verneigend vor Seiner Majestät. Doch der Herr hebt mich aus dem Staub und lädt mich ein, als Braut neben Ihm zu sitzen, um Ihm alles, was in meinem Herzen vorgeht, zu erzählen. Durch Seine Güte ermutigt, lehne ich mein Haupt an Seine Brust und erzähle Ihm alles. Zuerst spreche ich über die Nöte der Kirche und über die Seelen armer Sünder, wie sehr sie Seiner Barmherzigkeit bedürfen. Doch die Zeit verrinnt schnell. Jesus, ich muss rausgehen zu meinen Pflichten, die auf mich warten. Jesus sagt mir, es bliebe noch eine Weile, um sich zu verabschieden. Ein gegenseitiger tiefer Blick, und dem Schein nach trennen wir uns für kurze Zeit voneinander, aber niemals tatsächlich. Unsere Herzen sind stets vereint, auch wenn ich äußerlich durch verschiedene Pflichten zerstreut bin; die Gegenwart Jesu versenkt mich stets in Andacht.“ (TB 1806).

 

Die Eucharistie am Sonntag der Barmherzigkeit Gottes am 11. April 2020 wird Papst Franziskus in der Kirche Santo Spirito in Sassia, die neben dem Vatikan liegt, feiern. In der Kirche befindet sich das erste Zentrum der Spiritualität der Barmherzigkeit Gottes in Italien, das nach der Seligsprechung von Schwester Faustina Kowalska entstand. Dort befinden sich Reliquien der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie ein Bild des barmherzigen Jesus, das ein Geschenk des Heiligen Johannes Paul II ist. Der Rektor der Kirche ist der polnische Priester Józef Bart und die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit dienen in ihm. Von hier aus wird das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz von Montag bis Freitag im italienischen Fernsehen Telepace übertragen und samstags und sonntags auf YouTube (man kann sich über die Seite www.divinamiseriordia.it verbinden).

Am 11. April dieses Jahres findet in der Pfarrei St. Franz von Assisi in Kielce die feierliche Einführung der Reliquien der hl. Schwester Faustina statt. In Vorbereitung auf dieses Ereignis werden vom 9. bis 11. April Sr. Clareta Fečova und Sr. Klara Domańska aus  der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki das Geschenk der Botschaft der Barmherzigkeit und die Schule der Spiritualität der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit weitergeben.

Am Karfreitag beginnt die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit. Jesus bat Schwester Faustina, sich durch diese Novene (neun Tage lang den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten) auf das Fest vorzubereiten, in dem wir Gott im Geheimnis seiner Barmherzigkeit verehren. Über diese Novene sagte Jesus, dass man alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt – also für uns auf Erden und in Ewigkeit gut ist. Man kann auch die Novene beten, die Jesus Schwester Faustina diktiert hat. Der feierliche Beginn der Novene findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki nach dem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) statt, die am Karfreitag auf eine besondere Weise zelebriert und erlebt wird. Übertragung on-line,You Tube und TVP3.

In der Katholischen Kirche ist der Karsamstag ein Trauertag nach der Kreuzigung Jesu Christi. In den Kirchen und Kapellen im „Grab des Herrn” dauert die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes an. Die Gläubigen danken Jesus für das Werk der Erlösung und alle Gnaden, die Er am Kreuz erbeten hat und bitten um Sein Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki um 20.00 Uhr die Osternacht mit einer feierlichen Liturgie. Übertragung www.milosierdzie.pl

Zu Ostern und zum Fest der Barmherzigkeit wünschen wir Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit allen Wohltätern, Mitarbeitern, die unsere apostolischen Tätigkeiten unterstützen, sowie allen Internetbesucher, die die Internetseiten der Kongregation besuchen – eine frohe Begegnung mit dem auferstandenen und barmherzigen Herrn. Er bringt den Frieden, den die Welt nicht geben kann. Er füllt die Herzen mit seiner Liebe aus und segnet uns zu jeder Zeit, wie auf dem Bild, das Er malen ließ. Ein Gesegnetes Osterfest!!!

Vertrauen. Dieses Misstrauen Meiner Güte gegenüber verletzt Mich am meisten. Wenn euch Mein Tod von Meiner Liebe zu euch nicht überzeugt hat, was wird euch dann überzeugen? (TB. 580) – so beklagte sich Jesus der Heiligen Faustina. Sein Leben, Lehre und Wunder offenbarten der Welt die Güte Gottes, Seine barmherzige Liebe. Und dennoch fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen. So tief ist die Wunde des Misstrauens infolge der Erbsünde und unserer eigenen Sünden. Schwester Faustina lüftet für uns ein wenig die Vorhänge des Himmels und erlaubt uns die barmherzige Liebe Gottes, offenbart durch das Leiden und den Tod am Kreuz Jesu, tiefer kennenzulernen. Diese Erkenntnis erzeugt und entwickelt in uns eine Haltung des Vertrauens, die sich in der Erfüllung des Willens Gottes äußert – in den Geboten, im Wort Gottes, in den Pflichten je nach Lebenssituation oder erkannten Inspirationen des Heiligen Geistes. Der Wille Gottes – wie die Heilige Faustina sagte – ist für und reine Barmherzigkeit, und deshalb erfüllte sie ihn treu und betete auf diese Weise: Nimmst Du mich in der Jugend — sei gepriesen; lässt Du mich das Greisenalter erwarten — sei gepriesen; schenkst Du mir Gesundheit und Kraft — sei gepriesen; wirfst Du mich auf das Leidenslager, sogar lebenslang — sei gepriesen; gibst Du mir lauter Enttäuschungen und Misserfolge im Leben — sei gepriesen; lässt Du zu, dass meine reinsten Absichten verworfen werden — sei gepriesen; gibst Du meinem Verstand Erleuchtung — sei gepriesen; belässt Du mich in Finsternis und allerlei Qualen — sei gepriesen. Von diesem Augenblick an lebe ich in tiefstem Frieden, denn der Herr selbst trägt mich auf Seiner Hand. Er, der Herr der unergründlichen Barmherzigkeit, weiß, dass ich in allem nur Ihn allein begehre, immer und überall (TB 1264).

         Die Erfüllung des Willen Gottes ist nicht nur Ausdruck des Vertrauens gegenüber Gott, sondern befreit uns auch von Angst, Stolz und Egoismus und bringt Frieden in unsere Herzen und Freude, erlaubt uns immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben und am Leben und der Mission Jesu teilzunehmen. Dies ist der kürzeste Weg, um sich mit Gott in Liebe zu vereinen.

Der einzige Tag im Jahr, an dem keine Eucharistie zelebriert wird ist der Karfreitag, denn das vollkommenste Opfer – sich selbst – brachte Jesus hier auf Golgota. Die Quelle Meiner Barmherzigkeit ist mit der Lanze am Kreuz für alle Seelen weit geöffnet worden. Ich habe niemanden ausgeschlossen. (TB 1182) – sagte Jesus zur hl. Faustina in einer ihrer zahlreichen Visionen, die mit den Leiden Christi verbunden waren. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird am Karfreitag um 15.00 Uhr auf besondere Weise das Gebet in der Stunde des Todes Jesu am Kreuz zelebriert und somit die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit begonnen (On-line-Übertragung auf: www.milosierdzie.pl). Nach der Novene (um 15.30 Uhr) wird der Kreuzweg gehalten. Am Karfreitag sind die Katholiken zum Fasten (kein Fleisch essen) verpflichtet.

 

Der Gründonnerstag ist der Tag der Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen Gott für die Gabe des Priestertums und der Eucharistie. Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten schrieb die hl. Faustina über ihre mystische Erfahrung und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit Seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, Seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal (TB 684).

Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird am Gründonnerstag (dem 18. April 2019) um 10.00 Uhr im Rahmen der Heiligen Messe (zelebriert von Erzbischof Marek Jędraszewski) die Weihe der Heiligen Öle stattfinden. Um 18.00 Uhr feiert Bischof Jan Zajac die Messe vom letzten Abendmahl. Die Gründonnerstagliturgie endet mit einer Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament, die von der Basilika in die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina führt. Die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes dauert die ganze Nacht an. On-line-Übertragung auf: www.heiligefaustina.de/ und www.milosierdzie.pl).

 

Der 28. März 2021  ist der Palmsonntag (auch Passionssonntag genannt), mit der die Karwoche beginnt. An diesem Tag wird während der Heiligen Messen das Evangelium von der Passion Christi aus einem der synoptischen Evangelien gelesen.  An diesem Sonntag wird in der Liturgie mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde. Die Palmen sind ein Symbol des neuen aufsteigenden Lebens Gottes in den Seelen der Gläubigen. Die evangelische Beschreibung des Einzugs Jesu in Jerusalem ergänzt die mystische Erfahrung der hl. Faustina, die in ihrem „Tagebuch” schrieb: Ich sah den Herrn auf dem Eselchen sitzend und die Jünger und große Scharen, die mit dem Herrn gingen, erfreut und mit Zweigen in den Händen; die einen warfen sie unter die Füße, wo Jesus ritt, die anderen hielten sie in die Höhe, hüpfend vor dem Herrn, vor Freude nicht wissend, was sie tun sollten. Ich sah eine zweite Schar, die Jesus entgegenkam, mit genauso freudigen Gesichtern und mit Zweigen in den Händen. Ohne Unterlass stießen sie Freudenrufe aus; auch kleine Kinder waren dabei, aber Jesus war sehr ernst und der Herr gab mir zu erkennen, wie sehr Er in dieser Zeit litt. In dem Augenblick sah ich nichts mehr, außer Jesus, dessen Herz von Undank übersättigt war (TB 642). Jesus ließ mich erkennen, wieviel Er während dieses Triumphzuges gelitten hat. Das «Hosanna» hallte in Jesu Herz als «Kreuzige Ihn» wider. Jesus ließ mich das in besonderer Weise empfinden (TB 1028).

An jedem Freitag wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Kreuzwegandacht gehalten: In der Basilika um 16.00 Uhr und in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 19.00 Uhr. Eine Ausnahme stellt der Herz-Jesu-Freitag dar, an dem die Kreuzwegandacht um 18.15 Uhr beginnt, die auf der Internetseite www.heiligefaustina.de on-line übertragen wird. Diese Andacht, in der wir die Leiden Christi betrachten, hilft uns dabei, die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu entdecken und zu vertiefen. Die Haltung des Vertrauens auf Gott gilt es in jeder Situation – auch in den schwierigen und schmerzhaften – zu entwickeln und die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten zu praktizieren. Jesus trug doch unsere Sünden und für jeden von uns hat er sein Leben hingegeben. Er ist auferstanden, damit wir das Leben in uns haben und uns dessen erfreuen jetzt und in Ewigkeit.

Ab dem 1. März beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Andachten zu Ehren des hl. Joseph. Seit Anfang der Geschichte der Kongregation verehren die Schwestern auf besondere Weise den Bräutigam der Mutter Gottes und  Nährvater des Sohnes Gottes, dessen Obhut sie sich anvertrauen. Der hl. Joseph sorgt sich nicht nur um materielle Dinge sondern auch um die Geistigen. Er gab der hl. Faustina zu erkennen, wie sehr er das Werk befürwortet, das ihr der Herr befahl, also der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit zu verkünden und versprach ihr seine besondere Hilfe und Obhut. Er verlangte aber auch, Sr. Faustina solle sich ununterbrochen zu ihm hingezogen fühlen und täglich drei Gebete und einmal das «Gedenke» sprechen (vgl. TB 1203). Dank der On-line-Übertragung (außer an Donnerstagen und Sonntagen) kann man täglich um 19.00 Uhr die Litanei zum hl. Joseph mit den Schwestern beten, um für seine väterliche Obhut zu danken und um seine mächtige Fürsprache vor Gott zu bitten.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat März ist: Für ein fruchtbares Erleben der Fastenzeit, die Gnade der Bekehrung für alle Sünder, insbesondere für diejenigen, die vom Verlust der Erlösung bedroht sind.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

 

Unter diesem Slogan organisieren die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit am Samstag, den 27. März 2021 im Nationalsanktuarium des Hl. Johannes Paul II in Washington Fastenreflexionen, die für einen tieferen Start der Karwoche vorbereiten. An diesem Gebetstreffen kann man persönlich teilnehmen. Im Programm von 10 bis 13 Uhr: Konferenz von Schwester Gaudia, Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament, Möglichkeit zur Beichte und Eucharistiefeier.

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:

Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

 

Die Person der Heiligen Schwester Faustina verbindet man mit der Offenbarung des barmherzigen Jesus, prophetisch mit der Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu verkünden, mit Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit und einer neuen Schule der Spiritualität. Seltener jedoch mit der Erscheinung der Muttergottes, wobei im „Tagebuch” dennoch von mehreren Dutzend Treffen der Aposteling der Göttlichen Barmherzigkeit mit Maria die Rede ist. Eine der Erscheinungen hatte besonderen Charakter, da sie über die außergewöhnliche Rolle der Heiligen Faustina in den Plänen der Göttlichen Barmherzigkeit spricht. Am Fest der Verkündigung im Jahre 1936 in der Klostekapelle in der Zytnia-Straße in Warschau, sah Schwester Faustina die Muttergottes, die ihr sagt: Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als Gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB, 635). Diese Botschaft der Muttergottes betrifft auch uns und fordert und auf, der Welt die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes durch das Zeugnis unseres Lebens, unserer Taten, Worte und unseres Gebets zu vermitteln.

Am 25. März dieses Jahres findet im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die diözesane Feier des Tages der Heiligkeit des Lebens statt, verbunden mit dem Ritus der Aufnahme in das Werk der geistlichen Adoption des gezeugten Kindes und dem Beginn des Jahres der Familie in der Erzdiözese Krakau. Der feierlichen Eucharistie wird um 18.00 Uhr in der Basilika der Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, vorstehen. Die Familienvertreter erhalten das Schreiben „Amoris laetitia” von Papst Franziskus, das Gegenstand der Reflexion im Jahr der Familie ist.

Papst Franziskus sagte am 27. Dezember 2020, als er das Jahr der Familie für die Kirche ausrief, unter anderem: „Und sodann gibt es in der Familie drei Worte, drei Worte, die man immer schätzen sollte: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. »Gestatten«, um sich nicht in das Leben der anderen einzumischen. »Gestatten: darf ich etwas tun? Meinst du, ich könnte das tun?« »Gestatten«. Niemals aufdringlich sein. »Gestatten«, das erste Wort. »Danke«: viel Hilfe, viele Dienste, die wir uns als Familie gegenseitig erweisen. Immer danken. Dankbarkeit ist das Blut der edlen Seele. »Danke«. Und dann was am schwersten zu sagen ist: »Entschuldigung«. Denn wir tun unentwegt schlechte Dinge, und oft fühlt sich jemand dadurch beleidigt. »Es tut mir leid«, »Entschuldigung«. Vergesst die drei Worte nicht: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. Wenn es in einer Familie, im familiären Umfeld diese drei Worte gibt, denn ist die Familie in Ordnung“.

Vom 22. bis 24. März findet in Kokchetav ein diözesanes Jugendtreffen statt, das dem heiligen Josef gewidmet ist. Während dieses Treffens werden Sr. Anastasis Omelchenko aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropavlovsk und Anastasia Koczelabova aus Shchuchinsk Workshops für Mädchen zum Thema „Die Berufung der Frau zur Mutterschaft” durchführen.