Archiv mit Nachrichten

Werke der Barmherzigkeit. Dies ist Fasten, wie Gott es möchte. Davon überzeugt und unter Anderem dieses Ereignis aus dem Leben der Heiligen Schwester Faustina. Der Arzt erlaubte mir nicht, zur Passion in die Kapelle zu gehen. Obgleich mein Verlangen danach sehr stark war, betet ich in meinem Einzelzimme. Da hörte ich die Klingel im benachbarten Einzelzimmer. Ich ging hin und leistete dem Schwerkranken einen Dienst. Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, erblickte ich plötzlich Jesus, der zu mir sagte: „Meine Tochter, du hast Mir mit dieser Dienstleistung eine größere Freude bereitet als mit langem Beten.” – Ich entgegnete: „Nicht Dir, o mein Jesus, habe ich gedient, sondern diesem Kranken.” Darauf entgegnete mir der Herr: „Ja, Meine Tochte, was du deinem Nächsten tust, tust du Mir.” (TB 1029). Jesus belehrte die Heilige Faustina – und durch sie auch uns – dass es drei Wege gibt, Anderen Gutes zu tun: Taten, Worte und Gebet. Er sagte: In diesem drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit (TB 742). Er bat darum, tagsüber mindestens ein Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Ihm zu vollbringen. Dies ist der einzige Reichtum, auf Erden, der ewigen Wert hat. Er macht uns schön in unserer Menschlichkeit und in unserer christilichen Berufung und reich vor Gott.

Im Zeitraum 8-11. März 2020 werden Schwester Gaudia Skass und Schwester Gina aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington die Fastenmissionen in der St. Anna-Kirche in Albuquerque, der größten Stadt in New Mexico, leiten. Das Motto der Missionen ist: „Geistliche Erneuerung in der Barmherzigkeit Gottes”. Das Programm umfasst Konferenzen für alle sowie für einzelne Gruppen in der Gemeinde, Jugendliche und Personen, die sich auf das Sakrament der Taufe vorbereiten. Abends nach den Konferenzen findet die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament statt und es wird die Möglichkeit geben, das Sakrament der Versöhnung zu nutzen.

 

Betrachtung der Passion unseres Herrn. In der Fastenzeit betrachten wir häufiger als während des Rests des Jahres das Leiden Jesu, das Er aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung auf sich nahm. Wir nehmen am Kreuzweg und an Passionsandachten teil und lesen Texte der Heiligen Schrift, die die Ostergeheimnisse ankündigen und beschreiben. Jesus wies Schwester Faustina an – und durch sie auch uns – Sein Leiden auf eine solche Weise zu betrachten, als hätte Er es ausschließlich für sie auf sich genommen (vgl. TB. 1761). Er erklärte: Eine Stunde lang Meine schmerzlichen Leiden zu betrachten, ist größerer Verdienst, als sich ein Jahr lang bis aufs Blut zu geißeln. Das Betrachten Meiner schmerzlichen Wunden ist für dich von großem Nutzen und Mir bereitet es große Freude (TB, 369). Meine Tochter, betrachte Meine Leiden, die Ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du Mir, wenn du Meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit Meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor Meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB, 1512).

Diesen Hinweisen Jesu folgend, trat Schwester Faustina tief in das Geheimnis der barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen ein und dankte Jesus für das Buch, durch das sie lernte, Gott und die Menschen zu lieben. Das Buch ist Dein Leiden, das Du aus Liebe zu mir auf Dich genommen hast. Aus diesem Buch habe ich gelernt, Gott und die Seelen zu lieben. Es enthält unermessliche Schätze für uns. O Jesus, so wenige Seelen begreifen Dich in Deinem Leiden aus Liebe! Wie groß ist das Feuer reinster Liebe, das in Deinem Heiligsten Herzen brennt! Glücklich die Seele, die die Liebe des Herzens Jesu begriffen hat (TB 304).

Aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten am in der Nacht vom 16. auf den 17. März 2020 (Montag) wird es keine Online-Übertragung aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki auf der Seite www.faustyna.pl geben. Wir danken für alle Spenden, die für diesen Zweck erbracht wurden und laden zum Gebet vor dem gnadenreichen Bild der barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina, sowie zur Liturgie durch den virtuellen Besuch dieses heiligen Ortes über die App Faustyna.pl ein.

Am 9. März 2020 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (50-53) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über faustyna.pl mit uns zu verbinden.

Nach Krakau kam die Heilige Schwester Faustina das erste Mal im Januar 1926. Sie verbrachte in dieser Stadt über 5 Jahre. Dauerhaft wohnte sie im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Łagiewniki, verweilte aber auch an anderen Orten. Auf ihren Spuren in dieser Königsstadt sollte man deshalb auch folgende Orte besuchen: die Kirche St. Joseph im Stadteil Podgórze – die ehemalige Gemeinde des Klosters in Łagiewniki; die Herz-Jesu-Basilika, wo die Heilige Faustina an der jährlichen Prozession zum Herzen Gottes teilnahm; das Stadthaus an der Szewska-Straße 22, wo sie der Verlag J. Cebulskiego befand und wo die ersten Bilder des barmherzigen Jesus und Gebete aus dem „Tagebuch“ der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes gedruckt wurden; sowie die Marienbasilika, in der sie nach dem Besuch des Verlags betete. Ein wichtiger Ort auf dieser Route is das Krankenhaus Johannes Paul II (ehemals Miejskie Zakłady Sanitarne) im Stadtteil Prądniku, wo sie mehr als acht Monate in Behandlung verbrachte. Die Krankenhauskapelle ist bist heute erhalten und in ihr ist der Ort des täglichen Gebets der Heiligen markiert. Der Weg der Heiligen Schwester führt auch zum Amt der Stadt, der Wegweiser in mehreren Sprachen für Personen, die ihren Spuren folgen, herausgegeben hat. Mehr.

Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.

Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153).

Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?

 

Maria – sie ist die Mutter des Sohnes Gottes, der menschgewordenen Barmherzigkeit, und die Mutter eines jeden von uns. Sie ist die Schönste in der Liebe zu Gott und den Menschen. Sie ist ein Vorbild für jedes Mädchen, jede Frau, Mutter und Ordensschwester. Zu Ihr wenden wir uns mit unseren Gebeten und Bitten. Mehr über die Schönste aller Frauen, die Mutter der Barmherzigkeit Gottes, über die Andacht zu Ihr, die Ikonographie, die Liturgie und Gebete erfahren Sie auf der Internetseite: faustyna.pl.

Die Gemeinschaft die „Frau ist göttlich”, P. Andrzej Wiecki – der geistige Begleiter,  sowie die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. März um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.modlitwaopotomstwo.pl

 

Am 8. März 2020 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist –  die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 940 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 340 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kontakt@modlitwaopotomstwo.pl oder die Fanpage www.modlitwaopotomstwo.pl  dazu nutzen.

In dem Kurort Rabka verbrachte die Heilige Schwester Faustina nur einige Tage Ende Juli und Anfang August 1937 im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Slowacki-Straße 12. Obowohl bis heute viele Personen, vor allem Kinder, das gute Mikroklima in Rabka genießen, diente es der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die an Lungentuberkulose und Magen-Darm Problemen litt, nicht. Deshalb verweilte sie hier nicht lange. Aber auch der kurze Aufenthalt hatte in ihrem Leben Bedeutung und trägt eine Botschaft an alle, die ihren Schritten folgen. Hier im Kloster der Kongregation der Muttergottes des Barmherzigkeit hatte Schwester Faustina ein wichtiges Treffen mit dem Heiligen Joseph, der ihr besondere Hilfe und Obhut bei der Mission der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit versprach. Sie hörte auch den Gesang des Engels, der über ihr ganzes Leben sang, was sie sehr überrascht und in ihrem Leid stärkte. An den Aufenthalt von Schwester Faustina in Rabka erinnert eine Gedenktafel am Eingang zum Kloster. Der Raum, in dem sie sich aufhielt, ist ebenfalls erhalten. Mehr.

Unter diesem Motto beginnt am 5. März 2020 im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes am Alten Marktplatz in Płock eine monatliche Reihe von Treffen, die für alle offen sind, die die barmherzige Liebe Gottes auch durch die Zeugnisse anderer Menschen kennenlernen möchten. Das Programm beginnt um 17 Uhr mit der Votivmesse der Heiligen Schwester Faustina Kowalska und um 17.45 Uhr folgt das Treffen mit den Zeugen der Barmherzigkeit Gottes und des Sanktuarium in Płock. Die Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes in seinem Leben wird Priester Prof. Bogdan Czupryn teilen.

Dort, wo Heilige sterben, legt Gott ihr ganzes geistliches Erbe ab. So ist es auch im Fall der Heiligen Schwester Faustina. Deshalb ist das Anwesen der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, wo sie am 5. Oktober 1938 starb, die Welthauptstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes und das Zentrum ihrer Verehrung. Pilger aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort. Betrachtet man die Anzahl der Länder, ist das Sanktuarium in Łagiewniki eines der weltweit führenden, da es jedes Jahr von Pilgern aus rund 100 Ländern aller Kontinente besucht wird. Es ist der Ort von mehr als 280 Erscheinungen und mystischen Erfahrungen, die die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier hatte, und vor allem der Ort, an dem sie die liebevolle Gegenwart Gottes erlebte – ein Ort vieler Wunder, wie Dankgaben und schriftliche Zeugnisse, die an das Kloster gesendet werden, zeigen. Mehr zu diesem Thema unter: faustyna.pl

Der Krakauer Metropolit Erzbischof Marek Jedraszewski führte in den Kirchen Krakaus eine altertümliche Liturgie ein. Zum vierten Mal können die Krakauer in der Fastenzeit in Stationskirchen beten. Eine der Kirchen ist auch die Basilika im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, in der die Stationsliturgie mit der Eucharistie am 2. März um 18.00 Uhr zelebriert wird.

Die Spiritualität der ganzen Stationsliturgie konzentriert sich auf drei Elemente – erklärt P. Stanislaw SzczepaniecDie erste Dimension ist die Buße. Dadurch können wir besser die Fastenzeit erleben. Die Teilnehmer des „Stationstages” hören das Wort Gottes, beten, fasten, und während der Heiligen Messe spenden sie für die Bedürftigen. Diejenigen, die zu Stationskirchen pilgern, beschreiten auch einen geistigen Weg, der sie dazu befähigt, das Pascha-Mysterium tiefer zu erleben.

Das zweite Ziel der Liturgie ist es, die Stadt als eine „heilige Zone“ zu zeigen. Die ganze Stadt wird zur Kirche Gottes, denn in jedem ihrer Teile kommen die Gläubigen zusammen und erleben Buße. Das „Stationsnetz“ beinhaltet alle Stadtviertel Krakaus.

Wichtig ist auch die dritte Dimension der Stationsliturgie. Und das ist die Anwesenheit eines Bischofs in der Gemeinschaft. Der Bischof stärkt die Gläubigen und seine Gegenwart ist ein Zeichen der Einheit der gesamten Kirche.

Ein wichtiger Ort auf dem Weg der Offenbarung der Botschaft der Barmherzigkeit ist Vilnius, das damals innerhalb der Grenzen Polens lag. Im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Antokol an der Senatorska-Straße 25 (heute Grybo 29) verweilte die Heilige Faustina zwei Mal: 4 Monate im Jahr 1929 und in den Jahren 1933-1936, insgesamt also mehr als 3 Jahre. In dieser Stadt lernte sie Priester Michał Sopoćko kennen, der in Vilnius ihr geistiger Leiter und Helfer bei der Erfüllung der Mission, die ihr durch Jesus aufgetragen wurde, war. Dank seiner Bemühungen, wurde in der Rusa-Straße 6 das erste Bild der barmherzigen Jesus gemalt, das im April 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung im Tor der Morgenröte ausgestellt wurde. Einige Monate später diktierte Jesus der Heiligen Faustina den heute weltweit bekannten Barmherzigkeitsrosenkranz. Auf wundersame Weise – so kann man sagen – ist das Gebäude erhalten geblieben, in dem dieses historische Ereignis stattfand. Die verbleibenden Klostergebäude, die in einem besseren Zustand waren, wurden vollständig abgerissen. In der überlebenden „Datsche“, in der die Heiligen Faustina begann das berühmte „Tagebuch“ zu schreiben und den Auftrag erhielt, eine „neue Kongregation“ zu gründen – die Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes – befindet sich nun ein kleines Museum der Diözese Vilnius. Auf den Spuren der Heiligen Faustina in Vilnius befindet sich auch die Kirche St. Michael, wo die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes manchmal bei Priester Sopoćko, der damals Rektor dieser Kirche war und wo einige Zeit lang das erste Bild des barmherzigen Jesus plaziert war, beichtete. In Vilnius wurde das Bild auch seit 1985 in der Kirche Heilig Geist und seit 2005 in der gleichen Straße in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes ist, verehrt. Schwester Faustina war mit Sicherheit auch bei wichtigen Festtagen in der wunderschönen barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul und auf dem nahegelegenen Friedhof, wo sich die Gräber der Schwestern befinden, die im Kloster der Kongregation in Vilnius gestorben sind. Mehr.

Am 6. Februar 2020 feiern wir den Aschermittwoch, der die Fastenzeit eröffnet. An diesem Tag sagt der Priester während der Messe: „Kehret um und glaubt an das Evangelium”. Diese Worte erinnern uns daran, dass unser Leben ziemlich kurz ist, dass wir an das Evangelium glauben und umkehren sollen, um das ewige Leben zu erreichen. An diesem Tag sollen alle Gläubigen auf das Fleischessen verzichten (Dies gilt ab dem 14. Lebensjahr) und nur drei Mahlzeiten essen. Dieses bezieht sich nur auf diejenigen Personen, die noch keine 60 Jahre alt sind. Die Heiligen Messen im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina werden um 6.30 Uhr, 17.00 Uhr und um 19.00 Uhr gefeiert. In der Basilika gilt die Gottesdienstordnung von Sonn- und Feiertagen. Die Fastenzeit soll dabei helfen, sich selbst zu reflektieren im Hinblick auf die eigene Umkehr, die Entwicklung der Phantasie der Barmherzigkeit sowie die gute Vorbereitung auf Ostern.

Ein sehr wichtiger Ort auf dem Weg des Lebens der Heiligen Faustina ist Płock, denn an diesem Ort im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit am alten Markt begann ihrer prophetische Mission. Hier kam es zu der ersten Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und sie erhielt Seinen Auftrag, in der Kirche das Fest der Barmherzigkeit Gottes einzusetzen. Dieser Ort ist seit dem Jahre 2000 das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, wo aktuell eine neue Kirche mit Einrichtungen für die Apostel der Barmherzigkeit Gottes und die zahlreichen Pilger errichtet wird. In Płock lohnt es sich, den alten Markt, die Kathedrale und die Kirche des Heiligen Bartholomeus zu besuchen, denn auch dort war die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die während ihres Aufenthalts im Kloster in Płock in den Jahren 1930-1932 gemeinsam mit den Schwestern an verschiedenen kirchlichen Feierlichkeiten teilnahm. Aus dem Fenster ihrer Zelle sah sie die berühmte „Małachowianka”, die älteste polnische Oberschule, die 1180 gegründet wurde und an das Kloster angrenzt. Auf den Spuren der Heiligen Faustina kann man von Płock aus 10 km zum Kloster der Kongregation in Biała fahren, wo sie mehrere Male verweilte. Mehr.

Am 24. Februar 2020 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (39-49) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über faustyna.pl mit uns zu verbinden.

Auf den Spuren des Lebens der Heiligen Schwester Faustina ist auch Kiekrz in der Nähe von Posen, ein idyllischer Ort am kleinen Kiekrz-See. Obwohl die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes hier im Jahre 1929 nur kurz verweilte, wurden das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und der nahegelegene See im „Tagebuch“ verewigt. Als sie am Ufer des Sees stand und die Gegenwart Gottes im Werk der Schöpfung kontemplierte, sah sie Jesus, der sagte: Das alles habe Ich für dich geschaffen, Meine Braut, und wisse, dass alle Schönheiten nichts sind im Vergleich mit dem, was Ich dir in Ewigkeit vorbereitet habe (TB 158). Dank des Aufenthalts der Heiligen Schwester Faustina an diesem Ort und des sich verbreitenden Kultes, wurde die Kapelle der Kongregation in Kiekrz 2015 zum Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina erhoben. Die Pilger, die an diesen Ort kommen, können den Weg der Heiligen Schwester Faustina zum See gehen und unter freiem Himmel den Kreuzweg gehen. Am Ort der Offenbarung befindet sich ein Feldaltar, an dem zu großen Festtagen die Eucharistie gefeiert wird. Am Kloster kann man ebenso ein kleines Museum besuchen, das Exponate aus dem Klosterleben in der Zeit der Heiligen Faustina zeigt. Mehr.

Die Gigapixel-Reproduktion des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki auf der Internetseite (auch auf Smartphones und Tablets) der Kongregation betrachteten im Jahr 2019 ca. 117.600 Internetbesucher. Die digitale Datei wurde von mehr als 170 Personen aus 41 Ländern: Argentinien, Australien, Benin, Brasilien, Burkina Faso, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Philippinen, Honduras, Malaysia, Madagaskar, Mexiko, Indien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kongo, Südkorea, Libanon, Puerto Rico , Vietnam, den USA und aus vielen europäischen Ländern, darunter England, Belgien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Portugal, Schweden und Italien.

Am Abend, als ich in der Zelle war – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“ – erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: „Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt(TB 47). Dieses ereignete sich am 22. Februar 1931 in der Zelle der hl. Faustina im Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Plock. Das erste Bild des Barmherzigen Jesus, das auf Anweisungen der hl. Faustina entstand, wurde in Vilnius im Jahre 1934 von Eugeniusz Kazimirowski gemalt und 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung in Ostra Brama-Heiligtum ausgestellt. Seit dieser Zeit entstanden viele Bilder. Das berühmteste Bild ist das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das von Adolf Hyla gemalt wurde, und sich in der Klosterkapelle der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki befindet. Dieses Bild entstand mit der Hilfe des Krakauer Seelenführers der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – P. Josef Andrasz SI, der das Bild am Fest der Barmherzigkeit (am 16. April 1944) weihte. Genau mit diesem Bild gingen die Worte Jesu in Erfüllung, die Er zu Schwester Faustina bei der ersten Offenbarung sagte: Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt (TB 47). Vor diesem Bild beten nicht nur Pilger aus der ganzen Welt, die zu diesem heiligen Ort kommen sondern auch alle Internetbesucher, die die On-line-Übertragung nutzen sowie die Gigapixel-Präsentation auf der Internetseite: www.faustyna.pl betrachten.

Am 22. Februar 2020 feiern wir den 89. Jahrestag der Offenbarung des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Plock, das mit den historischen Offenbarungen verbunden ist, werden die Heiligen Messen wie folgt gefeiert: um 6.30 Uhr, 9.00 Uhr 12.00 Uhr, Uhr 15.30 und 17.00. Um 15.00 Uhr finden das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes statt. Die Eucharistie um 12.00 Uhr wird von Bischof Piotr Libera zelebriert. An den Feierlichkeiten nehmen nicht nur die Einwohner der Stadt Plock teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen, die trotz des winterlichen Wetters nach Plock kommen werden.

 

Am 22. Februar 2020 um 17.30 Uhr wird in der Gemeinde Hl. Jakobus am Narutowicz-Platz in Warschau das Spektakel „Ich bin bei dir“ unter der Regie von Adam Woronowicz gespielt. Es basiert auf dem „Tagebuch“ der Heiligen Schwester Faustina und auf den Erinnerungen und dem Tagebuch des Seligen Priester Michał Sopoćko. In der Rolle der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes wird Aleksandra Posielężna erscheinen, der Selige Priester Michał Sopoćko wird von Michał Górski gespielt und Piotr Bondyra wird Jesus die Stimme geben. Die Schöpfer dieses Spektakels und diejenigen, die es bereits gesehen haben, sprechen über den immensen Eindruck, den selbst bekannte Texte aus dem „Tagebuch“ auf die machten und über ein sehr realistisches Spiel der jungen Schauspieler.

Der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ im nationalen Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. in Washington findet diesmal am 22. Februar statt. Er wird von den Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Schwester Gaudia wird eine Konferenz über die tapfere Heilige Schwester Faustina und ihre Formen des spirituellen Kampfes mit dem Gegner unserer Erlösung und den Schwächen der von der Erbsünde befallenen menschlichen Natur halten.

Das Treffen beginnt um 19 Uhr vor dem Bild der barmherzigen Jesus mit dem Gebet des Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Nach der Konferenz folgt die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und zum Abschluss treffen sich die Jugendlichen beim Tee, um über die in der Konferenz angesprochenen Themen zu sprechen und ihre Erfahrungen mit Gott mit anderen zu teilen. Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für Jugendliche organisiert, die in die Fußstapfen der Heiligen Schwester Faustina und des Heiligen Johannes Paul II treten und eine neue Lebensqualität in Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. Februar statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Nach dem Gebet folgt ein Treffen beim Tee, das dazu dient, Gemeinschaft zu bilden und Erfahrungen der Barmherzigkeit Gottes und dem Apostolat zu teilen. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.faustyna.pl teilzunehmen

Am 22. Februar 2020 werden es 8 Jahre sein, die die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Facebook in einer offenen Gruppe dienen: Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes. Diese Arbeit dient im Wesentlichen der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und hat einen bildend-informativen Charakter. Die Gruppe hat über 25 500 Mitglieder. Bei dieser Gelegenheit möchten wir den Administratoren für ihre Arbeit und allen Mitgliedern der Gruppe, für die wir jeden Tag im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina beten, danken. An diesem Ort auch wird am 22. Februar um 17 Uhr die Heilige Messe für die Administratoren und Mitglieder gehalten.

Auf den Spuren der Heiligen Schwester Faustina können wir von Warschau aus nach Walendów und Derdy, die ca.20 km von der Hauptstadt entfernt sind, fahren. Nach Walendów kam die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes zum ersten Mal im November 1932 zu Exerzitien, bei denen sie von Pater E. Eltera SJ versichert wurde, dass das, was sie erlebt, von Gott stammt. Bei dieser Gelegenheit besuchte sie auch das Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Wald im 1 km entfernten Derdy. Für einen kurzen dauerhaften Aufenthalt kam sie Ende März 1936 nach Walendów und nach einigen Wochen hielt sie sich noch im Kloste in Derdy auf. In einem Brief and Priester Sopoćko schrieb sie, dass das Haus in Derdy wahrhaft wie aus einem Märchen sei. Umgeben von Wald, gibt es in der Nähe keine Gebäude, nur Stille und Frieden. Alles hilft, den Geist zu konzentrieren, nur die Vögel unterbrechen diese Stille und preisen mit ihrem Zwitschern ihren Schöpfer. In allem, was mich umgibt, sehe ich Gott. Vor dieser Kulisse betreiben die Schwestern heute ein Exerzitienhaus und einen Kindergarten. Mehr.

 

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat Februar ist: für die nötigen Gnaden für die Kranken und Leidenden und einen glücklichen Tod für die Sterbenden.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Im Februar wird während der Abendandachten in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Litanei zu Ehren der hl. Faustina gesungen oder gesprochen. Die Betrachtung der Litanei-Anrufe hilft zu verstehen, wer die Apostelin der Barmherzigkeit für Gott und für uns ist, wie ihr geistliches Erbe und ihre prophetische Mission war. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Februarandachten täglich um 19.00 Uhr (außer an Donnerstagen) statt. Dank der On-line-Übertragung sind diese auch auf der Internetseite: w.faustyna.pl zu verfolgen.

Aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten am 17. Februar 2020 (Montag) nachmittags wird es keine Online-Übertragung aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki auf der Seite www.faustyna.pl geben. Wir danken für alle Spenden, die für diesen Zweck erbracht wurden und laden zum Gebet vor dem gnadenreichen Bild der barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina, sowie zur Liturgie durch den virtuellen Besuch dieses heiligen Ortes über die App Faustyna.pl ein.