Archiv mit Nachrichten

Am 13. Mai 2022 wurde von dem 19. Generalkapitel in Derdy b/Warschau die Generaloberin der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gewählt. Das Amt der Generaloberin vertrauten die Schwestern für die nächsten 6 Jahre der jetzigen Mutter Miriam Janiec an. Die Vizegeneraloberin ist Sr. Patra Kowalczyk und in den Generalrat wurden folgende Schwestern gewählt: Sr. Nicola Kwiecińska, Sr. Stella Baruch und Sr. Gaudia Skass. Die Generalökonomin bleibt für die nächsten 6 Jahre Sr. Natalia Wideł.

Am 4. Mai 2022 begann das 19. Generalkapitel der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Während dieser Zeit wählen die Schwestern ihre neue Generaloberin (für eine 6-jährige Amtszeit) und den Generalrat. Weiterhin beschäftigt sich das Kapitel mit verschiedenen Aspekten der charismatischen Mission der Kongregation. Hier geht es um das Zusammenwirken mit der erlösenden Barmherzigkeit insbesondere in den Werken der Barmherzigkeit sowie in der Verkündung der Botschaft von der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina anvertraute. Die am Kapitel teilnehmenden Schwestern besprechen auch anstehende Aufgaben der Kongregation.

Vom 11. bis 13. Mai 2022 finden in der Gemeinde St. Herbert in Wodzisław Śląski Exerzitien für Grundschulkinder statt. Sie werden von Schwester Maria Faustyna Ciborowska und Schwester Stefania Kromska aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki geleitet. Die Schwestern werden auf verschiedene Weise das geistige Erbe der heiligen Schwester Faustina teilen, denn die Botschaft der Barmherzigkeit richtet sich auch an Kinder.

Vom 8-10. Mai finden im Zentrum der Barmherzigkeit Gottes in Smižany in der Slowakei die jährlichen Exerzitien für die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes statt. Sie werden mit dem Thema „Meinen Frieden gebe ich euch…“ von Pater Artur Ciepielski und Schwester Antoniana Štullerová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Košice geleitet.

Die hl. Faustina wird vor allem mit den Visionen des Barmherzigen Jesus in Verbindung gebracht. Ganz selten verbindet man sie mit den Visionen der Mutter Gottes – hatte sie doch einige Dutzend von diesen. In diesen Begegnungen belehrte Maria Schwester Faustina über das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben, stärkte sie und begleitete sie in der prophetischen Mission. Ich bin eure Mutter aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  (TB 449) – sagte sie – Ich bin nicht nur Königin des Himmels, sondern auch Mutter der Barmherzigkeit und deine Mutter (TB 330).

Maria war für Schwester Faustina vor allem die Mutter des Sohnes Gottes – der fleischgewordenen Barmherzigkeit und aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  auch die Mutter eines jeden Menschen. Als die liebevolle und beste Mutter und Meisterin des geistlichen Lebens lehre sie, wie man Gott in seiner Seele anbeten, Gottes Willen erfüllen  und das tägliche Kreuz lieben soll. Sie belehrte Faustina auch, welche Tugenden und wie sie diese üben soll, die bei der Entwicklung der Haltung des Vertrauens auf Gott und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten hilfreich sind. Ich erblickte die Muttergottes, – schrieb Schwester Faustina – die mir sagte: O wie angenehm ist Gott eine Seele, die treu dem Hauch seiner Gnade folgt. Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB 635).

Am 8. Mai 2022 feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit den 154. Jahrestag der Gründung des Hauses der Kongregation in Krakau durch Mutter Teresa Ewa Gräfin Potocka. Schon damals beschäftigten sich die Schwestern mit der Betreuung der Mädchen und Frauen, die eine tiefe moralische Erneuerung brauchten. Zuerst entstand ein „Haus der Barmherzigkeit” bei der Kirche der Barmherzigkeit Gottes im Smolensk-Viertel, anschließend an der Ecke Zwierzyniecka- und Straszewski-Straße (heute Hotel Radisson), und ab dem Jahr 1891 – in Krakau-Lagiewniki. Heute sind die Schwestern nicht nur mit dieser anfänglichen Aufgabe beschäftigt, sondern auch mit der Sendung der hl. Faustina – der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt. Das machen sie nicht nur im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki für die vielen Pilger aus der ganzen Welt, sondern auch durch die vielen neuen Tätigkeiten, wie z.B.: durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum”, den Verlag „Misericordia”, die Vierteljahresschrift  „Botschaft der Barmherzigkeit”, die Internetseite in 8 Sprachen, die On-line-Übertragung aus der Gnadenkapelle mit dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, durch das fortwährende Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, den Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, durch die Medien,  durch die Missionsreisen in die Pfarreien in Polen und im Ausland, die Teilnahme an verschiedenen Symposien und Kongressen über die Barmherzigkeit Gottes. In jeder Arbeit, auch der tief verborgenen, verkünden die Schwestern die Botschaft über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen.

Am Sonntag, den 1. Mai 2022 findet das 6. Nationale Lesen der Heiligen Schrift statt. Dieses Jahr werden ausgewählte Texte aus dem Evangelium nach Lukas gelesen. Die feierliche Zelebration unter der Leitung von bischof Wiesław Lechowicz mit Teilnahme der eingeladenen Lektoren findet um 7 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Die Feier und die Eucharistie werden im polnischen Fernsehen TVP1, auf www.heiligefaustina.de, auf YouTube und in der App faustyna.pl übertragen. Die Veranstaltung findet unter Schirmherrschaft von Erzbischof Stanisław Gądecki, Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz, sowie Mateusz Morawiecki, dem Ministerpräsidenten Polens, statt.

Auf den 30. April 2022 fällt der 22. Jahrestag der Heiligsprechung von Schwester Faustina Kowalska aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Die Heiligsprechung (im Jahr 2000) fand gleichzeitig auf dem Petersplatz in Rom und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Schwester Faustina beschrieb detailliert dieses Ereignis fast 60 Jahre zuvor, Ende März 1937  (TB 1044-10480). Wer an diesen Ereignissen teilgenommen hat weiß , dass sich diese Vision in Gänze erfüllt hat. An diesem Tag führte Johannes Paul II. für die ganze Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und übergab der Kirche für das dritte Millennium die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustina übermittelt wurde. Das Zeugnis der übernatürlichen Heilung, die im Vorfeld der Heiligsprechung untersucht wurde, die Beschreibung und die Heiligsprechungspredigt des Heiligen Vaters sind auf der Internetseite www.faustyna.pl zu finden:. Täglich danken wir Gott für dieses „Geschenk Gottes an unsere Zeit“ – wie Johannes Paul II. einmal Schwester Faustina und die Botschaft der Barmherzigkeit bezeichnete. Ihrer prophetischen Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zu zeigen, das das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und Gebet – schließen sich Millionen von Menschen in der ganzen Welt an. Diese bilden eine Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit, also die „neue Kongregation“, die sich Jesus wünschte. Möge der nächste Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit nicht nur eine Gelegenheit zur Danksagung, sondern auch zu Vertiefung ihres Erbes sein.

Dies ist der Titel der 28. Folge einer Serie von Filmspots mit der Botschaft der Barmherzigkeit Jesu, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina aufgezeichnet ist. Jede Episode hat die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Schwester Faustina. In dieser Folge spricht Jesus: „Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen“ (TB 699). Und die hl. Schwester Faustina antwortet: „Jesus, Freund des menschlichen Heiles, ziehe alle Seelen hin zum Leben mit Gott; möge die Größe Deiner Barmherzigkeit hier auf Erden und in der Ewigkeit gepriesen sein“ (TB 1466).

Sr. M. Elżbieta Siepak ISMM schrieb das Drehbuch für eine Reihe von Filmspots mit der Botschaft Jesu von der Barmherzigkeit. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns auf, darauf zu antworten, indem wir Gott vertrauen, d.h. seinen Willen tun und unseren Nächsten durch Tat, Wort und Gebet Gutes tun. Die Texte werden von Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna gelesen, die Musik stammt von Paweł Bębenek, einem in Krakau lebenden Komponisten und Musiker. Einminütige Spots mit schönen Außenszenen werden von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit TVP produziert. Alle sind auf Youtube im Kanal Faustyna.pl zu sehen.

Die Oktav des Festes der Auferstehung unseres Herrn, des größten Festes in der katholischen Kirche, endet mit dem Sonntag der Barmherzigkeit Gottes, der allgemein als Fest der Barmherzigkeit Gottes bezeichnet wird. Die Errichtung des Festtages wurde von Jesus selbst gefordert, als Er in den Erscheinungen der Heiligen Schwester Faustina oft sagte, dass Er möchte, dass der erste Sonntag nach Ostern ein Fest der Barmherzigkeit sei: „Ich wünsche“ – so sagte Er – „dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die heiligem Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“ (TB 699). An diesem Tag können wir nicht nur die Gnade des „vollkommenen Nachlasses der Schuld und der Strafen“ (eine der Gnaden der Heiligen Taufe) erhalten, sondern ebenso viele andere Gnaden und viel Gutes des aktuellen Zeitalters erbitten, wenn sie dem Willen Gottes entsprechen. Die Bedingung dafür ist ein reines Herz, ohne Festhalten an einer Sünde und eine Einstellung des Vertrauens gegenüber Gott, also der Wunsch, seinen Willen gänzlich zu erfüllen und aktive Taten der Nächstenliebe. Das einzige Gefäß zum Schöpfen der Gnaden ist Vertrauen, so wie Jesus die Heilige Faustina lehrte. Denn die Barmherzigkeit Gottes hat keine Grenzen und es ist Gottes Freude, viel, und das sehr viel, zu geben. Dies ist die barmherzige Liebe, die wir besser kennenlernen und verehren, wenn wir diesen Feiertag begehen. Mehr über den Feiertag und seine Geschichte in der Kirche.

Das Fest der Barmherzigkeit wird nach dem Jesu Wunsch, den Er gegenüber Schwester Faustina äußerte, und nach der Entscheidung des Heiligen Vaters Johannes Paul II., am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert (in diesem Jahr – am 24. April). Die Hauptfeierlichkeiten finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Dem Fest geht die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes voran, die am Karfreitag beginnt. Die Nachtanbetung beginnt in der Basilika am Samstag um 21.00 Uhr. Die Heiligen Messen am Fest der Barmherzigkeit werden wie folgt zelebriert:

24.00 Uhr – Bischof Janusz Mastalski.
6.00 Uhr –  P. Andrzej Tarasiuk (Basilika).
7.00 Uhr – Bischof Jan Zając (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina)– Übertragung durch TVP1.
8.00 Uhr – Bischof Damian Muskus (Basilika).
10.00 Uhr –  Erzbischof Marek Jedraszewski, Krakauer Metropolit (Feldaltar vor der Basilika – Übertragung durch TVP1).
10.00 Uhr – Heilige Messe auf (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).
12.30 Uhr –  Bischof Roman Pindel (Basilika).
15.00 Uhr –  Stunde der Barmherzigkeit und Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes – P. Zbigniew Bielas, Rektor des Heiligtums und die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit (Basilika).
16.00 Uhr – Bischof Andrzej Jeż (Basilika).
17.00 Uhr – Heilige Messe in Spanisch.
18.00 Uhr – Bischof  Artur Ważny Basilika).
19.00 Uhr – P. Grzegorz Zembroń MS (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

Die Heiligen Messen, die Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes werden durch TVMilosierdzie auf der Internetseite des Rektorats des Heiligtums: www.milosierdzie.pl übertragen. Die Heilige Messe um 7.00 Uhr und 19.00 Uhr und das Gebet der Pilger vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina können auf der Internetseite der Kongregation: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.

Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes am Alten Mart in Płock – am Ort, an dem das Bild und das Fest der Barmherzigkeit der heiligen Schwester Faustina offenbart wurde – werden am 24. April, dem Sonntag der Barmherzigkeit, zu folgenden Zeiten heilige Messen gefeiert: 8 Uhr, 10 Uhr, 12 Uhr, 17 Uhr. Um 15 Uhr findet das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes statt.

Am 24. April, dem Fest der Barmherzigkeit, wird Schwster Klara Domańska aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistige Erbe der heiligen Schwester Faustina mit den Gläubigen in der Gemeinde Mariä Himmelfahrt in Ołpiny bei Tuchów teilen. Da es sich um den Sonntag der Barmherzigkeit handelt, wird sie dieser Form des Kultes der Barmherzigkeit Gottes die größte Aufmerksamkeit widmen, um den Gläubigen den Reichtum der Gnaden näher zu bringen, den Jesus mit diesem Tag verbunden hat und unter welchen Bedingungen. Im Programm steht auch das gemeinsame Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit, Anbetung und der Barmherzigkeitsrosenkranz.

Unter diesem Motto und in diesem Anliegen wird am Karfreitag, den 15. April 2022 im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit beginnen. Sie startet, wie jeden Tag, um 15 Uhr mit dem Gedenken Jesu in der Stunde Seines Todes am Kreuz (Stunde der Barmherzigkeit). Danach werden wir die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten, von der Jesus sagt, dass Er den Seelen darin alle Gnaden schenken wird. Die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes werden wir mit der Novene zur Barmherzigkeit Gottes, die Jesus selbst der heiligen Schwester Faustina aufgetragen hat, verbinden. Neun Tage lang werden wir die heilige Kirche, alle Nationen und insbesondere die Ukraine in die Tiefe der unergrünglichen Barmherzigkeit Gottes eintauchen und Gott um ein Ende des Waffenkonflikts und um die notwendigen Gnaden für diejenigen bitten, die unter dem Krieg in diesem Land leiden.

An dieser Novene werden nicht nur Pilger im Sanktuarium in Łagiewniki teilnehmen, sondern auch im Radio, Fernsehen und Internet aus vielen Ländern der Welt. Der Aktion, die vom Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ organisiert wird, können sich Pfarreien, Gemeinschaften und Einzelpersonen anschließen und die Novene um die gleiche oder eine für sie passendere Uhrzeit beten. Text und Tonaufnahmen werden auf der Seite www.faustinum.pl und auf dem Youtube-Kanal zur Verfügung gestellt.

Mit einem gemeinsamen Ruf um die Barmherzigkeit Gottes in Form des vertrauensvollen Betens des Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes als Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit können wir diesen Krieg in der Ukraine wirklich beenden!!

Am Vorabend des Sonntags der Barmherzigkeit, in der Nacht von Samstag auf Sonntag (23./24. April) organisiert das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock die „Nacht des Kampfes um den Segen für das Vaterland“. Organisiert wird die Nacht gemeinsam mit den Kriegern Mariens, den Rittern des Johannes Paul II, dem Katholischen Jugendverband, der Hauskirche (Domowy Kościół) und der Katholischen Erneuerung im Heiligen Geist. Die Organisatoren laden zur Teilnahme am Gebet ein und schreiben: „Unser Heimatland ist mit enormen Herausforderungen und Bedrohungen konfrontiert. Lasst und diese Zeit nutzen, um zu beten, Spaltungen und Vorurteile zu überwinden und gemeinsam Gott um den Segen für Polen bitten“. Die nächtliche Andacht am Ort der ersten Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und des Festes der Barmherzigkeit beginnt umd 20 Uhr und dauert bis 4 Uhr morgens; um Mitternacht wird die Heilige Messe für die Anliegen des Heimatlandes gefeiert.

Vor dem Barmherzigkeitssonntag am 23. April 2022 findet im Kino Kijów in der Krasinskiego-Straße 34 das IV Festival der Barmherzigkeit mit Filmvorführungen zu religiösen Themen statt. Vor dem Film „Erlösung“ wird ein kurzes Treffen unter der Leitung von Miłosz Horodyski, Pater Józef Pochwat MS aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes und Pater Marek Drzewiecki stattfinden, das in die Thematik des Films einführt. Außerdem wird es im großen Saal eine Vorpremiere des Films „Lebendig“, der im Juni in die Kinos kommen wird, geben. Für die Vorführungen benötigt man keine Entrittskarten.

Außerdem stehen im Studiosaal folgende Filme auf dem Programm: „Allerheiligstes Herz“, „Jetzt und in der Stunde des Todes“, „Das Wunder von Guadalupe“ und „Die Ballade von der weißen Kuh“.

Den ganzen Tag über werden Freiwillige der Caritas Spenden für die Flüchtlingshilfe sammeln.

Am Barmherzigkeitssonntag, den 24. April, wird auf dem YouTube-Kanal des Kino Kijów zu bestimmten Zeiten der Film „Gott in Krakau“ gezeigt.

Halleluja!!! Jesus lebt!!! Er lebt unter uns und in uns, wenn wir im Stande der Gnade sind. Die Liebe besiegte die Sünde, das Leben – den Tod, Jesus besiegte alles Böse und den Feind des Menschen – den Satan. Seit dieser Zeit können auch wir in Jesus unsere Sünde und menschliche Schwäche besiegen und dadurch immer vollkommener in Gemeinschaft mit Gott leben. Möge also in uns und durch uns die Barmherzigkeit Gottes gepriesen werden! Wir wünschen Ihnen eine frohe Feier des größten Geheimnisses unseres Glaubens!

Zu Ostern und zum Fest der Barmherzigkeit wünschen wir Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit allen Wohltätern, Mitarbeitern, die unsere apostolischen Tätigkeiten unterstützen, sowie allen Internetbesucher, die die Internetseiten der Kongregation besuchen und der Gruppe: Sanktuarium Bozego Milosierdzia auf Facebook – eine frohe Begegnung mit dem auferstandenen und barmherzigen Herrn. Er bringt den Frieden, den die Welt nicht geben kann. Er füllt die Herzen mit seiner Liebe aus und segnet uns zu jeder Zeit, wie auf dem Bild, das Er malen ließ. Am Fest der Barmherzigkeit möge das größte Versprechen Jesu in Erfüllung gehen, vollkommener Nachlass aller Schuld und Strafen. Ein Gesegnetes Osterfest!!!

Vertrauen. Dieses Misstrauen Meiner Güte gegenüber verletzt Mich am meisten. Wenn euch Mein Tod von Meiner Liebe zu euch nicht überzeugt hat, was wird euch dann überzeugen? (TB. 580) – so beklagte sich Jesus der Heiligen Faustina. Sein Leben, Lehre und Wunder offenbarten der Welt die Güte Gottes, Seine barmherzige Liebe. Und dennoch fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen. So tief ist die Wunde des Misstrauens infolge der Erbsünde und unserer eigenen Sünden. Schwester Faustina lüftet für uns ein wenig die Vorhänge des Himmels und erlaubt uns die barmherzige Liebe Gottes, offenbart durch das Leiden und den Tod am Kreuz Jesu, tiefer kennenzulernen. Diese Erkenntnis erzeugt und entwickelt in uns eine Haltung des Vertrauens, die sich in der Erfüllung des Willens Gottes äußert – in den Geboten, im Wort Gottes, in den Pflichten je nach Lebenssituation oder erkannten Inspirationen des Heiligen Geistes. Der Wille Gottes – wie die Heilige Faustina sagte – ist für und reine Barmherzigkeit, und deshalb erfüllte sie ihn treu und betete auf diese Weise: Nimmst Du mich in der Jugend — sei gepriesen; lässt Du mich das Greisenalter erwarten — sei gepriesen; schenkst Du mir Gesundheit und Kraft — sei gepriesen; wirfst Du mich auf das Leidenslager, sogar lebenslang — sei gepriesen; gibst Du mir lauter Enttäuschungen und Misserfolge im Leben — sei gepriesen; lässt Du zu, dass meine reinsten Absichten verworfen werden — sei gepriesen; gibst Du meinem Verstand Erleuchtung — sei gepriesen; belässt Du mich in Finsternis und allerlei Qualen — sei gepriesen. Von diesem Augenblick an lebe ich in tiefstem Frieden, denn der Herr selbst trägt mich auf Seiner Hand. Er, der Herr der unergründlichen Barmherzigkeit, weiß, dass ich in allem nur Ihn allein begehre, immer und überall (TB 1264). Die Erfüllung des Willen Gottes ist nicht nur Ausdruck des Vertrauens gegenüber Gott, sondern befreit uns auch von Angst, Stolz und Egoismus und bringt Frieden in unsere Herzen und Freude, erlaubt uns immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben und am Leben und der Mission Jesu teilzunehmen. Dies ist der kürzeste Weg, um sich mit Gott in Liebe zu vereinen.

In der Katholischen Kirche ist der Karsamstag ein Trauertag nach der Kreuzigung Jesu Christi. In den Kirchen und Kapellen im „Grab des Herrn” dauert die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes an. Die Gläubigen danken Jesus für das Werk der Erlösung und alle Gnaden, die Er am Kreuz erbeten hat und bitten um Sein Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden – nach der polnischen Tradition – verschiedene Produkte, die am Ostermorgen gegessen werden, gesegnet. Um 15.00 Uhr beten die Pilger in der Stunde der Barmherzigkeit die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit, und gleich danach folgt eine Andacht „Jesu Hinabsteigen in das Reich des Todes“. Am Abend um ca. 20.00 Uhr beginnt vor der Basilika die Osternacht mit einer feierlichen Liturgie, während der die Erneuerung der Taufversprechen stattfindet.

Good Friday is the only day in the year when there is no Holy Mass, as the most perfect sacrifice was made by Jesus Himself at the Cross.  Jesus told St. Faustina in one of the many revelations associated with His Passion: On the cross, the fountain of My mercy was opened wide by the lance for all souls – no one have I excluded! (Diary, 1182). On Good Friday, the 3:00 pm prayer, recited at the moment of the agony of Jesus on the Cross (Hour of Mercy) the is celebrated in a particularly solemn manner at the Shrine of Divine Mercy and followed by the start of the novena before the Feast of Mercy (transmission available at: www.saint-faustina.org). After the novena, at approx. 3:30 pm, the Way of the Cross will be celebrated. The Good Friday Liturgy of the Passion will begin in the Basilica at 6:00 pm. After Adoration of the Cross and Holy Communion, an Eucharistic procession will set off to the Holy Sepulcher, which is traditionally arranged in the convents’ Chapel of the Passion. There will be a continual adoration of Jesus in the Blessed Sacrament, which begins the Lenten Lamentations. On Good Friday, strict fasting and abstinence from all meat is required.

Der Gründonnerstag ist der Tag der Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen Gott für die Gabe des Priestertums und der Eucharistie. Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten schrieb die hl. Faustina über ihre mystische Erfahrung und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit Seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, Seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal (TB 684).

Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird am Gründonnerstag (dem 18. April 2022) um 10.00 Uhr im Rahmen der Heiligen Messe (zelebriert von Erzbischof Marek Jędraszewski) die Weihe der Heiligen Öle stattfinden. Die Eucharistie wird von den Priestern der Diözese Krakau zelebriert. Mit den Priestern kommen auch Jugendliche und Ministranten. Um 18.00 Uhr feiert Bischof Jan Zajac die Messe vom letzten Abendmahl. Die Gründonnerstagliturgie endet mit einer Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament, die von der Basilika in die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina führt. Die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes dauert die ganze Nacht an.

Vom 7. bis 11. April werden die Schwestern Gaudia und Inga von der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit, wie sie im „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina niedergeschrieben ist, mit den Gläubigen der Pfarrei St. Matthew in Sidney, Montana, an der Grenze zu Kanada teilen. Neben einem Vortrag über die lebendige Gegenwart Jesu im Allerheiligsten Sakrament und die wesentlichen Themen der Botschaft der Barmherzigkeit stehen der Kreuzweg, die Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz sowie die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament auf dem Programm. Zum Abschluss der Mission findet ein gemeinsames Mittagessen mit den Teilnehmern dieser Treffen statt.

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:

Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

Vom 8. bis 10. April dieses Jahres finden im Karmelitenkloster Lorinčík in der Nähe von Košice in der Südslowakei Exerzitien für Mädchen und Frauen statt, die unter dem Motto „Mit Barmherzigkeit bedeckt” stehen. Sie werden von Pater Andrej Valent OCD und Sr. M. Benediktína Fečová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Kosice geleitet.

Der 10. April 2022  ist der Palmsonntag (auch Passionssonntag genannt), mit der die Karwoche beginnt. An diesem Tag wird während der Heiligen Messen das Evangelium von der Passion Christi aus einem der synoptischen Evangelien gelesen.  An diesem Sonntag wird in der Liturgie mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde. Die Palmen sind ein Symbol des neuen aufsteigenden Lebens Gottes in den Seelen der Gläubigen. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet eine feierliche Prozession mit Palmwedeln statt, die vom Bischof Jan Zajac geleitet wird und an der Priester, Ordensschwestern und Gläubige teilnehmen. Die Prozession beginnt um 10.15 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina  und führt zur Basilika, wo auch die Heilige Messe gefeiert wird. Die evangelische Beschreibung des Einzugs Jesu in Jerusalem ergänzt die mystische Erfahrung der hl. Faustina, die in ihrem „Tagebuch” schrieb: Ich sah den Herrn auf dem Eselchen sitzend und die Jünger und große Scharen, die mit dem Herrn gingen, erfreut und mit Zweigen in den Händen; die einen warfen sie unter die Füße, wo Jesus ritt, die anderen hielten sie in die Höhe, hüpfend vor dem Herrn, vor Freude nicht wissend, was sie tun sollten. Ich sah eine zweite Schar, die Jesus entgegenkam, mit genauso freudigen Gesichtern und mit Zweigen in den Händen. Ohne Unterlass stießen sie Freudenrufe aus; auch kleine Kinder waren dabei, aber Jesus war sehr ernst und der Herr gab mir zu erkennen, wie sehr Er in dieser Zeit litt. In dem Augenblick sah ich nichts mehr, außer Jesus, dessen Herz von Undank übersättigt war (TB 642). Jesus ließ mich erkennen, wieviel Er während dieses Triumphzuges gelitten hat. Das «Hosanna» hallte in Jesu Herz als «Kreuzige Ihn» wider. Jesus ließ mich das in besonderer Weise empfinden (TB 1028).

Am 5. April dieses Jahres findet in Turin in der Kirche Santa Christina ein Formationstreffen der Gemeinschaft der Apostel der göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” statt, das dieses Mal von Sr. Emanuela Gemza aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet wird. Auf dem Programm des Treffens stehen unter anderem: Eucharistie mit Verehrung der Reliquien der hl. Schwester Faustina, ein Vortrag über den Barmherzigen Jesus – Erlöser des Menschen und ein Treffen beim Tee.

Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht. Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397). Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).

Vom 1. bis 3. April findet in Loretto der 1. nationale Kongress der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” statt. An der Veranstaltung nehmen Mitglieder und Freiwillige aus ganz Italien teil, sowie Sr. Emanuela Gemza von der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, Vizepräsidentin von „Faustinum”, und Sr. Wincenta Mąka vom Zentrum für Spiritualität der Barmherzigkeit in Rom. Auf dem Programm stehen: gemeinsames Gebet, Vorträge, Zeugnisse, Austausch von Erfahrungen mit der Barmherzigkeit Gottes und dem apostolischen Wirken. Am letzten Tag des Kongresses findet eine Zeremonie zur Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereinigung „Faustinum” und die Übergabe aller italienischen Mitglieder und Freiwilligen an die Muttergottes statt.

Vom 24. bis 28. März finden in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Turlock Exerzitien zum Thema „Eine prophetische Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit für unsere Zeit” statt. Sie werden von Sr. Gaudia Skass und Sr. Grace von der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. In dieser Pfarrei gibt es eine lebendige Anbetung der göttlichen Barmherzigkeit, die Gelegenheit bietet, die Botschaft der Barmherzigkeit zu erforschen, die Jesus der heiligen Schwester Faustina und Papst Johannes Paul II. der Kirche und der Welt für das dritte Jahrtausend gegeben hat, denn nur in der Barmherzigkeit Gottes wird die Welt Frieden und der Mensch Glück finden. Während der Exerzitien wird es Gelegenheit zur Beichte, zur Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament, zum persönlichen Gebet in Stille sowie zur gemeinsamen Eucharistie und zum Kreuzweg geben.