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Werke der Barmherzigkeit. Dies ist Fasten, wie Gott es möchte. Davon überzeugt und unter Anderem dieses Ereignis aus dem Leben der Heiligen Schwester Faustina. Der Arzt erlaubte mir nicht, zur Passion in die Kapelle zu gehen. Obgleich mein Verlangen danach sehr stark war, betet ich in meinem Einzelzimme. Da hörte ich die Klingel im benachbarten Einzelzimmer. Ich ging hin und leistete dem Schwerkranken einen Dienst. Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, erblickte ich plötzlich Jesus, der zu mir sagte: „Meine Tochter, du hast Mir mit dieser Dienstleistung eine größere Freude bereitet als mit langem Beten.” – Ich entgegnete: „Nicht Dir, o mein Jesus, habe ich gedient, sondern diesem Kranken.” Darauf entgegnete mir der Herr: „Ja, Meine Tochte, was du deinem Nächsten tust, tust du Mir.” (TB 1029). Jesus belehrte die Heilige Faustina – und durch sie auch uns – dass es drei Wege gibt, Anderen Gutes zu tun: Taten, Worte und Gebet. Er sagte: In diesem drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit (TB 742). Er bat darum, tagsüber mindestens ein Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Ihm zu vollbringen. Dies ist der einzige Reichtum, auf Erden, der ewigen Wert hat. Er macht uns schön in unserer Menschlichkeit und in unserer christilichen Berufung und reich vor Gott.

 

Am 27. März 2022 wird Schwester Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit während der heiligen Messen in der Gemeinde Santa Maria di Sovereto in Terlizzi (Provinz Bari) mit den Gläubigen die Botschaft der Barmherzigkeit, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina niedergeschrieben ist, teilen. Separat trifft sie sich mit den Verehrern der Barmherzigkeit Gottes, um mehr über die Vorbereitung und die Feier des Festes der Barmherzigkeit Gottes und die damit verbundenen großen Versprechen Jesu zu erzählen.

Am 25. März dieses Jahres findet im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die diözesane Feier des Tages der Heiligkeit des Lebens statt, verbunden mit dem Ritus der Aufnahme in das Werk der geistlichen Adoption des gezeugten Kindes. Der feierlichen Eucharistie wird um 19.00 Uhr in der Basilika der Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, vorstehen.

Papst Franziskus sagte am 27. Dezember 2020, als er das Jahr der Familie für die Kirche ausrief, unter anderem: „Und sodann gibt es in der Familie drei Worte, drei Worte, die man immer schätzen sollte: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. »Gestatten«, um sich nicht in das Leben der anderen einzumischen. »Gestatten: darf ich etwas tun? Meinst du, ich könnte das tun?« »Gestatten«. Niemals aufdringlich sein. »Gestatten«, das erste Wort. »Danke«: viel Hilfe, viele Dienste, die wir uns als Familie gegenseitig erweisen. Immer danken. Dankbarkeit ist das Blut der edlen Seele. »Danke«. Und dann was am schwersten zu sagen ist: »Entschuldigung«. Denn wir tun unentwegt schlechte Dinge, und oft fühlt sich jemand dadurch beleidigt. »Es tut mir leid«, »Entschuldigung«. Vergesst die drei Worte nicht: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. Wenn es in einer Familie, im familiären Umfeld diese drei Worte gibt, denn ist die Familie in Ordnung“.

Die Person der Heiligen Schwester Faustina verbindet man mit der Offenbarung des barmherzigen Jesus, prophetisch mit der Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu verkünden, mit Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit und einer neuen Schule der Spiritualität. Seltener jedoch mit der Erscheinung der Muttergottes, wobei im „Tagebuch” dennoch von mehreren Dutzend Treffen der Aposteling der Göttlichen Barmherzigkeit mit Maria die Rede ist. Eine der Erscheinungen hatte besonderen Charakter, da sie über die außergewöhnliche Rolle der Heiligen Faustina in den Plänen der Göttlichen Barmherzigkeit spricht. Am Fest der Verkündigung im Jahre 1936 in der Klostekapelle in der Zytnia-Straße in Warschau, sah Schwester Faustina die Muttergottes, die ihr sagt: Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als Gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB, 635). Diese Botschaft der Muttergottes betrifft auch uns und fordert und auf, der Welt die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes durch das Zeugnis unseres Lebens, unserer Taten, Worte und unseres Gebets zu vermitteln.

Am 22. März um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustyna, ein monatliches Treffen junger Menschen statt, das bereits traditionelle „Łagiewniki 22“. In diesem Jahr stehen die Treffen unter dem Motto: „Komm und vertraue”. Die jungen Menschen werden alle schwierigen Angelegenheiten der Kirche, der Welt und ihre persönlichen Angelegenheiten dem barmherzigen Gott im Gebet anvertrauen. Die Anbetungsabende sind auch eine geistliche Vorbereitung auf den 20. Jahrestag der Übergabe der Welt an die göttliche Barmherzigkeit, die der heilige Johannes Paul II. am 17. August 2002 im Heiligtum von Łagiewniki vollzog.

Betrachtung der Passion unseres Herrn. In der Fastenzeit betrachten wir häufiger als während des Rests des Jahres das Leiden Jesu, das Er aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung auf sich nahm. Wir nehmen am Kreuzweg und an Passionsandachten teil und lesen Texte der Heiligen Schrift, die die Ostergeheimnisse ankündigen und beschreiben. Jesus wies Schwester Faustina an – und durch sie auch uns – Sein Leiden auf eine solche Weise zu betrachten, als hätte Er es ausschließlich für sie auf sich genommen (vgl. TB. 1761). Er erklärte: Eine Stunde lang Meine schmerzlichen Leiden zu betrachten, ist größerer Verdienst, als sich ein Jahr lang bis aufs Blut zu geißeln. Das Betrachten Meiner schmerzlichen Wunden ist für dich von großem Nutzen und Mir bereitet es große Freude (TB, 369). Meine Tochter, betrachte Meine Leiden, die Ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du Mir, wenn du Meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit Meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor Meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB, 1512).

Diesen Hinweisen Jesu folgend, trat Schwester Faustina tief in das Geheimnis der barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen ein und dankte Jesus für das Buch, durch das sie lernte, Gott und die Menschen zu lieben. Das Buch ist Dein Leiden, das Du aus Liebe zu mir auf Dich genommen hast. Aus diesem Buch habe ich gelernt, Gott und die Seelen zu lieben. Es enthält unermessliche Schätze für uns. O Jesus, so wenige Seelen begreifen Dich in Deinem Leiden aus Liebe! Wie groß ist das Feuer reinster Liebe, das in Deinem Heiligsten Herzen brennt! Glücklich die Seele, die die Liebe des Herzens Jesu begriffen hat (TB 304).

Am Fest des hl. Joseph – am 19. März – findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und der hl. Faustina das Patrozinium statt. Denn die Kapelle und das gesamte Gelände hießen früher „Josephow”. Dem Fest geht eine Novene voran, in der – während der Abendandacht – die Litanei zu Ehren des hl. Joseph gesungen wird. Vom 16. bis 18. März findet auch traditionsgemäß die „40-Stunden-Andacht” statt

Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.

Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153)

Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?

Vom 11. bis 13. März 2022 finden im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock am Alten Markt Exerzitien für Mädchen unter dem Motto „Mit den Augen der Barmherzigkeit gesehen” statt. Die Teilnehmerinnen der geistigen Übungen werden entdecken, wie schön sie in den Augen Gottes sind. Dabei helfen wird ihnen u.a. die Betrachtung des Bildes des barmherzigen Jesus, das Er selbst der hl. Faustina vor 91 Jahren an diesem Ort in Auftrag gegeben hat. Die Exerzitien werden durch Priester Krzysztof Ruciński und Schwester Diana Kuczek aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Płock geleitet.

Am 13. März 2022 werden die Reliquien der hl. Schwester Faustina in der Gemeinde der Mutterschaft der Jungfrau Maria in Łosień (Diözese Kielce) feierlich eingeführt. An der Veranstaltung wird Schwester Maria Faustyna Ciborowska aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki teilnehmen und die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistige Erbe der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes aus dem „Tagebuch“ teilen. Auch die Apostel der Barmherzigkeit Gottes aus dem Verein „Faustinum“ werden anwesend sein und ihre Erfahrungen mit der Barmherzigkeit Gottes und mit der  Teilnahme an der Mission der heiligen Faustina teilen.

Im Zeitraum 9-11. März 2022 finden im Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina in Warschau (ul. Żytnia 1) Exerzitien während der Fastenzeit für Kinder und Jugendliche  aus den Grundschulen (Klassen I – VIII) statt. Die Kinder werden gemeinsam mit der Heiligen Faustina von dem barmherzigen Jesus lernen, wie man barmherzig ist und in den Himmel kommt. Die Jugendlichen wiederung werden nach der Antwort auf die Frage suchen, was im Leben wichtig ist, also nach echten Werten suchen. Die Exerzitien werden von den Schwester Maria Faustyna und Rachela aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit.

Maria – sie ist die Mutter des Sohnes Gottes, der menschgewordenen Barmherzigkeit, und die Mutter eines jeden von uns. Sie ist die Schönste in der Liebe zu Gott und den Menschen. Sie ist ein Vorbild für jedes Mädchen, jede Frau, Mutter und Ordensschwester. Zu Ihr wenden wir uns mit unseren Gebeten und Bitten. Mehr über die Schönste aller Frauen, die Mutter der Barmherzigkeit Gottes, über die Andacht zu Ihr, die Ikonographie, die Liturgie und Gebete erfahren Sie auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de

Vom 2. bis 6. März werden die Schwestern Emanuela Gemza und Maria Faustyna Ciborowska aus dem Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau- Łagiewniki in der Gemeinde St. Bischof Stanislaus in Dobrzechów und in der Filialkirche in Kozłówek Exerzitien leiten. Während der Exerzitien, die sich auf das Wort Gottes und das „Tagebuch“ der heiligen Faustina stützen, werden die Schwestern gemeinsam mit den Gläubigen das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes erforschen und aufzeigen, wie der Mensch auf diese vorauseilende barmherzige Liebe Gottes reagieren sollte, die sich im Vertrauen auf Ihn und in einer Haltung der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten ausdrückt.

Seit vielen Jahren ist der erste Freitag der Fastenzeit (dieses Jahr der 4. März) in Polen ein Tag des Gebets und der Buße für die Sünde des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Wir vertrauen der Barmherzigkeit Gottes alle Personen an, die in ihrer Kindheit oder Jugend durch sexuelle Gewalt verletzt wurden, vor allem wenn die Täter Geistliche waren. Wir bitten auch für die Gnade der Bekehrung für die Täter dieser schrecklichen Verbrechen und diejenigen, die als Zeugen des Bösen nicht für die Verletzten eintraten – mögen Sie sich auf dem Weg der Erkennung der Wahrheit und der Annahme der gerechte Strafe für ihre Taten aufrichtig mit Gott und der Kirchengemeinschaft versöhnen. Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki beten wir besonders in diesem Anliegen im Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und im Barmherzigkeitsrosenkranz.

Am 2. März 2022 feiern wir den Aschermittwoch, der die Fastenzeit eröffnet. An diesem Tag sagt der Priester während der Messe: „Kehret um und glaubt an das Evangelium”. Diese Worte erinnern uns daran, dass unser Leben ziemlich kurz ist, dass wir an das Evangelium glauben und umkehren sollen, um das ewige Leben zu erreichen.  An diesem Tag sollen alle Gläubigen auf das Fleischessen verzichten (Dies gilt ab dem 14. Lebensjahr) und nur drei Mahlzeiten essen. Dieses bezieht sich nur auf diejenigen Personen, die noch keine 60 Jahre alt sind. Die Heiligen Messen im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina werden um 6.30 Uhr, 17.00 Uhr und um 19.00 Uhr gefeiert. In der Basilika gilt die Gottesdienstordnung von Sonn- und Feiertagen. Die Fastenzeit soll dabei helfen, sich selbst zu reflektieren im Hinblick auf die eigene Umkehr, die Entwicklung der Phantasie der Barmherzigkeit sowie die gute Vorbereitung auf Ostern.

Vom 25. bis 27. Februar finden in der Wallfahrtskirche der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki Einkehrtage für Mitglieder der Vereinigung „Faustinum” unter dem Motto”Jesus, ich vertraue auf Dich! Vom Zuhören zum Vertrauen in die Barmherzigkeit” statt. Die Exerzitien, die sich auf das Wort Gottes und Texte aus dem „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina stützen, werden von Pater Krzysztof Wons SDS, Salvatorianer, Doktor der Theologie der Spiritualität, Leiter des Salvatorianischen Zentrums für Spiritualität in Krakau, Exerzitienleiter und geistlicher Begleiter, geführt.

Dies ist der Titel der 27. Folge einer Serie von Filmspots mit der Botschaft der Barmherzigkeit Jesu, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina aufgezeichnet ist. Jede Episode hat die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Schwester Faustina. In dieser Folge spricht Jesus: „Ich überreiche den Menschen ein Gefäß, mit dem sie zur Quelle der Barmherzigkeit um Gnaden kommen sollen. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich“ (TB 327). Und die hl. Schwester Faustina antwortet: „Mein Jesus, in Deinen Strahlen der Barmherzigkeit badet meine Seele täglich. Ich kenne keinen Augenblick meines Lebens, in dem ich Deine Barmherzigkeit nicht verspürt habe“ (TB 697).

Sr. M. Elżbieta Siepak ISMM schrieb das Drehbuch für eine Reihe von Filmspots mit der Botschaft Jesu von der Barmherzigkeit. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns auf, darauf zu antworten, indem wir Gott vertrauen, d.h. seinen Willen tun und unseren Nächsten durch Tat, Wort und Gebet Gutes tun. Die Texte werden von Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna gelesen, die Musik stammt von Paweł Bębenek, einem in Krakau lebenden Komponisten und Musiker. Einminütige Spots mit schönen Außenszenen werden von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit TVP produziert. Alle sind auf Youtube im Kanal Faustyna.pl zu sehen.

Im Februar wird während der Abendandachten in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Litanei zu Ehren der hl. Faustina gesungen oder gesprochen.  Die Betrachtung der Litanei-Anrufe hilft zu verstehen, wer die Apostelin der Barmherzigkeit für Gott und für uns ist, wie ihr geistliches Erbe und ihre prophetische Mission war. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Februarandachten täglich um 19.00 Uhr (außer an Donnerstagen) statt. Dank der On-line-Übertragung sind diese auch auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de zu verfolgen.

 

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Gebetsanliegen für Februar: Dank für das Geschenk des Bildes des Barmherzigen Jesus und alle vor ihm erflehten Gnaden, mit der Bitte, dass die Welt in der barmherzigen Liebe Gottes Frieden und der Mensch Glück finden möge, sowie für ein Ende der Coronavirus-Pandemie, für alle Kranken und Sterbenden.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Am 22. Februar um 17 Uhr wird im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki vor dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und am Grab der heiligen Schwester Faustina eine Heilige Messe für alle Wohltäter und Spender gefeiert, die das Medienapostolat der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit unterstützen: den „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden”, die Online-Übertragung aus dem Heiligtum in Łagiewniki und die Website: faustyna.pl und ihre fremdsprachigen Versionen. Übertragung auf der Website: faustyna.pl, auf dem YouTube-Kanal: Faustyna.pl und in der mobilen App: Faustyna.pl.

Am Abend, als ich in der Zelle war – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“ – erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt(TB 47). Dieses ereignete sich am 22. Februar 1931 in der Zelle der hl. Faustina im Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Plock. Das erste Bild des Barmherzigen Jesus, das auf Anweisungen der hl. Faustina entstand, wurde in Vilnius im Jahre 1934 von Eugeniusz Kazimirowski gemalt und 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung in Ostra Brama-Heiligtum ausgestellt. Seit dieser Zeit entstanden viele Bilder. Das berühmteste Bild ist das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das von Adolf Hyla gemalt wurde, und sich in der Klosterkapelle der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki befindet. Dieses Bild entstand mit der Hilfe des Krakauer Seelenführers der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – P. Josef Andrasz SI, der das Bild am Fest der Barmherzigkeit (am 16. April 1944) weihte. Genau mit diesem Bild gingen die Worte Jesu in Erfüllung, die Er zu Schwester Faustina bei der ersten Offenbarung sagte: Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt (TB 47). Vor diesem Bild beten nicht nur Pilger aus der ganzen Welt, die zu diesem heiligen Ort kommen sondern auch alle Internetbesucher, die die On-line-Übertragung nutzen sowie die Gigapixel-Präsentation auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de betrachten.

Am 22. Februar 2022 um 19 Uhr beginnt im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustina, das traditionelle Treffen der Jugendlichen und der Verehrer der Barmherzigkeit Gottes mit dem Lobpreis. Vor dem berühmtesten Bild des barmherzigen Jesus, in dem sich die Worte erfüllen, die Er vor 90 Jahren zur Heiligen Schwester Faustina sprach: „Ich möchte, dass dieses Bild zuerst in eurer Kapelle und danach auf der ganzen Welt verehrt wird“ – werden wir für dieses Geschenk Gottes und für alle Gnaden, die vor ihm im Gebet erbeten wurden, danken. Aufgrund der hygienischen Anforderungen  der Pandemie laden wir zur geistigen Teilnahme über die Übertragung auf www.heiligefaustina.de auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl und in der App Faustyna.pl ein.

Am 22. Februar 2022 feiern wir den 91. Jahrestag der Offenbarung des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Plock, das mit den historischen Offenbarungen verbunden ist, werden die Heiligen Messen wie folgt gefeiert: um 6.30 Uhr, 10.00 Uhr 12.00 Uhr und 17.00. Um 15.00 Uhr finden das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes statt. Die Eucharistie um 17.00 Uhr wird von Bischof Piotr Libera zelebriert. An den Feierlichkeiten nehmen nicht nur die Einwohner der Stadt Plock teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen, die trotz des winterlichen Wetters nach Plock kommen werden.

Am 22. Februar beginnt um 19 Uhr der traditionelle „Abend mit dem barmherzigen Jesus” im Nationalheiligtum des Heiligen Johannes Paul II. in Washington, D.C., der von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit ausgerichtet wird. Schwester Gaudia Skass wird diesmal über die mutige und erstaunliche Geschichte von Karol Wojtyła und Papst Johannes Paul II. sprechen, der der Welt die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit gebracht hat. Sie wird auch wenig bekannte Fakten aus seinem Leben erzählen, die uns auch dazu, uns an der Mission zu beteiligen, die Welt auf das zweite Kommen Jesu auf die Erde vorzubereiten. Die Übertragung auf dem Profil des Heiligtums anzusehen: https://www.facebook.com/JP2Shrine oder über den YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/c/SaintJohnPaulIINationalShrine.

Dem Jahrestag der Offenbarung des Bildes des Barmherzigen Jesus im Heiligtum auf dem Alten Markt in Płock gehen dreitägige Exerzitien unter der Leitung von Pater Sławomir Czajka voraus. Die Konferenzen finden vom 19. bis 21. Februar um 17 Uhr statt und stehen unter dem Motto: „Gottes Barmherzigkeit erfahren”.

Vom 18-20. Februar 2022 finden in Velehrad dreitägige Exerzitien statt, die von Pater Ján Bittšanský und Schwester M. Clareta Fečová aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau geleitet werden. Die Exerzitien über die Barmherzigkeit Gottes finden unter dem Motto „Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus!“ (Mk 6, 31) statt und werden mit dem Wort Gottes und den Texten aus dem „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina erlebt.

Am 17. Februar 2022 wird Schwester Clareta Fečova aus der Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau am Bildungstreffen des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ in Jablunkov (Diözese Ostrava-Opava, Tschechische Republik) teilnehmen. Während des Treffens, das im Franziskanerkloster stattfindet, wird sie über das geistige Erbe der heiligen Schwester Faustina sprechen und einen Vortrag mit folgendem Titel halten: „Wie kann man ein Apostel der Barmherzigkeit Gottes in der modernen Welt sein?“. Ebenfalls im Programm stehen die Heilige Messe und eine Agape mit Erfahrungsaustausch über das Apostolat der Barmherzigkeit in der Tschechischen Republik.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit hat auf der Seite www.faustyna.pl und ihren 7 Sprachversionen ausgewählte digitale Dateien von Fotos und Bildern der heiligen Schwester Faustina Kowalska zur Verfügung gestellt. Die Dateien sind für die nichtkommerzielle Verbreitung des Lebens, der Spiritualität und der Mission der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes in den Medien, in Buch- und Multimediaveröffentlichungen, in der Katechese und in apostolischen und pastoralen Aktivitäten bestimmt. Jede Veröffentlichung soll das geistige Erbe der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, vor allem die Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit in den Formen, die ihr durch Jesus überliefert wurden, wahrheitsgemäß überliefern. Die Quellenangaben sind auf der Seite www.faustyna.pl und den Sprachversionen verfügbar. Der Download – die Vereinbarung und das Formular – befinden sich im Tab „Heilige Schwester Faustina“.

Am 15. Februar feiern wir den Namenstag der hl. Faustina und den liturgischen Gedenktag ihres Vilnaer Seelenführers, dem sel. Michal Sopocko. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird die Heilige Messe um 6.30 Uhr in allen Anliegen des „Namenstagskindes“ gefeiert – nach der Tradition der Kongregation. Dieses Anliegen lautet:  Danksagung für alle Gnaden, mit denen die hl. Faustina in ihrem irdischen Leben beschenkt wurde und für diese, die sie für die Kongregation, die Kirche, das Vaterland und die ganze Welt erbitten hat. Wir bitten auch, dass sie allen Menschen die barmherzige Liebe Gottes  näherbringt, das Vertrauen auf Gott unterstützt und zu guten Taten inspirieren möge. Die Heilige Messe uvm. ist auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de zu verfolgen. Jeder kann ihr seinen Glückwunsch äußern und als Geschenk ein Gebet schenken, das auch eine Tat der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten sein kann.

Das Losen von Schutzheiligen ist eine sehr gute Idee, jedes Los gewinnt!“ – schrieb Lukas nach dem Losen des Schutzheiligen auf der Seite faustyna.pl. Bis zum 31. Januar 2022 haben an der Aktion fast 300.000 Menschen teilgenommen, darunter  über 194.000 Polen, über 45.000 Slowaken und über 53.000 spanischsprachige Nutzer. Auch Franzosen, Italiener, Deutsche und Menschen aus dem russischsprachigen Raum haben an dem Losen teilgenommen. Viele haben einen Schutzheiligen zum wiederholten Mal gezogen, aber viele auch zum ersten Mal. Sie berichten über ihre Erfahrungen damit u.a. auf der Seite faustyna.pl. Eine „schwierige Aufgabe“ wird mir im Jahr 2022 von Jesus gestellt. Das Losen eines Schutzheiligen für das Jahr 2022: ein Moment des Nachdenken, kurzes Gebet und schon habe ich meinen Patron – den heiligen Stephanus. Nichts geschieht ohne Gottes Willen. „Wer verzeihen kann, erwirbt für sich viele Gnaden Gottes“ – so die Botschaft des „Tagebuch“. Durch solche scheinbar kleinen Ereignisse zeigt mit Gott, was ich an mir verbessern muss, denn ich scheine in der Lage zu sein zu vergeben….aber wirklich 100-prozentig? Aber von der heiligen Faustina habe ich einen wertvollen Rat erhalten: „So oft ich aufs Kreuz schaue, verzeihe ich aufrichtig“. Bei dieser Auslosung gibt es keine Verlierer, jedes Los gewinnt. Einen Schutzpatron kann man das ganze Jahr über losen, wenn wir einen heiligen Begleiter und die Hilfe des Himmels wünschen.