Archiv mit Nachrichten

Am 18. Mai 2020, am hundertsten Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, werden die Gläubigen aus Australien und Ozeanien um 15 Uhr zum dritten Mal gemeinsam den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten. Die Aktion ist ein Ergebnis des Kongresses der Barmherzigkeit Gottes in Melbourne im Jahr 2018 und vereint die Menschen im Gebet zweimal im Jahr: Am 18 Mai – dem Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, und am 13. September – dem Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes. Auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit nehmen daran teil. Dieses Jahr am 18. Mai werden die Gläubigen aus aller Welt in folgenden Anliegen beten:

  • Dass der barmherzige Vater die Welt von der Pandemie befreit und uns erlaubt, in die Kirchen zurückzukehren.
  • Dass die Priester, die dieses Jahr geweiht werden, zu Aposteln der Barmherzigkeit Gottes werden.
  • Dass die Gläubigen aufs Neue von der Lehre des Heiligen Johannes Paul II schöpfen.
  • Für die Bekehrung der Welt zum barmherzigen Jesus.
  • In all unseren persönlichen Anliegen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.worldchaplet.org

https://www.worldchaplet.org/en/poland.html

https://www.worldchaplet.org/en/submit-a-prayer.html

https://www.worldchaplet.org/en/map-of-prayers.html

Auf Bitte der Pilger, die aufgrund der Pandemie nicht in die Haupstadt des Kultes der Barmherzigkeit Gottes im Sanktuarium in Krakau- Łagiewniki kommen können, kümmert sich die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit gemeinsam mit dem Rektor des Sanktuariums darum, dass die Heiligen Messen auch in anderen Sprachen gehalten werden. Jeden Sonntag um 12 Uhr polnischer Zeit wird die Eucharistie auf Englisch gefeiert. Am Sonntag, den 17. Mai um 17 Uhr wird es eine Messe auf Spanisch geben. Die Teilnahme daran ist online auf www.faustyna.pl, auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl und in der App Faustyna.pl möglich.

Der Film „Die Heilige Faustina im Licht der Barmherzigkeit“, unter Regie von Piotr Weychert ist ab sofort auf You Tube. Es handelt sich dabei um einen dramatischen Dokumentarfilm, der mit Worten von Zeugen über das Leben der Heiligen Faustina und die Kraft der Barmherzigkeit Gottes erzählt. Der Film fokusiert auf den Einfluss der Heiligen Faustina auf die heutige Welt und versucht die Frage zu beantworten, wieso ihre Mission so treffend auf die Bedürfnisse der Menschen der 21. Jahrhunderts eingeht. Neben Archivmaterial gibt es Szenen, die von Schauspielern dargestellt werden, ergänzt durch Computeranimationen und visuelle Effekte. Produzent ist die Filmgruppe in Koproduktion mit dem Nationalen Kulturzentrum. Der Film wurden durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert und ebenso durch folgende Sponsoren gefördert: PKN Orlen, Grupa Energa und den Herausgeber des Monatsmagazins „Poznaj Świat“.

Wir richten ein großes Dankeschön an alle, die unsere Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik auf faustyna.pl, YouTube und in der App faustyna.pl unterstützen. In den letzten Monaten hat das Publikum der Übertragungen erheblich zugenommen, was weitere Maßnahmen erfordert, um die Qualität der Übertragung zu gewährleisten. Gott, der dieses Werk leitet, sorgt sich durch Eure Herzen und Hände darum, dass die Botschaft der Barmherzigkeit über diesen Kanal in die ganze Welt geht. Die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit gedenken aller Wohltäter und Spender im täglichen Gebet.

Am 8. Mai 2020 feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit den 152. Jahrestag der Gründung des Hauses der Kongregation in Krakau durch Mutter Teresa Ewa Gräfin Potocka. Schon damals beschäftigten sich die Schwestern mit der Betreuung der Mädchen und Frauen, die eine tiefe moralische Erneuerung brauchten. Zuerst entstand ein „Haus der Barmherzigkeit” bei der Kirche der Barmherzigkeit Gottes im Smolensk-Viertel, anschließend an der Ecke Zwierzyniecka- und Straszewski-Straße (heute Hotel Radisson), und ab dem Jahr 1891 – in Krakau-Lagiewniki. Heute sind die Schwestern nicht nur mit dieser anfänglichen Aufgabe beschäftigt, sondern auch mit der Sendung der hl. Faustina – der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt. Das machen sie nicht nur im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki für die vielen Pilger aus der ganzen Welt, sondern auch durch die vielen neuen Tätigkeiten, wie z.B.: durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum”, den Verlag „Misericordia”, die Vierteljahresschrift  „Botschaft der Barmherzigkeit”, die Internetseite in 7 Sprachen, die On-line-Übertragung aus der Gnadenkapelle mit dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, durch das fortwährende Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, den Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, durch die Medien,  durch die Missionsreisen in die Pfarreien in Polen und im Ausland, die Teilnahme an verschiedenen Symposien und Kongressen über die Barmherzigkeit Gottes. In jeder Arbeit, auch der tief verborgenen, verkünden die Schwestern die Botschaft über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen.

Auf den 30. April 2020 fällt der 20. Jahrestag der Heiligsprechung von Schwester Faustina Kowalska aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Die Heiligsprechung (im Jahr 2000) fand gleichzeitig auf dem Petersplatz in Rom und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Schwester Faustina beschrieb detailliert dieses Ereignis fast 60 Jahre zuvor, Ende März 1937  (TB 1044-10480). Wer an diesen Ereignissen teilgenommen hat weiß , dass sich diese Vision in Gänze erfüllt hat. An diesem Tag führte Johannes Paul II. für die ganze Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und übergab der Kirche für das dritte Millennium die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustina übermittelt wurde. Das Zeugnis der übernatürlichen Heilung, die im Vorfeld der Heiligsprechung untersucht wurde, die Beschreibung und die Heiligsprechungspredigt des Heiligen Vaters sind auf der Internetseite www.faustyna.pl zu finden:. Täglich danken wir Gott für dieses „Geschenk Gottes an unsere Zeit“ – wie Johannes Paul II. einmal Schwester Faustina und die Botschaft der Barmherzigkeit bezeichnete. Ihrer prophetischen Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zu zeigen, das das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und Gebet – schließen sich Millionen von Menschen in der ganzen Welt an. Diese bilden eine Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit, also die „neue Kongregation“, die sich Jesus wünschte. Möge der nächste Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit nicht nur eine Gelegenheit zur Danksagung, sondern auch zu Vertiefung ihres Erbes sein.

Während der Heiligsprechung von Schwester Faustina auf dem Petersplatz in Rom (am 30. April 2000) betete der Heilige Vater Johannes Paul II. mit folgenden Worten: Und du, Faustina, Geschenk Gottes an unsere Zeit, Geschenk Polens an die ganze Kirche, hilf uns, die Tiefe der göttlichen Barmherzigkeit zu erfassen, von ihr eine lebendige Erfahrung zu machen und diese vor unseren Brüdern zu bezeugen. Deine Botschaft des Lichtes und der Hoffnung verbreite sich in der ganzen Welt, sie führe die Sünder zur Umkehr, sie besänftige die Rivalitäten und den Hass und öffne die Menschen für eine gelebte Brüderlichkeit. Indem wir mit dir den Blick auf das Antlitz des auferstandenen Christus richten, machen wir uns dein Gebet der vertrauensvollen Hingabe zu Eigen und sprechen mit fester Hoffnung: Jesus, ich vertraue auf dich!”. Mit diesen Worten beten auch die Apostel der Barmherzigkeit Gottes, die die mächtige Fürsprache der hl. Faustina aufrufen.

Anlässlich des 20. Jahrestages der Heiligsprechung von Schwester Faustina, findet am 30. April in jedem Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Polen und weltweit eine feierliche Dankesanbetung für dieses „Geschenk Gottes für unsere Zeit“, welches das Leben, die Spiritualität und die Mission der Apostelin der Barmherzigkeit sind, statt. Dieses Gebet findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab Seiner Sekretärin zwischen 20.00 und 21.30 Uhr statt. Im Programm, u.a. ein Audio-Fragment der Predigt des Heiligen Johannes Paul II. in der Heiligsprechungsmesse, Rosenkranzgebet und Gebete basierend auf den Texten des „Tagebuch“. In der Anbetung vereinen sich geistig u.a. die Mitglieder und Freiwillige des Vereins „Faustinum“ aus aller Welt, die die Gebetstexte in ihren Sprachen erhalten. An der Anbetung können alle online auf www.faustyna.pl, YouTube und in der App Faustyna.pl teilnehmen.

Ab dem 1. April beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes. Während der Andachten wird die Litanei zur Barmherzigkeit Gottes gesungen. Die Anrufungen der Litanei schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch” nieder. Diese nutzte ihr Vilnaer Beichtvater der sel. Michal Sopocko, um die Litanei zusammenzustellen. Wenn wir die Litanei beten, verehren wir nicht nur die Barmherzigkeit Gottes sondern können auch das Geheimnis der barmherzigen Liebe Gottes, die den Menschen auf allen Ebenen seines Lebens immer und überall begleitet, besser kennenlernen.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat April ist die Beendigung der Coronavirus-Pademie, notwendige Gnaden für die Kranken und diejenigen, die mit dem Virus COVID-19 kämpfen, sowie für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes. Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

In der Situation, in der wir einen erschwerten Zugang zur Beichte haben, praktizieren wir umso mehr die „vollkommene Reue”, die aus der Liebe zu Gott entsteht. Die Heilige Schwester Faustina übte sich jeden Tag in der Praxis, vollkommene Reue in sich zu erwecken. Auf den Seiten des „Tagebuch” schrieb sie so: „Ich werde mich in der Reue üben, und das nicht nur während der Beichte, sondern bei jeder Gewissenserforschung will ich die vollkommene Reue erwecken, besonders aber, bevor ich mich zur Ruhe begebe” (TB 377). Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt: „Die Reue (auch Zerknirschung genannt) muss von Beweggründen getragen sein, die aus dem Glauben kommen. Wenn die Reue von der Liebe Gottes eingegeben ist, wird sie vollkommen genannt; wenn sie auf anderen Motiven beruht nennt man sie unvollkommen“ (KKK 1492).

Die geistige Kommunion ist eine bekannte und oft von großen Heiligen praktizierte Form. Auch die Heilige Faustina hatte in ihrem Leben solche Tage und Wochen, in denen sie die Kommunion nicht empfangen konnte. In ihrem „Tagebuch“ beschreibt sie, wie sie diese Momente erlebte.

„Heute beschloss der Arzt, dass ich nicht zur heiligen Messe, sondern lediglich zur heiligen Kommunion gehen darf. Ich sehnte mich heiß danach, einer heiligen Messe beizuwohnen, aber der Beichtvater sagte übereinstimmend mit dem Arzt, ich müsse gehorsam sein. „Der Wille Gottes ist, dass Sie, Schwester, gesund werden; so dürfen Sie sich keinen Abtötungen hingeben; seien Sie, Schwester, gehorsam, und Gott wird Ihnen lohnen.“ Ich fühlte, dass die Worte des Beichtvaters Jesu Worte sind. Mir tat es leid, der heiligen Messe nicht beizuwohnen, weil Gott mit die Gnade erteilte, das kleine Jesuskind zu sehen. Trotzdem stelle ich den Gehorsam über alles. Ich vertiefte mich im Gebet und verrichtete meine Buße. Plötzlich erblickte ich den Herrn, der mir sagte: „Meine Tochter, wisse, dass du Mir durch einen Akt des Gehorsams mehr Ehre erweist, als durch lange Gebete und Abtötungen.“ – O wie gut ist es, unter Gehorsam zu leben, im Bewusstsein, das alles, was ich tue, Gott angenehm ist! (TB 894).

Gegenwärtige, wenn wir nicht an der heiligen Messe teilnehmen können, empfiehlt die Kirche umso mehr die geistige heilige Kommunion. In der Vorbereitung auf die geistige Aufnahme Jesu können die Texte der Heiligen Schwester Faustina helfen. Hier einer von ihnen:

„Ich eile zu Seiner Begrüßung und lade Ihn ein in die Wohnung meines Herzens, mich tief verneigend vor Seiner Majestät. Doch der Herr hebt mich aus dem Staub und lädt mich ein, als Braut neben Ihm zu sitzen, um Ihm alles, was in meinem Herzen vorgeht, zu erzählen. Durch Seine Güte ermutigt, lehne ich mein Haupt an Seine Brust und erzähle Ihm alles. Zuerst spreche ich über die Nöte der Kirche und über die Seelen armer Sünder, wie sehr sie Seiner Barmherzigkeit bedürfen. Doch die Zeit verrinnt schnell. Jesus, ich muss rausgehen zu meinen Pflichten, die auf mich warten. Jesus sagt mir, es bliebe noch eine Weile, um sich zu verabschieden. Ein gegenseitiger tiefer Blick, und dem Schein nach trennen wir uns für kurze Zeit voneinander, aber niemals tatsächlich. Unsere Herzen sind stets vereint, auch wenn ich äußerlich durch verschiedene Pflichten zerstreut bin; die Gegenwart Jesu versenkt mich stets in Andacht.“ (TB 1806).

Auf den 18. April 2019 fällt der 27. Jahrestag der Seligsprechung von Sr. Faustina. Es ist eine gute Gelegenheit, Gott für ihr Leben, die Schule der Spiritualität, die prophetische Sendung –  der Welt an die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu erinnern – sowie die Verkündung der Wahrheit durch das Zeugnis des Lebens im Vertrauen auf Gott und Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten, durch das Wort und das Gebet zu danken.  Heute existiert wohl kein Land, in dem das Bild des barmherzigen Jesus, das nach ihrer Vision in Plock gemalt wurde, nicht vorkommt. Das Fest der Barmherzigkeit wurde in den liturgischen Kalender der gesamten Kirche aufgenommen. Der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus ihr in Vilna diktiert hat, wird auch in Stammessprachen auf den kleinsten Ozeaninseln gebetet, immer häufiger betet man ihn auch in der Stunde des Todes Jesu, die als die Stunde der Barmherzigkeit bezeichnte wird. Immer mehr Menschen schließen sich mit dem Ziel der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit zusammen und bilden dadurch eine große Bewegung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes.

Am Sonntag, den 26. April 2020 findet das 4. Nationale Lesen der Heiligen Schrift statt. Dieses Jahr werden ausgewählte Texte aus dem Evangelium nach Matthäus gelesen. Die feierliche Zelebration unter der Leitung von Erzbischof Marek Jędraszewski, dem Metropolit Krakaus, mit Teilnahme der eingeladenen Lektoren findet um 7 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Die Feier und die Eucharistie werden im polnischen Fernsehen TVP1, auf www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App faustyna.pl übertragen. Die Veranstaltung findet unter Schirmherrschaft von Erzbischof Stanisław Gądecki, Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz, sowie Mateusz Morawiecki, dem Ministerpräsidenten Polens, statt.

Vor dem Fest der Barmherzigkeit, am 18. April 2020 zwischen 20 und 21 Uhr, findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustina eine Gebetswache statt. Sie wird von den Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Polnisch, Englisch und Italienisch geleitet. So können Verehrer der Barmherzigkeit Gottes, sowie Mitglieder und Freiwillige des Vereins „Faustinum“ aus aller Welt an dem Gebet teilnehmen. Die Teilnahme an der Wache ist online auf www.faustyna.pl, dem YouTube-Kanal faustyna.pl sowie in der App Faustyna möglich.

Die Eucharistie am Sonntag der Barmherzigkeit Gottes am 19. April 2020 wird Papst Franziskus in der Kirche Santo Spirito in Sassia, die neben dem Vatikan liegt, feiern. In der Kirche befindet sich das erste Zentrum der Spiritualität der Barmherzigkeit Gottes in Italien, das nach der Seligsprechung von Schwester Faustina Kowalska entstand. Dort befinden sich Reliquien der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie ein Bild des barmherzigen Jesus, das ein Geschenk des Heiligen Johannes Paul II ist. Der Rektor der Kirche ist der polnische Priester Józef Bart und die Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit dienen in ihm. Von hier aus wird das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz von Montag bis Freitag im italienischen Fernsehen Telepace übertragen und samstags und sonntags auf YouTube (man kann sich über die Seite www.divinamiseriordia.it verbinden).

Dieses Jahr werden wir das Fest der Barmherzigkeit Gottes aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Unmöglichkeit, das Sakrament der Buße zu erhalten und an der Eucharistie teilzunehmen, anders erleben. Dies wirft viele Fragen auf: Wie kann man diesen Sonntag der Barmherzigkeit fruchtbar erleben? Werden wir die Gnaden, die von Jesus für den Feiertag versprochen werden, erhalten?

Es haben sich die äußeren Umstände des Begehens des Feiertags geändert, jedoch ändern sich nicht die Bedingungen des Genießens der Gnaden die, und sie sind die wichtigsten. Wir wissen nicht und haben keine Gewissheit, dass wir mit Sicherheit die Gnade der vollständigen Vergebung unserer Sünden und Strafen erhalten, wenn wir die heilige Kommunion geistig empfangen (schließlich haben wir diese Gewissheit nie). Aber wir sind sicher, dass Gott seine Barmherzigkeit geben möchte und die Grenzen, in denen wir leben, genau kennt. Seine Freude ist es, sehr viel zu geben – wie die heilige Schwester Faustina versicherte. Die Barriere, die die Großzügigkeit Gottes einschränkt, liegt auf der Seite der Menschen, nämlich Mangel an Gefäßen des Vertrauens. Dies ist das einzige Gefäß, wie Jesus sagt, zum Schöpfen der Gnaden.

Was sollen wir also dieses Jahr am Fest der Barmherzigkeit tun? Das, was wir immer gemacht haben, d.h. nach einer Haltung des Vertrauens in Gott streben, also den Willen Gottes annehmen und verfolgen, in den Umständen und Einschränkungen, in denen wir leben und in den Aufrufen, denen wir jeden Tag folgen müssen. Es geht nicht nur um die Haltung des Vertrauens in Gott, die sich in der Erfüllung Seines Willens ausdrückt, sondern auch um die Haltung der Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten, zu der wir jetzt viele Gelegenheiten haben, insbesondere in unserer Arbeit, in der Gesellschaft, in jedem Bereich der menschlichen Existenz. Wenn es keine Möglichkeit zur Beichte gibt (und dies ist aktuell häufig der Fall), muss man in sich vollkommenes Bedauern für die Sünden wecken und Jesus in der geistigen Kommunion empfangen. Und den Rest Gott überlassen. Er als bester Vater weiß, wer was genau braucht und wird uns geben, wenn von unserer Seite eine solche Offenheit für Seinen Willen bestehen wird, was Er uns als erstes geben möchte.

Das Programm des Barmherzigkeitssonntags im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki sieht wie folgt aus:

KAPELLE mit dem wunderbaren Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Hl. Faustina

7.00 – Heilige Messe in Polnisch

8.30 – Heilige Messe in Polnisch

12.00 – Heilige Messe in Englisch

13.00 – Heilige Messe in Spanisch

15.00 – Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz – Übertragung aus der Basilika

19.00 – Heilige Messe in Polnisch

Teilnahme an der Liturgie nur online auf www.faustyna.pl, im YouTube-Kanal faustyna.pl, und in der App Faustyna.pl

 

BASILIKA

Heilige Messen: Mitternacht, 6.00, 8.00, 10.00, 12.00, 16.00, 18.00

10.00 – Die Eucharistie wird Erzbischof Marek Jędraszewski leiten, Übertragung im polnischen Fernsehn TVP1

15.00 Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz

Übertragungen online auf der Seite des Rektorats des Sanktuarium: www.milosierdzie.pl, im Radio und TV Milosierdzie

Im Bewusstsein, dass dies für uns alle eine schwierige Erfahrung sein wird, bitten wir die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes, sich in der Zeit der Pandemie an die geltenden Regeln zu halten und das Fest der Barmherzigkeit online und im Fernsehen zu erleben und dabei vollkommenes Bedauern zu erwecken und die heiligen Kommunion geistig zu empfangen.

Vertrauen. Dieses Misstrauen Meiner Güte gegenüber verletzt Mich am meisten. Wenn euch Mein Tod von Meiner Liebe zu euch nicht überzeugt hat, was wird euch dann überzeugen? (TB. 580) – so beklagte sich Jesus der Heiligen Faustina. Sein Leben, Lehre und Wunder offenbarten der Welt die Güte Gottes, Seine barmherzige Liebe. Und dennoch fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen. So tief ist die Wunde des Misstrauens infolge der Erbsünde und unserer eigenen Sünden. Schwester Faustina lüftet für uns ein wenig die Vorhänge des Himmels und erlaubt uns die barmherzige Liebe Gottes, offenbart durch das Leiden und den Tod am Kreuz Jesu, tiefer kennenzulernen. Diese Erkenntnis erzeugt und entwickelt in uns eine Haltung des Vertrauens, die sich in der Erfüllung des Willens Gottes äußert – in den Geboten, im Wort Gottes, in den Pflichten je nach Lebenssituation oder erkannten Inspirationen des Heiligen Geistes. Der Wille Gottes – wie die Heilige Faustina sagte – ist für und reine Barmherzigkeit, und deshalb erfüllte sie ihn treu und betete auf diese Weise: Nimmst Du mich in der Jugend — sei gepriesen; lässt Du mich das Greisenalter erwarten — sei gepriesen; schenkst Du mir Gesundheit und Kraft — sei gepriesen; wirfst Du mich auf das Leidenslager, sogar lebenslang — sei gepriesen; gibst Du mir lauter Enttäuschungen und Misserfolge im Leben — sei gepriesen; lässt Du zu, dass meine reinsten Absichten verworfen werden — sei gepriesen; gibst Du meinem Verstand Erleuchtung — sei gepriesen; belässt Du mich in Finsternis und allerlei Qualen — sei gepriesen. Von diesem Augenblick an lebe ich in tiefstem Frieden, denn der Herr selbst trägt mich auf Seiner Hand. Er, der Herr der unergründlichen Barmherzigkeit, weiß, dass ich in allem nur Ihn allein begehre, immer und überall (TB 1264).

Die Erfüllung des Willen Gottes ist nicht nur Ausdruck des Vertrauens gegenüber Gott, sondern befreit uns auch von Angst, Stolz und Egoismus und bringt Frieden in unsere Herzen und Freude, erlaubt uns immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben und am Leben und der Mission Jesu teilzunehmen. Dies ist der kürzeste Weg, um sich mit Gott in Liebe zu vereinen.

Der Gründonnerstag ist der Tag der Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen Gott für die Gabe des Priestertums und der Eucharistie. Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten schrieb die hl. Faustina über ihre mystische Erfahrung und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit Seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, Seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal (TB 684).

An jedem Freitag wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Kreuzwegandacht gehalten: In der Basilika um 16.00 Uhr und in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 19.00 Uhr. Eine Ausnahme stellt der Herz-Jesu-Freitag dar, an dem die Kreuzwegandacht um 18.15 Uhr beginnt, die auf der Internetseite www.faustyna.pl on-line übertragen wird. Diese Andacht, in der wir die Leiden Christi betrachten, hilft uns dabei, die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu entdecken und zu vertiefen. Die Haltung des Vertrauens auf Gott gilt es in jeder Situation – auch in den schwierigen und schmerzhaften – zu entwickeln und die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten zu praktizieren. Jesus trug doch unsere Sünden und für jeden von uns hat er sein Leben hingegeben. Er ist auferstanden, damit wir das Leben in uns haben und uns dessen erfreuen jetzt und in Ewigkeit.

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:

Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

 

Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedanken sich herzlich bei allen Spendern, Wohltätern und Mitarbeitern, dank derer die Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina übermittelte, viele Menschen in der Welt erreichen kann. Besonders danken wir denjenigen, die unsere Internetseite: www.faustyna.pl unterstützen, denn dank ihrer Spenden erscheint diese in 7 Sprachen. Somit kann durch das Gebet das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für Sterbende” unterstützt werden (z.Z. werden 65 Sterbende täglich unterstützt); sowie die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki (jeden Tag verfolgen diese fast 5800 Erstbenutzer). Zusammen können wir also den Aufruf Christi erfüllen, der Welt die Botschaft seiner Barmherzigkeit zu verkünden, denn nur in ihr findet die Welt Frieden und der Mensch – Glückseligkeit. Möge der Barmherzige Jesus unsere liebe Wohltäter und Mitarbeiter im Alltag segnen und ihnen alle Gnaden erteilen, worum wir täglich beten.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat März ist: Für ein fruchtbares Erleben der Fastenzeit, die Gnade der Bekehrung für alle Sünder, insbesondere für diejenigen, die vom Verlust der Erlösung bedroht sind.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Im März beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Andachten zu Ehren des hl. Joseph. Seit Anfang der Geschichte der Kongregation verehren die Schwestern auf besondere Weise den Bräutigam der Mutter Gottes und Nährvater des Sohnes Gottes, dessen Obhut sie sich anvertrauen. Der hl. Joseph sorgt sich nicht nur um materielle Dinge sondern auch um die Geistigen. Er gab der hl. Faustina zu erkennen, wie sehr er das Werk befürwortet, das ihr der Herr befahl, also der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit zu verkünden und versprach ihr seine besondere Hilfe und Obhut. Er verlangte aber auch, Sr. Faustina solle sich ununterbrochen zu ihm hingezogen fühlen und täglich drei Gebete und einmal das «Gedenke» sprechen (vgl. TB 1203). Dank der On-line-Übertragung (außer an Donnerstagen und Sonntagen) kann man täglich um 19.00 Uhr die Litanei zum hl. Joseph mit den Schwestern beten, um für seine väterliche Obhut zu danken und um seine mächtige Fürsprache vor Gott zu bitten.

In der Fastenzeit fassen wir meistens einige Vorsätze, die vor allem den Werken folgen: Almosen, Gebet und Fasten. Diese sollen im Verborgenen aus Liebe zu Gott und den Menschen getan werden und nicht auf Popularität oder Anerkennung bedacht sein. Die hl. Faustina hat sie auch praktiziert. Während ihres Klosterlebens fasste sie einen besonderen Vorsatz, den sie nicht nur in der Fastenzeit praktizierte, sondern ständig. Sie vereinigte sich mit dem barmherzigen Jesus, der in ihrem Herzen verweilte, durch ein Stoßgebet. Als sie dieses Gebet ändern wollte, erlaubte Jesus ihr das nicht, denn diese geistige Praxis führte zur Entwicklung einer tiefen Beziehung zu Jesus, und zum Erleben des Alltags zusammen mit Ihm.

Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht. Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397). Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).

 

Gemäß der Verordnungen der staatlichen und kirchlichen Behörden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie, können an der Heiligen Messe und anderen religiösen Riten gleichzeitig nicht mehr als 5 Personen teilnehmen. Daher finden ab dem 25. März 2020 die Heiligen Messen und Gottesdienste im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina ohne Teilnahme der Gläubigen statt. Wir laden ein, an den Gebeten und Gottesdiensten über die Online-Übertragung (24 Stunden am Tag) auf der Website www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App Faustyna.pl auf Android und iOS teilzunehmen. In geistiger Einheit beten wir gemeinsam auf Fürsprache der Muttergottes der Barmherzigkeit und der Heiligen Faustina um die Beendigung der Pandemie, notwendige Gnaden für alle Einsatzkräfte, die gegen die Pandemie kämpfen, vor allem für die Kranken, Sterbenden und das Gesundheitswesen. Jesus wir vertrauen auf Dich!!!

Die Person der Heiligen Schwester Faustina verbindet man mit der Offenbarung des barmherzigen Jesus, prophetisch mit der Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu verkünden, mit Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit und einer neuen Schule der Spiritualität. Seltener jedoch mit der Erscheinung der Muttergottes, wobei im „Tagebuch” dennoch von mehreren Dutzend Treffen der Aposteling der Göttlichen Barmherzigkeit mit Maria die Rede ist. Eine der Erscheinungen hatte besonderen Charakter, da sie über die außergewöhnliche Rolle der Heiligen Faustina in den Plänen der Göttlichen Barmherzigkeit spricht. Am Fest der Verkündigung im Jahre 1936 in der Klostekapelle in der Zytnia-Straße in Warschau, sah Schwester Faustina die Muttergottes, die ihr sagt: Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als Gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB, 635). Diese Botschaft der Muttergottes betrifft auch uns und fordert und auf, der Welt die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes durch das Zeugnis unseres Lebens, unserer Taten, Worte und unseres Gebets zu vermitteln.

Vor dem Fest des Heiligen Josef findet vom 16-18. März im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Faustina traditionell die jährliche „Vierzigstündige Anbetung” statt. Die Schwestern und die Pilger, die zum Sanktuarium in Łagiewniki kommen, verehren Jesus den ganzen Tag im Allerheiligsten Sakrament und danken für alle Gnaden und Gefälligkeiten, sowie die geistige und materielle Sorge des Heiligen Josef für die Kongregation, das Sanktuarium, die Familien und die ganze Kirche.