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Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Anliegen für Mai: Für Kinder und Jugendliche, dass sie in ihrem Leben des Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe pflegen, sowie für neue Berufungen zum Dienst Gottes in der Kirche.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Die hl. Faustina wird vor allem mit den Visionen des Barmherzigen Jesus in Verbindung gebracht. Ganz selten verbindet man sie mit den Visionen der Mutter Gottes – hatte sie doch einige Dutzend von diesen. In diesen Begegnungen belehrte Maria Schwester Faustina über das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben, stärkte sie und begleitete sie in der prophetischen Mission. Ich bin eure Mutter aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  (TB 449) – sagte sie – Ich bin nicht nur Königin des Himmels, sondern auch Mutter der Barmherzigkeit und deine Mutter (TB 330).

Maria war für Schwester Faustina vor allem die Mutter des Sohnes Gottes – der fleischgewordenen Barmherzigkeit und aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes  auch die Mutter eines jeden Menschen. Als die liebevolle und beste Mutter und Meisterin des geistlichen Lebens lehre sie, wie man Gott in seiner Seele anbeten, Gottes Willen erfüllen  und das tägliche Kreuz lieben soll. Sie belehrte Faustina auch, welche Tugenden und wie sie diese üben soll, die bei der Entwicklung der Haltung des Vertrauens auf Gott und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten hilfreich sind. Ich erblickte die Muttergottes, – schrieb Schwester Faustina – die mir sagte: O wie angenehm ist Gott eine Seele, die treu dem Hauch seiner Gnade folgt. Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB 635).

Wir richten ein großes Dankeschön an alle, die unsere Online-Übertragungen aus dem Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik auf faustyna.pl, YouTube und in der App faustyna.pl unterstützen. In den letzten Monaten hat das Publikum der Übertragungen erheblich zugenommen, was weitere Maßnahmen erfordert, um die Qualität der Übertragung zu gewährleisten. Gott, der dieses Werk leitet, sorgt sich durch Eure Herzen und Hände darum, dass die Botschaft der Barmherzigkeit über diesen Kanal in die ganze Welt geht. Die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit gedenken aller Wohltäter und Spender im täglichen Gebet.

Das „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina wurde ins Arabische übersetzt und erstmals 1999 vom Katholischen Informationszentrum der Bischofskonferenz des Libanon in prächtiger Form veröffentlicht. Im Jahr 2012 bemühte sich auch der Konvent der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Jerusalem um die Veröffentlichung dieses Werkes. Zum Fest der Barmherzigkeit 2021 wurde das „Tagebuch” in arabischer Sprache auf dieser Website online zur Verfügung gestellt:  https://mariantime.org/كتاب-الرحمة-الإلهية-في-داخلي-pdf/

Auf der Website der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit und in der App: Faustyna.pl (für android und i OS) ist der vollständige Text des „Tagebuchs” in Polnisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Deutsch, Slowakisch und Russisch verfügbar. Auf der polnischen Seite können Sie auch die Konkordanz nutzen, die es Ihnen ermöglicht, schnell die notwendigen Texte aus diesem Werk zu finden.

Im „Tagebuch” beschrieb Schwester Faustina ihr außergewöhnliches geistiges Leben, das die Gipfel der Vereinigung mit Gott in der mystischen Vermählung erreichte, die Tiefe der Erkenntnis des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes und seiner Kontemplation im Alltag, das Ringen und den Kampf mit den Schwächen der menschlichen Natur sowie die Mühen, die mit der prophetischen Sendung verbunden waren. Das „Tagebuch” enthält vor allem die Botschaft von der erbarmenden Liebe Gottes zum Menschen, die Schwester Faustina der Kirche und der Welt übermitteln sollte. Es ist also ein außergewöhnliches Werk, das „Evangelium der Barmherzigkeit, das aus der Sicht des 20. Jahrhunderts geschrieben ist”, um es mit den Worten des Heiligen Vaters Johannes Paul II. zu sagen.

Das Fernsehen „Shalom World” schließt sich am 23.Mai der Übertragung des Gebets zur Stunde der Barmherzigkeit und des Barmherzigkeitsrosenkranzes an, das von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes von der Barmherzigkeit im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki geleitet wird.

Es überträgt auch tägliche Messen und andere Gottesdienste, die in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und des Grabes der Heiligen Faustina gefeiert werden. Shalom World ist ein katholischer Fernsehsender mit Sitz in den USA, der den Frieden Christi auf der ganzen Welt verbreitet. Sie hat drei Fernsehkanäle, Shalom World Nordamerika, Shalom World Europa, Shalom World Australien, und hat etwa 8 Millionen Zuschauer in 140 Ländern der Welt.

Das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz vom Heiligtum in Łagiewniki werden bereits von 12 katholischen Radio- und mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt, darunter: TVP 3, TVP 1 und TVP Vilnius, EWTN Polen, St. John Paul II TV aus Italien und auf You Tube. Die Online-Übertragung und der Empfang von TVP ist auf der Website www.faustyna.pl in 8 Sprachen, sowie auf der Applikation Faustyna.pl. in 7 Sprachversionen verfügbar.

Am Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki öffnet nach vielen Monaten der Pause, bedingt durch die Corona-Pandemie, wieder das Restaurant „Haus der Hl. Schwester Faustina“, das von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geführt wird. Unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften können die Pilger folgende Mahlzeiten genießen: Frühstück, Mittag- und Abendessen, sowie Kuchen, Eis und Getränke. Das Restaurant am Parkplatz hinter der Basilika (Adolf Hyla-Straße 1) ist täglich von 10:00 – 20:00 Uhr geöffnet.

Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit realisiert gemeinsam mit dem polnischen Fernsehen TVP eine Reihe von einminütigen Filmspots mit Jesu Botschaft der Barmherzigkeit, die im „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina niedergeschrieben ist. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns dazu auf, darauf mit einer Haltung des Vertrauens in Gott zu antworten, d.h. Seinen Willen tun und seinen Nächsten Gutes tun durch Taten, Worte und Gebet. Deshalb nimmt jeder Film die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Faustina an.

Drehbuch: S. Elżbieta Siepak ZMBM
Die Texte lesen: Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna
Musik: Paweł Bębenek
Die Prämiere der ersten 10 Folgen finden sich auf TVP1 und TVP3, sowie auf der Seite www.faustyna.pl unter dem Schlagwort: Filmspots.

Nach der Himmelfahrt des Herrn, beginnt in diesem Jahr am 17. Mai (Montag) in Polen (und in jenen Ländern, in denen die Himmelfahrt am siebten Ostersonntag gefeiert wird) eine sechstägige Gebetsvorbereitung auf das Pfingsthochfest. In den Kapellen der Kongregation der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit sowie im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, vor dem wundertätigen Gemälde des Barmherzigen Jesus und dem Grab der heiligen Faustina, wird das Gebet zum Heiligen Geist mit der Abendandacht um 19.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr verbunden. Man kann auch per Online-Übertragung daran teilnehmen, um das Licht und die Gaben des Heiligen Geistes zu erbitten, die für die Entfaltung des übernatürlichen Lebens so notwendig sind. Möge der Heilige Geist uns zur vollen Erkenntnis Jesu führen, uns die Tiefe Seiner barmherzigen Liebe offenbaren, uns lehren, seine Gegenwart und sein Handeln in unserem täglichen Leben wahrzunehmen und unser Leben im Geist des Gottvertrauens und der Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten zu gestalten.

Am 22. Mai findet in der Basilika der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine Gebetsvigil vor dem Pfingstfest statt. Sie beginnt um 19:00 Uhr mit einem Vortrag von Pater Krzysztof Wons SDS und endet mit der Eucharistie um Mitternacht. Die Vigil wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Diejenigen, die nicht zum Heiligtum in Łagiewniki kommen können, können sich dem Gebet durch die Übertragung auf der folgenden Website anschließen: www.milosierdzie.pl.

Am 22. Mai 2021 findet traditionell im Nationalsaktuarium des Hl. Johannes Paul II in Washington der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ statt. Er wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Die Konferenz wird diesmal durch Schwester Gaudia Skass zum Thema „Viele Gesichter der Einsamkeit“ gehalten. Einsamkeit ist heutzutage ein Problem vieler Menschen, das sich vor allem während der Pandemie verstärkt hat. „In meiner Konferenz“ – schreibt Schwester Gaudia – „werde ich auch von anderen Erfahrungen der Einsamkeit sprechen, die Menschen suchen, um Gott näher zu kommen. Jede Erfahrung der Einsamkeit birgt in sich das Potenzial des Guten, der Tiefe der Begegnung. Ich werde die Früchte meiner Suche teilen und mich vor allem auf die Erfahrungen der heiligen Faustina und des heiligen Johannes Paul II beziehen.“ Nach der Konferenz und Anbetung Jesu findet das erste Mal seit langer Zeit ein Treffen bei Tee und Sahnekuchen statt, um den 101. Geburtstag Johannes Paul II zu feiern.

Am 18. Mai 2021, am hundertsten Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, werden die Gläubigen aus Australien und Ozeanien um 15 Uhr zum 4 Mal gemeinsam den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten. Die Aktion ist ein Ergebnis des Kongresses der Barmherzigkeit Gottes in Melbourne im Jahr 2018 und vereint die Menschen im Gebet zweimal im Jahr: Am 18 Mai – dem Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, und am 13. September – dem Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes. Auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit nehmen daran teil.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.worldchaplet.org

 

Als die Kongregation der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Mutter Gottes zu ihrer himmlischen Generaloberin wählte, sah Schwester Faustina in einer Vision alle Schwestern, die vom Mantel der Mutter Gottes umhüllt waren und hörte die Worte  einer großen Versprechung: Jede, die bis zum Tode eifrig in Meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont.  Ich wünsche, dass sich jede durch folgende Tugenden auszeichnet: Demut und Sanftmut, Reinheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit. Nach diesen Worten entschwand mir dir ganze Kongregation; ich blieb mit der Heiligsten Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes, wie er im Leben anzuwenden sei und wie man sich restlos Seinem heiligsten Urteil unterwerfen soll. Gott zu gefallen, ist nicht möglich, ohne Seinen heiligen Willen zu tun. Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle Ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in Seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer (TB 1244).

Am Sonntag, dem 9. Mai, werden Schwester Zacheusza und Schwester M. Norberta von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistige Erbe der heiligen Schwester Faustina mit den Gläubigen in der Stiftsbasilika des Heiligen Grabes in Miechów teilen, als Vorbereitung auf die feierliche Einführung der Reliquien der heiligen Schwester Faustina in dieser Gemeinde.

Am 8. Mai 2021 feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit den 153. Jahrestag der Gründung des Hauses der Kongregation in Krakau durch Mutter Teresa Ewa Gräfin Potocka. Schon damals beschäftigten sich die Schwestern mit der Betreuung der Mädchen und Frauen, die eine tiefe moralische Erneuerung brauchten. Zuerst entstand ein „Haus der Barmherzigkeit” bei der Kirche der Barmherzigkeit Gottes im Smolensk-Viertel, anschließend an der Ecke Zwierzyniecka- und Straszewski-Straße (heute Hotel Radisson), und ab dem Jahr 1891 – in Krakau-Lagiewniki. Heute sind die Schwestern nicht nur mit dieser anfänglichen Aufgabe beschäftigt, sondern auch mit der Sendung der hl. Faustina – der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt. Das machen sie nicht nur im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki für die vielen Pilger aus der ganzen Welt, sondern auch durch die vielen neuen Tätigkeiten, wie z.B.: durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum”, den Verlag „Misericordia”, die Vierteljahresschrift  „Botschaft der Barmherzigkeit”, die Internetseite in 8 Sprachen, die On-line-Übertragung aus der Gnadenkapelle mit dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, durch das fortwährende Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, den Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, durch die Medien,  durch die Missionsreisen in die Pfarreien in Polen und im Ausland, die Teilnahme an verschiedenen Symposien und Kongressen über die Barmherzigkeit Gottes. In jeder Arbeit, auch der tief verborgenen, verkünden die Schwestern die Botschaft über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen.

Auf den 30. April 2021 fällt der 21. Jahrestag der Heiligsprechung von Schwester Faustina Kowalska aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Die Heiligsprechung (im Jahr 2000) fand gleichzeitig auf dem Petersplatz in Rom und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Schwester Faustina beschrieb detailliert dieses Ereignis fast 60 Jahre zuvor, Ende März 1937  (TB 1044-10480). Wer an diesen Ereignissen teilgenommen hat weiß , dass sich diese Vision in Gänze erfüllt hat. An diesem Tag führte Johannes Paul II. für die ganze Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und übergab der Kirche für das dritte Millennium die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustina übermittelt wurde. Das Zeugnis der übernatürlichen Heilung, die im Vorfeld der Heiligsprechung untersucht wurde, die Beschreibung und die Heiligsprechungspredigt des Heiligen Vaters sind auf der Internetseite www.faustyna.pl zu finden:. Täglich danken wir Gott für dieses „Geschenk Gottes an unsere Zeit“ – wie Johannes Paul II. einmal Schwester Faustina und die Botschaft der Barmherzigkeit bezeichnete. Ihrer prophetischen Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zu zeigen, das das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und Gebet – schließen sich Millionen von Menschen in der ganzen Welt an. Diese bilden eine Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit, also die „neue Kongregation“, die sich Jesus wünschte. Möge der nächste Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit nicht nur eine Gelegenheit zur Danksagung, sondern auch zu Vertiefung ihres Erbes sein.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat April ist die Beendigung der Coronavirus-Pademie, notwendige Gnaden für die Kranken und diejenigen, die mit dem Virus COVID-19 kämpfen, sowie für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Im April beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, die Andachten werden zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes abgehalten. Während der Andachten wird die Litanei zur Barmherzigkeit Gottes gesungen. Die Anrufungen der Litanei schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch” nieder. Diese nutzte ihr Vilnaer Beichtvater der sel. Michal Sopocko, um die Litanei zusammenzustellen. Wenn wir die Litanei beten, verehren wir nicht nur die Barmherzigkeit Gottes sondern können auch das Geheimnis der barmherzigen Liebe Gottes, die den Menschen auf allen Ebenen seines Lebens immer und überall begleitet, besser kennenlernen.

Seit dem Barmherzigkeitssonntag 2021 gibt es auf der Website des Rektorats des Sanktuariums der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki: www.milosierdzie.pl eine Online-Übertragung aus der Kapelle der Ewigen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments. 24 Stunden am Tag kann man den Herrn Jesus anbeten, verehren und für seine Barmherzigkeit danken und um Gnaden für sich, seine Nächsten und die ganze Welt bitten. Die ewige Anbetung des Allerheiligsten im Sanktuarium von Łagiewniki begann am 3. April 2005. Zu diesem Anlass schrieb Papst Johannes Paul II. wenige Tage vor seinem Tod: „Ich freue mich, dass an diesem Sonntag die ewige Anbetung des Allerheiligsten Sakraments im Sanktuarium beginnen wird. Nichts vergegenwärtigt das Werk der Barmherzigkeit, das durch das Kreuz und die Auferstehung vollbracht wurde, so sehr wie die eucharistische Gegenwart des Herrn. Möge diese Gegenwart für alle Pilger eine Quelle der Kraft und Hoffnung sein”.

Die mehrstündige Aussetzung des Allerheiligsten und die Anbetung in der Kapelle des wundertätigen Bildes des Barmherzigen Jesus und am Grab der heiligen Faustina im Sanktuarium von Łagiewniki werden seit vielen Jahren täglich übertragen: www.heiligefaustina.de

Am Sonntag, dem 25. April, werden Schwester M. Faustyna, Schwester Clareta und Schwester Faustia aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit, die im Tagebuch der heiligen Schwester Faustyna niedergeschrieben ist, mit den Gläubigen in der historischen Kirche St. Bartholomäus des Apostels in Niedzica teilen. Die Botschaft der Barmherzigkeit wird in polnischer und slowakischer Sprache verkündet werden, da in dieser Kirche am Grenzübergang von Polen zur Slowakei die Heilige Messe auch in slowakischer Sprache gefeiert wird.

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. April statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.heiligefaustina.de teilzunehmen.

Am Sonntag, den 18. April 2021 findet das 5. Nationale Lesen der Heiligen Schrift statt. Dieses Jahr werden ausgewählte Texte aus dem Evangelium nach Markus gelesen. Die feierliche Zelebration unter der Leitung von Erzbischof Marek Jędraszewski, dem Metropolit Krakaus, mit Teilnahme der eingeladenen Lektoren findet um 7 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Die Feier und die Eucharistie werden im polnischen Fernsehen TVP1, auf www.faustyna.pl, auf YouTube und in der App faustyna.pl übertragen. Die Veranstaltung findet unter Schirmherrschaft von Erzbischof Stanisław Gądecki, Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz, sowie Mateusz Morawiecki, dem Ministerpräsidenten Polens, statt.

Auf den 18. April 2021 fällt der 28. Jahrestag der Seligsprechung von Sr. Faustina. Es ist eine gute Gelegenheit, Gott für ihr Leben, die Schule der Spiritualität, die prophetische Sendung –  der Welt an die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu erinnern – sowie die Verkündung der Wahrheit durch das Zeugnis des Lebens im Vertrauen auf Gott und Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten, durch das Wort und das Gebet zu danken.  Heute existiert wohl kein Land, in dem das Bild des barmherzigen Jesus, das nach ihrer Vision in Plock gemalt wurde, nicht vorkommt. Das Fest der Barmherzigkeit wurde in den liturgischen Kalender der gesamten Kirche aufgenommen. Der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus ihr in Vilna diktiert hat, wird auch in Stammessprachen auf den kleinsten Ozeaninseln gebetet, immer häufiger betet man ihn auch in der Stunde des Todes Jesu, die als die Stunde der Barmherzigkeit bezeichnte wird. Immer mehr Menschen schließen sich mit dem Ziel der Verkündung der Botschaft der Barmherzigkeit zusammen und bilden dadurch eine große Bewegung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes.

Am Sonntag, dem 18. April, wird Schwester Zacheusza Warzyńska von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Barmherzigkeit, die im „Tagebuch” der heiligen Schwester Faustina geschrieben ist, mit den Gläubigen in der Pfarrei der heiligsten Jungfrau Maria, Königin von Polen, in Michałowice bei Krakau teilen. In der Kirche befinden sich bereits Reliquien der hl. Schwester Faustina. Jetzt geht es darum, ihr spirituelles Erbe zu ergründen.

Die Oktav des Festes der Auferstehung unseres Herrn, des größten Festes in der katholischen Kirche, endet mit dem Sonntag der Barmherzigkeit Gottes, der allgemein als Fest der Barmherzigkeit Gottes bezeichnet wird. Die Errichtung des Festtages wurde von Jesus selbst gefordert, als Er in den Erscheinungen der Heiligen Schwester Faustina oft sagte, dass Er möchte, dass der erste Sonntag nach Ostern ein Fest der Barmherzigkeit sei: „Ich wünsche“ – so sagte Er – „dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die heiligem Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“ (TB 699). An diesem Tag können wir nicht nur die Gnade des „vollkommenen Nachlasses der Schuld und der Strafen“ (eine der Gnaden der Heiligen Taufe) erhalten, sondern ebenso viele andere Gnaden und viel Gutes des aktuellen Zeitalters erbitten, wenn sie dem Willen Gottes entsprechen. Die Bedingung dafür ist ein reines Herz, ohne Festhalten an einer Sünde und eine Einstellung des Vertrauens gegenüber Gott, also der Wunsch, seinen Willen gänzlich zu erfüllen und aktive Taten der Nächstenliebe. Das einzige Gefäß zum Schöpfen der Gnaden ist Vertrauen, so wie Jesus die Heilige Faustina lehrte. Denn die Barmherzigkeit Gottes hat keine Grenzen und es ist Gottes Freude, viel, und das sehr viel, zu geben. Dies ist die barmherzige Liebe, die wir besser kennenlernen und verehren, wenn wir diesen Feiertag begehen. Mehr über den Feiertag und seine Geschichte in der Kirche

Das Fest der Barmherzigkeit wird nach dem Jesu Wunsch, den Er gegenüber Schwester Faustina äußerte, und nach der Entscheidung des Heiligen Vaters Johannes Paul II., am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert (in diesem Jahr – am 11. April). Die Hauptfeierlichkeiten finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Dem Fest geht die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes voran, die am Karfreitag beginnt. Die Nachtanbetung beginnt in der Basilika am Samstag um 21.00 Uhr. Die Heiligen Messen am Fest der Barmherzigkeit werden wie folgt zelebriert:

6.00 Uhr –  P. Andrzej Tarasiuk (Basilika).

7.00 Uhr – Bischof  Jan Zając (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina Übertragung durch TVP1)

8.00 Uhr – Bischof Damian Muskus (Basilika).

10.00 Uhr –  Erzbischof Marek Jedraszewski, Krakauer Metropolit (Feldaltar vor der Basilika – Übertragung durch TVP1).

12.00 Uhr –  Heilige Messe in englischer Sprache (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

12.30 Uhr –  Bischof Roman Pindel (Basilika).

15.00 Uhr –  Stunde der Barmherzigkeit und Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes – P. Zbigniew Bielas, Rektor des Heiligtums und die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit (Basilika).

16.00 Uhr – Kardinal Stanisław Dziwisz (Basilika).

17.00 –  Heilige Messe in Spanisch Sprache (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

18.00 Uhr – Bischof  Robert Chrząszcz Basilika).

19.00 Uhr – P. Grzegorz Zembroń MS (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).

Die Heiligen Messen, die Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes werden durch TVMilosierdzie auf der Internetseite des Rektorats des Heiligtums: www.milosierdzie.pl übertragen. Die Heilige Messe um 19.00 Uhr und das Gebet der Pilger vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina können auf der Internetseite der Kongregation: www.faustyna.pl verfolgt werden.

In diesem Jahr werden die Pilger, die normalerweise in großer Zahl zur Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit und zum Fest selbst ins Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit kommen, wegen der Pandemie und der Hygienevorschriften geistig und durch Radio- und Fernsehübertragungen verbunden sein.

Vorabend des Festes der Barmherzigkeit – die Andacht in der Basilika „Der Weg der Barmherzigkeit“ vom nationalen Sender TVP3 und auf der Website des Rektorats übertragen: www.milosierdzie.pl.  Ab 21.00 Uhr Nachtwache vor dem Fest der Barmherzigkeit – Übertragung auf der Website des Rektorats: www.milosierdzie.pl

Fest der Barmherzigkeit

Die Messen um 7 und 10 Uhr, sowie um 15 Uhr das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und die Anbetung mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz werden von TVP1 und TVP3 übertragen.

Weitere Heilige Messen aus der Kapelle des Wunderbaren Bildes und aus der Basilika werden jeweils auf den folgenden Webseiten übertragen: www.faustyna.pl und auf der Webseite des Rektorats: www.milosierdzie.pl.

Am Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, dem 11. April, wird Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, die nächsten „Glocken der Hoffnung” weihen, diesmal für die Inseln Samoa und Tonga, um die Welt an die Botschaft der Barmherzigkeit der heiligen Schwester Faustina zu erinnern. Die Einwohner dieser ozeanischen Inseln sind aktuell enormen existenziellen Bedrohungen ausgesetzt, die aus dem steigenden Wasserspiegel des pazifischen Ozeans und der Covid-19-Pandemie hervorgehen. Die Glocken, die in Polen hergestellt und im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Łagiewniki geweiht sind, kommen in die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in der Hauptstad Apia-Samoa und in die Basilika St. Antonius von Padua in der Hauptstadt Nukuʻalofa – Tonga. In ersterer befindet sich das Zentrum der Barmherzigkeit für Ozeanien, dessen Hauptkoordinator Erzbischof Alapati Lui Mataeliga ist. In Tonga wiederum existiert eine starke Verehrung der Barmherzigkeit Gottes mit einer großen Anzahl von Verehrern und Apostel der Barmherzigkeit Gottes unter dem Vorsitz von Kardinal Saone Patita Paini Mafi. Mitte August 2021 findet auf der Insel Samoa in der Hauptstad Apia der V Apostolische Weltkongress der Barmherzigkeit statt. Mehr Informationen: https://gf.me/u/y22t6r

Die ersten „Glocken der Hoffnung”, die letztes Jahr geweiht wurden, waren für Brasilien und die Philippinen bestimmt. Die Glocken für Ozeanien wurden von den Anhängern der Göttlichen Barmherzigkeit vom Heiligtum in Melbourne, Australien, finanziert.

 

Dieses Jahr werden wir das Fest der Barmherzigkeit Gottes aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Unmöglichkeit, das Sakrament der Buße zu erhalten und an der Eucharistie teilzunehmen, anders erleben. Dies wirft viele Fragen auf: Wie kann man diesen Sonntag der Barmherzigkeit fruchtbar erleben? Werden wir die Gnaden, die von Jesus für den Feiertag versprochen werden, erhalten?

Es haben sich die äußeren Umstände des Begehens des Feiertags geändert, jedoch ändern sich nicht die Bedingungen des Genießens der Gnaden die, und sie sind die wichtigsten. Wir wissen nicht und haben keine Gewissheit, dass wir mit Sicherheit die Gnade der vollständigen Vergebung unserer Sünden und Strafen erhalten, wenn wir die heilige Kommunion geistig empfangen (schließlich haben wir diese Gewissheit nie). Aber wir sind sicher, dass Gott seine Barmherzigkeit geben möchte und die Grenzen, in denen wir leben, genau kennt. Seine Freude ist es, sehr viel zu geben – wie die heilige Schwester Faustina versicherte. Die Barriere, die die Großzügigkeit Gottes einschränkt, liegt auf der Seite der Menschen, nämlich Mangel an Gefäßen des Vertrauens. Dies ist das einzige Gefäß, wie Jesus sagt, zum Schöpfen der Gnaden.

 Was sollen wir also dieses Jahr am Fest der Barmherzigkeit tun? Das, was wir immer gemacht haben, d.h. nach einer Haltung des Vertrauens in Gott streben, also den Willen Gottes annehmen und verfolgen, in den Umständen und Einschränkungen, in denen wir leben und in den Aufrufen, denen wir jeden Tag folgen müssen. Es geht nicht nur um die Haltung des Vertrauens in Gott, die sich in der Erfüllung Seines Willens ausdrückt, sondern auch um die Haltung der Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten, zu der wir jetzt viele Gelegenheiten haben, insbesondere in unserer Arbeit, in der Gesellschaft, in jedem Bereich der menschlichen Existenz. Wenn es keine Möglichkeit zur Beichte gibt (und dies ist aktuell häufig der Fall), muss man in sich vollkommenes Bedauern für die Sünden wecken und Jesus in der geistigen Kommunion empfangen. Und den Rest Gott überlassen. Er als bester Vater weiß, wer was genau braucht und wird uns geben, wenn von unserer Seite eine solche Offenheit für Seinen Willen bestehen wird, was Er uns als erstes geben möchte.

 

In der Situation, in der wir einen erschwerten Zugang zur Beichte haben, praktizieren wir umso mehr die „vollkommene Reue”, die aus der Liebe zu Gott entsteht. Die Heilige Schwester Faustina übte sich jeden Tag in der Praxis, vollkommene Reue in sich zu erwecken. Auf den Seiten des „Tagebuch” schrieb sie so: „Ich werde mich in der Reue üben, und das nicht nur während der Beichte, sondern bei jeder Gewissenserforschung will ich die vollkommene Reue erwecken, besonders aber, bevor ich mich zur Ruhe begebe” (TB 377). Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt: „Die Reue (auch Zerknirschung genannt) muss von Beweggründen getragen sein, die aus dem Glauben kommen. Wenn die Reue von der Liebe Gottes eingegeben ist, wird sie vollkommen genannt; wenn sie auf anderen Motiven beruht nennt man sie unvollkommen“ (KKK 1492).

 

Die geistige Kommunion ist eine bekannte und oft von großen Heiligen praktizierte Form. Auch die Heilige Faustina hatte in ihrem Leben solche Tage und Wochen, in denen sie die Kommunion nicht empfangen konnte. In ihrem „Tagebuch“ beschreibt sie, wie sie diese Momente erlebte.

„Heute beschloss der Arzt, dass ich nicht zur heiligen Messe, sondern lediglich zur heiligen Kommunion gehen darf. Ich sehnte mich heiß danach, einer heiligen Messe beizuwohnen, aber der Beichtvater sagte übereinstimmend mit dem Arzt, ich müsse gehorsam sein. „Der Wille Gottes ist, dass Sie, Schwester, gesund werden; so dürfen Sie sich keinen Abtötungen hingeben; seien Sie, Schwester, gehorsam, und Gott wird Ihnen lohnen.“ Ich fühlte, dass die Worte des Beichtvaters Jesu Worte sind. Mir tat es leid, der heiligen Messe nicht beizuwohnen, weil Gott mit die Gnade erteilte, das kleine Jesuskind zu sehen. Trotzdem stelle ich den Gehorsam über alles. Ich vertiefte mich im Gebet und verrichtete meine Buße. Plötzlich erblickte ich den Herrn, der mir sagte: „Meine Tochter, wisse, dass du Mir durch einen Akt des Gehorsams mehr Ehre erweist, als durch lange Gebete und Abtötungen.“ – O wie gut ist es, unter Gehorsam zu leben, im Bewusstsein, das alles, was ich tue, Gott angenehm ist! (TB 894)

 

Gegenwärtige, wenn wir nicht an der heiligen Messe teilnehmen können, empfiehlt die Kirche umso mehr die geistige heilige Kommunion. In der Vorbereitung auf die geistige Aufnahme Jesu können die Texte der Heiligen Schwester Faustina helfen. Hier einer von ihnen:

„Ich eile zu Seiner Begrüßung und lade Ihn ein in die Wohnung meines Herzens, mich tief verneigend vor Seiner Majestät. Doch der Herr hebt mich aus dem Staub und lädt mich ein, als Braut neben Ihm zu sitzen, um Ihm alles, was in meinem Herzen vorgeht, zu erzählen. Durch Seine Güte ermutigt, lehne ich mein Haupt an Seine Brust und erzähle Ihm alles. Zuerst spreche ich über die Nöte der Kirche und über die Seelen armer Sünder, wie sehr sie Seiner Barmherzigkeit bedürfen. Doch die Zeit verrinnt schnell. Jesus, ich muss rausgehen zu meinen Pflichten, die auf mich warten. Jesus sagt mir, es bliebe noch eine Weile, um sich zu verabschieden. Ein gegenseitiger tiefer Blick, und dem Schein nach trennen wir uns für kurze Zeit voneinander, aber niemals tatsächlich. Unsere Herzen sind stets vereint, auch wenn ich äußerlich durch verschiedene Pflichten zerstreut bin; die Gegenwart Jesu versenkt mich stets in Andacht.“ (TB 1806).