Archiv mit Nachrichten

Am Samstag, den 6. März 2021, dem 25. Jahrestag der Gründung des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“, werden wir für die Jahre seines Dienstes und Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit danken. Nach dem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und dem Barmherzigkeitsrosenkranz wird in der Basilika eine feierliche Eucharistie unter der Leitung von Bischof Jan Zając gefeiert. Nach der Messe folgt die Anbetung des Allerheiligsten mit einem Lobgebet zur Barmherzigkeit Gottes. Die Feierlichkeiten werden auf der Seite des Rektorats des Sanktuariums www.milosierdzie.pl übertragen.

Der Verein „Faustinum” wurde am 6. März 1996 auf Bitte der Generaloberin Mutter Paulina Słomka durch den Krakauer Metropolit Kardinal Franciszek Macharski gegründet. Er vereint Priester, Ordensleute, geweihte Personen und Laien aus 90. Ländern der Welt, die gemeinsam mit der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Mission der Heiligen Schwester Faustina teilnehmen. Das Hauptziel des Vereins ist die geistige und apostolische Ausbildung von Verehrern der Barmherzigkeit Gottes und die Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit aus dem „Tagebuch“ der Hl. Schwester Faustina durch das Zeugnis von Leben, Taten, Worten und Gebet. Über diesen Dienst sprechen Freiwillige und Mitglieder des „Faustinum“ in ihren Zeugnissen, die anlässlich des Jubiläums auf der Seite www.faustinum.pl veröffentlicht wurden. Dort finden sich auch weitere Informationen über das „Faustinum“, seine Tätigkeit und die Jubiläumsfeierlichkeiten.

Anmeldungen für Einzelexerzitien mit der Bibel und dem „Tagebuch” der hl. Faustina werden ab dem 19. November im Sekretariat der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” entgegengenommen. Eingeladen sind Menschen, die an diesem heiligen Ort eine Begegnung mit Gott durch tiefes Gebet mit dem Wort Gottes und dem geistlichen Erbe des Apostels der göttlichen Barmherzigkeit erleben möchten. Die Exerzitien, vorerst in polnischer Sprache (von 1 bis 8 Tagen), finden nach einem von der geistlichen Leiterin (einer Schwester der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit) vorgeschlagenen Programm in völliger Stille statt, unter Ausschluss von Handys und anderen elektronischen Geräten. Einzelheiten auf der Website: www.faustinum.pl

Am 5. März um 17 Uhr wird im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock die heilige Messe für alle gefeiert, die sich in die Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten zum 90. Jahrestag der Offenbarung des Bild des barmherzigen Jesus engagiert haben.

Die feierliche Eucharistie am 22. Februar wurde von Bischof Jan Romeo Pawłowski geleitet und mit allen Bischöfen der Diözese Płock, Priestern, den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und den Verehrern der Barmherzigkeit Gottes, die aufgrund der Sanitärbestimmungen größtenteils über den katholischen Rundfunkt der Diözese Płock teilnahmen, gefeiert. Aus diesem Anlass auch richteten Papst Franziskus und Präsident Andrzej Duda Worte an die Teilnehmer. „Wir sind uns bewusst, dass ohne die Hilfe und selbstloses Engagement vieler Personen, einschließlich der Bauarbeiter des neuen Sanktuariums, dieses ganze Jahr der Vorbereitungen und der Verlauf der Feierlichkeiten selbst nicht in solch einer erhabenen Atmosphäre hätten stattfinden können.“ – schrieb in Dankbarkeit die Vorgesetzte des Klosters der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Płock, Schwester Diana Kuczek.

Am 1. März 2021 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (124-125) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über www.heiligefaustina.de mit uns zu verbinden.

Das Lied stammt aus dem Album mit dem Titel „Ich bin immer bei dir“, inspiriert von den Texten des „Tagebuchs” der heiligen Schwester Faustina, geschrieben von Schwester Emanuela Gemza und vorgetragen von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit. Das Arrangement wurde von dem Krakauer Komponisten Hubert Kowalski geschrieben, der auch die gesamte Aufnahme betreute. Das Album ist Teil der Mission der heiligen Faustina, die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes in die Welt zu tragen. Die CD kann im Internetshop erworben werden: www.misericordia.faustyna.pl.

Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.

Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153)

Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?

 

Am 27. Februar 2021 organisieren die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Hrušov einen Online-Einkehrtag auf ZOOM. Das Thema des Treffens ist „Verletzt, aber geliebt“. Das Programm beinhaltet eine Konferenz von Schwester Jana Maria, individuelle Meditation und Gebet sowie die Gelegenheit zum Treffen und zum Gespräch mit den Schwestern. Um 15 Uhr findet das gemeinsame Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz statt. Im Anschluss folgt der Abschluss des Treffens und eine spirituelle Überraschung. Anmeldungen sind möglich bis zum 26. Februar über: sr.jana@milosrdenstvo.sk

Unter diesem Motto organisiert die Diözese Arlington am 27. Februar ein Treffen für Mädchen im Oberstufen-Alter. Das Treffen, das in Lake Ridge im US-Bundesstaat Virginia stattfindet, wird von der Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Während des Treffens haben die Mädchen die Möglichkeit an der Heiligen Messe teilzunehmen, Jesus im Allerheiligsten Sakrament anzubeten und Konferenzen der Schwestern anzuhören. Gemeinsam werden sie über die große Würde des Menschen nachdenken und darüber, wie man leben kann, um seine Ähnlichkeit mit Gott immer deutlicher zu offenbaren. Ebenso wird es Zeit geben, den Schwestern Fragen zu stellen, insbesondere Fragen zur Berufung und zum Ordensleben.

Am 90. Jahrestag der Offenbarung des Bild des barmherzige Jesus, am 22. Februar 2021 um 21 Uhr strahlt das erste Programm des polnischen Fernsehens den Film von Piotr Weychert  „Heilige Faustina im Glanz der Barmherzigkeit“ aus. Es handelt sich dabei um einen dramatischen Dokumentarfilm, der mit Worten von Zeugen über das Leben der Heiligen Faustina und die Kraft der Barmherzigkeit Gottes erzählt. Der Film fokussiert auf den Einfluss der Heiligen Faustina auf die heutige Welt und versucht die Frage zu beantworten, wieso ihre Mission so treffend auf die Bedürfnisse der Menschen der 21. Jahrhunderts eingeht. Neben Archivmaterial gibt es Szenen, die von Schauspielern dargestellt werden, ergänzt durch Computeranimationen und visuelle Effekte. Produzent ist die Filmgruppe in Koproduktion mit dem Nationalen Kulturzentrum. Der Film wurden durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert und ebenso durch folgende Sponsoren gefördert: PKN Orlen, Grupa Energa und den Herausgeber des Monatsmagazins „Poznaj Świat“.

 

Der Hirte der Diözese Płock hat um die Unterstützung für den Ausbau des Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock gebeten. Alle Kollekten, die am 21. Februar in den Kirchen der Diözese gesammelt werden, werden für dieses Ziel bestimmt. Jeder kann sich dieser Initiative über eine Spende auf das Konto der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Płock anschließen. Die Schwestern bauen das Sanktuarium an dem historischen Ort der Offenbarung des Bild des barmherzigen Jesus und des Beginns der prophetischen Mission der Heiligen Schwester Faustina. Mögen diese Opfergaben ein Ausdruck der Dankbarkeit für das Geschenk der Offenbarung des berühmtesten Bildes Jesu und für die Gnaden, die vor ihm erbeten wurden, sein.

Spenden für den Ausbau des Sanktuariums können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Zgromadzenie Sióstr Matki Bożej Miłosierdzia
Stary Rynek 14/18
09-404 Płock, Polen

Bank PEKAO SA
I O w Płocku
ul. Kolegialna 14a

SWIFT Code: PKOPPLPW

PLN IBAN: 72 1240 3174 1111 0000 2890 0836
USD IBAN: 56 1240 3174 1787 0010 1057 7746
EUR IBAN: 28 1240 3174 1978 0010 1057 7818

Für alle, die den Bau des Sanktuarium geistig und materiell unterstützen, beten die Schwestern gemeinsam mit den Gläubigen in der Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz und am 22. Tag jedes Monats wird für alle Spender die Heilige Messe gefeiert.

Am Abend, als ich in der Zelle war – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“ – erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt(TB 47). Dieses ereignete sich am 22. Februar 1931 in der Zelle der hl. Faustina im Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Plock. Das erste Bild des Barmherzigen Jesus, das auf Anweisungen der hl. Faustina entstand, wurde in Vilnius im Jahre 1934 von Eugeniusz Kazimirowski gemalt und 1935 zum ersten Mal zur öffentlichen Verehrung in Ostra Brama-Heiligtum ausgestellt. Seit dieser Zeit entstanden viele Bilder. Das berühmteste Bild ist das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das von Adolf Hyla gemalt wurde, und sich in der Klosterkapelle der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki befindet. Dieses Bild entstand mit der Hilfe des Krakauer Seelenführers der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – P. Josef Andrasz SI, der das Bild am Fest der Barmherzigkeit (am 16. April 1944) weihte. Genau mit diesem Bild gingen die Worte Jesu in Erfüllung, die Er zu Schwester Faustina bei der ersten Offenbarung sagte: Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt (TB 47). Vor diesem Bild beten nicht nur Pilger aus der ganzen Welt, die zu diesem heiligen Ort kommen sondern auch alle Internetbesucher, die die On-line-Übertragung nutzen sowie die Gigapixel-Präsentation auf der Internetseite: www.faustyna.pl betrachten.

Die Hauptfeierlichkeiten zum 90. Jahrestag der Offenbarung des Bilds des barmherzigen Jesus finden am 22. Februar um 17 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock statt. Die feierliche Messe wird Erzbischof Jan Romeo Pawłowski aus dem Vatikan leiten. Aufgrund der Pandemiebeschränkungen lädt der Hirte der Diözese Płock Bischof Piotr Libera die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes zur geistigen Teilnahme über das Internet ein. Die heilige Messe wird auf dem YouTube-Kanal des Sanktuariums sowie auf dem YouTube-Kanal des Katholischen Radio der Diözese Płock übertragen. Zusätzlich finden an dem Tag in dem Sanktuarium heilige Messen um 6:30 Uhr, 9 Uhr und 12 Uhr statt. Um 15 Uhr – das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz, und danach die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament. Als Vorbereitung zu der Feier wird in den Tagen 19-21. Februar um 17 Uhr ein Mess-Triduum abgehalten.

Am 22. Februar 2021 um 19 Uhr beginnt im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustina, das traditionelle Treffen der Jugendlichen und der Verehrer der Barmherzigkeit Gottes mit dem Lobpreis. Vor dem berühmtesten Bild des barmherzigen Jesus, in dem sich die Worte erfüllen, die Er vor 90 Jahren zur Heiligen Schwester Faustina sprach: „Ich möchte, dass dieses Bild zuerst in eurer Kapelle und danach auf der ganzen Welt verehrt wird“ – werden wir für dieses Geschenk Gottes und für alle Gnaden, die vor ihm im Gebet erbeten wurden, danken. Aufgrund der hygienischen Anforderungen  der Pandemie laden wir zur geistigen Teilnahme über die Übertragung auf www.heiligefaustina.de, auf dem YouTube-Kanal Faustyna.pl und in der App Faustyna.pl ein.

 

Seit vielen Jahren ist der erste Freitag der Fastenzeit (dieses Jahr der 19. Februar) in Polen ein Tag des Gebets und der Buße für die Sünde des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Wir vertrauen der Barmherzigkeit Gottes alle Personen an, die in ihrer Kindheit oder Jugend durch sexuelle Gewalt verletzt wurden, vor allem wenn die Täter Geistliche waren. Wir bitten auch für die Gnade der Bekehrung für die Täter dieser schrecklichen Verbrechen und diejenigen, die als Zeugen des Bösen nicht für die Verletzten eintraten – mögen Sie sich auf dem Weg der Erkennung der Wahrheit und der Annahme der gerechte Strafe für ihre Taten aufrichtig mit Gott und der Kirchengemeinschaft versöhnen. Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki beten wir besonders in diesem Anliegen im Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und im Barmherzigkeitsrosenkranz.

Am 22. Februar 2021 findet im nationalen Sanktuarium des Hl. Johannes Paul II. in Washington der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ virtuell statt, da das Sanktuarium aufgrund der Pandemie immer noch geschlossen bleibt. Der Abend wird von Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Der Abend ist der Vergebung gewidmet. Die Konferenz wird von Pater Jim McCormack, einem Marianer, gehalten, der auch seine Erfahrungen mit der Barmherzigkeit Gottes in vielen sehr schwierigen Situationen mitteilen wird. Das Treffen beginnt um 19.00 Uhr in der Zeitzone EST vor dem Bild des barmherzigen Jesus mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz. Youtube-Übertragung: https://www.youtube.com/watch?v=4deSWNfrY1k&feature=youtu.be. Facebooku:  https://www.facebook.com/JP2Shrine

 

Am 22. Februar 2021 werden es 9 Jahre sein, die die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Facebook in einer offenen Gruppe dienen: Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes. Diese Arbeit dient im Wesentlichen der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und hat einen bildend-informativen Charakter. Die Gruppe hat über 38 200 Mitglieder. Bei dieser Gelegenheit möchten wir den Administratoren für ihre Arbeit und allen Mitgliedern der Gruppe, für die wir jeden Tag im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Schwester Faustina beten, danken.

Dieser Ort ist das Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, wo Gott mit dem Tod der heiligen Schwester Faustina ihr gesamtes geistiges Erbe hinterlegt hat, einschließlich der Botschaft der Barmherzigkeit, mit der Er sie „zur ganzen Menschheit” gesandt hat. Von hier aus breitet sie sich – wie Johannes Paul II. sagte – auf die ganze Welt aus. Deshalb steht dieses Heiligtum bei der Anzahl der Länder, aus denen die Pilger kommen, weltweit an der Spitze.

Im Kloster Łagiewniki der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit erlebte die heilige Faustina viele außergewöhnliche Begegnungen mit Jesus, der Jungfrau Maria, Engeln, Heiligen und Seelen, die im Fegefeuer leiden. Hier erlebte sie auf mystische Weise eine außergewöhnliche Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott, sie sah Himmel und Hölle. In ihrem „Tagebuch”, einer der Perlen der mystischen Literatur und dem am meisten übersetzten Buch auf Polnisch, hat sie mehr als 280 solcher außergewöhnlichen Begegnungen festgehalten, die nicht nur in der Kapelle, sondern an praktisch jedem Ort stattfanden. Das Heiligtum von Łagiewniki ist also ein Ort der Erscheinungen. Aber es ist auch ein Ort der Wunder und tausender Gnaden, die die Menschen vor dem berühmten Bild des Barmherzigen Jesus und am Grab Seiner Apostelin in der Klosterkapelle erbitten.

Dieser einzigartige Ort auf der Weltkarte stand auf der Liste des Projekts „Lern’ Polen kennen” des Bildungsministers Przemyslaw Czarnek, der in einem Brief an die Lehrer schrieb: „Ich möchte, dass die jungen Menschen, die in Zukunft über das Schicksal unseres Landes entscheiden werden, die polnische Kultur kennen, die Sprache und das nationale Erbe respektieren und vor allem mit einem Gefühl des Stolzes darüber, dass sie Polen sind, aufwachsen. Dank der Mittel, die im Rahmen des Regierungsprogramms „Polnische Ordnung” für dieses Projekt bereitgestellt werden, erhalten die Träger öffentlicher und nicht-öffentlicher Schulen eine Finanzierung von bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten der Reisen.

Am 17. Februar 2021 feiern wir den Aschermittwoch, der die Fastenzeit eröffnet. An diesem Tag sagt der Priester während der Messe: „Kehret um und glaubt an das Evangelium”. Diese Worte erinnern uns daran, dass unser Leben ziemlich kurz ist, dass wir an das Evangelium glauben und umkehren sollen, um das ewige Leben zu erreichen.  An diesem Tag sollen alle Gläubigen auf das Fleischessen verzichten (Dies gilt ab dem 14. Lebensjahr) und nur drei Mahlzeiten essen. Dieses bezieht sich nur auf diejenigen Personen, die noch keine 60 Jahre alt sind. Die Heiligen Messen im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina werden um 6.30 Uhr, 17.00 Uhr und um 19.00 Uhr gefeiert. In der Basilika gilt die Gottesdienstordnung von Sonn- und Feiertagen. Die Fastenzeit soll dabei helfen, sich selbst zu reflektieren im Hinblick auf die eigene Umkehr, die Entwicklung der Phantasie der Barmherzigkeit sowie die gute Vorbereitung auf Ostern.

Im Februar wird während der Abendandachten in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Litanei zu Ehren der hl. Faustina gesungen oder gesprochen.  Die Betrachtung der Litanei-Anrufe hilft zu verstehen, wer die Apostelin der Barmherzigkeit für Gott und für uns ist, wie ihr geistliches Erbe und ihre prophetische Mission war. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Februarandachten täglich um 19.00 Uhr (außer an Donnerstagen) statt. Dank der On-line-Übertragung sind diese auch auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de zu verfolgen.

 

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Besondere Intention für den Monat Februar: Dank für die Sendung der hl. Schwester Faustina, besonders für die Gabe des Bildes des Barmherzigen Jesus und alle davor erlangten Gnaden, mit der Bitte, dass in der barmherzigen Liebe Gottes die Welt den Frieden und der Mensch das Glück finden möge.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Am 15. Februar feiern wir den Namenstag der hl. Faustina und den liturgischen Gedenktag ihres Vilnaer Seelenführers, dem sel. Michal Sopocko. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird die Heilige Messe um 6.30 Uhr in allen Anliegen des „Namenstagskindes“ gefeiert – nach der Tradition der Kongregation. Dieses Anliegen lautet:  Danksagung für alle Gnaden, mit denen die hl. Faustina in ihrem irdischen Leben beschenkt wurde und für diese, die sie für die Kongregation, die Kirche, das Vaterland und die ganze Welt erbitten hat. Wir bitten auch, dass sie allen Menschen die barmherzige Liebe Gottes  näherbringt, das Vertrauen auf Gott unterstützt und zu guten Taten inspirieren möge. Die Heilige Messe uvm. ist auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de zu verfolgen. Jeder kann ihr seinen Glückwunsch äußern und als Geschenk ein Gebet schenken, das auch eine Tat der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten sein kann.

Am 15. Februar 2021 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (120-123) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über www.heiligefaustina.de mit uns zu verbinden.

Unter diesem Titel ist ein Buch in englischer, spanischer, französischer und italienischer Sprache erschienen, das eine 30-tägige Vorbereitung auf die Anvertrauung an den barmherzigen Gott durch Maria enthält. Es ist eine Übersetzung des Buches, das auf der Grundlage der Heiligen Schrift und des „Tagebuchs” der hl. Schwester Faustina von Schwester Miriam Janiec von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit erstellt wurde. Die Texte wurden so ausgewählt, dass sie dem persönlichen Gebet und der Meditation dienen und zu innerer Heilung und Freiheit des Herzens führen, und damit zu einer Haltung des Vertrauens in Gott und dazu, immer barmherziger zu werden wie Er. Neben den Texten zur Meditation enthält das Buch auch ein tägliches Gebet der Anvertrauung, das uns einlädt, Tag für Tag das abzugeben, woraus unser menschliches Leben besteht. Der vorgeschlagene spirituelle Weg führt letztlich zur völligen Übergabe seiner selbst und seines Lebens in die Hände des barmherzigen Gottes durch den feierlichen Akt der Anvertrauung an den barmherzigen Gott durch Maria.

 

Auf der Internetseite: faustyna.pl steht das Faltblatt „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit” zum Herunterladen für eine nicht kommerzielle Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit bereit. Das Faltblatt enthält die wichtigsten Worte Jesu, die die Apostelin der Barmherzigkeit in ihrem „Tagebuch” festgehalten hat. Das Faltblatt wurde in 15 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2020 wurde das Faltblatt als PDF-Datei 1242 Male von der Internetseite: faustyna.pl heruntergeladen. In spanischer Sprache wurde es von 549 Personen heruntergeladen, in polnischer – 156, in englischer – 186, in französischer – 142,  italienischer – 69, in deutscher – 69,  in russischer – 19 Male… In einigen Fällen wurde das Faltblatt in zwei oder mehr Sprachen heruntergeladen.

Unter www.faustyna.pl läuft die Ziehung der Patrone für das Jahr 2021. Mehr als 170.000 Menschen haben bereits Helfer vom Himmel geholt. Wie die Zeugnisse zeigen, gehen die gezeichneten Patrone außergewöhnlich auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Menschen ein. Es lohnt sich, eine solche heilige Begleitung zu haben, denn die Bewohner des Himmels wollen und werden helfen, wenn wir sie darum bitten.

„Dieses Jahr”, schreibt Joanna, „war die ausgeloste Patronin die selige Bronislawa. Im ersten Moment war ich enttäuscht, dass es kein 'großer Heiliger’ war, und im ersten Moment dachte ich, dass ich sehr leiden würde. Allerdings, nachdem ich gelesen habe, wer die selige Bronislawa ist und die Praxis für dieses Jahr, dh: „Ich bete um die Fähigkeit, die täglichen Schwierigkeiten und Leiden des Alltags zu ertragen…” habe ich entdeckt, dass dies genau das ist, was ich brauche. Ich weiß nicht, wie ich mit Schwierigkeiten und Leiden umgehen soll, ich laufe oft vor ihnen weg. Ich sah, dass diese Praxis und die Patronin ein Teil des Weges sind, auf dem der Herr Jesus mich mit Seiner Gnade führt, und es ist eine Verheißung für mich, dass Gott mich von meinen Versklavungen befreien wird, und ich kann Ihn bitten, dass Er mir zusammen mit der seligen Bronislawa die Fähigkeit gibt, durch diese Not zu gehen. Gelobt sei der Herr!”

Im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki wurde am Eingang zur Kapelle mit dem wundertätigen Bild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der heiligen Schwester Faustina ein kontaktloses Weihwasserkesellchen installiert. So können Pilger, die zum Gebet eintreten, wieder Weihwasser benutzen und nicht nur kontaktlose Händedesinfektion in Zeiten der Pandemie. Weihwasser erinnert uns an die Taufe, in der wir von der Sünde befreit wurden, und betont unsere Zugehörigkeit zu Christus. Es ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes, der alles reinigt und heiligt, sowie ein äußeres Zeichen unseres Glaubensbekenntnisses und der Ablehnung des Satans.

Am 8. Februar 2020 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist –  die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, Częstochowa Kalisz und Kiekrz mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. 563 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: www.modlitwaopotomstwo.pl .

Die Gemeinschaft von Menschen, die für Kinder beten, angeführt von P. Andrzej Wiecki und die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. Februar um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.facebook.com/modlitwaopotomstwo .

 

Am Fest der Darstellung des Herrn (am 2. Februar) wird in der Kirche das Fest der Personen des geweihten Lebens gefeiert, das diese Gabe der Barmherzigkeit Gottes, die die Berufung zum Leben in der Keuschheit, Armut und im Gehorsam ist, besser erkennen ließ. Es ist gleichzeitig der Tag der Danksagung für jede Berufung zum Dienst Gottes und für die Vielfalt  von Charismen, mit denen verschiedene Kongregationen beschenkt wurden. Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – dank der Charismen, die die Gründerin Mutter Teresa Potocka und die geistliche Mitgründerin die hl. Faustina erhielten – nehmen am Leben und der erlösenden Mission Jesu teil, indem sie der Welt die barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen verkünden. Das kommt durch das Zeugnis des Lebens, durch Taten, Worte und Gebet zum Ausdruck. An der Spiritualität und der apostolischen Sendung der Kongregation nehmen auch Priester und alle Gläubigen teil, besonders die Mitglieder und Volontäre des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” aus mehr als 90 Ländern der Welt.

 

Unter diesem Motto werden Sr. Gaudia und Sr. Inga aus der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit vom 26. bis 28. Januar in Lafayette, einer der größten Städte im Staat Louisiana, die Botschaft der Barmherzigkeit weitergeben. An den Abenden werden sie in drei verschiedenen Gemeinden auf Englisch und Spanisch sprechen. Jeden Abend nach der Konferenz gibt es Zeit für eine Stunde der Anbetung des Barmherzigen Jesus im Allerheiligsten Sakrament mit mehreren Priestern im Beichtstuhl. Während des Tages treffen sich die Schwestern mit Studenten von mehreren katholischen Gymnasien und einer Universität.