Archiv mit Nachrichten

Die Person der Heiligen Schwester Faustina verbindet man mit der Offenbarung des barmherzigen Jesus, prophetisch mit der Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu verkünden, mit Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit und einer neuen Schule der Spiritualität. Seltener jedoch mit der Erscheinung der Muttergottes, wobei im „Tagebuch” dennoch von mehreren Dutzend Treffen der Aposteling der Göttlichen Barmherzigkeit mit Maria die Rede ist. Eine der Erscheinungen hatte besonderen Charakter, da sie über die außergewöhnliche Rolle der Heiligen Faustina in den Plänen der Göttlichen Barmherzigkeit spricht. Am Fest der Verkündigung im Jahre 1936 in der Klostekapelle in der Zytnia-Straße in Warschau, sah Schwester Faustina die Muttergottes, die ihr sagt: Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als Gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB, 635). Diese Botschaft der Muttergottes betrifft auch uns und fordert und auf, der Welt die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes durch das Zeugnis unseres Lebens, unserer Taten, Worte und unseres Gebets zu vermitteln.

Am 25. März dieses Jahres findet im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die diözesane Feier des Tages der Heiligkeit des Lebens statt, verbunden mit dem Ritus der Aufnahme in das Werk der geistlichen Adoption des gezeugten Kindes und dem Beginn des Jahres der Familie in der Erzdiözese Krakau. Der feierlichen Eucharistie wird um 18.00 Uhr in der Basilika der Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, vorstehen. Die Familienvertreter erhalten das Schreiben „Amoris laetitia” von Papst Franziskus, das Gegenstand der Reflexion im Jahr der Familie ist.

Papst Franziskus sagte am 27. Dezember 2020, als er das Jahr der Familie für die Kirche ausrief, unter anderem: „Und sodann gibt es in der Familie drei Worte, drei Worte, die man immer schätzen sollte: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. »Gestatten«, um sich nicht in das Leben der anderen einzumischen. »Gestatten: darf ich etwas tun? Meinst du, ich könnte das tun?« »Gestatten«. Niemals aufdringlich sein. »Gestatten«, das erste Wort. »Danke«: viel Hilfe, viele Dienste, die wir uns als Familie gegenseitig erweisen. Immer danken. Dankbarkeit ist das Blut der edlen Seele. »Danke«. Und dann was am schwersten zu sagen ist: »Entschuldigung«. Denn wir tun unentwegt schlechte Dinge, und oft fühlt sich jemand dadurch beleidigt. »Es tut mir leid«, »Entschuldigung«. Vergesst die drei Worte nicht: »Gestatten«, »Danke«, »Entschuldigung«. Wenn es in einer Familie, im familiären Umfeld diese drei Worte gibt, denn ist die Familie in Ordnung“.

Vom 22. bis 24. März findet in Kokchetav ein diözesanes Jugendtreffen statt, das dem heiligen Josef gewidmet ist. Während dieses Treffens werden Sr. Anastasis Omelchenko aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropavlovsk und Anastasia Koczelabova aus Shchuchinsk Workshops für Mädchen zum Thema „Die Berufung der Frau zur Mutterschaft” durchführen.

Vor dem Tag der Heiligkeit des Lebens, also vom 21. bis 24. März, werden im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki Exerzitien für Frauen stattfinden. Sie werden  von Pater Mirosław Smyrak in der Basilika geleitet. Das Programm beinhaltet eine Heilige Messe um 18 Uhr, gefolgt von einer Konferenz. Man kann auch an den Exerzitien teilnehmen, indem man sie auf der Website des Rektorats streamt: www.milosierdzie.pl.

Am 22. März 2021 findet im nationalen Sanktuarium des Hl. Johannes Paul II. in Washington der „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ virtuell statt, da das Sanktuarium aufgrund der Pandemie immer noch geschlossen bleibt. Der Abend wird von Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Der Abend ist des Heiligen Josef gewidmet. Die Konferenz wird von Pater schwester Donata Farbaniec. Das Treffen beginnt um 19.00 Uhr in der Zeitzone EST vor dem Bild des barmherzigen Jesus mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz. Youtube-Übertragung: https://www.youtube.com/watch?v=4deSWNfrY1k&feature=youtu.be. Facebooku:  https://www.facebook.com/JP2Shrine

 

Der nächste Gebetsabend „22“ in Łagiewniki, also das monatlische Treffen von Jugendlichen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, findet am 22. März statt. In diesem Jahr treffen sich die jungen Menschen um 19 Uhr zum Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina. Diejenigen, die nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, haben die Möglichkeit über die Internetseite www.heiligefaustina.de teilzunehmen.

Dies ist der Titel der 33. Folge einer Serie von Filmspots mit der Botschaft der Barmherzigkeit Jesu, die im „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina aufgezeichnet ist. Jede Episode hat die Form eines Dialogs zwischen Jesus und der hl. Schwester Faustina. In dieser Folge spricht Jesus: „Seelen, die den Ruhm Meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze Ich ihr Leben lang, wie eine zärtliche Mutter ihren Säugling beschützt, und in der Stunde des Todes werde Ich ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser sein“ (TB 1075). Und die hl. Schwester Faustina antwortet: „Es ist mein größter Wunsch, dass die Seelen Dich als ihr ewiges Glück erkennen, dass sie Deiner Güte Glauben schenken und Deine unendliche Barmherzigkeit lobpreisen“ (TB 305).

Sr. M. Elżbieta Siepak ISMM schrieb das Drehbuch für eine Reihe von Filmspots mit der Botschaft Jesu von der Barmherzigkeit. Diese Botschaft offenbart Gottes barmherzige Liebe und ruft uns auf, darauf zu antworten, indem wir Gott vertrauen, d.h. seinen Willen tun und unseren Nächsten durch Tat, Wort und Gebet Gutes tun. Die Texte werden von Adam Woronowicz und Aleksandra Posielężna gelesen, die Musik stammt von Paweł Bębenek, einem in Krakau lebenden Komponisten und Musiker. Einminütige Spots mit schönen Außenszenen werden von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit TVP produziert. Alle sind auf Youtube im Kanal Faustyna.pl zu sehen.

Am 21. März findet in der Pfarrei der Muttergottes des Trostes in Krzemienica, der Diözese Przemyśl, die feierliche Einführung der Reliquien der heiligen Schwester Faustina statt. Bei dieser Gelegenheit werden Schwester Norberta Ruchała und Schwester Clareta Fečova aus dem Kloster der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki den Gläubigen dieser Pfarrei die Botschaft der Barmherzigkeit und das in ihrem „Tagebuch” niedergeschriebene geistliche Erbe näher bringen.

Dies ist der Titel einer Programmreihe, die in Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropawl in Kasachstan aufgenommen wird. Schwester Anastasis teilt in ihm den geistigen Reichtum der hl. Schwester Faustina und die Mission der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt, mit der Jesus sie in die Welt sandte. Die Botschaft erinnert an die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes, die am vollkommensten im Leben, in der Lehre, im Tod und in der Auferstehung Jesu offenbart wird. Sie ruft zudem auf, sie in die ganze Welt zu tragen durch das Zeugnis von Leben, Taten, Worten und Gebet. Die Videoprogramme, die durch den katholischen Informationsdienst vorbereitet wurden, werden sukzessiv auf den YouTube-Kanal Католики Казахстана veröffentlicht.

Vor dem Fest des Hl. Josef wird ab dem 10. März traditionell in allen Klöstern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Novene gebetet und im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki findet ein 40-stündiger Gottesdienst mit ganztägiger Aussetzung des Allerheiligsten Sakraments statt. Aufgrund des „Jahr des Hl. Josef“, das die Kirche in Polen begeht, wird auch ein Triduum gefeiert. Vom 16. bis zum 18. März um 17 Uhr werden in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Hl. Faustina, die ursprünglich dem Hl. Josef geweiht war, heilige Messen gefeiert, während der Priester Mateusz Wyrobkiewicz, Vizerektor des Sanktuarium in Łagiewniki feierliche Predigten halten wird.

Der Film „Die Heilige Faustina im Licht der Barmherzigkeit“, unter Regie von Piotr Weychert ist ab sofort an You Tube. Es handelt sich dabei um einen dramatischen Dokumentarfilm, der mit Worten von Zeugen über das Leben der Heiligen Faustina und die Kraft der Barmherzigkeit Gottes erzählt. Der Film fokusiert auf den Einfluss der Heiligen Faustina auf die heutige Welt und versucht die Frage zu beantworten, wieso ihre Mission so treffend auf die Bedürfnisse der Menschen der 21. Jahrhunderts eingeht. Neben Archivmaterial gibt es Szenen, die von Schauspielern dargestellt werden, ergänzt durch Computeranimationen und visuelle Effekte. Produzent ist die Filmgruppe in Koproduktion mit dem Nationalen Kulturzentrum. Der Film wurden durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe mitfinanziert und ebenso durch folgende Sponsoren gefördert: PKN Orlen, Grupa Energa und den Herausgeber des Monatsmagazins „Poznaj Świat“.

Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht. Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397). Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).

Am Fest des hl. Joseph – am 19. März – findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und der hl. Faustina das Patrozinium statt. Denn die Kapelle und das gesamte Gelände hießen früher „Josephow”. Dem Fest geht eine Novene voran, in der – während der Abendandacht – die Litanei zu Ehren des hl. Joseph gesungen wird. Vom 16. bis 18. März findet auch traditionsgemäß die „40-Stunden-Andacht” statt.

Roratemesse – so heißt die Heilige Messe zu Ehren Mariens, die im Advent gefeiert wird. Der Name der „Heiligen Messe” stammt aus introitu, das mit den Worten beginnt: rorate caeli desuper – tauet, Himmel, von oben. Beim Altar steht dabei eine „Roratekerze” – eine Kerze, die mit einem weißen Streifen geschmückt ist und die die heilige Maria symbolisieren soll. Auch die Gläubigen halten in den Händen angezündete Kerzen, die die Dunkelheit der Kirche erleuchten und ein Zeichen des Wartens auf Christus sind. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden die Roratemessen montags, mittwochs und samstags um 6.30 Uhr gefeiert.  Man kann sich ebenfalls dem Gebet durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de anschließen.

Am 15. März 2021 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (128-133) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über www.heiligefaustina.de mit uns zu verbinden.

Werke der Barmherzigkeit. Dies ist Fasten, wie Gott es möchte. Davon überzeugt und unter Anderem dieses Ereignis aus dem Leben der Heiligen Schwester Faustina. Der Arzt erlaubte mir nicht, zur Passion in die Kapelle zu gehen. Obgleich mein Verlangen danach sehr stark war, betet ich in meinem Einzelzimme. Da hörte ich die Klingel im benachbarten Einzelzimmer. Ich ging hin und leistete dem Schwerkranken einen Dienst. Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, erblickte ich plötzlich Jesus, der zu mir sagte: „Meine Tochter, du hast Mir mit dieser Dienstleistung eine größere Freude bereitet als mit langem Beten.” – Ich entgegnete: „Nicht Dir, o mein Jesus, habe ich gedient, sondern diesem Kranken.” Darauf entgegnete mir der Herr: „Ja, Meine Tochte, was du deinem Nächsten tust, tust du Mir.” (TB 1029). Jesus belehrte die Heilige Faustina – und durch sie auch uns – dass es drei Wege gibt, Anderen Gutes zu tun: Taten, Worte und Gebet. Er sagte: In diesem drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit (TB 742). Er bat darum, tagsüber mindestens ein Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Ihm zu vollbringen. Dies ist der einzige Reichtum, auf Erden, der ewigen Wert hat. Er macht uns schön in unserer Menschlichkeit und in unserer christilichen Berufung und reich vor Gott.

Am kommenden Samstag, den 13. März, lädt die Diözese Arlington Frauen zum jährlichen Treffen mit Gebeten und Konferenzen ein, die speziell für sie vorbereitet wurden. Das Thema des diesjährigen Treffens lautet: Aus aller Ewigkeit für diesen Moment in der Zeit ausgewählt (Chosen From All Eternity For This Moment In Time). Eine der Konferenzen wird von Schwester Gaudia Skass gehalten und die andere von der Bibelwissenschaftlerin Dr. Mary Healy. Die Eucharistie wird von Bischof Michael Burbidge gefeiert. Die Veranstaltung, an der aufgrund der Pandemie nur die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr teilnehmen kann, findet in der Kirche des Guten Hirten (Good Shepherd Catholic Church) in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia statt.

 

Die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit führen dreitägige Fastenexerzitien unter dem Motto „Vertrauen mitten im Sturm“ durch. Inmitten der Einschränkungen, Isolation und der Unsicherheit der Situation, in der wir uns alle befinden, gibt uns diese Fastenzeit die Gelegenheit, anzuhalten und Gott zu erlauben unsere Herzen anzusprechen und unsere Hoffnung zu erneuern. Die Exerzitien finden in Stille statt und beinhalten tägliche Eucharistie, Anbetung, Konferenzen und die Gelegenheit zur Beichte und persönlichen Gesprächen mit den Schwestern. Die Exerzitien finden vom 5. bis 7. März 2021 im Washington Retreat House am Nationalsanktuarium des Hl. Johannes Paul II statt. In dem Sanktuarium werden auch einige der Programmpunkte stattfinden. Anmeldung und Informationen: stfaustinasisters@gmail.com

Unter diesem Motto hat der Verlag „Kwadrat“ ein Album veröffentlicht, das dem Maler und dem Papst der Barmherzigkeit gewidmet ist. Es handelt sich dabei um Adolf Hyła und den Heiligen Johannes Paul II. Ersterer ist der Autor des berühmtesten Bildes des barmherzigen Jesus aus dem Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki und mehrerer hundert Bilder, die für verschiedene Kirchen in Polen und auf der ganzen Welt gemalt wurden. Der Heilige Johannes Paul II wiederum gab die Botschaft der Barmherzigkeit aus dem „Tagebuch“ der Heiligen Schwester Faustina der Kirche und der Welt für das dritte Jahrtausend und vertraute die ganze Welt der Barmherzigkeit Gottes an. Das Album enthält u.a. Predigten Johannes Paul II und seiner Nachfolger, die im Sanktuarium im Łagiewniki gehalten wurden, Predigten und Texte der Priester der Erzdiözese Krakau und der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit aus Łagiewniki, Texte zum Leben und Werk von Adolf Hyła…und viele einzigartige Fotos der Geschichte des Kultes des Bildes der Barmherzigkeit Gottes und mit dem Heiligen Johannes Paul II und Adolf Hyła. Das Album ist im Geschäft „Misericordia“ in Łagiewniki sowie online unter www.misericordia.faustyna.pl erhältlich.

Auf den Sprachseiten www.faustyna.pl wurden Formulare für das Einreichen von Zeugnissen bereitgestellt. Hier können die Besucher ihren Glauben, ihre Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben, sowie Gnaden, die sie erbeten haben, mit anderen teilen. Die Zeugnisse werden nach Freischaltung durch den Administrator auf der Homepage veröffentlicht. Sie bauen den Glauben nicht nur derer auf, die ihr Zeugnis teilen, aber auch der Personen, die sie lesen.

Gebetsanliegen wiederum sollten über das Formular für Gebetsanliegen eingereicht werden. In diesen Anliegen wird während des Gebets zur Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) sowie im Barmherzigkeitsrosenkranz vor dem Altar mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina gebetet.

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Gesellschaft der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” werden bis zum 6. März auf allen Sprachversionen der Seite www.faustinum.pl die Erinnerungen der Freiwilligen und Mitglieder veröffentlicht, die an das Sekretariat geschickt wurden. Es ist eines der Elemente der Feier dieses Jubiläums und ein Zeichen der geistlichen Einheit unter den Aposteln der göttlichen Barmherzigkeit aus vielen Ländern der Welt, die zusammen mit der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Sendung der heiligen Schwester Faustina teilnehmen, die Botschaft der Barmherzigkeit in die Welt zu bringen.

Betrachtung der Passion unseres Herrn. In der Fastenzeit betrachten wir häufiger als während des Rests des Jahres das Leiden Jesu, das Er aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung auf sich nahm. Wir nehmen am Kreuzweg und an Passionsandachten teil und lesen Texte der Heiligen Schrift, die die Ostergeheimnisse ankündigen und beschreiben. Jesus wies Schwester Faustina an – und durch sie auch uns – Sein Leiden auf eine solche Weise zu betrachten, als hätte Er es ausschließlich für sie auf sich genommen (vgl. TB. 1761). Er erklärte: Eine Stunde lang Meine schmerzlichen Leiden zu betrachten, ist größerer Verdienst, als sich ein Jahr lang bis aufs Blut zu geißeln. Das Betrachten Meiner schmerzlichen Wunden ist für dich von großem Nutzen und Mir bereitet es große Freude (TB, 369). Meine Tochter, betrachte Meine Leiden, die Ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du Mir, wenn du Meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit Meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor Meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB, 1512).

Diesen Hinweisen Jesu folgend, trat Schwester Faustina tief in das Geheimnis der barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen ein und dankte Jesus für das Buch, durch das sie lernte, Gott und die Menschen zu lieben. Das Buch ist Dein Leiden, das Du aus Liebe zu mir auf Dich genommen hast. Aus diesem Buch habe ich gelernt, Gott und die Seelen zu lieben. Es enthält unermessliche Schätze für uns. O Jesus, so wenige Seelen begreifen Dich in Deinem Leiden aus Liebe! Wie groß ist das Feuer reinster Liebe, das in Deinem Heiligsten Herzen brennt! Glücklich die Seele, die die Liebe des Herzens Jesu begriffen hat (TB 304).

Am Samstag, den 6. März 2021, dem 25. Jahrestag der Gründung des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“, werden wir für die Jahre seines Dienstes und Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit danken. Nach dem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und dem Barmherzigkeitsrosenkranz wird in der Basilika eine feierliche Eucharistie unter der Leitung von Bischof Jan Zając gefeiert. Nach der Messe folgt die Anbetung des Allerheiligsten mit einem Lobgebet zur Barmherzigkeit Gottes. Die Feierlichkeiten werden auf der Seite des Rektorats des Sanktuariums www.milosierdzie.pl übertragen.

Der Verein „Faustinum” wurde am 6. März 1996 auf Bitte der Generaloberin Mutter Paulina Słomka durch den Krakauer Metropolit Kardinal Franciszek Macharski gegründet. Er vereint Priester, Ordensleute, geweihte Personen und Laien aus 90. Ländern der Welt, die gemeinsam mit der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit an der Mission der Heiligen Schwester Faustina teilnehmen. Das Hauptziel des Vereins ist die geistige und apostolische Ausbildung von Verehrern der Barmherzigkeit Gottes und die Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit aus dem „Tagebuch“ der Hl. Schwester Faustina durch das Zeugnis von Leben, Taten, Worten und Gebet. Über diesen Dienst sprechen Freiwillige und Mitglieder des „Faustinum“ in ihren Zeugnissen, die anlässlich des Jubiläums auf der Seite www.faustinum.pl veröffentlicht wurden. Dort finden sich auch weitere Informationen über das „Faustinum“, seine Tätigkeit und die Jubiläumsfeierlichkeiten.

Anmeldungen für Einzelexerzitien mit der Bibel und dem „Tagebuch” der hl. Faustina werden ab dem 19. November im Sekretariat der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum” entgegengenommen. Eingeladen sind Menschen, die an diesem heiligen Ort eine Begegnung mit Gott durch tiefes Gebet mit dem Wort Gottes und dem geistlichen Erbe des Apostels der göttlichen Barmherzigkeit erleben möchten. Die Exerzitien, vorerst in polnischer Sprache (von 1 bis 8 Tagen), finden nach einem von der geistlichen Leiterin (einer Schwester der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit) vorgeschlagenen Programm in völliger Stille statt, unter Ausschluss von Handys und anderen elektronischen Geräten. Einzelheiten auf der Website: www.faustinum.pl

Am 5. März um 17 Uhr wird im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock die heilige Messe für alle gefeiert, die sich in die Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten zum 90. Jahrestag der Offenbarung des Bild des barmherzigen Jesus engagiert haben.

Die feierliche Eucharistie am 22. Februar wurde von Bischof Jan Romeo Pawłowski geleitet und mit allen Bischöfen der Diözese Płock, Priestern, den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und den Verehrern der Barmherzigkeit Gottes, die aufgrund der Sanitärbestimmungen größtenteils über den katholischen Rundfunkt der Diözese Płock teilnahmen, gefeiert. Aus diesem Anlass auch richteten Papst Franziskus und Präsident Andrzej Duda Worte an die Teilnehmer. „Wir sind uns bewusst, dass ohne die Hilfe und selbstloses Engagement vieler Personen, einschließlich der Bauarbeiter des neuen Sanktuariums, dieses ganze Jahr der Vorbereitungen und der Verlauf der Feierlichkeiten selbst nicht in solch einer erhabenen Atmosphäre hätten stattfinden können.“ – schrieb in Dankbarkeit die Vorgesetzte des Klosters der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Płock, Schwester Diana Kuczek.

Am 1. März 2021 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 18.45 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (124-125) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über www.heiligefaustina.de mit uns zu verbinden.

Das Lied stammt aus dem Album mit dem Titel „Ich bin immer bei dir“, inspiriert von den Texten des „Tagebuchs” der heiligen Schwester Faustina, geschrieben von Schwester Emanuela Gemza und vorgetragen von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit. Das Arrangement wurde von dem Krakauer Komponisten Hubert Kowalski geschrieben, der auch die gesamte Aufnahme betreute. Das Album ist Teil der Mission der heiligen Faustina, die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes in die Welt zu tragen. Die CD kann im Internetshop erworben werden: www.misericordia.faustyna.pl.

Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.

Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153)

Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?

 

Am 27. Februar 2021 organisieren die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Hrušov einen Online-Einkehrtag auf ZOOM. Das Thema des Treffens ist „Verletzt, aber geliebt“. Das Programm beinhaltet eine Konferenz von Schwester Jana Maria, individuelle Meditation und Gebet sowie die Gelegenheit zum Treffen und zum Gespräch mit den Schwestern. Um 15 Uhr findet das gemeinsame Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz statt. Im Anschluss folgt der Abschluss des Treffens und eine spirituelle Überraschung. Anmeldungen sind möglich bis zum 26. Februar über: sr.jana@milosrdenstvo.sk

Unter diesem Motto organisiert die Diözese Arlington am 27. Februar ein Treffen für Mädchen im Oberstufen-Alter. Das Treffen, das in Lake Ridge im US-Bundesstaat Virginia stattfindet, wird von der Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Während des Treffens haben die Mädchen die Möglichkeit an der Heiligen Messe teilzunehmen, Jesus im Allerheiligsten Sakrament anzubeten und Konferenzen der Schwestern anzuhören. Gemeinsam werden sie über die große Würde des Menschen nachdenken und darüber, wie man leben kann, um seine Ähnlichkeit mit Gott immer deutlicher zu offenbaren. Ebenso wird es Zeit geben, den Schwestern Fragen zu stellen, insbesondere Fragen zur Berufung und zum Ordensleben.