Archiv mit Nachrichten

Die Gemeinschaft die „Frau ist göttlich”, P. Andrzej Wiecki – der geistige Begleiter,  sowie die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. Oktober um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.facebook.com/modlitwaopotomstwo .

 

Papst Franziskus hat veranlasst, dass die Heilige Schwester Faustina in den Allgemeinen römischen Kalender eingetragen und ihr Gedenktag am 5. Oktober gefeiert wird. Dies tat er unter Berücksichtigung des Einflusses der Spiritualität und der Mission der Heiligen auf das Leben der ganzen Kirche, die Inspiration der apostolischen Bewegung der Barmherzigkeit Gottes – die aus ihrem Charisma, mystischen Erfahrungen und dem Gebet um Barmherzigkeit für die ganze Welt hervorging, sowie als Antwort auf die Bitten von Priestern, Ordensleuten und Vereinigungen von Gläubigen. Das Dekret der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung wurde am 18. Mai 2020, dem 100-jährigen Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II veröffentlicht. Johannes Paul II führte in der Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und gab der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit aus dem „Tagebuch“ für das dritte Jahrtausend.

 

Am 5. Oktober 2019 wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki und in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit das liturgische Fest der hl. Faustina Kowalska gefeiert. An den Sterbetag der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes erinnerte sich die verstorbene Sr. Eufemia Traczynska wie folgt: Am 5. Oktober während des Abendessens gab es eine Glocke. Es war bekannt, dass Schwester Faustina im Sterben lag. Wir verließen alles und – alle, die da waren – gingen zu ihr. Im Krankenzimmer waren der Kaplan und einige Schwestern. Wir beteten zusammen. Wir beteten sehr lange: sprachen Gebete für Sterbende, Litaneien und andere Gebete. Wir beteten so lange, dass sogar die Abendandacht später stattfand. In einem Moment gab Schwester Faustina ein Zeichen, dass die Mutter Oberin sich zu ihr beugte und Faustina sagte, dass sie noch nicht sterben werde und wenn sie sterben wird, dann gibt sie ein Zeichen. Die Schwestern gingen also. (…) Als ich in meine Zelle ging, besuchte ich noch die Kapelle und bat, die armen Seelen sollen mich wecken, wenn Schwester Faustina sterben wird, denn ich wollte bei ihrem Tod dabei sein. Ich hatte Angst die Mutter Oberin darum zu bitten, denn wir – jungen Schwestern – durften nicht dorthin gehen, um zu vermeiden, sich bei ihr mit Tuberkulose anzustecken. Nur Schwester Amelia durfte es, denn sie hatte schon Tuberkulose gehabt. Ich ging schlafen wie gewöhnlich und schlief schnell ein. Plötzlich weckt mich jemand: „Wenn Sie, Schwester, bei dem Tod von Schwester Faustina dabei sein wollen, dann stehen Sie auf”. Ich begriff sofort, dass es ein Irrtum war. Die Schwester, die Schwester Amelia wecken sollte, verwechselte die Zellen und kam zu mir. Ich weckte Schwester Amelia, zog mein Ordensgewand und die Haube an, und ging schnell ins Krankenzimmer. Danach kam auch Schwester Amelia. Es war so gegen 23.00 Uhr nachts. Als wir dahin kamen, öffnete Schwester Faustina leicht die Augen, lächelte ein bisschen, dann neigte sie den Kopf und so war esSchwester Amelia sagte, Faustina starb wohl schon, war tot. Ich blickte auf Schwester Amelia, sagte aber nichts und wir beteten weiterhin. Die Sterbekerze brannte die ganze Zeit.

 

Dem liturgischen Fest der hl. Faustina (5. Oktober ) im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki geht ein Triduum der Heiligen Messen mit Predigten voran, die in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 17.00 Uhr gefeiert werden. Das Triduum wird von P. Mirosław Smyrak. Am Fest  – 5. Oktober 2019 – werden die Messen in der Kapelle wie folgt zelebriert: 6.30 Uhr, 12.00 Uhr und 17.00 Uhr. Das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes um 15.00 Uhr wird wie an jedem Tag gestaltet. Anschließend um 20.30 Uhr folgt die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gestaltet wird und bis 22.45 Uhr andauert.

Wegen der Coronavirus-Epidemie ist es dieses Jahr am 5. Oktober nicht möglich, die Zelle zu besuchen, in der die hl. Schwester Faustina ins Haus des himmlischen Vaters gegangen ist. Dieser Ort befindet sich im Konvent der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit hinter dem Kreuzgang und wurde in den letzten Jahren den Pilgern für die liturgische Feier der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit zugänglich gemacht. Wie immer ist es jedoch möglich, an ihrem Grab zu beten, das sich unter der Altarwand mit dem berühmten Bild des Barmherzigen Jesus im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki befindet.

Anlässlich der Einweihung der Ikone des Barmherzigen Jesus in der Kirche der sieben Schmerzen der Gottesmutter in Rozhanowce, Slowakei, wird Schwester Pavla aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Hruszow an diesem Sonntag, dem 4. Oktober, die im „Tagebuch” der hl. Faustina festgehaltene Botschaft der Barmherzigkeit Gottes weitergeben und ein Gebet in der „Stunde der Barmherzigkeit” und in der Kapelle der Barmherzigkeit Gottes vor dem neu geweihten Bild des Barmherzigen Jesus leiten.

Die Feierlichkeiten zu Ehren der hl. Faustina Kowalska, der Patronin der Stadt Lodz, finden am 4. Oktober in der Pfarrkirche statt. Um 18.00 Uhr zelebriert Kardinal Stanisław Dziwisz aus Krakau die Heilige Messe. Anschließend beginnt eine Prozession mit den Reliquien der hl. Faustina, die  bis zur Kathedrale führt, in deren Rahmen auch der Akt der Weihe der Erzdiözese an die Barmherzigkeit Gottes erneuert wird.

Am 4. Oktober 2020 findet im Heiligtum der hl. Faustina in Kiekrz das Patrozinium statt. Die Eucharistie, die um 12.00 Uhr am Kiekrz-See gefeiert wird, wird von Bischof Szymon Stułkowski geleitet. Der Messe geht eine Prozession mit den Reliquien der hl. Faustina voran, die vor dem Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit beginnt und  am Altar (am Ufer des Sees) endet. Danach besteht auch die Möglichkeit, die Reliquien der hl. Faustina zu verehren. Eine Vorbereitung auf das Ereignis ist das Triduum (vom 5. bis 7. Oktober), das von Pfr. Jan Wróblewski SVD gestaltet wird. Die Heiligen Messen mit Predigten im Rahmen des Triduums werden um 18.00 Uhr gefeiert.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf den 90. Jahrestag der Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und des 100. Jahrestages der Geburt des Heiligen Johannes Paul II, organisiert das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock und der Verein „Kapitał Narodu” ein Konzert unter dem Motto „Papst der Barmherzigkeit“. Auf dem Konzert wird das Werk des herausragenden polnisch-amerikanischen Komponisten Wiesław Rentowski „Sanctus für Johannes Paul II“ seine Weltprämiere feiern.

Bei dem Konzert unter Leitung von Maestro Michele Fioroni aus Mailand werden folgende Künstler auftreten: Dominika Zamara – Sopran (Venedig), Sylwester Targosz-Szalonek – Tenor (Kattowiz), Lorenzo Zaggia – Orgel (Lausanne), Emilian Rosiak – Violoncello solo, Dirigent, Orchesterleiter (Warschau / Bydgoszcz), Paweł Choina – Dirigent (Warschau). Die Künstler werden vom Orchester „Polnisch-Deutsche Sinfonietta” und dem „Männerchor Wacław Lachmana Singvereinigung „Harfa“ aus Warschau begleitet.

Das Konzert findet am 3. Oktober (Samstag) um 19 Uhr in der Kirche St. Bartholomäus in Płock statt. Weitere Informationen unter: www.milosierdzieplock.pl

 

 

Anlässlich des 40. Jahrestages der Veröffentlichung der Enzyklika des Hl. Johannes Paul II „Dives in micericordia” findet am 3. Oktober 2020 im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ein Symposium unter dem Motto „Gott reich an Barmherzigkeit“ statt. Es wird durch das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes, die Theologische Fakultät der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau und die Internationale Akademie der Barmherzigkeit organisiert. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Erzbischof und Metropolit von Krakau Marek Jędraszewski übernommen.

Das Symposium beginnt um 9 Uhr in der Aula des Hl. Johannes Paul II (neben der Basilika). Das Programm umfasst 7 Vorträge, die in Form von 20-minütigen Präsentationen gehalten werden von: Priester Dr. Andrzej Dobrzyński (Zentrum für Dokumentation und Studium des Pontifikats Johannes Paul II. in Rom), Bischof Henryk Wejman (Stettin), Bischof Henryk Ciereszko (Białystok), Priester Prof. Jan Machniak (Internationale Akademie der Barmherzigkeit), Priester Dr. hab. Marek Gilski (Universität Johannes Paul II in Krakau), Priester Prof. Marek Chmielewski (Katholische Universität Lublin) sowie Schwester Elżbieta Siepak aus der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit.

Im zweiten Teil, um 15 Uhr, findet das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit, der Barmherzigkeitsrosenkranz und die Eucharistie in der Basilika statt. Nach der Heiligen Messe präsentiert der Chor des Sanktuariums „Musica Ex Anima“ die Uraufführung des Werkes „Drei Sonette über die Barmherzigkeit Gottes. Meditation, die in Anbetung übergeht.“. Die Worte hierzu schrieb Priester Dr. Wiesław Hudek und die Musik wurde von Dr. hab. Krzysztof Michałek komponiert.

Der letzte Programmpunkt ist der Besuch der Fotoausstellung „Johannes Paul II – Papst der Barmherzigkeit“, die im unteren Teil der Basilika gezeigt wird.

Personen, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, ihr Teilnahme am Informationspunkt, telefonisch unter +48 12 252 33 11 oder unter pielgrzymki@milosierdzie.pl anzumelden.

Am 30. September wird um 17.00 Uhr im  Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grabe der Hl. Schwester Faustina eine hl. Messe im Anliegen der Informatiker, Spender, Übersetzer und Mitwirkenden der Seite www.faustyna.pl gefeiert. Die Eucharistiefeier ist Ausdruck der Dankbarkeit der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit dafür, dass gemeinsam die Botschaft von der barmherzigen Liebe Gottes zum Menschen in die Welt getragen wird. Möge sie der göttlichen Barmherzigkeit großen Ruhm in den menschlichen Seelen bringen.

Am 28. September 2020, am Tag der Seligsprechung von P. Michal Sopocko, treffen sich um 15.00 Uhr auf den Plätzen, an den Ecken und Straßenkreuzungen sowie an anderen öffentlichen Orten  Menschen, die den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten werden. Die Teilnehmer dieser Aktion beten um Barmherzigkeit für sich, für ihre Lieben, für die Heimat, die Kirche und die Welt. An dieser Aktion, die an die Botschaft der Barmherzigkeit erinnert kann jeder teilnehmen.  Es reicht aus einen Platz an einer Kreuzung zu finden und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten. Das Gebet kann individuell oder mit einer Gruppe stattfinden. Oder – wenn es nicht anders möglich ist – kann man sich auch geistig mit anderen verbinden.

Am 28. September 2020 findet das nächste Montagstreffen im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Treffen ist dem Reflektieren des Katechismus der Katholischen Kirche, sowie dem Gebet vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus um am Grab der Heiligen Schwester Faustina für das Wiederbeleben des Glaubens in die eucharistische Anwesenheit Jesus und für die Priester gewidmet. Um 19.15 Uhr wird Priester Dr. Janusz Kościelniak eine kurze Reflexion in Anlehnung an die Artikel des Katechismus der Katholischen Kirche (50-61) führen. Im Mittelpunkt des Programms steht die Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments mit individuellem Segen. Diejenigen, die physisch nicht im Sanktuarium sein können, laden wir ein, sich online über faustyna.pl mit uns zu verbinden.

Am 26. September beginnt die Novene vor dem Fest der Heiligen Schwester Faustina, das auf den 5. Oktober fällt. Der Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” empfiehlt die Novene zur Heiligen Faustina zu beten, die durch die Gemeinschaft der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf Basis des „Tagebuch“ vorbereitet wurde. Auf der Website www.faustinum.pl werden jeden Tag die Texte zur Novene im Audioformat in 6 Sprachen (Polnisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Slowakisch) zur Verfügung gestellt. Jeder kann die Novene in eigener Intention beten und die starke Vermittlungskraft der Heiligen Faustina nutzen. Schließlich sagte Jesus zu ihr: „Tu, was du willst, verschenke Gnaden, wie du willst, an wen du willst und wann du willst“ (TB 31).

Unter diesem Motto initiierte das Sanktuarium der Göttlichen Vorsehung in Warschau eine Aktion des Rosenkranzgebets. In der Kontemplation der Rosenkranzgeheimnisse helfen die Heiligen und Gesegneten, deren Reliquien sich bereits in dem Sanktuarium befinden. Unter ihnen ist auch die Heilige Schwester Faustina vom Allerheiligsten Sakrament, die das Geheimnis der Eucharistieschenkung begleitet. Um an dem Gebet teilzunehmen, muss man die Unterlagen runterladen und das Anmeldeformular unter https://bit.ly/3jcqSuC ausfüllen oder unter folgender Nummer anrufen: +48 25 753 37 41 (Mo-Fr 9:00 – 17:00 Uhr). Dieser Rosenkranz ist ein einzigartiges Gebet, dass mit Maria und der Gemeinschaft der Kirche verbindet, für Gott und andere Menschen öffnet und die Betenden und ihre Familien geistig stärkt.

In der zweiten Septemberhälfte werden die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Košice und Hrušov Treffen in verschiedenen Gemeinschaften von Freiwilligen und Mitgliedern des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ leiten.

Am 20. September wird das Treffen in Košice-KVP von Priester Jozef Kacvinský und Schwester Antoniana aus Košice geleitet, und das Treffen in Sabinov von Bruder Martin Miškuf und Schwester Alžbeta.

Am 27. September wird das Treffen in Humenné von Priester Jozef Kozak und Schwester Pavla aus der Gemeinschaft in Hrušov geleitet.

Das Bildungsprogramm des „Faustinum” basiert auf dem Wort Gottes, der Lehre der Kirche und der geistigen Erfahrung der Heiligen Schwester Faustina und dient der systematischen Vertiefung des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes und seiner Betrachtung im täglichen Leben und dem Streben nach der Vereinigung mit Gott durch Vertrauen indem man Seinen Willen erfüllt uns seinen nächsten Barmherzigkeit erweist.

Ab dem 1. September 2019 beginnen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki  sowie in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit   und in einigen Pfarrkirchen die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes verbunden mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Sie wurden im Jahre 1993 eingeführt (nach der Seligsprechung von Schwester Faustina), wie es auch im Mai, Juni oder Oktober üblich ist.  Während der Andachten wird der Rosenkranz zur Barmherzigkeit gesprochen oder gesungen mit der Bitte um Barmherzigkeit für unser Vaterland und die ganze Welt. Der September ist der Monat, in dem Jesus den Rosenkranz offenbarte und in dem auch der 2. Weltkrieg begann. Diese Umstände sowie die momentane Situation auf der ganzen Welt treiben uns besonders dazu an, zu Gott um seine Barmherzigkeit für uns und die ganze Welt zu bitten.

Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die Intention für September: Frieden und Barmherzigkeit für die ganze Welt, vor allem für die Nationen, die unter Verfolgung, Mangel an Freiheit, fehlender Religionsfreiheit und Verletzung von Menschenrechten leiden.

Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.

Die Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Košice hat gemeinsam mit den Administratoren der Seite www.faustyna.pl die slowakischen Version der Seite, die unter www.milosrdenstvo.sk erreichbar ist, erstellt. Nach Polnisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Russisch ist sie bereits die acht Sprachversion der Seite sein. Die slowakische Seite wurde am 15. September veröffentlicht, also am Tag der Mater Dolorosa – der Schutzpatronin der Slowakei. Möge durch diesen Kanal die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes zu jedem Menschen alle Slowaken erreichen.

Am Samstag, den 26. September 2020 findet die 11. Pilgerreise des Lebendigen Rosenkranz zum Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Das Programm beinhaltet ein Gebet und die Begrüßung der Pilger, sowie eine Konferenz und Zeugnisse in der Basilika um 10 Uhr. Um 11.15 Uhr folgt der Rosenkranz und um 12 Uhr die feierliche Eucharistie unter Leitung des Erzbischof und Metropol von Krakau Marek Jędraszewski. Die Pilger werden ebenso die Kapelle mit dem wundersamen Bild des barmherzigen Jesus und mit dem Grab der Heiligen Faustina besuchen.

Aufgrund von Coronavirus-Infektionen und Quarantäne im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki wird die Seite www.faustyna.pl in allen Sprachversionen derzeit nicht aktualisiert. Auch die verschiedenen Werke auf der Seite, sowie der Versand von Dateien „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit“ und mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus werden nicht bedient und es werden keine Zeugnisse veröffentlicht.

Auf den 13. und 14. September 2020 fällt der 85. Jahrestag der Offenbarung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes. Jesus lehrte nur zwei Gebete: das Gebet des Herrn, als Ihn die Apostel darum baten, und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Er der hl. Faustina im Vilaner Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit im Jahr 1935 diktierte. Am Abend erblickte ich in meiner Zelle einen Engel – schrieb sie in ihrem Tagebuch – den Vollstrecker von Gottes Zorn. Er trug ein helles Gewand, sein Antlitz leuchtete. Unter seinen Füßen war eine Wolke, aus der Donner und Blitze hervorgingen in seine Hände, und erst aus seiner Hand heraus berührten sie die Erde. Als ich das Zeichen von Gottes Zorn sah, das die Erde treffen sollte, besonders aber eine bestimmte Stelle, die ich aus triftigen Gründen nicht nennen kann, bat ich den Engel, eine bestimmte Zeit innezuhalten, und die Welt wird Buße tun. Meine Bitte war aber nichts angesichts des Göttlichen Zornes. Da erblickte ich die Heiligste Dreifaltigkeit. Die Größe Ihrer Herrlichkeit durchdrang mich bis ins Innerste und ich wagte nicht, meine Bitte zu wiederholen. Im selben Augenblick fühlte ich in meiner Seele die Macht der Gnade Jesu, die in meiner Seele wohnt. Als mir diese Gnade bewusst geworden war, wurde ich augenblicklich vor den Thron Gottes entrückt. O wie groß ist unser Herr und Gott und wie unbegreiflich ist Seine Heiligkeit! Ich will mich nicht hinreißen lassen, Seine Größe zu beschreiben, denn bald werden wir Ihn alle sehen, wie Er ist. Ich begann, Gott für die Welt zu bitten, mit innerlich vernommenen Worten. Als ich so betete, sah ich die Ohnmacht des Engels, der die gerechte Strafe, die für die Sünden fällig war, nicht mehr ausüben konnte. Ich hatte noch niemals mit einer solchen inneren Macht gebetet wie damals. Die Worte, mit denen ich Gott anflehte, sind folgende: «Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf für unsere Sünden und die der ganzen Welt. Um Seines schmerzhaften Leidens Willen habe Erbarmen mit uns.»

Am anderen Morgen, als ich in die Kapelle kam, hörte ich innerlich die Worte: «So oft du die Kapelle betrittst, bete sofort das Gebet, das Ich dich gestern gelehrt habe.» Als ich das Gebet verrichtet hatte, hörte ich in der Seele die Worte: «Dieses Gebet ist zum Beschwichtigen meines Zornes. Du wirst es neun Tage lang wie den üblichen Rosenkranz beten, und zwar: Zuerst ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du, Maria, und das Glaubensbekenntnis, anschließend — an den Vaterunser-Perlen — die Worte: Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut auf, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt. An den Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen wirst du wie folgt beten: Um Seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Zum Schluss wirst du dreimal die Worte wiederholen: Heiliger Gott, Heiliger starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott — erbarme Dich unser und der ganzen Welt” (TB 474-476).

In den nächsten Offenbarungen verknüpfte Jesus mit dem Gebet große Versprechen, wenn unser Gebet mit dem Vertrauen auf Ihn und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten verbunden wird. Das allgemeines Versprechen sagt, dass man durch das vertrauensvolle Beten des Rosenkranzes alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Außerdem versprach Jesus auch die Gnade des glücklichen und ruhigen Todes (ohne Angst und Entsetzen). Diese Gnade kann von denjenigen erbeten werden, die das Gebet vertrauensvoll beten aber auch für Strebende, bei denen man betet.

Heutzutage ist es – neben dem Stoßgebet: Jesus ich vertraue auf Dich – das bekannteste Gebet zur Barmherzigkeit Gottes, das auf allen Kontinenten auch in verschiedenen Dialekten gebetet wird.

Vom 3-6. September 2020 finden im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Internetexerzitien in englische Sprache mit dem Thema „Komm, ruhe aus und sei gestärkt durch die Barmherzigkeit Gottes“ statt. Sie werden durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ organisiert und durch Priester Jason Jones, den Rektor des Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Morriston in Wales, sowie die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. An den geistigen Übungen werden die Mitglieder und Freiwillige des „Faustinum“ aus vielen Ländern der Welt, sowie weitere Internetnutzer über den englischen Kanal „Faustinum“ auf YouTube und auf www.saint-faustina.org teilnehmen. Das Programm, der Leitfaden zu den Exerzitien, sowie der Link zum englischen Kanal „Faustinum“ werden auf www.faustinum.pl veröffentlicht. Dazu bitten wir um den Besuch der Website am ersten Tag der Exerzitien – am 3. September.

Vom 4-6. September finden im Kloster der unbeschuhten Karmeliten in Lorinčík bei Košice (Südslowakei) die herbstlichen Berufungsexerzitien für Mädchen statt. Das Thema der Exerzitien sind die Worte des Hohelied: „Verzaubert hast du mich“ (Hld 4,9). Sie werden von Pater Jakub Rafael Patay OFM Cap. sowie Schwester Benediktína Fečová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Košice geleitet.

 

Vom 4-6. September finden im Zentrum der Barmherzigkeit Gottes in Smiżanoch in der Slowakei die jährlichen Exerzitien für die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes statt. Die Exerzitien zum Thema „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 18,3) werden Pater Artur Ciepielski und Schwester Antoniana Štullerová ZMBM aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Košice leiten.

So heißt in der Kongregation der Wechsel des Aufenthaltsortes einer Schwester, der  oft auch mit der Übernahme einer anderen apostolischen Aufgabe verbunden ist. In der Regel begeben sich die Schwestern in der 2. Hälfte des Monats August in die Klöster, in die sie durch den Gehorsam gesandt werden. Es geht nicht ausschließlich um den Wechsel des Aufenthaltesortes, sondern oft auch um die apostolische Aufgabe. Die Schwestern werden dorthin gesandt, wo die Kongregation neue Aufgaben unternimmt oder auf die Bedürfnisse der apostolischen Arbeit antwortet. Für die Schwestern ist es eine Gelegenheit, von allen irdischen Bindungen frei zu werden, um nur für Gott und sein Reich zu leben.

In den letzten Tagen des Augusts beginnen – in ganz Polen – wie auch in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gotttes der Barmehrzigkeit, die die Erziehungszentren für Jugendliche (Krakau, Kalisz und Breslau), Studentenwohnheime, Horte und Kindergärten leiten, intensive Vorbereitungen auf das neue Schuljahr. Die Eröffnungsfeier beginnt mit der Heiligen Messe, während der die Lehrer, Betreuer sowie die Studentinnen, Schülerinnen und Kinder um Gottes Segen und alle Gnaden für das neue Schuljahr bitten.

Es passierte in Swinice, am 27. August 1905, um 13.00 Uhr nachmittags. Da kam Stanislaus Kowalski, Bauer, 40 Jahre alt, aus Glogowiec, in Gesellschaft von Franciszek Bednarek, 35 Jahre alt, und  Joseph Stasiak, 40 Jahre alt, beide Bauer aus Glogowiec, und stellten uns ein Kind, ein Mädchen, vor, das im Dorf Glogowiec am25. August 1905 um 8.00 Uhr morgens von der Ehefrau Marianna, geb. Babel, 30 Jahre alt, geboren wurde. Das Kind wurde heute in der heiligen Taufe mit dem Namen Helena getauft, und die Taufpaten waren Konstanty Bednarek und Marianna Szewczyk. Diesen Eintrag der Taufe hinterließ P. Joseph Chodynski im Taufbuch der Pfarrei, als er Helena Kowalska taufte. Der Text steht dort in russischer Sprache geschrieben, denn es war die Zeit der Teilung Polens. Der Vater von Helena – Stanislaus Kowalski unterschireb den Eintrag auf Polnisch, die Taufpaten waren schreibunkundig und bestätigten die Tatsache mit einem „Kreuz”. In der ehemaligen Pfarrkirche, dem heutigen Heiligtum der Geburt und Taufe der hl. Faustina, befindet sich noch heute das selbe Taufbecken, an dem Helena Kowalska zum neuen Kind Gottes und Glied des mystischen Leibes Christi wurde. Die Gnade der Taufe entwickelte sich in ihrem Leben und erreichte die Fülle der mystischen Vereinigung mit Gott hier auf Erden in besondere Weise. Heute wird sie als Apostelin der Barmherzigkeit Gottes verehrt, denn Jesus wählte sie zur Prophetin unserer Zeit und sandte sie mit der Botschaft der Barmherzigkeit in die ganze Welt

Am 22. August 2020 startet in Warschau, in der Pfarrei des hl. Joseph im Wola-Viertel, und aus der Pfarrei der Barmherzigkeit Gottes in Grojec die 18. Fahrrad-Wallfahrt, die zum  Elternhaus der hl. Faustina in Glogowiec führt. Unterwegs besuchen die Pilger die folgenden 6 Marien-Heiligtümer (Rokitno, Niepokalanow, Szymanow, Miedniewice, Domaniewice, Makolice). Glogowiec erreichen sie am 24. August. Am 25. August um 8.00 Uhr beginnt die Heilige Messe. Danach besuchen die Pilger auch das Grab der Eltern der hl. Faustina.

Auf den 25. August 2020 fällt  der 115. Geburtstag von Helena Kowalska – der hl. Faustina, der auf der ganzen Welt bekannten Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Sie wurde als drittes Kind von Marianna und Stanislaw Kowalski im Dorf Glogowiec geboren. Im Taufschein wurde festgehalten, dass się um 8.00 Uhr morgens geboren wurde an einem Freitag. Die Mutter von Schwester Faustina – Marianna geb. Babel – erinnerte sich, dass Helena ihren Schoß heiligte, denn die früheren Geburten waren schwer, und nach der Geburt von Helena kamen die weiteren Kinder ohne Probleme zur Welt. Über Helena sagte sie: „Gesegnetes Kind, meine Lieblingstochter”. Die hl. Faustina dankte wiederum Gott für ihre Eltern, fromme, ehrliche und arbeitsame Menschen, die ihre Kinder im Glauben und der Liebe zu Gott und den Mitmenschen erzogen haben. Heutzutage bildet das Haus der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie die Kirche, in der sie getauft wurde, ein Heiligtum, das von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit betreut wird. Den Geburtsort von Schwester Faustina besuchen heute  nicht nur Pilger aus Polen, sondern aus vielen anderen Ländern.