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Vertrauen. Dieses Misstrauen Meiner Güte gegenüber verletzt Mich am meisten. Wenn euch Mein Tod von Meiner Liebe zu euch nicht überzeugt hat, was wird euch dann überzeugen? (TB. 580) – so beklagte sich Jesus der Heiligen Faustina. Sein Leben, Lehre und Wunder offenbarten der Welt die Güte Gottes, Seine barmherzige Liebe. Und dennoch fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen. So tief ist die Wunde des Misstrauens infolge der Erbsünde und unserer eigenen Sünden. Schwester Faustina lüftet für uns ein wenig die Vorhänge des Himmels und erlaubt uns die barmherzige Liebe Gottes, offenbart durch das Leiden und den Tod am Kreuz Jesu, tiefer kennenzulernen. Diese Erkenntnis erzeugt und entwickelt in uns eine Haltung des Vertrauens, die sich in der Erfüllung des Willens Gottes äußert – in den Geboten, im Wort Gottes, in den Pflichten je nach Lebenssituation oder erkannten Inspirationen des Heiligen Geistes. Der Wille Gottes – wie die Heilige Faustina sagte – ist für und reine Barmherzigkeit, und deshalb erfüllte sie ihn treu und betete auf diese Weise: Nimmst Du mich in der Jugend — sei gepriesen; lässt Du mich das Greisenalter erwarten — sei gepriesen; schenkst Du mir Gesundheit und Kraft — sei gepriesen; wirfst Du mich auf das Leidenslager, sogar lebenslang — sei gepriesen; gibst Du mir lauter Enttäuschungen und Misserfolge im Leben — sei gepriesen; lässt Du zu, dass meine reinsten Absichten verworfen werden — sei gepriesen; gibst Du meinem Verstand Erleuchtung — sei gepriesen; belässt Du mich in Finsternis und allerlei Qualen — sei gepriesen. Von diesem Augenblick an lebe ich in tiefstem Frieden, denn der Herr selbst trägt mich auf Seiner Hand. Er, der Herr der unergründlichen Barmherzigkeit, weiß, dass ich in allem nur Ihn allein begehre, immer und überall (TB 1264).

Die Erfüllung des Willen Gottes ist nicht nur Ausdruck des Vertrauens gegenüber Gott, sondern befreit uns auch von Angst, Stolz und Egoismus und bringt Frieden in unsere Herzen und Freude, erlaubt uns immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben und am Leben und der Mission Jesu teilzunehmen. Dies ist der kürzeste Weg, um sich mit Gott in Liebe zu vereinen.

Der 16. April 2019 markiert den 75. Jahrestag der Segnung des gnadenreichen Bildes des barmherzigen Jesus im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki. Am Barmherzigkeitsfest, dem ersten Sonntag nach Ostern 1944 wurde das Bild, das durch Adolfa Hyła nach der Vision, die im „Tagebuch” der Heiligen Schwester Faustina niedergeschrieben ist, gemalt wurde, durch Pater Józef Andrasz SJ, ihren Krakauer Beichtvater und geistigen Leiter, gesegnet. Das Gemälde wurde schnell für seine Gnaden bekannt. Seine Kopien und Reproduktionen verbreiteten sich in der ganzen Welt. So erfüllten sich die Worte Jesu, die Er bei der ersten Erscheinung an Schwester Faustina richtete: Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt. (TB 47).

Das Gemälde ist die visuelle Zusammenfassung der Botschaft der Barmherzigkeit, mit der die Heilige Schwester Faustina in die ganze Welt geschickt wurde. Es zeigt einerseits die barmherzige Liebe Gottes, die sich vollkommen am Leben, Leiden, Tod und Auferstehung Jesus offenbart. Andererseits erinnert es uns an die Antwort uns Menschen auf diese antizipierende Liebe Gottes, die sich in einer Haltung des Vetrauens zu Ihm (Erfüllung Seines Willens) und in Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten äußert. Die charakteristischen Strahlen des Bildes: blass und rot stehen für Wasser und Blut, also die Heiligen Sakramente, die unsere Seelen reinigen und ernähren. Glücklich – sagte Jesus – wr in ihrem Schatten leben wirs, denn der gerechte Arm Gottes wird ihn nicht erreichen. (TB 299).

Jesus gab große Versprechen im Zusammenhang mit vertrauensvollem Gebet vor dem Bildnis verbunden mit Werken der Barmherzigkeit gegenüber unseren Nächsten: die Gnade der Erlösung, große Fortschritte auf dem Weg zur christlichen Vollkommenheit, die Gnade des glücklichen Todes und alle Gnaden und Segen, die Seinem Willen entsprechen. Ich überreiche den Menschen ein Gefäß – sagte Jesus – mit dem sie zur Quelle der Barmherzigkeit um Gnaden kommen sollen. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich. (TB 327).

Ereignen sich im Beichtstuhl, denn dort geschieht der Durchgang vom Tode der Sünde zum Leben. Jesus sagte zur hl. Faustina: Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen — im Tribunal der Barmherzigkeit, dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt, auch nicht äußerer Zeremonien, sondern es genügt, zu Füßen Meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen. Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren — so ist es anders bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollends. Ihr Armseligen, die ihr das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird (TB 1448). In den Beichtstühlen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki sind die Priester täglich bereit, die Beichte zu hören: in der Basilika von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr (am Gründonnerstag bis 17.45 Uhr), in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina von 6.00 Uhr bis 7.30 Uhr und von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr. In der Karwoche kommen viele Personen zur Beichte, deswegen sollte die Beichte nicht bis zum letzten Moment aufgeschoben werden.

 

Der 14. April 2019 ist der Palmsonntag (auch Passionssonntag genannt), mit der die Karwoche beginnt. An diesem Tag wird während der Heiligen Messen das Evangelium von der Passion Christi aus einem der synoptischen Evangelien gelesen. An diesem Sonntag wird in der Liturgie mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde. Die Palmen sind ein Symbol des neuen aufsteigenden Lebens Gottes in den Seelen der Gläubigen. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet eine feierliche Prozession mit Palmwedeln statt, die vom Bischof Jan Zajac geleitet wird und an der Priester, Ordensschwestern und Gläubige teilnehmen. Die Prozession beginnt um 10.15 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina und führt zur Basilika, wo auch die Heilige Messe gefeiert wird. Die evangelische Beschreibung des Einzugs Jesu in Jerusalem ergänzt die mystische Erfahrung der hl. Faustina, die in ihrem „Tagebuch” schrieb: Ich sah den Herrn auf dem Eselchen sitzend und die Jünger und große Scharen, die mit dem Herrn gingen, erfreut und mit Zweigen in den Händen; die einen warfen sie unter die Füße, wo Jesus ritt, die anderen hielten sie in die Höhe, hüpfend vor dem Herrn, vor Freude nicht wissend, was sie tun sollten. Ich sah eine zweite Schar, die Jesus entgegenkam, mit genauso freudigen Gesichtern und mit Zweigen in den Händen. Ohne Unterlass stießen sie Freudenrufe aus; auch kleine Kinder waren dabei, aber Jesus war sehr ernst und der Herr gab mir zu erkennen, wie sehr Er in dieser Zeit litt. In dem Augenblick sah ich nichts mehr, außer Jesus, dessen Herz von Undank übersättigt war (TB 642). Jesus ließ mich erkennen, wieviel Er während dieses Triumphzuges gelitten hat. Das «Hosanna» hallte in Jesu Herz als «Kreuzige Ihn» wider. Jesus ließ mich das in besonderer Weise empfinden (TB 1028).

An jedem Freitag wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Kreuzwegandacht gehalten: In der Basilika um 16.00 Uhr und in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina um 19.00 Uhr. Eine Ausnahme stellt der Herz-Jesu-Freitag dar, an dem die Kreuzwegandacht um 18.15 Uhr beginnt, die auf der Internetseite www.faustyna.pl on-line übertragen wird. Diese Andacht, in der wir die Leiden Christi betrachten, hilft uns dabei, die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen zu entdecken und zu vertiefen. Die Haltung des Vertrauens auf Gott gilt es in jeder Situation – auch in den schwierigen und schmerzhaften – zu entwickeln und die Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten zu praktizieren. Jesus trug doch unsere Sünden und für jeden von uns hat er sein Leben hingegeben. Er ist auferstanden, damit wir das Leben in uns haben und uns dessen erfreuen jetzt und in Ewigkeit.

Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben: Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).

Am 13. April 2019 (Samstag) findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki das monatliche Treffen der Gemeinschaft Sychar statt. Um 17.00 Uhr wird in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina die Heilige Messe für die Ehepaare, die von Krisen oder Scheidung bedroht sind, zelebriert. Anschließend folgt ein Beisammensein. In diesem Anliegen – für die Ehepaare in Krisen – wird jeden Tag um 20.30 Uhr von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz gebetet.

Vom 8. bis 12. April findet in Mexiko das siebte internationale Treffen der Länder Mittelamerikas und der Karibik, bezüglich der Arbeit mit Frauen und der Vereinigung „Post Aborto“ statt. An ihm wird Schwester M. Filipia Bąk aus der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit gemeinsam mit zwei Personen aus dem Projekt „EPERANZA“ Kuba teilnehmen. Es werden Vertreter aus 14 Ländern anwesend sein, die während der 5 Tage UEBER die Probleme der modernen Gesellschaft und ihren Einfluss auf Frauen und Mütter sprechen werden. Dies wird das erst Mal sein, dass Kuba an dieser Art Treffen teilnehmen wird, bei dem die Mitglieder des Projekts die Gelegenheit haben werden, ihre Erfahrungen bei der Arbeit gegen Abtreibung auf Kuba zu teilen.

Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedanken sich herzlich bei allen Spendern, Wohltätern und Mitarbeitern, dank derer die Botschaft der Barmherzigkeit, die Jesus der hl. Faustina übermittelte, viele Menschen in der Welt erreichen kann. Besonders danken wir denjenigen, die unsere Internetseite: www.faustyna.pl unterstützen, denn dank ihrer Spenden erscheint diese in 7 Sprachen. Somit kann durch das Gebet das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für Sterbende” unterstützt werden (z.Z. werden 70 Sterbende täglich unterstützt); sowie die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki (jeden Tag verfolgen diese fast 3400 Erstbenutzer). Zusammen können wir also den Aufruf Christi erfüllen, der Welt die Botschaft seiner Barmherzigkeit zu verkünden, denn nur in ihr findet die Welt Frieden und der Mensch – Glückseligkeit. Möge der Barmherzige Jesus unsere liebe Wohltäter und Mitarbeiter im Alltag segnen und ihnen alle Gnaden erteilen, worum wir täglich beten.

Im Zeitraum 10.-11. April 2019 finden in Elele in Nigeria Feierlichkeiten im Rahmen der Einführung der Reliquien der Heiligen Schwester Faustina Kowalska in das nationale Zentrum des Gebets und der Werke der Barmherzigkeit (The National Pilgrimage Centre of Eucharistic Adoration and Special Marian Devotion) statt. Die Heilige Faustina werden nicht nur die Bewohner Nigerias und der Nachbarländer begrüßen, sondern auch Gäste aus anderen Ländern Afrikas und Europa, unter ihnen Antonio Guido Filipazzi, Vertreter des Papster in Nigeria, sowie die Schwester Maria Vianneya Dąbrowska und Maria Rosa Kmiecik aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki. Die Schwestern werden bei der Gelegenheit das geistige Reichtunm und die Mission der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes teilen.

Am 8. April 2019 unterstützt – wie es an jedem achten Tag des Monats üblich ist – die Gemeinschaft der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig mit ihrem Gebet die Ehepaare mit einem Kinderwunsch. Auf der Gebets-Liste befinden sich mehr als 700 Ehepaare aus Polen, Italien, Frankreich und den USA. 179 davon erwarten bereits ein Kind oder freuen sich gerade über diejenigen, die schon zur Welt kamen. Alle Personen, die möchten, dass die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Danzig, sie mit ihrem Gebet unterstützen oder für andere Paare beten, können die entsprechenden Namen unter folgender Adresse melden: kobietajestboska@gmail.com oder die Fanpage der Gruppe „DIE FRAU IST GÖTTLICH“ dazu nutzen.

 

Die Gemeinschaft die „Frau ist göttlich”, P. Andrzej Wiecki – der geistige Begleiter, sowie die Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Danzig laden Ehepaare mit einem Kinderwunsch zur Anbetung mit dem Gebet um die Heilung ein, welches am 8. April um 19.30 Uhr im Heiligtum der Mutter Gottes in Matemblewo stattfindet. Die zeitgleiche On-line-Übertragung können Sie hier verfolgen: www.kobietajestboska.pl.

„Errettet durch Dein kostbares Blut, Jesus! Betrachtung der Passion Jesu mit der Heiligen Faustina“ – ist das Thema der Fastenzeit-Exerzitien, die vom 5. bis 7. April 2019 im Saktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki stattfinden. Sie werden von Priester Piotr Szyrszeń SDS und von Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Die Betrachtung der Passion unseres Herrn nach dem Heiligen Matthäus Evangelist wird die Gelegenheit geben, sich auf die Gerechtigkeit „nach Gottes Maß“ zu öffnen, die sich grundlegend von der menschlichen Gerechtigkeit unterscheidet, und auch die Barmherzigkeit Gottes für sich und für die ganze Welt zu erbitten. Eine Inspiration während der Exerzitien werden auch die Wort der Heiligen Schwester Faustina sein: „Jesus, möge Dein reines, gesundes Blut in meinem kranken Körper kreisen. O Jesus, gedenke Deines bitteren Leidens und lasse nicht zu, dass Seelen verlorengehen, die mit Deinem so kostbaren heiligsten Blut erkauft wurden.“ (Tagebuch 1089, 72)

Unter diesem Motto werden die Schwestern aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Radom Fastenzeit-Exerzitien in der Pfarrei der Heiligen Dreifaltigkeit in Białobrzegi leiten. Die Exerzitien basieren auf Texten der Heiligen Schrift, der Lehre der Kirche und dem „Tagebuch“ der Heiligen Schwester Faustina. Die Teilnehmer der Exerzitien, die zwischen dem 5. und 7. April 2019 stattfinden, werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene sein.

Am 7. April 2019 findet in der Kirche der Heiligen Christina in Turin die feierliche Segnung und Einführung zur öffentliche Verehrung der Stature der Heiligen Schwester Faustina Kowalska statt. An dieser Veranstaltung werden die Schwestern Tymoteusza Kmiotek und Wincenta Mąka aus der Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rom teilnehmen. Sie werden mit den Gläubigen die Botschaft der Barmherzigkeit, die im „Tagebuch“ niedergeschrieben ist, teilen, sowie das Gebet in der Stude der Barmherzigkeit und den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit leiten. Die Teilnehmer werden in der Messe ebenfalls Gelegenheit dazu haben, die Reliquien der Heiligen Schwester Faustina zu verehren.

Im Zeitraum 3-5. April 2019 finden im Sanktuarium der Heiligen Schwester Faustina in Warschau (ul. Żytnia 1) Exerzitien während der Fastenzeit für Kinder und Jugendliche aus den Grundschulen (Klassen I – VII) statt. Die Kinder werden gemeinsam mit der Heiligen Faustina von dem barmherzigen Jesus lernen, wie man barmherzig ist und in den Himmel kommt. Die Jugendlichen wiederung werden nach der Antwort auf die Frage suchen, was im Leben wichtig ist, also nach echten Werten suchen. Die Exerzitien werden von den Schwester Terezjana und Rachela aus den Warschauer Klöstern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und drei Postulantinnen aus der Kongregation in Walendów geleitet.

Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht. Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397).

Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).

Im Rahmen der Vorbereitungen zu der Annahme der Reliquien der Heiligen Schwester Faustina in der Gemeinde Unserer Lieben Frau von den Engeln in Jaworzno am 1. April, werden die Schwester Zacheusza und Augustiana aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit den Reichtum der Spiritualität und der Mission der Apostelin der Barmherzigkeit, die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes zu verkünden, teilen. Im Programm sind ebenso Treffen mit Kindern und Erwachsenen aus der Gemeinde.

„Gebet, Fasten und Wohltätigkeit” – so lautet der Titel der Fastenzeit-Exerzitien für die Mitglieder und Volontäre des Vereins „Faustinum” aus der Slowakei. Die Exerzitien für die Slowaken finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki vom 29. bis 31. März statt und werden von P. Artur Ciepielski und Sr. M. Clareta Fečová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit aus Kosice geleitet.

Am 31. März 2019 wird in Kreuzlingen, der größten Schweizer Stadt am Bodensee, in der Gemeinde des Heiligen Stefan und des Heiligen Ulrich der „Abend der Barmherzigkeit“ stattfinden. Dieser Abend soll die Gläubigen mit dem geistigen Erbe der Heiligen Schwester Faustina vertraut machen und sie auf ein fruchtbares Erleben des Festes der Barmherzigkeit vorbereiten. An dem Treffen werden die Schwestern Norberta und Klara aus dem Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki teilnehmen.

Der nächste Ort, verbunden mit den Visionen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki ist das Kloster. Die außergewöhnlichen Begegnungen mit den Heiligen gab es im Schlafzimmer, Krankenzimmer, Refektorium, in den Fluren, Sprechzimmern, im Büro der Oberin oder im Saal der Gemeinschaft. Jesus gab Sr. Faustina wichtige Informationen, die sich auf die Botschaft der Barmherzigkeit bezogen haben, und mit denen Er sie in die ganze Welt gesandt hat. Im September 1936 hörte Sr. Faustina ein großes Versprechen, das mit dem Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes verbunden war: Bete unablässig den Rosenkranz, den Ich dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde meine große Barmherzigkeit. Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein — falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Ich wünsche, dass die ganze Welt meine Barmherzigkeit erkennt. Unbegreifliche Gnaden will ich jenen Seelen erteilen, die meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken (TB 687).

Im Kloster begegnete Sr. Faustina oftmals Jesus, der Mutter Gottes, der hl. Theresia vom Kinde Jesu, oder den armen Seelen. Am 15. August 1937 wählten die Schwestern die Mutter Gottes zur himmlischen Generaloberin der Kongregation. Sr. Faustina sah damals Maria und beschrieb diese Begegnung wie folgt: „Während dieses Aktes, der zur Ehre der Gottesmutter stattfand, sah ich zum Schluss die seilige Jungfrau. Sie sagte mir: «Die Huldigung eurer Liebe freut mich sehr.» Im selben Augenblick umhüllte sie alle Schwestern unserer Kongregation mit ihrem Mantel. Mit der rechten Hand drückte sie die Mutter Generaloberin Michaela an sich und mit der linken mich. Alle anderen Schwestern befanden ihr zu Füßen, von ihrem Mantel umhüllt. Da sagte die Muttergottes: «Jede, die bis zum Tode eifrig in meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont. Ich wünsche, dass sich jede durch folgende Tugenden auszeichnet: Demut und Sanftmut, Reinheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit.» — Nach diesen Worten entschwand die ganze Kongregation; ich blieb mit der heiligen Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes, wie er im Leben anzuwenden sei und wie man sich restlos seinem heiligsten Urteil unterwerfen soll. Gott zu gefallen, ist nicht möglich, ohne seinen heiligen Willen zu tun. — «Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle Ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer.» Während die himmlische Mutter zu mir sprach, kam in meine Seele tiefes Verständnis für den Willen Gottes (TB 1244).

 

 

Wenn wir weiter den Fußstapfen der hl. Faustina folgen, nachdem wir das Tor passiert haben und dem barmherzigen Jesus in der Getsalt eines armen Jünglings begegnet sind, halten wir auf dem Platz vor dem Kloster inne. Hier befinden sich alte Bäume und ein Blumenbeet mit der Figur des hl. Joseph, die sich sicherlich an eine Jesu-Vision von Schwester Faustina im Mai 1933 erinnert. Am Tag der Abreise nach Vilnius (am 23. Mai) ging Schwester Faustina vor das Kloster und stand beim Blumenbeet. Sie blickte auf den Garten, das Haus, erinnerte sich, wie viele Ganden sie an diesem Ort erhielt in Postulat, Noviziat, nach den ersten und den ewigen Gelübden sowie durch ihren Seelenführer P. Josef Andrasz SJ. Es tat ihr leid, das Kloster zu verlassen. Tränen standen in ihren Augen und dann erblickte sie plötzlich Jesus am Blumenbeet, der ihr sagte: Weine nicht, Ich bin immer mit dir (TB 259). Diese Jesu-Vision und die Erfahrung seiner Gegenwart waren so stark, das sie Schwester Faustina auf der Reise nach Vilnius stets begleitet haben.

 

In der Zeit nach Ostern wird das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki von vielen Pilgern besucht. Sie beten vor dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, empfangen Sakramente, besichtigen das kleine Museum mit den Andenken, die an die hl. Faustina erinnern und erfahren die liebende Gegenwart Gottes. Den Pilgern helfen dabei die Schwestern, die die Botschaft der Barmherzigkeit verkünden, die Reiseführer wie z.B. „Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes – Eine Wallfahrt mit der hl. Faustina” und „In den Fußstapfen der hl. Faustina”. Das Heiligtum in Lagiewniki ist ein Zeuge von mehr als 280 übernatürlichen Erfahrungen, die die Heilige in ihrem „Tagebuch” niederschrieb sowie von vielen Wundern, die an diesem Ort die Pilger erfahren. Fast jeder Platz hier, angefangen vom Tor und in der Kapelle endend hat seine besondere Bedeutung.

Die Präsentation dieser Orte beginnen wir am Tor (dem Eingang ins Heiligtum). Früher befand sich an diesem Platz die Klosterpforte, denn das ganze Objekt war für die Menschen geschlossen. Wenn Schwester Faustina an der Pforte arbeitete, wurde sie von Cherubinen beschützt, und im Herbst 1937 kam Jesus zu ihr in der Gestalt eines armen Jünglings. Sie beschrieb das Ereignis in ihrem „Tagebuch”: „Heute kam Jesus in der Gestalt eines armen Jünglings an die Pforte, ein ausgezehrter junger Mann in arg zerrissener Kleidung, barfuß, ohne Kopfbedeckung, durchfroren, denn der Tag war kalt und nass. Er bat um etwas warmes Essen. Ich ging in die Küche, aber da war nichts für die Armen. Nach einigem Suchen fand sich noch ein wenig Suppe. Die wärmte ich auf, bröckelte etwas Brot hinein und reichte sie diesem Armen, der sie aufaß. Im Augenblick, als ich ihm den Becher abnahm, gab er sich als Herr des Himmels und der Erde zu erkennen. Als ich ihn sah, wie er ist, entschwand er meinen Blicken. Zurückgekehrt in die Wohnung überlegte ich, was an der Pforte geschehen war. Da hörte ich in meiner Seele die Worte: Meine Tochter, mir waren die Segenswünsche der Armen zu Ohren gekommen; sie kamen von der Pforte und lobten mich. Deine Barmherzigkeit im Rahmen des Gehorsams gefiel mir und Ich verließ meinen Thron, um die Frucht deiner Barmherzigkeit zu kosten” (TB 1312).

In der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes gibt uns Jesus jeden Tag um 15.00 Uhr eine außergewöhnliche Zeit der Gnade. Es geht um den Moment seines Todes am Kreuz. Er sagte zu Schwester Faustina: „Das ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die Welt. (…) In dieser Stunde verweigere Ich nichts der Seele, die mich durch mein Leiden bittet….” (TB 1320). Man soll aber mit Vertrauen beten und barmherzig gegenüber den Nächsten sein. Jesus beschrieb drei Gebetsweisen für die Stunde der Barmherzigkeit: den Kreuzweg abhalten, vor dem Allerheiligsten Sakrament beten oder, wenn es nicht möglich ist, sich mit Ihm, der am Kreuz stirbt, an dem Ort, wo wir gerade um 15.00 Uhr sind, geistig zu verbinden. In diesem Gebet wenden wir uns direkt an Jesus. In unseren Bitten berufen wir uns auf die Verdienste seines schmerzhaften Leidens. Es ist eine privilegierte Zeit für die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes. Deswegen werden die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes jeden Tag in jedem Kloster der Kongregation praktiziert. Das Gebet aus dem Heiligtum in Krakau-Lagiewniki lässt sich auf der Internetseite: faustyna.pl sowie mit der App: Faustyna.pl verfolgen.

Sladami objawien Siostry Faustyny

Im „Misericordia” Verlag der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit ist das Buch von Sr. M. Elzbieta Siepak mit dem Titel „Auf den Spuren der Offenbarungen der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki” erschienen. Es ist ein spezieller Führer durch die Hauptstadt der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes, in der die hl. Faustina mehr als 280 verschiedene Visionen und Offenbarungen sowie mystische Erfahrungen erlebte. Eigentlich jeder Platz in Lagiewniki ist von den Spuren der außergewöhnlichen Begegnungen der Apostolin der Barmherzigkeit Gottes mit Jesus, der Mutter Gottes, den Engeln, den Heiligen oder armen Seelen gekennzeichnet. Die meisten Visionen und mystischen Erfahrungen (116) hatte sie in der Klosterkapelle (5 Mal erfuhr sie die Gegenwart der Heiligen Dreifaltigkeit). Ihr Kontakt mit der übernatürlichen Welt war so wirklich und real, wie die mit den Sinnen erlebte Welt. Das Buch führt die Leser in die Atmosphäre der außergewöhnlichen Begegnungen der hl Faustina im Heiligtum.