Am Mittwoch, dem 17. Dezember, finden in der Medizinischen Schule St. Elisabeth in Košice eintägige Exerzitien für Jugendliche vom ersten bis zum dritten Jahrgang unter dem Leitwort statt: „Maranatha, komm, Herr, komm.“ Geleitet werden die Exerzitien von Sr. Mariela Lengyelová und Sr. Jana Mária Krnáčová aus den Gemeinschaften in Košice und Hrušov der Kongregation der Schwestern von der Muttergottes der Barmherzigkeit in der Slowakei.
In der zweiten Adventswoche schlagen wir mit der hl. Faustina vor, die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes zu betrachten. „Gott, nach dem Sündenfall hast Du den Menschen nicht vernichtet, vielmehr hast Du ich in Deiner göttlichen Barmherzigkeit verziehen und ihm alle Gnade geschenkt. Durch Deine Barmherzigkeit bist Duz u uns herabgestiegen, um uns aus unserer Not zu erheben. Gott steigt herab zur Erde, der Herr der Herren, der Unsterbliche, erniedrigt sich. Doch wohin steigst Du herab, Herr, in den Tempel Salomons? Oder lässt Du für Dein Kommen einen neuen Tempel erbauen? O Herr, welche Bleibe werden wir für Dich bereiten, da die ganze Erde für Dich ein Fußschemel ist? Du selbst hast Dir einen Tempel bereitet – die heilige Jungfrau. Ihre Unbeflecktheit ist Wohnung für Dich.” (TB 1745). In dieser Woche wollen wir nach der hl. Faustina die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung seines Sohnes betrachten, der für uns den menschlichen Körper im Schoß der Jungfrau Maria empfangen hat. Danken wir dafür, dass auf diese Weise die menschliche Natur erhoben wurde, die von nun an durch Jesus im Geheimnis der Dreifaltigkeit gegenwärtig ist.
Unter diesem Titel finden im Rahmen der Reihe „Die Namen Jesu im Tagebuch“ vom 12. bis 14. Dezember die Advents-Exerzitien im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Für die hl. Schwester Faustina war Jesus der Herr, dem sie völlig vertraute und dem sie ihr Leben hingab, im Wunsch, in allem Seinen Willen zu erfüllen. Die Exerzitien werden geleitet von P. Robert Więcek SJ, Exerzitienprediger und Direktor des Nationalen Sekretariats des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, sowie von Sr. M. Diana Kuczek aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, verantwortlich für die Formung von Gemeinschaften und Einzelpersonen in Faustinum, Chefredakteurin der Botschaft der Barmherzigkeit und Familienberaterin.
Am 14. Dezember dieses Jahres wird Sr. Gaudia Skass aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit, die im Tagebuch der hl. Schwester Faustyna festgehalten ist, mit den Gläubigen während der Sonntagsmessen in der Pfarrei Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (Nowe Piaski – Krakau) teilen. Bei einem separaten Treffen wird sie über das Bild des Barmherzigen Jesus und über die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten sprechen.
Am Hochfest der ohne Sünde empfangenen Jungfrau und Gottes Mutter Maria findet zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr die „Stunde der Gnade für die Welt” statt. Sie ist mit einer Vision von Maria verbunden, die am 8. Dezember 1947 in Montichiari (Italien) sagte: Ich will, dass es jedes Jahr am 8. Dezember, am Mittag, die „Stunde der Gnade für die Welt“ gefeiert wird. Durch das Gebet schenke ich viele Gnaden für die Seele und den Körper. Es kommt zu Umkehr von vielen. Die verstockten Seelen wie aus Marmor werden von der Gnade Gottes gerührt und werden wieder treu sein und Gott lieben. Es ist mein Wunsch, dass diese Stunde verbreitet wird. Bald werden die Menschen die Grüße dieser Stunde der Gnade erkennen. Wenn jemand in dieser Zeit nicht in die Kirche kommen kann, soll er zu Hause beten. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet diese Andacht traditionsgemäß in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina. Dank der On-line-Übertragung kann das Gebet auf dem Internetseite: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.
Am 29. November beginnt in allen Gemeinschaften der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die geistliche Vorbereitung vor dem Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gemeinsam werden Antiphonen und die Lauretanische Litanei gesungen. Unabhängig vor der Novene wollen die Schwestern ihrerseits der Mutter Gottes eine geistliche Gabe schenken. Die hl. Faustina betete zusätzlich eine Novene, die darauf beruhte, jeden Tag 1000 Mal „Gegrüßet seist Du, Maria…“ zu beten. Sie schrieb im Tagebuch: Wenn man nur will, so fällt nichts schwer. Außer in der Pause betete und arbeitete ich. An diesen Tagen sprach ich kein Wort, das nicht unbedingt notwendig war. Ich muss zugeben, dass diese Übung ziemlich viel Aufmerksamkeit und .Anstrengung kostet, aber für die Ehre der Unbefleckten ist nichts zuviel (TB 1413). Die Internetbenutzer können an der Novene mit Hilfe der On-line-Übertragung aus dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki teilnehmen.
Die Novene von täglich 1.000 „Gegrüßet seist du, Maria“ nach dem Vorbild der hl. Faustina wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki sowie im Heiligtum in Niepokalanów aufgenommen.
Jeden Advent begann Schwester Faustina mit Maria. Vor dem Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens feierte sie mit der ganzen Kongregation eine Novene und versuchte auch, der Gottesmutter selbst etwas anzubieten (z.B. die Novene aus den tausend „Gegrüßet seist du Maria…“). Sie betrachtete die Barmherzigkeit, die Maria in der Gabe der unbefleckten Empfängnis und der Fülle der Gnade erfuhr, die ihr durch den Erzengel Gabriel in der Verkündigung zugesichert wurde, und in der Gabe der Göttlichen Mutterschaft. Sie, die auserwählt wurde, die Mutter des Sohnes Gottes zu sein, weiß am besten, wie man die Zeit des Wartens auf das Kommen Jesu erlebt. Sie riet der Heiligen Schwester Faustina: „bemühe dich um Stille und Demut, damit Jesus, der stets in deinem Herzen wohnt, ausruhen kann. Verehre Ihn in deinem Herzen, gehe nicht aus deinem Inneren heraus” (TB 785). Dies könnte auch unsere Entscheidung für diese Adventswoche sein, unsere Herzen auf Gottes immer vollkommenere Gegenwart in unseren Herzen vorzubereiten..
Am 3. Dezember 2025 um 17.00 Uhr wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Heilige Messe gefeiert für alle Sponsoren, Spender, Wohltäter und Mitarbeiter der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Wir beten in der Messe besonders für alle Personen, die an der Aktion „Rosenkranz für Sterbende” teilnehmen sowie auf verschiedene Weisen die On-line-Übertragung auf der Internetseite www.faustyna.pl und ihre Sprachversionen unterstützen. Dank dieser Unterstützung helfen wir jährlich ca. 40 000 Sterbenden in ihren letzten Stunden, außerdem können viele Tausende Menschen virtuell ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes pilgern und sich dem Gebet vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina anschließen. Für die Spender und Wohltäter beten die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit jeden Tag, die Eucharistie ist aber ein besonders Zeichen der Dankbarkeit. Unser Gebet kann man mittels On-line-Übertragung: www.heliegfaustina.de sowie auf Smartphone und Tablet verfolgen (App: Faustyna.pl).
Vom 28. bis 30. November finden in der Pfarrei der hl. Katharina von Alexandrien in Šarišské Dravce sowie in den Pfarreien Poloma und Krásna Lúka Exerzitien über die Göttliche Barmherzigkeit statt. Auf Einladung von Pfarrer Michal Paľovčík werden sie von Sr. Jana Mária Krnáčová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter der Barmherzigkeit in Košice geleitet. Ein Zeichen der geistlichen Erneuerung der Gläubigen wird die Segnung des Bildes des Barmherzigen Jesus sein.
Unter diesem Motto finden vom 28. bis 30. November in San Romano in der Toskana Exerzitien für die Mitglieder und Freiwilligen von „Faustinum“ statt, deren Ziel eine gute Vorbereitung auf den Advent und das Weihnachtsfest ist. Geleitet werden sie von: P. Francesco Brasa, Franziskaner, der seitens der Priester für „Faustinum“ in Italien verantwortlich ist und u. a. über die Begegnung der hl. Faustina mit dem Jesuskind (der inkarnierten Barmherzigkeit) in der Eucharistie sprechen wird; sowie Sr. Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, die über die Gegenwart Jesu in reinen Herzen sprechen wird. Im Programm: die Heilige Messe, Vorträge, gemeinsames Gebet zur Göttlichen Barmherzigkeit, Anbetung, Rosenkranzgebet anhand der Betrachtungen aus dem Tagebuch der hl. Faustina sowie Austausch persönlicher Erfahrungen dieser Exerzitien.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die genaue Intention für November: um die notwendigen Gnaden für die Kranken, Sterbenden und die Freude des Himmels für die Toten.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Die Adventszeit rückt näher – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch”– Ich will mein Herz auf die Ankunft des Herrn in Stille und Geistessammlung vorbereiten, indem ich mich mit derHeiligen Mutter verbinde und ihrer Tugend, der Sanftmut, durch die sie in den Augen Gottes selbst Gefallen fand, treu nachfolge. Ich vertraue darauf, dass ich an Ihrer Seite in diesem Entschluss ausharre (TB 1398). In diesem Jahr fällt der erste Adventsonntag auf den 30. November. In der Liturgie beginnt der Advent und gleichzeitig das neue liturgische Jahr der Kirche mit der Vesper am 29. November. Der Advent ist eine Zeit des freudigen Wartens auf Weihnachten, der geitlichen Vorbereitung auf dieses Fest und auf die Wiederkunft Christi sowie eine Zeit des Empfindsam-Seins auf sein tägliches Kommen hier und jetzt – wie auch die hl. Faustina es gemacht hat. Von diesem Erwarten und der geistlichen Vorbereitung hängt die Freude ab, die diesem Geheimnis des Glaubens entspringt und die von der Menschwerdung des Sohnes Gottes – der menschgewordenen Barmherzigkeit zeugt.
Am 29. November findet im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rio de Janeiro ein Besinnungstag mit der Mutter Gottes statt, die, obwohl sie nicht alles verstand, vollkommen vertraute und mit Glauben und Hoffnung „Ja“ sagte. Die Teilnehmer dieser Exerzitien werden darüber nachdenken, wie sie ihr eigenes „Ja“ mit ihrem „Ja“ vereinen können, das die Geschichte verwandelt hat; wie das Beispiel Mariens hilft, das Vertrauen zu Gott zu erneuern – auch in Momenten der Unsicherheit –, um mit Herzen zu leben, die für den Willen Gottes offen sind.
Am 22. November dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft des Vereins „Faustinum“ statt, bei dem über das Vertrauen in der Schule der hl. Faustina gesprochen wird. Das Treffen wird von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie von Pater Łukasz Brus, dem Rektor, geleitet. Das Thema lautet: „Die übernatürliche Tugend der Liebe und die Haltung des Vertrauens“. Das Treffen beginnt mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit (15:00 Uhr) und dem Barmherzigkeitsrosenkranz, gefolgt um 15:20 Uhr von der Heiligen Messe. Außerdem stehen auf dem Programm: Vorträge, Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und der Rosenkranz mit Betrachtungen aus dem Tagebuch der hl. Faustina.
Eine Teilnahme über Google Meet ist ebenfalls möglich.
Der November ist ein besonderer Monat der Barmherzigkeit für die Verstorbenen, deren Seelen im Fegefeuer zur vollen Liebe reifen. Die Heilige Faustina besuchte diesen Ort in ihren mystischen Erlebnissen und beschrieb ihn in ihrem „Tagebuch” so: Ich erblickte den Schutzengel, der mir befahl, ihm zu folgen. Plötzlich befand ich mich an einem nebeligen, mit Feuer gefüllten Ort, und an ihm viele leidenden Seelen. Diese Seelen beten sehr inbrüstig, doch ohne Wirkung für sie selber, nur wir können ihnen zu Hilfe kommen. Die Flammen, die um sie brannten, berührten mich nicht. Mein Schutzengel berließ mich keinen Augenblick. Ich fragte sie Seelen, welches ihr größtes Leifen sei. Übereinstimmend antworteten sie mir, ihr größtes Leiden sei die Sehnsucht nach Gott. Ich sah die Gottesmutter, wie sie die Seelen im Fegefeuer besuchte. Sie Seelen nennen Maria „Stern der Meere”. Sie bringt ihnen Linderung. Ich wollte mehr mit ihnen reden, doch mein Schutzengel gab mir ein Zeichen zu gehen. Wir gelangten hinter die Tür dieses leidvollen Kerkers. Ich vernahm eine innere Stimme, die sagte: „Meine Barmherzigkeit will das nicht, aber die Gerechtigkeit befiehlt es.” (TB 20)
Solche Frage stellte Schwester Faustina auf dem Klosterfriedhof in Krakau-Lagiewniki ihren verstorbenen Mitschwestern, die ihr in den Himmel vorangingen. Damals bekam sie zur Antwort: In dem Maß sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben (TB 515 i 518). Nach diesen Worten überlegte die Heilige lange, wie sie den Willen Gottes erfüllt und wie sie die Zeit auf Erden nutzt. Es ist gut, daran zu denken, wenn wir in diesen Tagen die Friedhöfe besuchen werden. Jeder Friedhof verbirgt ungewöhnliche Geschichten von den Menschen, erinnert daran, dass unser Leben vergeht und lädt ein zur Reflexion über Sinn und Ziel. Gott, der das irdische und ewige Glück für jeden Menschen wünscht, erinnert uns mit großer Kraft durch das Leben der hl. Faustina und ihre mystische Erfahrung daran, wo die Ewigkeit ist und wie sie zu erreichen ist.
Vom 17. bis 21. November finden im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die jährlichen Exerzitien für Priester statt. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Die Barmherzigkeit in den Psalmen – wie kann man den Glauben durch das Beten der Psalmen erneuern?“ Für die Teilnehmer werden diese Exerzitien eine Gelegenheit sein, die Barmherzigkeit des Vaters persönlich zu erfahren, die befähigt, Zeugnis seiner Liebe im priesterlichen Dienst zu geben. Die Exerzitien leitet P. Piotr Kwiatek aus der Krakauer Provinz des Ordens der Minderen Brüder Kapuziner – Psychologe, Psychotherapeut, Exerzitienleiter und Dozent. Veranstalter ist die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“. Weitere Informationen: www.faustinum.pl
Am 17. und 18. November findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ein Treffen der Kustoden der Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen sowie von Vertretern aus Litauen, Frankreich, der Slowakei und Tschechien statt. Allein in Polen gibt es über 30 Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes und mehrere, die der hl. Schwester Faustina gewidmet sind. Fotos und Kontaktdaten sind in der Rubrik „Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes“ auf: www.heiligefaustina.de zu finden.
Mein liebes Vaterland Polen, wenn du wüsstest, wie viele Opfer und Gebete ich für dich zu Gott bringe (TB 1038). Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht für dich bete (TB 1188) – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“. Als sie Jesus um einen Segen für Polen anflehte, sagte Er zu ihr: Für dich segne ich das ganze Land (TB 39), für dich segne Ich die Erde (TB 980, 1078). Ein anderes Mal sagte Er: Für dich segne ich die Welt (TB 1061). Heute, da sie die größeren Wirkungsmöglichkeiten hat, vergisst sie ihre Fürsprache im Himmel nicht. Möge sie also den zeitgenössischen Generationen aus der Perspektive des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes zeigen, was für ein großer Schatz das Vaterland ist. Möge sie unser Volk dabei unterstützen, sich moralisch zu erneuern und gemeinsam das Gute des Vaterlandes zu entwickeln, sich mit Vertrauen an Gott zu wenden, in dem die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit findet.
Im Leben der Kirche in Polen ist die schöne Tradition der Rosenkranzandachten im Monat Oktober tief verwurzelt. Diese werden in jeder Kirche, in den Kapellen und geistlichen Gemeinschaften gebetet. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet die Andacht in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr statt. An Sonntagen sowie am Herz-Jesu-Freitag um 18.30 Uhr. Die Gebete in Krakau-Lagiewniki sind auch online auf der Internetseite www.heiligefaustina.de zu verfolgen.
Der 1. November wird in der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit nicht nur als der Tag, an dem die Kirche alle Heiligen verehrt, sondern auch als Jahrestag der Gründung der Kongregation in Polen gefeiert. An diesem Tag im Jahre 1862 weihte Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski die Kapelle und das erste Haus der Barmherzigkeit in Warschau in der Zytnia-Straße. Die Schwestern denken an diesem Tag auf besondere Weise an die Anfänge der Geschichte der Kongregation. Sie denken an die Gründerin M.Teresa Ewa Sulkowska Gräfin Potocka, die die Einladung vom Erzbischof annahm und nach Warschau kam, um den „moralisch gefallenen” Frauen bei der Rückkehr in ein neues Leben zu helfen, indem sie ein Werk – Haus der Barmherzigkeit – gegründet hat. Die Inspiration und das Vorbild suchte sie in Laval (Frankreich). Zusammen mit der ganzen Kirche verehren die Schwestern auch alle, die das Ziel des Lebens – die Vereinigung mit Gott in Ewigkeit – erreicht haben. Unter ihnen befindet sich auch die in der ganzen Welt bekannte Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die hl. Faustina Kowalska – die geistige Mitgründerin der Kongregation, der hl. Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski, sowie die verstorbenen Schwestern und Absolventinnen. Auch Apostel der Barmherzigkeit Gottes vom Verein „Faustinum”, die an der Mission der Kongregation durch das Lebenszeugnis, die Tat, das Wort und das Gebet teilgenommen haben. Alle Schwestern danken für das „Gestern“ der Kongregation, vertrauen der Barmherzigkeit Gottes ihr „Jetzt“ und die „Zukunft“ an, damit in der Kongregation alle Pläne Gottes erfüllt werden.
Am Fest Allerheiligen verehrt die Kirche nicht nur diejenigen, die Selig- oder Heiliggesprochen wurden und deren Namen und Geschichten bekannt sind, sondern auch Priester, Personen des geweihten Lebens und Laien, die das Ziel des Lebens – die Vereinigung mit Gott in Liebe in Ewigkeit erreicht haben. Es gibt viel mehr Heilige, die unter uns leben, als es scheint. Davon zeugt auch die Geschichte der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, die nicht nur auf die hl. Faustina Kowalska stolz ist. Innerhalb von 160 Jahren des apostolischen Wirkens der Kongregation gab es viele Personen, die die Geschichte „mitgeschrieben“ haben. Einige von ihnen wurden durch die Kirche selig- oder heiliggesprochen. Unter ihnen sind u.a. der hl. Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski, der am Anfang der Kongregation stand; der hl. Johannes Paul II., der so oft in Lagiewniki war. Er hat Schwester Faustina selig- und heiliggesprochen und hat auf diese Weise viel für die Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit getant. Der sel. Bischof Julian Nowowiejski, der die Schwestern nach Plock eingeladen hat und die erste Geschichte der Kongregation schrieb; der sel. Jan Balicki, der das Wirken der Kongregation in Przemysl begonnen hat und 3 Jahre lang den Schwestern und Mädchen geholfen hat; die sel. Maria Karwowska, die im Kloster in Lagiewniki ihre Ausbildung absolviert hat; der sel. P. Michal Sopocko – Wilnaer Beichtvater des Klosters in Antokol und Seelenführer der hl. Faustina. Es gilt auch die Kandidaten zur Seligsprechung zu erwähnen, wie z.B. die Beichtväter im Kloster in Lagiewniki: den Diener Gottes P. Wojciech Baudiss SJ, P. Bernard Lubienski (Redemptorist), P. Stanislaw Bednarski SJ, P. Stanislaw Podolenski SJ, P. Marian Morawski SJ, P. Josef Cyrek SJ und P. Jacek Woroniecki OP. Auch heute leben unter uns viele Heilige – Menschen, die von der barmherzigen Liebe Jesu fasziniert sind und in seiner Sendung der Welt das Geheimnis der Barmherzigkeit verkünden.
Im Heiligtum in Lagiewniki befindet sich eine der ältesten Nekropolen von Krakau – der Klosterfriedhof, der im 19. Jahrhundert im alten Garten der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit erbaut wurde. Dort ruhen die sterblichen Überreste von den Schwestern, Priestern, Absolventinnen des Erziehungszentrums der Kongregation und Personen, die mit dem Kloster in Lagiewniki verbunden waren. Auf diesem Friedhof ruhten 28 Jahre lang die sterblichen Überreste der hl. Faustina. Hier wurden u.a. die Generaloberin Mutter Michaela Moraczewska, Sr. Kaliksta Piekarczyk, die im zweiten Weltkrieg ihr Leben als Opfer für die Erhaltung von Krakau hingegeben hat, M. Ksawera Olszamowska, die ihr Leben für die Einführung in die Kirche des Festes der Barmherzigkeit und die Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit hingegeben hat sowie andere Schwestern, die ihr Leben in verschiedenen Anliegen aufgeopfert haben, beerdigt. Der Friedhof grenzt an der Südseite an die Basilika und wird oft von den Pilgern besucht. An der Ostseite (hinter der Basilika) befindet sich ein Soldatenfriedhof des ersten Weltkrieges. Dort befinden sich viele Gräber mit Kreuzen von 266 Soldaten aus 15 europäischen Ländern. In der Zeit des ersten Weltkrieges wurde ein Teil des Anwesens vom Kloster zum Kriegskrankenhaus mit über 1000 Betten. Dort pflegte man Soldaten aus verschiedenen Ländern, die an Typhus, Cholera, Dysenterie, Pocken und Scharlach (Infektionskrankheiten) litten. Einige von Ihnen konnten nicht gerettet werden. Sie starben im Krankenhaus und wurden auf dem Friedhof neben dem Kloster beerdigt.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die Intention für Oktober: für Glauben und Liebe in den Familien und für die Versöhnung der zerbrochenen Ehen.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.heiligefaustina.de seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dankt allen Gönnern und Spendern für ihre Unterstützung der apostolischen Arbeit, die Tausenden von Internetnutzern und Sterbenden zugute kommt, die Gebetsunterstützung benötigen. Wir danken für die Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Sterbegebets, der Online-Übertragung aus dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki und der Website www.faustyna.pl und ihrer fremdsprachigen Versionen. Die Barmherzigkeit Gottes, die sich durch die Herzen und Hände der Menschen über die Welt ergießt, wird in diesen Gaben des Herzens sichtbar.
Die Schwestern revanchieren sich mit ihren täglichen Gebeten, in denen sie alle Spender und Wohltäter der Barmherzigkeit Gottes anempfehlen und um Gottes Segen und die notwendigen Gnaden für sie bitten. Möge die Barmherzigkeit Gottes in all dem verherrlicht werden!
m 23. Oktober beginnt die Novene vor dem 163. Jahrestag der Entstehung der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, die am Fest Allerheiligen, am 1. November 1862 in Warschau von Mutter Teresa Ewa, Gräfin Potocka aus der Familie Sułkowski, gegründet wurde. In diese Kongregation wurde die hl. Schwester Faustina Kowalska (geistige Mitgründerin) durch Gott berufen und erhielt die Botschaft der Barmherzigkeit und die prophetische Mission, diese in der Welt zu verkünden. Während der Novene werden die Schwestern in allen Klöstern der Kongregation in Polen und in der Welt für die Gnaden danken, die sie im Laufe der Geschichte der Ordensgemeinschaft erhalten haben und um die Gnade bitten, Gottes Barmherzigkeit heute zu verkünden und auf die Barmherzigkeit der Heiligen Dreifaltigkeit in den kommenden Jahren des apostolischen Dienstes zu vertrauen.
Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki wird die Novene wochentags um 19 Uhr und sonntags um 18.20 Uhr gebetet, gefolgt vom Rosenkranzgebet im Oktober.
In dieser Reihe finden vom 24. bis 26. Oktober dieses Jahres im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Exerzitien über das Gebet statt, das das Leben verändert. Diese Exerzitien bieten die Gelegenheit, wie die hl. Faustyna zu erfahren, dass die echte Begegnung mit dem barmherzigen Herrn nur dann geschieht, wenn wir in der Wahrheit stehen – und das verändert unser Leben.
Die Exerzitien werden geleitet von P. Dr. Samuel Karwacki, Pauliner, Doktor der Theologie des inneren Lebens, langjähriger Spiritual des Paulinerseminars und nationaler Moderator der Geistigen Adoption des ungeborenen Kindes, sowie von Sr. M. Emanuela Gemza aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, Vorsitzende der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, Autorin von Büchern und Schulungsheften von „Faustinum“.
Unter diesem Motto, das aus dem Lukasevangelium (Lk 10, 41) stammt, finden vom 24. bis 26. Oktober dieses Jahres Exerzitien für Frauen im diözesanen Exerzitienhaus Fides et ratio in Schtschutschinsk, Kasachstan, statt. Auf dem Programm stehen Meditationen über das Wort Gottes, Workshops und Vorträge. Die Exerzitien im Rahmen des Projekts „Die Samariterin“ werden von Sr. Anastasis Omelchenko von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropawlowsk, Sr. Kazimiera Wanat und P. Lucjan Pocałuń geleitet.
Bischof István Katona, Ehrenmitglied der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, verstarb am 21. Oktober im Alter von 97 Jahren. Er war ein Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit in Ungarn, wo er die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustyna empfangen wurde, verbreitete und das Werk „Faustinum“ von Krakau-Łagiewniki nach Ungarn brachte, wobei er sich um die Ausbildung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit in ungarischer Sprache kümmerte.
Er wurde am 3. Oktober 1928 in Nagykáta geboren. Er studierte Theologie in Szeged und wurde 1953 zum Priester geweiht. Im Dezember 1989 wurde er zum Bischof geweiht und begann seinen Dienst in der Diözese Vác. Die Bischofskonferenz beauftragte ihn mit der Unterstützung und Koordinierung der wiederauflebenden katholischen Schulen. Diese Aufgabe erfüllte er bis 1996 als Vorsitzender des Katholischen Schulamtes. Ab 1997 war er Weihbischof in Eger und trat 2013 in den Ruhestand. Bischof Katona war auch Vorsitzender des Nationalrats der Stiftung „Barmherzigkeit“. Im Jahr 2003, nach Vollendung seines 75. Lebensjahres, reichte er seinen Rücktritt beim Papst ein, doch Papst Johannes Paul II. bat ihn, seinen Dienst fortzusetzen. Im Jahr 2013 war der 85-jährige István Katona der älteste aktive Bischof Europas.
Am 17. Oktober um 18.00 Uhr findet im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Świnice Warckie das erste Formationstreffen für die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes statt, die Gott im Geheimnis seiner barmherzigen Liebe tiefer erkennen und aus der Schule der Spiritualität der hl. Schwester Faustina schöpfen möchten. Die entstehende Gemeinschaft „Faustinum“ wird von Sr. Lilioza Gorzkiewicz geleitet, und geistlicher Begleiter wird Pfr. Marek Zieliński sein. Die Formationstreffen finden jeweils am dritten Freitag des Monats statt.









































