Am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes (11. Februar dieses Jahres) wird der XXXIV. Welttag der Kranken begangen. In seinem Schreiben mit dem Titel „Sorge für ihn“ schrieb Papst Franziskus: „Wir sind niemals auf die Krankheit vorbereitet. Oft sind wir nicht einmal bereit, uns einzugestehen, dass wir älter werden. Wir fürchten die Verwundbarkeit, und die allgegenwärtige Marktkultur drängt uns dazu, sie zu leugnen. Für Zerbrechlichkeit ist kein Platz. Und das Böse, das in unser Leben eindringt und uns angreift, schlägt uns nieder und lässt uns benommen am Boden liegen. Es kann dann geschehen, dass andere uns verlassen oder dass wir meinen, sie verlassen zu müssen, um ihnen nicht zur Last zu fallen. So beginnt die Einsamkeit und vergiftet uns mit einem bitteren Gefühl der Ungerechtigkeit, sodass sogar der Himmel sich zu verschließen scheint. Tatsächlich fällt es uns schwer, im Frieden mit Gott zu bleiben, wenn unsere Beziehungen zu anderen und zu uns selbst zerstört werden. Deshalb ist es gerade im Blick auf die Krankheit so wichtig, dass sich die ganze Kirche dem evangelischen Beispiel des barmherzigen Samariters stellt, um zu einem wertvollen „Feldlazarett“ zu werden: Denn ihre Sendung, besonders unter den historischen Umständen, die wir erleben, verwirklicht sich im Dienst der Sorge. Wir alle sind zerbrechlich und verletzlich; wir alle brauchen jene mitfühlende Aufmerksamkeit, die innehalten, sich nähern, heilen und aufrichten kann. Die Situation der Kranken ist daher ein Ruf, der die Gleichgültigkeit unterbricht und den Schritt derer verlangsamt, die vorangehen, als hätten sie keine Schwestern und Brüder.“
Im Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki wird am 11. Februar um 12.00 Uhr eine Heilige Messe für Menschen gefeiert, die aufgrund von Krankheit, Behinderung und hohem Alter leiden.
Übertragung auf der Website des Rektorats des Sanktuariums: www.misericordia.eu
Unter diesem Titel, der sich auf die Worte „Jesus, ich vertraue auf Dich“ bezieht, finden vom 6. bis 8. Februar in Badín bei Banská Bystrica in der Slowakei Exerzitien statt. Geleitet werden sie von P. Peter Staroštík und Sr. Jana Maria Krnáčová aus der Košicer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit.
Dies ist das Thema des Exerzitien – aus der Reihe „Barmherzig im Alltag“ – die vom 6. bis 8. Februar 2026 im Heiligtum der Barmherzigen Liebe Gottes in Krakau-Łagiewniki stattfinden werden. Das Motto werden die Worte der Hl. Faustina sein: „Es genügt mir zu wissen, dass ich geliebt werde und dass ich liebe“ (Tagebuch, 293). Jeder von uns trägt den Wunsch in sich, wahrgenommen, verstanden und geliebt zu werden. In unseren täglichen Kämpfen brauchen wir einen Raum, in dem unser Leiden und Schmerz gehört und angenommen werden. Eine persönliche Begegnung mit Jesus und Seinem Wort während der Exerzitien kann zu einem Ort tiefer Heilung unseres Herzens werden. Dann, erfüllt von Seiner Liebe, werden wir in der Lage sein, anderen unsere Zeit, Aufmerksamkeit, Verständnis und wahre Liebe zu schenken. Die Exerzitien werden geleitet von P. Radosław Czerwiński aus dem Erzbistum Ermland, Vizerektor des Großen Seminars MW Hosianum in Olsztyn, Hauptkaplan des ZHR, Betreuer der Gemeinschaft „Faustinum“ in Olsztyn, Jugendpädagoge und Exerzitienprediger, sowie Sr. M. Diana Kuczek ISMM.
Am Fest der Darstellung des Herrn (am 2. Februar) wird in der Kirche das Fest der Personen des geweihten Lebens gefeiert, das diese Gabe der Barmherzigkeit Gottes, die die Berufung zum Leben in der Keuschheit, Armut und im Gehorsam ist, besser erkennen ließ. Es ist gleichzeitig der Tag der Danksagung für jede Berufung zum Dienst Gottes und für die Vielfalt von Charismen, mit denen verschiedene Kongregationen beschenkt wurden. Die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit – dank der Charismen, die die Gründerin Mutter Teresa Potocka und die geistliche Mitgründerin die hl. Faustina erhielten – nehmen am Leben und der erlösenden Mission Jesu teil, indem sie der Welt die barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen verkünden. Das kommt durch das Zeugnis des Lebens, durch Taten, Worte und Gebet zum Ausdruck. An der Spiritualität und der apostolischen Sendung der Kongregation nehmen auch Priester und alle Gläubigen teil, besonders die Mitglieder und Volontäre des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” aus 89 Ländern der Welt.
Am 7. Februar dieses Jahres werden in Bergamo P. Attilio Guelli, Kapuziner, und Sr. Wincenta Mąka von der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit einen Besinnungstag für die Mitglieder der Vereinigung „Faustinum“ sowie für alle Verehrer der Göttlichen Barmherzigkeit in der Stadt leiten. Auf dem Programm stehen: die Heilige Messe, Vorträge — von P. Attilio zum Thema „Meine Begegnung mit dem Barmherzigen“ und von Sr. Wincenta „Das Bild und die Botschaft Jesu für mich“ — sowie das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, eucharistische Anbetung, die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch und ein brüderliches Beisammensein.
Am 1. Februar jährt sich zum 63. Mal der Tod des Dieners Gottes P. Józef Andrasz, Krakauer Beichtvater und geistlicher Begleiter der hl. Schwester Faustina, eines großen Apostels der Göttlichen Barmherzigkeit, der die Andachten zur Göttlichen Barmherzigkeit im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki begründete und durch Veröffentlichungen die Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit in den von ihr überlieferten Formen in sehr vielen Ländern der Welt verbreitete. Die hl. Faustina schrieb über ihn, er sei ein „geistlicher Führer“, eine „leuchtende Säule“, die den Weg zur engen Vereinigung mit Gott erhelle, und sie beklagte, dass es nur wenige solche Priester gebe. Sie schrieb, dass er ein Priester von großem Geist Gottes sei, ein heiliger und erleuchteter Mensch; sie erkannte, wie sehr er Gott gefiel, und hatte Achtung vor ihm wie vor einem Heiligen. Der Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes P. Józef Andrasz SJ wurde am 17. November 2024 von Erzbischof Marek Jędraszewski, dem Metropoliten von Krakau, offiziell eröffnet.
Anlässlich dieses Jahrestages werden am 1. Februar dieses Jahres Msze św. in der Intention der Seligsprechung des Dieners Gottes in der Basilika des Heiligsten Herzens Jesu in Krakau um 15.30 Uhr, in der Basilika der hl. Margareta in Nowy Sącz (Pfarrei der Familie Andrasz) um 9.00 Uhr sowie in der Kirche des hl. Pantaleon in Courmayeur (Italien) um 11.00 Uhr gefeiert.
„Du bist die Braut Jesu Christi” – diese Worte hören 2 Schwestern aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit von Bischof Jan Zając, der am 1. Ferbruar um 11.00 Uhr die Zeremonien der ewigen Gelübde in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki leiten wird. Die Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams legen die Schwestern vor der Generaloberin Mutter Miriam Janiec ab. An den Feierlichkeiten nehmen nicht nur Schwestern, sondern auch Priester, Familien, Verwandte und Freunde. Das ewige Gelübde ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben der Schwestern, der Kongregation und in der Kirche: die Vermählung zwischen Gott und dem Menschen.
So lautet der Titel eines Films über den Diener Gottes P. Józef Andrasz SJ, den Krakauer geistlichen Begleiter der heiligen Schwester Faustina und anderer frommer Persönlichkeiten, unter der Regie von Bogusława Stanowska-Cichoń. Die Premiere des Films ist für den 1. Februar geplant, den Todestag von P. Andrasz. Vor der Premiere wird um 15.30 Uhr in der Basilika des Heiligsten Herzens Jesu in Krakau eine heilige Messe mit Gebet um die baldige Seligsprechung des Dieners Gottes P. Józef Andrasz SJ gefeiert.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Konkretes Anliegen für Januar: um Gottes Segen für uns und unsere Familien an jedem Tag des Jahres 2026 und für Barmherzigkeit und Frieden in der Welt.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
„Das Losen von Schutzpatronen ist eine gute Idee, jedes Los gewinnt“, schrieb Łukasz nachdem er seinen Schutzpatron auf der Seite faustyna.pl gelost hatte. Dieses Jahr haben bis zum 17. Januar auf allen Sprachversionen der Seite der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit fast 331 200 Personen an der Aktion teilgenommen. Viele haben ihren Schutzpatron wieder gelost, aber viele auch zum ersten Mal. Ihre Erfahrungen teilen sie u.a. auf der Seite faustyna.pl.
Heute bin ich auf das Losen des Schutzpatrons gestoßen. Zuerst habe ich nicht geglaubt, dass das mehr als nur ein Zufall, Statistik, eine Art spirituelles Lottospiel war. Erst wusste ich nicht, welche Zahl ich eingeben soll, aber ich betete das Gebet Jesu („Vater unser“), dass ich nicht das ziehen würde, was ich wollte, sondern was von Gott gewollt war. Ich wollte meine Lieblingszahl eingeben, aber irgendwas hat mich dazu verleitet, eine Zahl zu schreiben die ich eigentlich nicht mag. So habe ich die Patronin Maria, Königin der Märtyrer mit den Worten aus dem „Tagebuch“: „das Leiden wir die ein Zeichen sein, dass Ich mit dir bin“ (Tagebuch 669) gezogen. Seit 30 Jahren leide ich an einer neurologischen Krankheit, die menschlich gesehen unheilbar ist. Anliegen – für alle verfolgten Christen in der Welt zu beten, dass sie tapfer sind und durchhalten. Einfach unglaublich!
Bei dieser Verlosung gibt es keine Verlierer, jedes Los gewinnt. Einen Schutzpatron kann man das ganze Jahr über losen, solange wir nur die Begleitung eines Heiligen und Hilfe vom Himmel wünschen.
Manchmal geschehen im Leben Dinge, die uns überfordern und deren Sinn wir nicht verstehen. Unsere erste Reaktion ist oft Enttäuschung und Widerstand. Jahrelang leben wir in der Vergangenheit und haben Angst, einen Schritt nach vorn zu machen. Wir fürchten uns, den Lauf der Ereignisse anzunehmen, weil sie nicht mit unserer Vorstellung von einem glücklichen Leben übereinstimmen. Warum geschieht das, was hält uns auf unserem Weg zurück und wie können wir so leben, dass alles zu unserem Besten wirkt? Damit befassen sich die Exerzitien für Frauen mit dem Titel „Maria – Jüngerin ihres Sohnes“, die vom 23. bis 25. Januar im diözesanen Exerzitienhaus Fides et ratio in Shchuchinsk stattfinden werden. Die Exerzitien werden geleitet von: s. Anastasis Omelchenko ISMM, s. Kazimiera Wanat CSFN, o. Lucjan Pocałuń.
Am 22. Januar dieses Jahres findet im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki ein Jugendtreffen unter dem Titel „Łagiewnicka 22“ statt. Es beginnt um 19.00 Uhr in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild Jesu, des Barmherzigen, und dem Grab der hl. Faustyna und wird von Schwestern aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Auf dem Programm stehen ein Text aus dem Tagebuch über den hl. Josef (TB, 1203) und ein Kommentar von Sr. Maria Faustyna Ciborowska, anschließend eine Zeit des stillen Gebets und die Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit während der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments.
Am 22. Januar 2026 findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft der Vereinigung „Faustinum“ statt. Im Mittelpunkt steht das Thema des Vertrauens in der Schule der hl. Faustina. Das Treffen wird von Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie von P. Fabio Nardelli, Franziskaner und Professor an der Franziskanischen Universität „Antonianum“ in Rom, geleitet. Das Thema lautet: „Reue und Umkehr und die Haltung des Vertrauens“. Das Treffen beginnt mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und dem Barmherzigkeitsrosenkranz, anschließend um 15.20 Uhr die Heilige Messe. Außerdem umfasst das Programm: Vorträge, Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und das Rosenkranzgebet.
Eine Teilnahme ist auch über eine Übertragung via Google Meet möglich.
So bat Jesus die heilige Faustina (Tagebuch, 1565), und durch sie bittet Er auch uns. Diese Bitte Jesu können wir erfüllen, indem wir uns in das Werk „Rosenkränze für Sterbende“ einschreiben, das von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki geführt wird. Im vergangenen Jahr unterstützten die an diesem Werk beteiligten Personen fast 50.000 Sterbende, indem sie am gewählten Tag und zur gewählten Stunde den Barmherzigkeitsrosenkranz beteten. Derzeit verzeichnet das Computersystem, das dieses Werk betreut, eine steigende Zahl von Sterbenden; daher werden mehr Menschen benötigt, besonders tagsüber, die sie in der wichtigsten und schwierigsten Stunde des Lebens mit Gebet umgeben. Es genügt, mindestens einen Tag in der Woche und eine Stunde zu wählen, zu der eine SMS oder E-Mail mit der Bitte um Gebet für einen sterbenden Menschen eintrifft. Nach Erhalt einer solchen Nachricht soll man innerhalb von 15 Minuten mit „Amen“ antworten oder den in der Nachricht angegebenen Link anklicken und anschließend einen Barmherzigkeitsrosenkranz beten. Im vergangenen Jahr trugen sich Menschen aus 37 Ländern der Welt in dieses Werk ein. Weitere Informationen und Formulare: Anmeldung, Abmeldung aus dem Werk sowie die Überprüfung der Tage und Stunden der Gebetswache.
In der Woche ab Montag, dem 19. Januar 2026, wird es Beeinträchtigungen bei der Bildübertragung aus dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki geben. Grund dafür sind Arbeiten an den Kronleuchtern in der Kapelle mit dem für seine Gnaden berühmten Bild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina. In der Mitte der Kapelle werden Gerüste aufgestellt, die im Kamerabild sichtbar sein werden. Wir entschuldigen uns sehr für diese Unannehmlichkeiten, doch es gibt keine andere Möglichkeit, diese notwendigen Arbeiten zum besseren Funktionieren und zur Sicherheit der Besucher dieses heiligen Ortes durchzuführen.
Auf der Internetseite www.faustyna.pl und ihren unterschiedlichen Sprachversionen wurden im Jahr 2025 mehr als 2 257 000 Benutzer registriert.
Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dankt allen Mitarbeitern, Spendern, Informatikern und Übersetzern, ohne die die Entwicklung dieser Arbeit nicht möglich wäre. Sie dankt auch allen Besuchern, ohne die dieser wunderbare Austausch von Güte und die Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit und des geistlichen Erbes der hl. Schwester Faustina nicht möglich wären.
Auf der Website www.faustyna.pl und in ihren 8 Sprachversionen läuft die Auslosung der Patrone für das Jahr 2026. In den ersten beiden Januartagen haben über 220.000 Menschen ihren Patron ausgelost, die meisten aus Polen—über 140.000—gefolgt von Slowaken und spanischsprachigen Personen. Wie die Zeugnisse zeigen, antworten die ausgelosten Patrone in außergewöhnlicher Weise auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Menschen. Es lohnt sich, eine solche heilige Gemeinschaft zu haben, denn die Bewohner des Himmels wollen helfen und helfen auch, wenn wir sie darum bitten. Zahlreiche Zeugnisse belegen die Wirksamkeit ihres Handelns.
Unter diesem Leitwort organisieren die Jesuitenpatres im Europäischen Zentrum für Kommunikation und Kultur in Warschau-Falenica Exerzitien von drei Tagen vom 9. bis 11. Januar 2026. Geleitet werden sie von Sr. Gaudia Skass aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit sowie von Dr. Monika Guzewicz. Gemeinsam mit der hl. Faustina werden die Teilnehmenden bewusst die Räume ihres Glaubens und ihres Alltagslebens betrachten, um in Liebe und Barmherzigkeit zu wachsen. Auf dem Programm stehen die tägliche Eucharistie, die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments, die Möglichkeit zur Beichte sowie Vorträge mit Elementen persönlicher Arbeit.
Unabhängig von dem Neujahrsbesuch des eigentlichen Pfarrers, der auf verschiedene Tage fällt, findet nach der Tradition der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit am Fest der Epiphanie (am Dreikönigsfest) der Neujahrsbesuch im Kloster statt. Die Priester, die im Heiligtum als Kapläne tätig sind, besuchen mit einigen Sternsingern alle Räume im Kloster: den Raum der Gemeinschaft und andere Räume der gemeinsamen Nutzung, sowie die Klosterzellen, Arbeitsräume, Gästezimmer, etc. um sie erneut mit Weihwasser zu weihen, mit dem Weihrauch zu segnen und durch das Gebet für alle Bewohner und Gäste den Segen Gottes für das nächste Lebensjahr und den apostolischen Dienst zu erbitten.
In allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit findet jedes Jahr am 1. Januar die Ziehung der Jahresheiligen-Bilder statt. Aus dem „Tagebuch der hl. Faustina“ wissen wir, wie wichtig diese Praxis für Sr. Faustina war. Sie wollte, dass jemand vom Himmel sie auf eine besondere Weise begleitet und unterstützt. Am Morgen, während der Betrachtung – schrieb sie – erwachte in mir einer der verborgenen Wünsche, den Eucharistischen Jesus zum besonderen Schutzpatron auch für dieses Jahr zu haben, wie schon früher. Ich verhüllte vor meinem Bräutigam diesen Wunsch und sprach mit Ihm über alles, nur nicht darüber, dass ich Ihn zum Schutzpatron haben möchte. Als wir zum Frühstück in den Speisesaal kamen, begann nach der Bekreuzigung die Ziehung der Bildchen mit den Schutzheiligen. Als ich mich den Bildchen mit den Aufschriften der Schutzheiligen näherte, nahm ich eines, ohne zu zögern, und las die Aufschrift nicht, weil ich mich einige Minuten lang abtöten wollte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: «Ich bin dein Schutzheiliger, lies.» Ich blickte sofort auf die Aufschrift und las: «Schutzheiliger für das Jahr 1935 — die Allerheiligste Eucharistie.» Mein Herz erzitterte vor Freude (TB 360).
Die Patronen werden auch von Personen gelost, die mit der Kongregation verbunden sind: Priester, Mitarbeiter, Mitglieder und Freiwillige des „Faustinum“, Freunde, Gäste…, sowie Internetnutzer auf der Website: www.heiligefaustina.de. Zusammen mit dem Patron erhalten sie eine Botschaft, meist aus dem „Tagebuch“ der heiligen Schwester Faustina, und eine praktische Aufgabe der Barmherzigkeit, meist ein Gebetsanliegen.
Mögen die Jahresheiligen uns unterstützen, und uns dazu helfen, immer vollkommener am Leben und an der Mission Jesu, der der Welt die barmherzige Liebe Gottes offenbart, teilzunehmen.
Die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit bedankt sich bei allen Mitarbeitern, Wohltätern und Spendern, die unsere Internetseite www.faustyna.pl unterstützen. Derzeit wird diese in neun Sprachen gestaltet. Hier kann man sich allen Werken der Barmherzigkeit (besonders dem Gebet „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden”) anschließen sowie auch die On-line-Übertragung aus der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki empfangen. Wir alle nehmen auf diese Weise teil an der Mission Jesu, der heute die barmherzige Liebe des himmlischen Vaters offenbart und alle Menschen mit seiner Barmherzigkeit beschenkt. Durch Sie, durch Ihr apostolisches Dienen – liebe Informatiker, Übersetzer, Wohltäter und Spender – erreicht die Barmherzigkeit Gottes die heutige Welt. Möge Weihnachten die Zeit der besonderen Freude und des Friedens sein, denn der Herr kam auf die Erde herab, ist mit uns und verweilt in uns, wenn wir im Stande der Gnade sind. Möge das Neue Jahr 2026 – das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit – reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten sein.
Ich bin aus Liebe zu dir vom Himmel herabgekommen, für dich habe Ich gelebt, für dich bin Ich gestorben und für dich habe Ich den Himmel erschaffen – sagte Jesus zu Schwester Faustina. Diese Worte richtet Er an jeden Menschen. Zu Weihnachten und zum Neuen Jahr 2026 wünschen wir unseren Mitarbeitern, Wohltätern, Spendern und allen Personen, die in den verschiedenen apostolischen Bereichen unserer Kongregation tätig sind, besonders in dem Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden” und „Fortwährendes Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes”, den Internetnutzern, die unsere Internetseite besuchen, das tiefe Entdecken der Gegenwart von Emmanuel – Gott mit uns – der Zeichen seiner barmherzigen Liebe in allen Lebenssituationen und das gemeinsame Erleben des Alltags. Wir wünschen Ihnen auch die irdischen Güter, damit sie in Ihren Herzen Freude wecken und zur größeren Liebe Gottes und der Nächsten führen. Möge das Neue Jahr 2026 reich an Gnade Gottes und an Barmherzigkeit gegenüber den Bedürftigen sein. Alle, die diese Weihnachtsgrüße lesen, schließen wir in unser Gebet mit ein. Möge in uns und durch uns die Barmherzigkeit Gottes gepriesen werden!
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Gebetsanliegen für Dezember: um ein spirituell fruchtbares Erleben des Advents und von Weihnachten für uns und unsere Familien sowie die Gnade der Bekehrung und Beichte für diejenigen, die seit langem keinen Gebrauch von diesem Sakrament gemacht haben, damit die Geburt Christi auch in ihren Herzen erfolgt.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Weihnachtem ist mit dem Brauch verbunden, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, der das Innere von Kirchen und Häusern und öffentliche Plätze schmückt. Bäume und insbesondere Nadelbäume sind in vielen Kulturen ein Symbol für Leben, Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Die geschmückte Tanne oder Fichte ist in Europa zum bekanntesten Symbol für Weihnachten geworden. Der lebende Baum selbst ist im Christentum zum Symbol Christi als Quelle des Lebens geworden. Aber auch einige Christbaumschmuckstücke haben ihre Symbolik, auch wenn sie heute nicht immer erkannt werden: der Stern auf der Baumspitze zum Beispiel, sollte den Heimweg von weit weg nach Hause weisen, das Licht – zeigt auf Christus, der das Licht der Welt ist, die Engel sind diejenigen, die sich um das Haus kümmern sollen, die Papierketten erinnerten an das Gefängnis der Sünde, aus dem uns Jesus befreit… In der heutigen Kultur scheinen jedoch die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum wichtiger zu sein – doch auch sie sind eine Vorschau auf die Geschenke des Himmels. Es lohnt sich jedoch, den Weihnachtsbaum in der Symbolik zu betrachten, die die christliche Kultur trägt, um das Geheimnis der frohen Weihnachten besser und fruchtbarer zu erleben.
Diese Worte schrieb die hl. Fustina über das Geheimnis der Menschwerdung und der Geburt des Sohnes Gottes. Auf eine poetische Weise beschrieb es auch Franciszek Karpinski in einem polnischen Weihnachtslied:
Macht wird schwach, Gott wird geboren
Herr der Welt liegt ohn‘ zu glänzen
Licht des Feuers wird festgefroren
Der Unendliche hat Grenzen
Ehre ist verachtet worden
Sterblich wird, der ewig thronet
Und das Wort ist Leib geworden
und hat unter uns gewohnet.
Der unendliche und ewige Gott nahm einen menschlichen Körper an und wurde zum Menschen. Keine andere Religion in der Welt hat einen solchen Gott, der der Schöpfer und Herr wäre, von allem, was existiert; der unendlich, eins, heilig, transzendent, allmächtig und allwissend ist, weder von der Menschen- noch Engelsvernunft begriffen werden kann, und doch gleichzeitig in seinem menschgewordenen Sohn dem Menschen so nahe wäre. Die Kontemplation der Barmherzigkeit Gottes in diesem Geheimnis begeistert und bringt große Freude, denn Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes — menschgewordene Barmherzigkeit (TB 1745).
Die barmherzige Liebe Gottes, die sich in der Geburt Jesu offenbart, wird in liturgischen Liedern – Weihnachtslieder genannt – und in Pastoralliedern, die eher säkularen Charakter haben, besungen. Ein besonders reiches Repertoire, Hunderte von Weihnachts- und Pastoralliedern sind in der polnischen religiösen und nationalen Kultur eingeschrieben. Sie werden in jedem Haus, nicht nur am Weihnachtstisch und zur Weihnachtszeit gesungen, aber auch in der Kirchen während der Liturgie und bei verschiedenen Weihnachtstreffen. Zu vielen von ihnen wurden die Texte und Musik von bekannten Dichtern und Komponisten kreiert und jeden Jahr entstehen neue. Sie schaffen auch eine einzigartige Atmosphäre der Weihnachtszeit, helfen beim Beten und bei der Kontemplation und beim Erleben des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes, das sich in der Menschwerdung und Geburt des Sohnes Gottes offenbart.
Nach der Tradition der Kongregation beginnt am 31. Dezember um 21.00 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern gestaltet wird. Um Mittenacht (um 24.00 Uhr) wird die erste Heilige Messe des neuen Jahres zelebriert. Die Vesper (um 19.00 Uhr), Anbetung und die Neujahrsmesse können durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.
Vom 16. bis 21. März 2026 werden zum ersten Mal Exerzitien in deutscher Sprache im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki und im Zentrum des hl. Johannes Paul II. veranstaltet. Sie werden von Pfarrer Josef Alber aus der Diözese Fulda geleitet, der Mitglied der Vereinigung „Faustinum“ ist. Im Programm: Eucharistie, Vorträge, persönliche Meditation, individuelles und gemeinschaftliches Gebet, Beichtgelegenheit. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.katholische-kirche-eschwege.de → Spiritualität / Apostolat der hl. Faustyna.
Anmeldeschluss: 30. Dezember 2025.
Am Sonntag in der Weihnachtsoktav, dieses Jahr der 28. Dezember, wird in der katholischen Kirche das Fest der Heiligen Familie – also Jesus, Maria und Joseph – begangen. Dieses Fest ist gleichzeitig das Fest jeder Familie, die ähnlich der Familie aus Nazareth ein Werk des himmlischen Vaters ist, uns zu Ihm führen soll und sich im Alltag mit vielen Schwierigkeiten messen muss. In einer Zeit massiver Angriffe auf die Familie und von Krisen in der Ehe und in Familien zeigt die Heilige Familie ein glückliches Modell des Gemeinschaftslebens, in dem Gott an erster Stelle steht und das Prinzip der Liebe und des Vertrauens in den Beziehungen angewendet wird.
An diesem Tag danken wir der Barmherzigkeit Gottes ganz besonders für das Geschenk unserer Familien und bitten um die nötigen Gnaden für diejenigen, die Schwierigkeiten und Krisen erleben, sowie um die Gnade der Versöhnung und gegenseitiger Vergebung und die Rückkehr zur Liebe und Nachahmung der Heiligen Familie aus Nazareth für zerstrittene und zerbochene Familien. In dieser Intention wird jeden Tag um 20.30 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewnik vor dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der Heiligen Schwester Faustina der Rosenkranz gebetet. An diesem Gebet kann man auch online auf www.heiligefaustina.de teilnehmen.
Das lateinische Wort: vigilia bedeutet Wachen. Dieses Wachen wird vom Gebet, Fasten und anderen geistlichen Übungen begleitet, die aus der Liebe zu Jesus hervorkommen, und als direkte Vorbereitung auf das Fest seiner Geburt als Mensch gelten. Nach der christlichen Tradition beginnt das Festessen in Familienhäusern, Klöstern und in verschiedenen Gemeinschaften am Heiligabend erst mit dem „ersten Stern am Himmel” (der symbolisch an den Stern von Bethlehem erinnert, der ein Zeichen der Geburt Jesu war). In polnischen Familien wird miteinander die Oblate geteilt und die Weihnachtsgrüße ausgetauscht. Dies ist eine gute Gelegenheit zur Verzeihung und Versöhnung, die die Atmosphäre der Liebe schaffen, in der Gott selbst gegenwärtig ist. Die hl. Faustina beschrieb im „Tagebuch” einige Heiligabende. An ihrem letzten im Jahr 1937 in Krakau, schrieb sie: Vor dem Abendmahl ging ich kurz in die Kapelle, um im Geiste die Oblate mit denen zu teilen, die ich liebe und die meinem Herzen teuer sind, wenn auch in Entfernung. Zuerst versank ich in tiefes Gebet und bat Gott um Gnaden für sie, dann noch für jeden besonders. Jesus ließ mich wissen, wie sehr Ihm das gefällt und meine Seele erfüllte eine noch größere Freude, dass Gott die von uns geliebten Menschen besonders liebt. Als ich während der Lesung den Speisesaal betrat, wurde mein ganzes Wesen in Gott versenkt. Innerlich sah ich den Blick Gottes mit großem Wohlwollen auf uns ruhen. Ich blieb allein mit dem Himmlischen Vater. Da erkannte ich die Drei Göttlichen Personen tiefer. Wir werden Sie die ganze Ewigkeit betrachten und nach Millionen Jahren werden wir feststellen, dass wir unsere Betrachtung erst begonnen haben. O wie groß ist die Barmherzigkeit Gottes, dass Er den Menschen zu einer so hohen Teilhabe an Seinem Göttlichen Glück zulässt! Gleichzeitig durchdringt großer Schmerz mein Herz, weil viele Seelen dieses Glück verschmäht haben (TB 1438-1439). Möge Gott in jedem Haus Platz finden, an jedem Tisch am Heiligabend und in jedem menschlichen Herzen! Denn nur in Ihm, in seiner Barmherzigkeit wird die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit finden!
In den Kirchen und Klosterkapellen unserer Kongregation beginnt um Mitternacht vom 24. auf den 25. Dezember die feierliche Eucharistie – die Christmette. Es ist die erste Heilige Messe an Weihnachten, die an die Erwartung und das Gebet der Hirten von Bethlehem erinnert, die eilten, um den als Mensch geborenen Sohn Gottes willkommen zu heißen. Die mystischen Erfahrungen der hl. Faustina, die in ihr „Tagebuch” niedergeschrieben wurden, erläutern uns dieses äußerst freudige Geheimnis Jesu – Er kam auf die Erde herab und verweilt in reinen Herzen. Als die heilige Messe begann, – schrieb Schwester Faustina – erfasste mich innere Sammlung, meine Seele wurde von Freude überflutet. Während der Opferung erblickte ich Jesus auf dem Altar in unvergleichbarer Schönheit. Das Kindlein schaute die ganze Zeit auf uns alle und streckte seine Händchen aus (TB 347). Nach der heiligen Kommunion – schrieb sie an einem anderen Ort – hörte ich die Worte: „Ich bin immer in deinem Herzen, nicht nur dann, wenn du mich in der heiligen Kommunion empfängst, sondern immer”. In großer Freude verlebte ich die Festtage (TB 575). Diese Freude, die das Verweilen Gottes in unseren Seelen verursacht, wünschen wir allen während der Christmette, der Weihnachtstage und an jedem Tag des neuen Jahres!
Unter allen Vorbereitungen auf Weihnachten soll die Sorge um das Geistige, um die Bereitung der Seele auf die neue Sohn-Gottes-Geburt am wichtigsten sein. Deshalb unternehmen wir in dieser Zeit vieles, um unser geistiges Leben zu ordnen: wir halten Exerzitien, Einkehrtage oder vereinigen uns mit Gott im Sakrament der Buße und Versöhnung. In vielen Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes u.a. in Krakau-Lagiewniki, in Plock und in anderen Kirchen sind lange Wartschlangen von vielen Personen, die auf die Beichte warten, zu sehen,. Ohne diese Vorbereitung wäre Weihnachten wie ein Fest ohne die tiefste Freude der Seele über die Gegenwart Gottes. Dann würden die Weihnachtstage nur zu freien Tagen, zur Gelegenheit für Geschenke, über die man sich nur kurzzeitig freuen kann. Glaubst du, dass Gott in der Krippe in Bethlehem geboren wurde, aber weh dich, wenn Er in dir nicht geboren wird – schrieb Adam Mickiewicz (bedeutender polnischer Poet).
Am 16. Dezember beginnt in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Novene zum göttlichen Jesuskind. Traditionell gesungene O-Antiphonen und die Litanei zum göttlichen Kinde Jesu sind eine direkte geistige Vorbereitung auf Weihnachten.
In der vierten Adventswoche führt uns Schwester Faustina tief in die Seele, die auch der Geburtsort Jesu in uns geworden ist. Er wurde geboren, um in jedem menschlichen Herzen geboren zu werden und es glücklich zu machen. „Ich suche mein Glück nirgendwo,” – schrieb die hl. Faustina – „außer in meinem Inneren, wo Gott weilt. Ich freue mich an Gott in meinem Inneren, hier verweile ich unentwegt mit Ihm, hier ist mein vertrautester Umgang mit Ihm, hier weile ich sicher mit Ihm, hierher gelangt kein menschlicher Blick. Die Heiligste Jungfrau ermuntert mich zu solchem Umgang mit Gott” (TB 454). Bemühen wir uns, dass die letzten Tage des Advents die Zeit der Wiedergeburt Jesu sind, nicht nur in unseren Herzen durch das Sakrament der Versöhnung, sondern bemühen wir uns, durch unser Gebet und Opfer dafür zu sorgen, dass Er einen Platz in „den vielen menschlichen Seelen“ findet.
Roratemesse – so heißt die Heilige Messe zu Ehren Mariens, die im Advent gefeiert wird. Der Name der „Heiligen Messe” stammt aus introitu, das mit den Worten beginnt: rorate caeli desuper – tauet, Himmel, von oben. Beim Altar steht dabei eine „Roratekerze” – eine Kerze, die mit einem weißen Streifen geschmückt ist und die die heilige Maria symbolisieren soll. Auch die Gläubigen halten in den Händen angezündete Kerzen, die die Dunkelheit der Kirche erleuchten und ein Zeichen des Wartens auf Christus sind. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden die Roratemessen montags, mittwochs und samstags um 6.30 Uhr gefeiert. Man kann sich ebenfalls dem Gebet durch die On-line-Übertragung auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de anschließen.
In der dritten Adventswoche konzentrieren wir uns auf das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in der Geburt Seines Sohnes. Die Heilige Schwester Faustina schrieb: „es geschieht das unfassbare Wunder Deiner Barmherzigkeit, Herr: das Wort wird Fleisch, Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes – menschengewordene Barmherzigkeit. Du hast uns durch Deine Erniedrigung zu Deiner Gottheit erhöht. Das ist das Übermaß Deiner Liebe, der Abgrund Deiner Barmherzigkeit. Der Himmel staunt über den Aufwand Deiner Liebe; jetzt fürchtet sich niemand, zu Dir zu kommen. Du bist der Gott der Barmherzigkeit, Du erbarmst Dich über unserem Elend. Du bist unser Gott und wir sind Dein Volk. Du bist unser Vater und wir aus Deiner Gnade – Deine Kinder; Deine Barmherzigkeit sei gepriesen, durch die Du zu uns herabgekommen bist” (TB 1745). Betrachten wir mit Schwester Faustina die barmherzige Liebe Gottes im Wunder der Geburt des Gottessohnes im Stall von Bethlehem und in der Seele des Menschen. Danken wir dafür, dass Er uns von der Geburt über alle Ereignisse des Lebens bis zum Tod so nahe sein will, dass Er mit uns im Haus des Vaters leben und uns zu Erben des Himmels machen will..
Im Rahmen der Vorbereitung auf Weihnachten finden am 20. Dezember dieses Jahres im Kloster der Kongregation der Schwestern von der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rio de Janeiro, Brasilien, eintägige Exerzitien unter dem Leitwort statt: „Ein großes Licht hat in der Finsternis geleuchtet.“ Auf dem Programm stehen die Eucharistie, Vorträge, persönliche und gemeinsame Gebete in der Stunde der Barmherzigkeit sowie der Barmherzigkeitsrosenkranz und das Teilen der Erfahrung Gottes. Die Exerzitien werden mit dem polnischen Brauch des Teilens der „Oblate“ und dem Austausch von Weihnachtswünschen verbunden.
Am Mittwoch, dem 17. Dezember, finden in der Medizinischen Schule St. Elisabeth in Košice eintägige Exerzitien für Jugendliche vom ersten bis zum dritten Jahrgang unter dem Leitwort statt: „Maranatha, komm, Herr, komm.“ Geleitet werden die Exerzitien von Sr. Mariela Lengyelová und Sr. Jana Mária Krnáčová aus den Gemeinschaften in Košice und Hrušov der Kongregation der Schwestern von der Muttergottes der Barmherzigkeit in der Slowakei.
In der zweiten Adventswoche schlagen wir mit der hl. Faustina vor, die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes zu betrachten. „Gott, nach dem Sündenfall hast Du den Menschen nicht vernichtet, vielmehr hast Du ich in Deiner göttlichen Barmherzigkeit verziehen und ihm alle Gnade geschenkt. Durch Deine Barmherzigkeit bist Duz u uns herabgestiegen, um uns aus unserer Not zu erheben. Gott steigt herab zur Erde, der Herr der Herren, der Unsterbliche, erniedrigt sich. Doch wohin steigst Du herab, Herr, in den Tempel Salomons? Oder lässt Du für Dein Kommen einen neuen Tempel erbauen? O Herr, welche Bleibe werden wir für Dich bereiten, da die ganze Erde für Dich ein Fußschemel ist? Du selbst hast Dir einen Tempel bereitet – die heilige Jungfrau. Ihre Unbeflecktheit ist Wohnung für Dich.” (TB 1745). In dieser Woche wollen wir nach der hl. Faustina die Barmherzigkeit Gottes im Geheimnis der Menschwerdung seines Sohnes betrachten, der für uns den menschlichen Körper im Schoß der Jungfrau Maria empfangen hat. Danken wir dafür, dass auf diese Weise die menschliche Natur erhoben wurde, die von nun an durch Jesus im Geheimnis der Dreifaltigkeit gegenwärtig ist.
Unter diesem Titel finden im Rahmen der Reihe „Die Namen Jesu im Tagebuch“ vom 12. bis 14. Dezember die Advents-Exerzitien im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Für die hl. Schwester Faustina war Jesus der Herr, dem sie völlig vertraute und dem sie ihr Leben hingab, im Wunsch, in allem Seinen Willen zu erfüllen. Die Exerzitien werden geleitet von P. Robert Więcek SJ, Exerzitienprediger und Direktor des Nationalen Sekretariats des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, sowie von Sr. M. Diana Kuczek aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, verantwortlich für die Formung von Gemeinschaften und Einzelpersonen in Faustinum, Chefredakteurin der Botschaft der Barmherzigkeit und Familienberaterin.
Am 14. Dezember dieses Jahres wird Sr. Gaudia Skass aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit, die im Tagebuch der hl. Schwester Faustyna festgehalten ist, mit den Gläubigen während der Sonntagsmessen in der Pfarrei Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (Nowe Piaski – Krakau) teilen. Bei einem separaten Treffen wird sie über das Bild des Barmherzigen Jesus und über die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten sprechen.
Am Hochfest der ohne Sünde empfangenen Jungfrau und Gottes Mutter Maria findet zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr die „Stunde der Gnade für die Welt” statt. Sie ist mit einer Vision von Maria verbunden, die am 8. Dezember 1947 in Montichiari (Italien) sagte: Ich will, dass es jedes Jahr am 8. Dezember, am Mittag, die „Stunde der Gnade für die Welt“ gefeiert wird. Durch das Gebet schenke ich viele Gnaden für die Seele und den Körper. Es kommt zu Umkehr von vielen. Die verstockten Seelen wie aus Marmor werden von der Gnade Gottes gerührt und werden wieder treu sein und Gott lieben. Es ist mein Wunsch, dass diese Stunde verbreitet wird. Bald werden die Menschen die Grüße dieser Stunde der Gnade erkennen. Wenn jemand in dieser Zeit nicht in die Kirche kommen kann, soll er zu Hause beten. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet diese Andacht traditionsgemäß in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina. Dank der On-line-Übertragung kann das Gebet auf dem Internetseite: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.
Am 29. November beginnt in allen Gemeinschaften der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die geistliche Vorbereitung vor dem Fest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gemeinsam werden Antiphonen und die Lauretanische Litanei gesungen. Unabhängig vor der Novene wollen die Schwestern ihrerseits der Mutter Gottes eine geistliche Gabe schenken. Die hl. Faustina betete zusätzlich eine Novene, die darauf beruhte, jeden Tag 1000 Mal „Gegrüßet seist Du, Maria…“ zu beten. Sie schrieb im Tagebuch: Wenn man nur will, so fällt nichts schwer. Außer in der Pause betete und arbeitete ich. An diesen Tagen sprach ich kein Wort, das nicht unbedingt notwendig war. Ich muss zugeben, dass diese Übung ziemlich viel Aufmerksamkeit und .Anstrengung kostet, aber für die Ehre der Unbefleckten ist nichts zuviel (TB 1413). Die Internetbenutzer können an der Novene mit Hilfe der On-line-Übertragung aus dem Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki teilnehmen.
Die Novene von täglich 1.000 „Gegrüßet seist du, Maria“ nach dem Vorbild der hl. Faustina wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki sowie im Heiligtum in Niepokalanów aufgenommen.
Jeden Advent begann Schwester Faustina mit Maria. Vor dem Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens feierte sie mit der ganzen Kongregation eine Novene und versuchte auch, der Gottesmutter selbst etwas anzubieten (z.B. die Novene aus den tausend „Gegrüßet seist du Maria…“). Sie betrachtete die Barmherzigkeit, die Maria in der Gabe der unbefleckten Empfängnis und der Fülle der Gnade erfuhr, die ihr durch den Erzengel Gabriel in der Verkündigung zugesichert wurde, und in der Gabe der Göttlichen Mutterschaft. Sie, die auserwählt wurde, die Mutter des Sohnes Gottes zu sein, weiß am besten, wie man die Zeit des Wartens auf das Kommen Jesu erlebt. Sie riet der Heiligen Schwester Faustina: „bemühe dich um Stille und Demut, damit Jesus, der stets in deinem Herzen wohnt, ausruhen kann. Verehre Ihn in deinem Herzen, gehe nicht aus deinem Inneren heraus” (TB 785). Dies könnte auch unsere Entscheidung für diese Adventswoche sein, unsere Herzen auf Gottes immer vollkommenere Gegenwart in unseren Herzen vorzubereiten..
Am 3. Dezember 2025 um 17.00 Uhr wird im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Heilige Messe gefeiert für alle Sponsoren, Spender, Wohltäter und Mitarbeiter der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Wir beten in der Messe besonders für alle Personen, die an der Aktion „Rosenkranz für Sterbende” teilnehmen sowie auf verschiedene Weisen die On-line-Übertragung auf der Internetseite www.faustyna.pl und ihre Sprachversionen unterstützen. Dank dieser Unterstützung helfen wir jährlich ca. 40 000 Sterbenden in ihren letzten Stunden, außerdem können viele Tausende Menschen virtuell ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes pilgern und sich dem Gebet vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina anschließen. Für die Spender und Wohltäter beten die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit jeden Tag, die Eucharistie ist aber ein besonders Zeichen der Dankbarkeit. Unser Gebet kann man mittels On-line-Übertragung: www.heliegfaustina.de sowie auf Smartphone und Tablet verfolgen (App: Faustyna.pl).
Vom 28. bis 30. November finden in der Pfarrei der hl. Katharina von Alexandrien in Šarišské Dravce sowie in den Pfarreien Poloma und Krásna Lúka Exerzitien über die Göttliche Barmherzigkeit statt. Auf Einladung von Pfarrer Michal Paľovčík werden sie von Sr. Jana Mária Krnáčová aus der Gemeinschaft der Kongregation der Mutter der Barmherzigkeit in Košice geleitet. Ein Zeichen der geistlichen Erneuerung der Gläubigen wird die Segnung des Bildes des Barmherzigen Jesus sein.
Unter diesem Motto finden vom 28. bis 30. November in San Romano in der Toskana Exerzitien für die Mitglieder und Freiwilligen von „Faustinum“ statt, deren Ziel eine gute Vorbereitung auf den Advent und das Weihnachtsfest ist. Geleitet werden sie von: P. Francesco Brasa, Franziskaner, der seitens der Priester für „Faustinum“ in Italien verantwortlich ist und u. a. über die Begegnung der hl. Faustina mit dem Jesuskind (der inkarnierten Barmherzigkeit) in der Eucharistie sprechen wird; sowie Sr. Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, die über die Gegenwart Jesu in reinen Herzen sprechen wird. Im Programm: die Heilige Messe, Vorträge, gemeinsames Gebet zur Göttlichen Barmherzigkeit, Anbetung, Rosenkranzgebet anhand der Betrachtungen aus dem Tagebuch der hl. Faustina sowie Austausch persönlicher Erfahrungen dieser Exerzitien.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die genaue Intention für November: um die notwendigen Gnaden für die Kranken, Sterbenden und die Freude des Himmels für die Toten.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Die Adventszeit rückt näher – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch”– Ich will mein Herz auf die Ankunft des Herrn in Stille und Geistessammlung vorbereiten, indem ich mich mit derHeiligen Mutter verbinde und ihrer Tugend, der Sanftmut, durch die sie in den Augen Gottes selbst Gefallen fand, treu nachfolge. Ich vertraue darauf, dass ich an Ihrer Seite in diesem Entschluss ausharre (TB 1398). In diesem Jahr fällt der erste Adventsonntag auf den 30. November. In der Liturgie beginnt der Advent und gleichzeitig das neue liturgische Jahr der Kirche mit der Vesper am 29. November. Der Advent ist eine Zeit des freudigen Wartens auf Weihnachten, der geitlichen Vorbereitung auf dieses Fest und auf die Wiederkunft Christi sowie eine Zeit des Empfindsam-Seins auf sein tägliches Kommen hier und jetzt – wie auch die hl. Faustina es gemacht hat. Von diesem Erwarten und der geistlichen Vorbereitung hängt die Freude ab, die diesem Geheimnis des Glaubens entspringt und die von der Menschwerdung des Sohnes Gottes – der menschgewordenen Barmherzigkeit zeugt.
Am 29. November findet im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Rio de Janeiro ein Besinnungstag mit der Mutter Gottes statt, die, obwohl sie nicht alles verstand, vollkommen vertraute und mit Glauben und Hoffnung „Ja“ sagte. Die Teilnehmer dieser Exerzitien werden darüber nachdenken, wie sie ihr eigenes „Ja“ mit ihrem „Ja“ vereinen können, das die Geschichte verwandelt hat; wie das Beispiel Mariens hilft, das Vertrauen zu Gott zu erneuern – auch in Momenten der Unsicherheit –, um mit Herzen zu leben, die für den Willen Gottes offen sind.
Am 22. November dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft des Vereins „Faustinum“ statt, bei dem über das Vertrauen in der Schule der hl. Faustina gesprochen wird. Das Treffen wird von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie von Pater Łukasz Brus, dem Rektor, geleitet. Das Thema lautet: „Die übernatürliche Tugend der Liebe und die Haltung des Vertrauens“. Das Treffen beginnt mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit (15:00 Uhr) und dem Barmherzigkeitsrosenkranz, gefolgt um 15:20 Uhr von der Heiligen Messe. Außerdem stehen auf dem Programm: Vorträge, Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und der Rosenkranz mit Betrachtungen aus dem Tagebuch der hl. Faustina.
Eine Teilnahme über Google Meet ist ebenfalls möglich.
Der November ist ein besonderer Monat der Barmherzigkeit für die Verstorbenen, deren Seelen im Fegefeuer zur vollen Liebe reifen. Die Heilige Faustina besuchte diesen Ort in ihren mystischen Erlebnissen und beschrieb ihn in ihrem „Tagebuch” so: Ich erblickte den Schutzengel, der mir befahl, ihm zu folgen. Plötzlich befand ich mich an einem nebeligen, mit Feuer gefüllten Ort, und an ihm viele leidenden Seelen. Diese Seelen beten sehr inbrüstig, doch ohne Wirkung für sie selber, nur wir können ihnen zu Hilfe kommen. Die Flammen, die um sie brannten, berührten mich nicht. Mein Schutzengel berließ mich keinen Augenblick. Ich fragte sie Seelen, welches ihr größtes Leifen sei. Übereinstimmend antworteten sie mir, ihr größtes Leiden sei die Sehnsucht nach Gott. Ich sah die Gottesmutter, wie sie die Seelen im Fegefeuer besuchte. Sie Seelen nennen Maria „Stern der Meere”. Sie bringt ihnen Linderung. Ich wollte mehr mit ihnen reden, doch mein Schutzengel gab mir ein Zeichen zu gehen. Wir gelangten hinter die Tür dieses leidvollen Kerkers. Ich vernahm eine innere Stimme, die sagte: „Meine Barmherzigkeit will das nicht, aber die Gerechtigkeit befiehlt es.” (TB 20)
Solche Frage stellte Schwester Faustina auf dem Klosterfriedhof in Krakau-Lagiewniki ihren verstorbenen Mitschwestern, die ihr in den Himmel vorangingen. Damals bekam sie zur Antwort: In dem Maß sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben (TB 515 i 518). Nach diesen Worten überlegte die Heilige lange, wie sie den Willen Gottes erfüllt und wie sie die Zeit auf Erden nutzt. Es ist gut, daran zu denken, wenn wir in diesen Tagen die Friedhöfe besuchen werden. Jeder Friedhof verbirgt ungewöhnliche Geschichten von den Menschen, erinnert daran, dass unser Leben vergeht und lädt ein zur Reflexion über Sinn und Ziel. Gott, der das irdische und ewige Glück für jeden Menschen wünscht, erinnert uns mit großer Kraft durch das Leben der hl. Faustina und ihre mystische Erfahrung daran, wo die Ewigkeit ist und wie sie zu erreichen ist.
Vom 17. bis 21. November finden im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki die jährlichen Exerzitien für Priester statt. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Die Barmherzigkeit in den Psalmen – wie kann man den Glauben durch das Beten der Psalmen erneuern?“ Für die Teilnehmer werden diese Exerzitien eine Gelegenheit sein, die Barmherzigkeit des Vaters persönlich zu erfahren, die befähigt, Zeugnis seiner Liebe im priesterlichen Dienst zu geben. Die Exerzitien leitet P. Piotr Kwiatek aus der Krakauer Provinz des Ordens der Minderen Brüder Kapuziner – Psychologe, Psychotherapeut, Exerzitienleiter und Dozent. Veranstalter ist die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“. Weitere Informationen: www.faustinum.pl
Am 17. und 18. November findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ein Treffen der Kustoden der Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen sowie von Vertretern aus Litauen, Frankreich, der Slowakei und Tschechien statt. Allein in Polen gibt es über 30 Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes und mehrere, die der hl. Schwester Faustina gewidmet sind. Fotos und Kontaktdaten sind in der Rubrik „Heiligtümer der Barmherzigkeit Gottes“ auf: www.heiligefaustina.de zu finden.
Mein liebes Vaterland Polen, wenn du wüsstest, wie viele Opfer und Gebete ich für dich zu Gott bringe (TB 1038). Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht für dich bete (TB 1188) – schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch“. Als sie Jesus um einen Segen für Polen anflehte, sagte Er zu ihr: Für dich segne ich das ganze Land (TB 39), für dich segne Ich die Erde (TB 980, 1078). Ein anderes Mal sagte Er: Für dich segne ich die Welt (TB 1061). Heute, da sie die größeren Wirkungsmöglichkeiten hat, vergisst sie ihre Fürsprache im Himmel nicht. Möge sie also den zeitgenössischen Generationen aus der Perspektive des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes zeigen, was für ein großer Schatz das Vaterland ist. Möge sie unser Volk dabei unterstützen, sich moralisch zu erneuern und gemeinsam das Gute des Vaterlandes zu entwickeln, sich mit Vertrauen an Gott zu wenden, in dem die Welt Frieden und der Mensch Glückseligkeit findet.
Im Leben der Kirche in Polen ist die schöne Tradition der Rosenkranzandachten im Monat Oktober tief verwurzelt. Diese werden in jeder Kirche, in den Kapellen und geistlichen Gemeinschaften gebetet. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet die Andacht in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr statt. An Sonntagen sowie am Herz-Jesu-Freitag um 18.30 Uhr. Die Gebete in Krakau-Lagiewniki sind auch online auf der Internetseite www.heiligefaustina.de zu verfolgen.
Der 1. November wird in der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit nicht nur als der Tag, an dem die Kirche alle Heiligen verehrt, sondern auch als Jahrestag der Gründung der Kongregation in Polen gefeiert. An diesem Tag im Jahre 1862 weihte Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski die Kapelle und das erste Haus der Barmherzigkeit in Warschau in der Zytnia-Straße. Die Schwestern denken an diesem Tag auf besondere Weise an die Anfänge der Geschichte der Kongregation. Sie denken an die Gründerin M.Teresa Ewa Sulkowska Gräfin Potocka, die die Einladung vom Erzbischof annahm und nach Warschau kam, um den „moralisch gefallenen” Frauen bei der Rückkehr in ein neues Leben zu helfen, indem sie ein Werk – Haus der Barmherzigkeit – gegründet hat. Die Inspiration und das Vorbild suchte sie in Laval (Frankreich). Zusammen mit der ganzen Kirche verehren die Schwestern auch alle, die das Ziel des Lebens – die Vereinigung mit Gott in Ewigkeit – erreicht haben. Unter ihnen befindet sich auch die in der ganzen Welt bekannte Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die hl. Faustina Kowalska – die geistige Mitgründerin der Kongregation, der hl. Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski, sowie die verstorbenen Schwestern und Absolventinnen. Auch Apostel der Barmherzigkeit Gottes vom Verein „Faustinum”, die an der Mission der Kongregation durch das Lebenszeugnis, die Tat, das Wort und das Gebet teilgenommen haben. Alle Schwestern danken für das „Gestern“ der Kongregation, vertrauen der Barmherzigkeit Gottes ihr „Jetzt“ und die „Zukunft“ an, damit in der Kongregation alle Pläne Gottes erfüllt werden.
Am Fest Allerheiligen verehrt die Kirche nicht nur diejenigen, die Selig- oder Heiliggesprochen wurden und deren Namen und Geschichten bekannt sind, sondern auch Priester, Personen des geweihten Lebens und Laien, die das Ziel des Lebens – die Vereinigung mit Gott in Liebe in Ewigkeit erreicht haben. Es gibt viel mehr Heilige, die unter uns leben, als es scheint. Davon zeugt auch die Geschichte der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, die nicht nur auf die hl. Faustina Kowalska stolz ist. Innerhalb von 160 Jahren des apostolischen Wirkens der Kongregation gab es viele Personen, die die Geschichte „mitgeschrieben“ haben. Einige von ihnen wurden durch die Kirche selig- oder heiliggesprochen. Unter ihnen sind u.a. der hl. Erzbischof Zygmunt Szczesny Felinski, der am Anfang der Kongregation stand; der hl. Johannes Paul II., der so oft in Lagiewniki war. Er hat Schwester Faustina selig- und heiliggesprochen und hat auf diese Weise viel für die Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit getant. Der sel. Bischof Julian Nowowiejski, der die Schwestern nach Plock eingeladen hat und die erste Geschichte der Kongregation schrieb; der sel. Jan Balicki, der das Wirken der Kongregation in Przemysl begonnen hat und 3 Jahre lang den Schwestern und Mädchen geholfen hat; die sel. Maria Karwowska, die im Kloster in Lagiewniki ihre Ausbildung absolviert hat; der sel. P. Michal Sopocko – Wilnaer Beichtvater des Klosters in Antokol und Seelenführer der hl. Faustina. Es gilt auch die Kandidaten zur Seligsprechung zu erwähnen, wie z.B. die Beichtväter im Kloster in Lagiewniki: den Diener Gottes P. Wojciech Baudiss SJ, P. Bernard Lubienski (Redemptorist), P. Stanislaw Bednarski SJ, P. Stanislaw Podolenski SJ, P. Marian Morawski SJ, P. Josef Cyrek SJ und P. Jacek Woroniecki OP. Auch heute leben unter uns viele Heilige – Menschen, die von der barmherzigen Liebe Jesu fasziniert sind und in seiner Sendung der Welt das Geheimnis der Barmherzigkeit verkünden.
Im Heiligtum in Lagiewniki befindet sich eine der ältesten Nekropolen von Krakau – der Klosterfriedhof, der im 19. Jahrhundert im alten Garten der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit erbaut wurde. Dort ruhen die sterblichen Überreste von den Schwestern, Priestern, Absolventinnen des Erziehungszentrums der Kongregation und Personen, die mit dem Kloster in Lagiewniki verbunden waren. Auf diesem Friedhof ruhten 28 Jahre lang die sterblichen Überreste der hl. Faustina. Hier wurden u.a. die Generaloberin Mutter Michaela Moraczewska, Sr. Kaliksta Piekarczyk, die im zweiten Weltkrieg ihr Leben als Opfer für die Erhaltung von Krakau hingegeben hat, M. Ksawera Olszamowska, die ihr Leben für die Einführung in die Kirche des Festes der Barmherzigkeit und die Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit hingegeben hat sowie andere Schwestern, die ihr Leben in verschiedenen Anliegen aufgeopfert haben, beerdigt. Der Friedhof grenzt an der Südseite an die Basilika und wird oft von den Pilgern besucht. An der Ostseite (hinter der Basilika) befindet sich ein Soldatenfriedhof des ersten Weltkrieges. Dort befinden sich viele Gräber mit Kreuzen von 266 Soldaten aus 15 europäischen Ländern. In der Zeit des ersten Weltkrieges wurde ein Teil des Anwesens vom Kloster zum Kriegskrankenhaus mit über 1000 Betten. Dort pflegte man Soldaten aus verschiedenen Ländern, die an Typhus, Cholera, Dysenterie, Pocken und Scharlach (Infektionskrankheiten) litten. Einige von Ihnen konnten nicht gerettet werden. Sie starben im Krankenhaus und wurden auf dem Friedhof neben dem Kloster beerdigt.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die Intention für Oktober: für Glauben und Liebe in den Familien und für die Versöhnung der zerbrochenen Ehen.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.heiligefaustina.de seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dankt allen Gönnern und Spendern für ihre Unterstützung der apostolischen Arbeit, die Tausenden von Internetnutzern und Sterbenden zugute kommt, die Gebetsunterstützung benötigen. Wir danken für die Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Sterbegebets, der Online-Übertragung aus dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki und der Website www.faustyna.pl und ihrer fremdsprachigen Versionen. Die Barmherzigkeit Gottes, die sich durch die Herzen und Hände der Menschen über die Welt ergießt, wird in diesen Gaben des Herzens sichtbar.
Die Schwestern revanchieren sich mit ihren täglichen Gebeten, in denen sie alle Spender und Wohltäter der Barmherzigkeit Gottes anempfehlen und um Gottes Segen und die notwendigen Gnaden für sie bitten. Möge die Barmherzigkeit Gottes in all dem verherrlicht werden!
m 23. Oktober beginnt die Novene vor dem 163. Jahrestag der Entstehung der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, die am Fest Allerheiligen, am 1. November 1862 in Warschau von Mutter Teresa Ewa, Gräfin Potocka aus der Familie Sułkowski, gegründet wurde. In diese Kongregation wurde die hl. Schwester Faustina Kowalska (geistige Mitgründerin) durch Gott berufen und erhielt die Botschaft der Barmherzigkeit und die prophetische Mission, diese in der Welt zu verkünden. Während der Novene werden die Schwestern in allen Klöstern der Kongregation in Polen und in der Welt für die Gnaden danken, die sie im Laufe der Geschichte der Ordensgemeinschaft erhalten haben und um die Gnade bitten, Gottes Barmherzigkeit heute zu verkünden und auf die Barmherzigkeit der Heiligen Dreifaltigkeit in den kommenden Jahren des apostolischen Dienstes zu vertrauen.
Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki wird die Novene wochentags um 19 Uhr und sonntags um 18.20 Uhr gebetet, gefolgt vom Rosenkranzgebet im Oktober.
In dieser Reihe finden vom 24. bis 26. Oktober dieses Jahres im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Exerzitien über das Gebet statt, das das Leben verändert. Diese Exerzitien bieten die Gelegenheit, wie die hl. Faustyna zu erfahren, dass die echte Begegnung mit dem barmherzigen Herrn nur dann geschieht, wenn wir in der Wahrheit stehen – und das verändert unser Leben.
Die Exerzitien werden geleitet von P. Dr. Samuel Karwacki, Pauliner, Doktor der Theologie des inneren Lebens, langjähriger Spiritual des Paulinerseminars und nationaler Moderator der Geistigen Adoption des ungeborenen Kindes, sowie von Sr. M. Emanuela Gemza aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit, Vorsitzende der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, Autorin von Büchern und Schulungsheften von „Faustinum“.
Unter diesem Motto, das aus dem Lukasevangelium (Lk 10, 41) stammt, finden vom 24. bis 26. Oktober dieses Jahres Exerzitien für Frauen im diözesanen Exerzitienhaus Fides et ratio in Schtschutschinsk, Kasachstan, statt. Auf dem Programm stehen Meditationen über das Wort Gottes, Workshops und Vorträge. Die Exerzitien im Rahmen des Projekts „Die Samariterin“ werden von Sr. Anastasis Omelchenko von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Petropawlowsk, Sr. Kazimiera Wanat und P. Lucjan Pocałuń geleitet.
Bischof István Katona, Ehrenmitglied der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, verstarb am 21. Oktober im Alter von 97 Jahren. Er war ein Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit in Ungarn, wo er die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustyna empfangen wurde, verbreitete und das Werk „Faustinum“ von Krakau-Łagiewniki nach Ungarn brachte, wobei er sich um die Ausbildung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit in ungarischer Sprache kümmerte.
Er wurde am 3. Oktober 1928 in Nagykáta geboren. Er studierte Theologie in Szeged und wurde 1953 zum Priester geweiht. Im Dezember 1989 wurde er zum Bischof geweiht und begann seinen Dienst in der Diözese Vác. Die Bischofskonferenz beauftragte ihn mit der Unterstützung und Koordinierung der wiederauflebenden katholischen Schulen. Diese Aufgabe erfüllte er bis 1996 als Vorsitzender des Katholischen Schulamtes. Ab 1997 war er Weihbischof in Eger und trat 2013 in den Ruhestand. Bischof Katona war auch Vorsitzender des Nationalrats der Stiftung „Barmherzigkeit“. Im Jahr 2003, nach Vollendung seines 75. Lebensjahres, reichte er seinen Rücktritt beim Papst ein, doch Papst Johannes Paul II. bat ihn, seinen Dienst fortzusetzen. Im Jahr 2013 war der 85-jährige István Katona der älteste aktive Bischof Europas.
Am 17. Oktober um 18.00 Uhr findet im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Świnice Warckie das erste Formationstreffen für die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes statt, die Gott im Geheimnis seiner barmherzigen Liebe tiefer erkennen und aus der Schule der Spiritualität der hl. Schwester Faustina schöpfen möchten. Die entstehende Gemeinschaft „Faustinum“ wird von Sr. Lilioza Gorzkiewicz geleitet, und geistlicher Begleiter wird Pfr. Marek Zieliński sein. Die Formationstreffen finden jeweils am dritten Freitag des Monats statt.
Vom 11. bis 15. Oktober finden in der Pfarrei zum Heiligsten Herzen Jesu in Jastrzębie Zdrój Exerzitien über die Barmherzigkeit Gottes statt. Auf Grundlage des Wortes Gottes und des geistlichen Erbes der hl. Faustyna, das in ihrem Tagebuch festgehalten ist, werden sie von Sr. Anna Maria Trzcińska aus der Heiligtumsgemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki geleitet. Zum Programm gehören neben der Eucharistie und dem Bußsakrament, die von Priestern gefeiert werden, Vorträge, das Gebet zur Barmherzigkeitsstunde, der Barmherzigkeitsrosenkranz und der Rosenkranz mit der hl. Faustyna.
Am 16. Oktober jährt sich der 134. Geburtstag von P. Józef Andrasz SJ, dem Krakauer Beichtvater und geistlichen Begleiter der hl. Schwester Faustina. Aus diesem Anlass wird am 16. Oktober um 18.00 Uhr in der Basilika des Heiligsten Herzens Jesu in Krakau eine Heilige Messe für seine Seligsprechung gefeiert.
Der Seligsprechungsprozess des Dieners Gottes P. Józef Andrasz SJ wurde offiziell am 17. November 2024 durch Erzbischof Marek Jędraszewski, den Metropoliten von Krakau, in der Erzdiözese Krakau eröffnet. Die erste Sitzung des diözesanen Tribunals fand am 3. Februar 2025 als symbolischer Beginn der diözesanen Phase statt.
Vom 10. bis 12. Oktober 2025 veranstalten die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit Besinnungstage für Frauen im Exerzitienhaus der hl. Schwester Faustyna in Zakopane-Krzeptówki. Die Exerzitien werden von P. Dr. Paweł Gabara geleitet.
Vom 8. bis 14. Oktober dieses Jahres findet in Rom eine Pilgerfahrt von Ordensleuten anlässlich des im kirchlichen Leben gefeierten Jubiläumsjahres statt. Auch Delegierte aus fast allen Klöstern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Polen und im Ausland werden daran teilnehmen. Sie werden für die Gabe der Berufung, des Lebens und für das gesamte geistliche Erbe der hl. Faustina danken und um neue, großherzige Berufungen bitten.
Am 11. Oktober um 6.30 Uhr wird im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau- Łagiewniki vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina eine Messe in den Anliegen all derer gefeiert, die sich am „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden“ und am „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beteiligen, mit der Bitte, dass sich noch mehr Menschen dem Werk anschließen und denen Barmherzigkeit bringen, die sie am meisten bedürfen. Die Eucharistie ist ein Ausdruck der Dankbarkeit der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dafür, dass die Menschen mit ihnen gemeinsam die Botschaft der barmherzigen Liebe Gottes zum Menschen in die Welt tragen. Möge sie der Barmherzigkeit Gottes in den Seelen der Menschen große Ehre bringen.
Am 5. Oktober jährt sich zum 87. Mal die Geburt in den Himmel der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes – der Tag, an dem ihr liturgisches Gedächtnis gefeiert wird und in allen Klöstern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit ein liturgisches Hochfest. Sie gehört zum Kreis der großen Mystiker der Kirche, eine Prophetin, die Jesus mit der Botschaft der Barmherzigkeit an die ganze Welt gesandt hat. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt schöpfen aus ihrer Schule der Spiritualität, die im Tagebuch aufgezeichnet ist. Papst Johannes Paul II. sagte einfach von ihr: „Sie ist ein Geschenk Gottes für unsere Zeit, ein Geschenk des polnischen Bodens für die ganze Kirche.“
Ihr Einfluss auf das Leben der Kirche zeigt sich unter anderem in der weitverbreiteten Praxis der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes in den von ihr überlieferten Formen. Heute gibt es wohl kein Land mehr ohne das Bild des Barmherzigen Jesus; das Fest der Barmherzigkeit wurde im Jahr 2000 in den Kalender der ganzen Kirche aufgenommen und wird am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert; der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes wird sogar in Stammes sprachen gebetet, obwohl er auf Polnisch diktiert wurde, wie auch die gesamte Botschaft der Barmherzigkeit; immer mehr Verbreitung findet das Gebet zur Stunde des Sterbens Jesu am Kreuz – die Stunde der Barmherzigkeit – sowie die Verehrung der Barmherzigkeit. Die Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes, jene „Kongregation“, die Jesus selbst verlangte, gehört zu den größten Bewegungen in der Kirche der Gegenwart.
Der Einfluss ihres Lebens und ihrer Sendung, die Botschaft der Barmherzigkeit in die Welt zu tragen, zeigt sich auch in den Patrozinien von Kirchen. Die heilige Faustina ist Patronin von Łódź und anderen Orten, von Schulen, Werken der Barmherzigkeit, verschiedenen Vereinigungen und Gemeinschaften. Ihr Name wird Mädchen bei der Taufe gegeben und von Jugendlichen bei der Firmung gewählt. Sie war Patronin der Weltjugendtage in Sydney und Krakau. Sie inspiriert Wissenschaftler, Theologen, Menschen aus Kultur, Kunst und Medien und gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche. Ihre Reliquien befinden sich in fast 130 Ländern der Welt, auch in einer orthodoxen Kirche in Bukarest und im anglikanischen Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Großbritannien. Weltweit finden theologische Symposien, diözesane, nationale, kontinentale und weltweite Kongresse statt, die ihre Dynamik gerade aus dem Leben und der Sendung der heiligen Schwester Faustina schöpfen. Die Ausstrahlung dieses „Geschenkes Gottes“ umfasst die ganze Kirche und die Welt, soll aber jeden Menschen erreichen und die Welt auf die Wiederkunft Christi vorbereiten.
Am 5. Oktober jährt sich zum 87. Mal der Todestag der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. So erinnerte sich die verstorbene Schwester Eufemia Traczyńska an diesen Tag: „Am 5. Oktober während des Abendessens gab es eine Glocke. Es war bekannt, dass Schwester Faustina im Sterben lag. Wir verließen alles und – alle, die da waren – gingen zu ihr. Im Krankenzimmer waren der Kaplan und einige Schwestern. Wir beteten zusammen. Wir beteten sehr lange: sprachen Gebete für Sterbende, Litaneien und andere Gebete. Wir beteten so lange, dass sogar die Abendandacht später stattfand. In einem Moment gab Schwester Faustina ein Zeichen, dass die Mutter Oberin sich zu ihr beugte und Faustina sagte, dass sie noch nicht sterben werde und wenn sie sterben wird, dann gibt sie ein Zeichen. Die Schwestern gingen also. (…) Als ich in meine Zelle ging, besuchte ich noch die Kapelle und bat, die armen Seelen sollen mich wecken, wenn Schwester Faustina sterben wird, denn ich wollte bei ihrem Tod dabei sein. Ich hatte Angst die Mutter Oberin darum zu bitten, denn wir – jungen Schwestern – durften nicht dorthin gehen, um zu vermeiden, sich bei ihr mit Tuberkulose anzustecken. Nur Schwester Amelia durfte es, denn sie hatte schon Tuberkulose gehabt. Ich ging schlafen wie gewöhnlich und schlief schnell ein. Plötzlich weckt mich jemand: „Wenn Sie, Schwester, bei dem Tod von Schwester Faustina dabei sein wollen, dann stehen Sie auf”. Ich begriff sofort, dass es ein Irrtum war. Die Schwester, die Schwester Amelia wecken sollte, verwechselte die Zellen und kam zu mir. Ich weckte Schwester Amelia, zog mein Ordensgewand und die Haube an, und ging schnell ins Krankenzimmer. Danach kam auch Schwester Amelia. Es war so gegen 23.00 Uhr nachts. Als wir dahin kamen, öffnete Schwester Faustina leicht die Augen, lächelte ein bisschen, dann neigte sie den Kopf und so war es… Schwester Amelia sagte, Faustina starb wohl schon, war tot. Ich blickte auf Schwester Amelia, sagte aber nichts und wir beteten weiterhin. Die Sterbekerze brannte die ganze Zeit.”
Das war ein Tag, auf den Schwester Faustina sehnsüchtig wartete, denn sie sehnte sich danach, ganz mit Jesus vereint zu sein und für immer im Haus des Vaters zu wohnen, in der himmlischen Heimat – wie sie zu sagen pflegte. Sie versprach: „Dich, arme Erde, werde ich nicht vergessen, obwohl ich es spüre, dass ich sofort ganz in Gott versinken werde, im Ozean des Glücks. Das wird mich jedoch nicht hindern, auf die Erde zurückzukehren, den Seelen Mut zu machen und sie zum Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes zu ermuntern. Ja, die Versenkung in Gott wir mir unbegrenzte Wirkungsmöglichkeiten geben“ (Tagebuch 1582). Sie hält treu ihr Wort und gewährt allen, die sich vertrauensvoll an sie um Hilfe wenden, viele Gnaden. Schließlich sagte Jesus ihr: „Tu, was du willst, verschenken Gnaden, wie du willst, an wen du willst und wann du willst“ (Tagebuch 31).
Dem liturgischen Fest der hl. Faustina (5. Oktober ) im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki– werden die Messen in der Kapelle wie folgt zelebriert: 7.00 Uhr, 8.30 Uhr und 19.00 Uhr. Das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes um 15.00 Uhr wird wie an jedem Tag gestaltet. Anschließend um 21.00 Uhr folgt die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, die von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gestaltet wird und bis 22.45 Uhr andauert. In der Basilika werden die Heiligen Messen wie am Sonntag zelebriert: 9.00 Uhr, 10.30 Uhr, 12.00 Uhr, 13.30 Uhr, 15.20 Uhr, 18.00 Uhr.
Achtung! Die Heilige Messe um 12:00 Uhr wird in der Basilika gefeiert.
Am 5. Oktober 2025, anlässlich des Jahrestages der Geburt für den Himmel der Heiligen Schwester Faustina, wird es möglich sein, den Ort zu besuchen, an dem die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes die Erde zum Haus des Vaters verlassen hat. Normalerweise ist er für Pilger unzugänglich, da er sich hinter der Klausur des Klosters befindet. Beim Betreten des Sanktuariums kann man lediglich eine Informationstafel und das mit Blumen geschmückte Fenster der ehemaligen Krankenstation, heute das Oratorium, in dem die Reliquien der Heiligen Schwester Faustina und die Reliquien von über hundert Heiligen und Seligen ruhen, sehen. Der Zugang für Pilger wird zwischen 10.00 und 19.00 Uhr möglich sein.
Das liturgische Fest der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes am Alten Marktplatz wird von einem Triduum der Exerzitien mit Predigten von P. Marek Tomulczak SAC begleitet, die während der hl. Messe um 17:00 Uhr gehalten werden.
Am 5. Oktober wird die Eucharistie um 8:00, 12:00 und 17:00 Uhr gefeiert. Die feierliche Messe um 12:00 Uhr wird von Bischof Szymon Stułkowski zelebriert. Wie jeden Tag um 15:00 Uhr – Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz.
Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, das Museum zu besichtigen, und nach jeder Messe – Verteilung der hl.-Faustina-Brötchen.
Vom 3. bis 5. Oktober findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki eine Internationale Konferenz statt unter dem Thema: „Neue und wegweisende Themen in den Schriften der hl. Faustyna und ihr Einfluss auf das Leben der Kirche.“ Referenten aus Polen und anderen Ländern werden daran teilnehmen. Die einzelnen Themen werden in einer für die Zuhörer verständlichen Form (Panel) vorgestellt; darüber hinaus umfasst das Programm: die Eucharistie, das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, einen Lobpreisabend, die Besichtigung der Zelle der hl. Faustyna, einen Film über die Apostelin der Barmherzigkeit und ihren Einfluss auf das Leben der Menschen sowie ein Treffen mit dem Regisseur.
Die Konferenz wird organisiert von: der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau, der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, dem Rektorat des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki und der Vereinigung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“. Die Vorträge werden simultan ins Englische übersetzt.
Weitere Informationen: www.faustinum.pl
Die Feierlichkeiten zu Ehren der hl. Faustina im Heiligtum der Geburt und Taufe der hl. Faustina in Świnice Warckie beginnen am Sonntag, den 5. Oktober. An diesem Tag werden die heiligen Messen um 8:30, 12:00 und 16:00 Uhr gefeiert. Die Eucharistie um 12:00 Uhr wird von einer Prozession mit den Reliquien der Heiligen begleitet, die um 10:00 Uhr in Głogowiec startet. Die Stunde der Barmherzigkeit wird mit der Aussetzung des Allerheiligsten Sakraments und dem Rosenkranz verbunden. Wir laden alle Verehrer der Göttlichen Barmherzigkeit und die Freunde der Mystikerin aus Głogowiec herzlich zu diesem Fest ein.
Vor dem Fest der hl. Faustyna findet vom 2. bis 4. Oktober dieses Jahres im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ein Triduum von Heiligen Messen statt, die jeweils um 17.00 Uhr gefeiert werden. Thema der Predigten: „Auf dem Pilgerweg der Hoffnung mit der hl. Faustyna auf den Wegen des Alltags.“ Das Triduum wird geleitet von Pfarrer Sławomir Czajka, Doktor der biblischen Theologie, Dozent am Institut für Bibelwissenschaften der KUL und Direktor des Theologischen Instituts St. Kasimir in Radom.
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Jeden Tag sterben in Polen durchschnittlich mehr als 1.000 Menschen, und auf der Welt braucht jeden Moment jemand Hilfe, nicht nur medizinische, sondern vor allem geistliche, denn die ist das Wichtigste in den Stunden des Abschieds von dieser Welt in die Ewigkeit. Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit leitet das Werk „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden“, bei dem diese Hilfe sehr schnell (manchmal innerhalb von 20 Sekunden) geleistet wird, dank der mobilen und Internet-Kommunikation und der Menschen, die sich durch Gebet oder finanzielle Unterstützung an diesem Werk beteiligen. In diesem Jahr haben sich Menschen aus 40 Ländern der Welt bereit erklärt, den Sterbenden zu helfen, aber es werden noch mehr gebraucht, die im Gebet zu den Bedürftigsten eilen. Die Bedingungen für die Teilnahme an dieser Arbeit und ein Anmeldeformular findet sich unter: www.heiligefaustina.de.
Die Schwestern laden herzlich zu diesem schönen Werk der Barmherzigkeit ein und begleiten die Teilnehmer mit ihrem Gebet. Die nächste heilige Messe für ihre Anliegen sowie für einen seligen Tod der Sterbenden und die Freude des Himmels für jene, die bereits aus dieser Welt geschieden sind, wird am 30. September um 17:00 Uhr im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki gefeiert, vor dem gnadenreichen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Die Intention für September: Frieden und Barmherzigkeit für die ganze Welt, vor allem für die Nationen, die unter Verfolgung, Mangel an Freiheit, fehlender Religionsfreiheit und Verletzung von Menschenrechten leiden.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.heiligefaustina.de seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Am 26. September beginnt die Novene vor dem liturgischen Fest der hl. Faustina, während der die Schwestern in allen Häusern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit den ausgewählten Novenentext und die Litanei zur hl. Faustina beten. Auf der Webseite: www.heiligefaustina.de werden vier Novenen zur Apostelin der Barmherzigkeit Gottes veröffentlicht, die auf den Texten aus ihrem Tagebuch basieren, sowie die Litanei.
Am 28. September 2023, am Tag der Seligsprechung von P. Michal Sopoćko, treffen sich um 15.00 Uhr auf den Plätzen, an den Ecken und Straßenkreuzungen sowie an anderen öffentlichen Orten Menschen, die den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten werden. Die Teilnehmer dieser Aktion beten um Barmherzigkeit für sich, für ihre Lieben, für die Heimat, die Kirche und die Welt. An dieser Aktion, die an die Botschaft der Barmherzigkeit erinnert kann jeder teilnehmen. Es reicht aus einen Platz an einer Kreuzung zu finden und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten. Das Gebet kann individuell oder mit einer Gruppe stattfinden. Oder – wenn es nicht anders möglich ist – kann man sich auch geistig mit anderen verbinden. Mehr auf der Internetseite: www.iskra.jezuici.pl .
Am Vorabend des Festes der hl. Schwester Faustina, am 28. September dieses Jahres (Sonntag) um 9:30 Uhr im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, wird ein französischer Chor aus der Gegend von Lourdes im Gesang zu Ehren der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit beten. In der Kapelle des Barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina werden sie Werke von Mozart, Fauré, Rossini, Pergolesi, Ramírez und Bepi De Marzi aufführen, begleitet von der Pianistin Dominika Grzybacz. Die Botschaft der Barmherzigkeit wird ihnen von Sr. Sangwina aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit verkündet, die sie auch durch das Heiligtum von Łagiewniki führen wird.
Ab dem 1. September 2025 beginnen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki sowie in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit und in einigen Pfarrkirchen die Andachten zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes verbunden mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes. Sie wurden im Jahre 1993 eingeführt (nach der Seligsprechung von Schwester Faustina), wie es auch im Mai, Juni oder Oktober üblich ist. Während der Andachten wird der Rosenkranz zur Barmherzigkeit gesprochen oder gesungen mit der Bitte um Barmherzigkeit für unser Vaterland und die ganze Welt. Der September ist der Monat, in dem Jesus den Rosenkranz offenbarte und in dem auch der 2. Weltkrieg begann. Diese Umstände sowie die momentane Situation auf der ganzen Welt treiben uns besonders dazu an, zu Gott um seine Barmherzigkeit für uns und die ganze Welt zu bitten.
Am 22. September dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom das erste Treffen der Gemeinschaft der Vereinigung „Faustinum“ im neuen Ausbildungsjahr statt, das der Schule des Vertrauens der hl. Schwester Faustina gewidmet ist. Das Treffen wird von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie von Pater Łukasz Brus geleitet. Thema wird sein: „Der Glaube als Quelle der Haltung des Vertrauens.“ Das Treffen beginnt mit dem Gebet zur Barmherzigkeitsstunde (15:00 Uhr) und dem Barmherzigkeitsrosenkranz, gefolgt von der Heiligen Messe um 15:20 Uhr. Das Programm umfasst: Vorträge, Gebet zur Barmherzigkeitsstunde und den Barmherzigkeitsrosenkranz, die Heilige Messe um 15:20 Uhr, danach Vorträge, Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und den Rosenkranz.
Die Teilnahme ist auch über die Übertragung auf Google Meet möglich.
Vom 18. bis 21. September dieses Jahres findet im Heiligtum Unserer Lieben Frau in Licheń Stary der 5. Kongress der jungen Ordensleute unter dem Motto: „Ecce Homo“ statt, an dem auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit teilnehmen. Die Eucharistie wird an diesen Tagen von Bischof Krzysztof Wętkowski, Bischof Artur Ważny und Bischof Jacek Kiciński CMF zelebriert. Außerdem im Programm: Stundengebet, Anbetung, Vorträge – unter anderem von P. Amadeo Cencini, FdCC, zum Thema: „Jungfräulichkeit: Gott mit menschlichem Herzen lieben, um den Menschen mit göttlichem Herzen zu lieben“ und „Jungfräuliche Sensibilität: relationale Pädagogik des Geheimnisses“, Podiumsgespräche und Workshops.
Vom 19. bis 21. September finden in der Kathedrale zum Heiligsten Herzen Jesu in Taschkent Exerzitien für Frauen statt unter dem Thema: „Wenn du die Gabe Gottes kennstet“ – nach der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Brunnen (Joh 4, 1-42). Die Inspiration zu diesen geistlichen Übungen sind die Worte der hl. Faustyna, die sie in ihrem Tagebuch aufgeschrieben hat: „Ich kann nicht ohne Gott leben, aber ich fühle, dass auch Gott ohne mich kein Glück finden kann…“ (Tagebuch, 1120). Die Exerzitien leiten: Sr. Anastasis Omelchenko von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, Sr. Kazimiera Wanat und Sr. Madlen Hofmann.
Am 20. September findet im Heiligtum der Muttergottes, Königin der Familien, in Wambierzyce erneut das Jugendfestival „Light For Life“ statt. Auf dem Programm stehen die Eucharistie, inspirierende Vorträge zu Themen, die junge Menschen interessieren, sowie Themenzonen, die von Pfarrer Łukasz Plata, Marta Przybyła, Artur Skowron und Sr. Tobiana Domiter aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet werden. Den Abschluss des Treffens bildet ein Abschlusskonzert mit der Band TAU.
Am Montag, den 15. September, jährt sich zum 20. Mal die Präsenz und der apostolische Dienst der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in der Slowakei. Aus diesem Anlass wird um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche zum Heiligsten Leib und Blut Christi eine feierliche Eucharistie von Bischof Stanislav Stolárik zelebriert, während der neue Mitglieder in die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“ aufgenommen werden. Das Programm umfasst außerdem eine Dankandacht sowie zum Abschluss des Festes das Gebet zur Barmherzigkeitsstunde und den Barmherzigkeitsrosenkranz. An der Feier wird auch die Generaloberin der Kongregation, Mutter Miriam Janiec, teilnehmen.
Das erste Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in der Slowakei entstand in dem Ort Nižný Hrušov bei Vranov nad Topľou. Es wurde am 15. September 2005 von der Generaloberin der Kongregation, Mutter Gracjana Szewc, errichtet und vom Erzbischof Alojz Tkáč aus Košice feierlich geweiht. Erste Oberin der Gemeinschaft war Sr. M. Faustyna Olszewska aus Polen. Die weiteren Mitglieder waren zwei Slowakinnen: Sr. M. Clareta Fečová (die derzeitige Oberin des Klosters) und Sr. M. Tymotea Čandová. Die Schwestern wirkten auch mehrere Jahre in Bratislava und dienen derzeit weiterhin in Nižný Hrušov sowie in Košice.
Am 14. und 15. September findet in Sacrofano bei Rom der Kongress der Barmherzigkeitsgruppen statt unter dem Motto: „Lieben, hoffen, Barmherzigkeit üben – ein Weg, der allen offensteht“. Teilnehmen werden Sr. Tymoteusza Kmiotek und Sr. Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit.
Programm
14. September
9:30 – Eröffnung, Morgengebet
10:00 – Vorstellung der verschiedenen Barmherzigkeitsgruppen
10:30 – „Die Hoffnung enttäuscht nicht“ – Vortrag von P. Luigi Maria Epicoco, Theologe und Schriftsteller
12:00 – „Barmherzigkeit erfahren und Barmherzigkeit üben“ – Vortrag von P. Fabio Rosini
15:00 – Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz – Schwestern
15:30 – Zeugnisse von Vertretern verschiedener Gruppen, darunter auch die Schwestern
18:00 – Eucharistiefeier unter dem Vorsitz von Kardinal Angelo de Donatis
21:00 – Eucharistische Vigil
15. September
13:30 – Heilige Messe in der Heilig-Geist-Kirche in Rom unter dem Vorsitz von Kardinal Angelo Comastri
15:00 – Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz
15:30 – Jubiläumspilgerfahrt und Durchschreiten der Heiligen Pforte in der Petersbasilika
17:00 – Vigil auf dem Petersplatz anlässlich des Jubiläums mit Papst Leo XIV
Auf den 13. und 14. September 2025 fällt der 90. Jahrestag der Offenbarung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes. Jesus lehrte nur zwei Gebete: das Gebet des Herrn, als Ihn die Apostel darum baten, und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Er der hl. Faustina im Vilaner Kloster der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit im Jahr 1935 diktierte. Am Abend erblickte ich in meiner Zelle einen Engel – schrieb sie in ihrem Tagebuch – den Vollstrecker von Gottes Zorn. Er trug ein helles Gewand, sein Antlitz leuchtete. Unter seinen Füßen war eine Wolke, aus der Donner und Blitze hervorgingen in seine Hände, und erst aus seiner Hand heraus berührten sie die Erde. Als ich das Zeichen von Gottes Zorn sah, das die Erde treffen sollte, besonders aber eine bestimmte Stelle, die ich aus triftigen Gründen nicht nennen kann, bat ich den Engel, eine bestimmte Zeit innezuhalten, und die Welt wird Buße tun. Meine Bitte war aber nichts angesichts des Göttlichen Zornes. Da erblickte ich die Heiligste Dreifaltigkeit. Die Größe Ihrer Herrlichkeit durchdrang mich bis ins Innerste und ich wagte nicht, meine Bitte zu wiederholen. Im selben Augenblick fühlte ich in meiner Seele die Macht der Gnade Jesu, die in meiner Seele wohnt. Als mir diese Gnade bewusst geworden war, wurde ich augenblicklich vor den Thron Gottes entrückt. O wie groß ist unser Herr und Gott und wie unbegreiflich ist Seine Heiligkeit! Ich will mich nicht hinreißen lassen, Seine Größe zu beschreiben, denn bald werden wir Ihn alle sehen, wie Er ist. Ich begann, Gott für die Welt zu bitten, mit innerlich vernommenen Worten. Als ich so betete, sah ich die Ohnmacht des Engels, der die gerechte Strafe, die für die Sünden fällig war, nicht mehr ausüben konnte. Ich hatte noch niemals mit einer solchen inneren Macht gebetet wie damals. Die Worte, mit denen ich Gott anflehte, sind folgende: «Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf für unsere Sünden und die der ganzen Welt. Um Seines schmerzhaften Leidens Willen habe Erbarmen mit uns.»
Am anderen Morgen, als ich in die Kapelle kam, hörte ich innerlich die Worte: «So oft du die Kapelle betrittst, bete sofort das Gebet, das Ich dich gestern gelehrt habe.» Als ich das Gebet verrichtet hatte, hörte ich in der Seele die Worte: «Dieses Gebet ist zum Beschwichtigen meines Zornes. Du wirst es neun Tage lang wie den üblichen Rosenkranz beten, und zwar: Zuerst ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du, Maria, und das Glaubensbekenntnis, anschließend — an den Vaterunser-Perlen — die Worte: Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut auf, die Seele und die Gottheit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt. An den Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen wirst du wie folgt beten: Um Seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Zum Schluss wirst du dreimal die Worte wiederholen: Heiliger Gott, Heiliger starker Gott, Heiliger unsterblicher Gott — erbarme Dich unser und der ganzen Welt” (TB 474-476).
In den nächsten Offenbarungen verknüpfte Jesus mit dem Gebet große Versprechen, wenn unser Gebet mit dem Vertrauen auf Ihn und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten verbunden wird. Das allgemeines Versprechen sagt, dass man durch das vertrauensvolle Beten des Rosenkranzes alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Außerdem versprach Jesus auch die Gnade des glücklichen und ruhigen Todes (ohne Angst und Entsetzen). Diese Gnade kann von denjenigen erbeten werden, die das Gebet vertrauensvoll beten aber auch für Strebende, bei denen man betet.
Heutzutage ist es – neben dem Stoßgebet: Jesus ich vertraue auf Dich – das bekannteste Gebet zur Barmherzigkeit Gottes, das auf allen Kontinenten auch in verschiedenen Dialekten gebetet wird. Mehr über den Rosenkranz und seine Geschichte: ……
Die „Gemeinschaft der Barmherzigkeit“, die am Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Melbourne, Australien, tätig ist, führt eine seelsorgliche Initiative zum Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes in den Ländern Australiens und Ozeaniens durch. Am 14. September – dem Tag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes an die hl. Faustina – werden sich um 15.00 Uhr die Gläubigen dieser Region im Gebet vereinen und um Frieden in der Welt und in unseren Herzen bitten, um die notwendigen Gnaden für die heilige Kirche und ihre Hirten, besonders für die Verlorenen und Zweifelnden, um gegenseitige Barmherzigkeit und Versöhnung zwischen den Menschen sowie auch um persönliche Anliegen.
An dieser Gebetsinitiative, die zweimal im Jahr (am 18. Mai und am 14. September) organisiert wird, beteiligen sich auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie Anhänger der Göttlichen Barmherzigkeit aus anderen Ländern und Kontinenten. Mehr Informationen: www.worldchaplet.org.
Unter diesem Motto organisiert die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Exerzitien mit Werkstattelement für Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren, die ihre Berufung zum geweihten Leben erkennen möchten. Zeiten der Stille, des Gebets, thematische Workshops sowie die Möglichkeit zum Gespräch mit einem Priester, einer Schwester oder einer Psychologin helfen den Teilnehmerinnen, nicht nur ihren Weg mit Gott neu zu betrachten, sondern auch seinen Plan für ihr Leben zu entdecken. Die Exerzitien finden vom 12. bis 14. September 2025 auf Polnisch statt und werden von Pater Wojciech Kaczmarek CM, Sr. M. Ewangelista Sobkowicz ISMM und Magdalena Poprawa geleitet. Mehr Informationen und Anmeldung.
Unter diesem Motto organisieren die Schwestern der brasilianischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit am 14. September dieses Jahres in Rio de Janeiro ein Treffen für junge Menschen, die ihre Lebensberufung erkennen und verwirklichen möchten. Das Programm umfasst: eine Integrationsaktivität, Gebet zur Barmherzigkeitsstunde und den Barmherzigkeitsrosenkranz, Anbetung, einen Vortrag über Gottes Ruf zum Leben, zur Liebe und zur Erfüllung einer konkreten Mission, gehalten von P. José Guilherme, sowie einen Lobpreisabend mit Agape. Solche Treffen organisieren die Schwestern jeden Monat in ihrem Kloster, um den Jugendlichen geeignete Bedingungen zur Sammlung und zum Hören auf die Stimme Gottes zu schaffen.
Am Sonntag, den 14. September, zum 90. Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes an die hl. Schwester Faustina, wird Sr. Diana Kuczek aus Krakau-Łagiewniki die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit mit den Gläubigen der Pfarrei „Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe“ in Tarnobrzeg teilen, nach den Hl. Messen um 10:00, 11:30 und 13:00 Uhr. Zum Programm gehören außerdem das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz sowie ein Treffen der Gemeinschaft „Faustinum“, zu dem die Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit und der geistliche Begleiter der Gemeinschaft, Pfr. Andrzej Cag, alle Interessierten einladen.
Am Samstag, den 6. September dieses Jahres, werden geweihte Personen aus ganz Polen erneut zum ältesten polnischen Heiligtum auf dem Łysa Góra im Heiligkreuzgebirge pilgern, wo die Reliquien des Heiligen Kreuzes aufbewahrt und verehrt werden. Im Programm der Wallfahrt, die unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ organisiert wird: ein Vortrag von Pfarrer Adam Wikczyński über den hl. Johannes Paul II. als Pilger der Hoffnung sowie Zeugnisse über den hl. Charles de Foucauld und den sel. Michał Sopoćko als Pilger der Hoffnung. Um 12:00 Uhr wird die feierliche Eucharistie von Erzbischof Wacław Depo, Metropolit von Tschenstochau, geleitet, anschließend folgt die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und die Verehrung der Reliquien des Heiligen Kreuzes, womit die Wallfahrt endet.
So heißt in der Kongregation der Wechsel des Aufenthaltsortes einer Schwester, der oft auch mit der Übernahme einer anderen apostolischen Aufgabe verbunden ist. In der Regel begeben sich die Schwestern in der 2. Hälfte des Monats August in die Klöster, in die sie durch den Gehorsam gesandt werden. Es geht nicht ausschließlich um den Wechsel des Aufenthaltesortes, sondern oft auch um die apostolische Aufgabe. Die Schwestern werden dorthin gesandt, wo die Kongregation neue Aufgaben unternimmt oder auf die Bedürfnisse der apostolischen Arbeit antwortet. Für die Schwestern ist es eine Gelegenheit, von allen irdischen Bindungen frei zu werden, um nur für Gott und sein Reich zu leben.
Am 30. und 31. August dieses Jahres, jeweils von 9:00 bis 21:00 Uhr, kann man im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki das Manuskript des berühmten “Tagebuchs” der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie den silbernen Ring ihrer ewigen Gelübde an Jesus sehen. Das “Tagebuch”, das zu den Perlen der mystischen Literatur zählt, wurde in Dutzende von Sprachen übersetzt und in Millionen Exemplaren weltweit verbreitet. Papst Johannes Paul II. nannte es das “Evangelium der Barmherzigkeit”, und der Erzbischof von Hongkong, John Tong Hon, schrieb im Vorwort zur chinesischen Ausgabe, es sei “wirklich das wunderbarste Geschenk Gottes an die Welt, …ein geistlicher Schatz der ganzen Kirche”. Die Ausstellung wird anlässlich des 100. Jahrestages ihres Eintritts in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit organisiert. Das handschriftliche “Tagebuch” besteht aus sechs Heften unterschiedlicher Größe, dicht beschrieben auf beiden Seiten (insgesamt 477 Seiten), sowie einem Heft mit dem Titel “Meine Vorbereitung auf die heilige Kommunion”. Das Manuskript enthält keine Korrekturen oder Streichungen, selbst wenn die Autorin einen Buchstaben ausgelassen oder ein Wort falsch geschrieben hat. Die Worte Jesu sind auf Anweisung ihres Vilniusser Beichtvaters, P. M. Sopoćko, mit Bleistift unterstrichen, was in einigen Ausgaben fett oder kursiv hervorgehoben wird.
Das “Tagebuch” ist in elektronischer Form unter www.heiligefaustina.de in verschiedenen Sprachversionen sowie in der App “Faustyna.pl” verfügbar.
In den letzten Tagen des Augusts beginnen – in ganz Polen – wie auch in allen Klöstern der Kongregation der Mutter Gotttes der Barmehrzigkeit, die die Erziehungszentren für Jugendliche (Krakau, Kalisz und Breslau), Studentenwohnheime, Horte und Kindergärten leiten, intensive Vorbereitungen auf das neue Schuljahr. Die Eröffnungsfeier beginnt mit der Heiligen Messe, während der die Lehrer, Betreuer sowie die Studentinnen, Schülerinnen und Kinder um Gottes Segen und alle Gnaden für das neue Schuljahr bitten.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat August sind sichere Ferien für alle Urlauber und das Nutzen der Zeit für das geistige Wachstum im Vertrauen zu Gott und in dem Reichtum der Barmherzigkeit gegenüber den Menschen.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.heiligefaustina.de seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Im August wird während der Abendandachten in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit der Rosenkranz zu Ehren der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gesungen oder gesprochen. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Augustandachten täglich um 19.00 Uhr (außer an den Donnerstagen) statt. Dank der On-line-Übertragung sind diese auch auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de zu verfolgen. Der Text des Rosenkranzes zu Ehren der Mutter Gottes der Barmherzigkeit und weitere Informationen über Maria als Mutter Gottes der Barmherzigkeit, über den Titel, die Andacht und Ikonografie in der Geschichte der Kirche sowie in der die Kongregation finden Sie hier: www.heiligefaustina.de, Registerkarte: Mutter Gottes der Barmherzigkeit.
In der Sommerferienzeit verbringen auch die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit ihren Urlaub. In diesen Tagen besuchen sie ihre Familien oder ein anderes Kloster der Kongregation. Die jungen Schwestern verbringen ihren Urlaub im Exerzitienhaus in Zakopane oder in Rabka Zdroj, denn in diesen Häusern können sie die Zeit zusammen mit ihren Familien verbringen. Von hier aus sind auch viele Wanderwege in die Berge erreichbar. Wir hoffen, dass die Sommerferienzeit für alle zu einer Zeit der Erholung und Stärkung der physischen und geistigen Kräfte wird.
In den Sommermonaten, während der Ferien, nimmt die Zahl der Personen, die sich auf der Seite www.heiligefaustina.de für die Werke „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden“ und „Ewiger Barmherzigkeitsrosenkranz“ anmelden, nicht ab, sondern zu. Dank dieser Werke ertönt der Ruf nach „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt“ ununterbrochen, jeden Tag, Tag und Nacht. An dem Gebet nehmen Internetnutzer aus vielen Ländern der Welt teil, darunter Kanada, USA, Kasachstan, Argentinien, Italien, Spanien, England, Niederlande, Slowakei, Kolumbien, Panama, Ukraine, Schweiz, Australien, England… Wer an dem Gebet teilnehmen möchte, kann dies über das entsprechende Formular tun.
Anlässlich des 100. Jahrestages des Eintritts von Helena Kowalska in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit wird das Jahr 2025 als Jahr der Heiligen Schwester Faustyna gefeiert. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten sind Veranstaltungen innerhalb der Kongregation geplant, deren Höhepunkt ein Treffen der Schwestern aus Klöstern in Polen und im Ausland am 1. August in Warschau sein wird – dem Ort, an dem Helena Kowalska, die Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit, vor 100 Jahren die Schwelle zum Ordensleben überschritt. Dieses Treffen endet mit einer nächtlichen Vigil, in der Anbetung und Dank für ihr Geschenk und ihr spirituelles Erbe für die Kongregation und die Kirche dargebracht werden, im Heiligtum der Heiligen Schwester Faustyna, der ehemaligen Kapelle der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, in der sie während ihres Aufenthalts im Kloster an der Żytnia-Straße betete.
Zu diesem Anlass wird eine ausführliche Biografie der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit mit dem Titel „Begeistert von der Barmherzigkeit“ veröffentlicht, geschrieben von Schwester M. Elżbieta Siepak ISMM. Dieses Werk basiert ausschließlich auf veröffentlichten (Tagebuch, Briefe der Heiligen Schwester Faustyna, Erinnerungen an die Heilige Schwester Faustyna) und unveröffentlichten Quellenmaterialien aus Archiven sowie Dokumenten des Seligsprechungsprozesses. Die Biografie- und Spirituellerbe-Ausgabe im Albumformat wird auch bisher unveröffentlichte Informationen und Fotos enthalten. Umfangreiche Fußnoten (über 650) bieten einen tieferen Einblick in den Kontext ihres Lebens in der Familie, während ihrer Dienstjahre in wohlhabenden Familien sowie in den Klöstern der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. Die Publikation wird außerdem Personen- und Ortsregister enthalten, die einen einfachen Zugang zu den gesuchten Informationen ermöglichen, sowie eine Bibliografie der wichtigsten Werke.
Am Samstag, den 30. August 2025, findet in Łagiewniki ein großes Jugendtreffen statt, das dem Thema der Entscheidungsfindung gewidmet ist. Die Einladung richtet sich insbesondere an junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren, die vor wichtigen Lebensentscheidungen stehen. Das Programm umfasst gemeinsames Gebet, Vorträge und ein Konzert, alles mit dem Ziel, junge Menschen zu ermutigen, mutige und kluge Lebensentscheidungen zu treffen, die im Einklang mit Gottes Willen stehen, so wie Helena Kowalska vor 100 Jahren, die trotz vieler Schwierigkeiten dem Ruf ihrer Berufung folgte.
Vom 3. bis 5. Oktober 2025 wird im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine internationale Konferenz stattfinden, die sich mit neuen und bahnbrechenden Themen in den Schriften der Heiligen Schwester Faustyna sowie ihrem Einfluss auf das Leben der Kirche in Polen und weltweit beschäftigt. An der Konferenz werden Wissenschaftler und Verehrer der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit aus Polen und vielen anderen Ländern teilnehmen.
Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die das Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Płock betreut, hat eine Live-Übertragung von diesem Ort auf der Webseite: www.faustynaplock.pl und auf YouTube gestartet. Dadurch ist es möglich, an den Gottesdiensten in dieser Kirche teilzunehmen sowie den Ort zu besuchen – an dem die prophetische Mission der hl. Faustina begann (Offenbarungen des Bildes Jesu der Barmherzigkeit und das Fest der Barmherzigkeit) – zum persönlichen Gebet. Die Heiligen Messen im Sanktuarium werden täglich um 6:30 Uhr und 17:00 Uhr sowie sonntags um 8:00 Uhr und 17:00 Uhr gefeiert. Täglich um 15:00 Uhr findet das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz statt sowie die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments von der Morgen- bis zur Abendmesse (montags ab 10:00 Uhr).
Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Płock wurde ein Teil des Pilgerhauses eröffnet, mit 3 Apartments (Wohn-/Schlafzimmer, Bad, Kochnische) für 3–4 Personen. Eines davon ist für eine behinderte Person mit Begleitperson vorbereitet. Die Zimmer mit Bad und Internetzugang sind mit Kochnischen mit Elektroplatte, Mikrowelle, Kühlschrank und allen notwendigen Küchenutensilien ausgestattet. Weitere Fotos finden Sie in der Galerie. Im historischen Teil des Klosterkomplexes der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit stehen 55 Plätze in Einzel-, Doppel-, Dreibett- oder Vierbettzimmern zur Verfügung.
Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Płock befindet sich am Alten Marktplatz, auf der Weichselböschung, an dem Ort, wo die hl. Schwester Faustyna lebte und ihre prophetische Mission mit der Offenbarung des Bildes des barmherzigen Jesus und dem Fest der Barmherzigkeit begann. Wer hier übernachtet, kann nicht nur seinen Geist durch die Teilnahme an Andachten und der ganztägigen Anbetung des Allerheiligsten stärken, sondern auch eine der ältesten Städte Polens und die über tausendjährige Kirchengeschichte dieser Diözese entdecken.
Anlässlich des 100. Jahrestages des Eintritts der hl. Faustina in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit findet am Samstag, dem 30. August, um 19:00 Uhr in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grab der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes im Heiligtum von Łagiewniki ein “Abend der Anbetung” statt. Daran werden Hubert Kowalski, professionelle Musiker und Chorsänger sowie die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit teilnehmen, die Lieder singen werden, die vom “Tagebuch” der hl. Faustina inspiriert sind. Es wird ein Gebet mit Herz und Musik sein.
Auf den 25. August 2025 fällt der 120. Geburtstag von Helena Kowalska – der hl. Faustina, der auf der ganzen Welt bekannten Apostelin der Barmherzigkeit Gottes. Sie wurde als drittes Kind von Marianna und Stanislaw Kowalski im Dorf Glogowiec geboren. Im Taufschein wurde festgehalten, dass się um 8.00 Uhr morgens geboren wurde an einem Freitag. Die Mutter von Schwester Faustina – Marianna geb. Babel – erinnerte sich, dass Helena ihren Schoß heiligte, denn die früheren Geburten waren schwer, und nach der Geburt von Helena kamen die weiteren Kinder ohne Probleme zur Welt. Über Helena sagte sie: „Gesegnetes Kind, meine Lieblingstochter”. Die hl. Faustina dankte wiederum Gott für ihre Eltern, fromme, ehrliche und arbeitsame Menschen, die ihre Kinder im Glauben und der Liebe zu Gott und den Mitmenschen erzogen haben. Heutzutage bildet das Haus der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie die Kirche, in der sie getauft wurde, ein Heiligtum, das von den Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit betreut wird. Den Geburtsort von Schwester Faustina besuchen heute nicht nur Pilger aus Polen, sondern aus vielen anderen Ländern.
Am Vorabend des Festes, am 24. August, wird sich nach der hl. Messe um 18 Uhr in der Gemeinde des Sanktuarium der Geburt und Taufe der heiligen Faustina eine Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament zum Haus der Familie der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes begeben. Dort findet eine nächtliche Anbetung und Gebetswache statt.
Auf den 25. August fällt der 30 Jahrestag der Annerkenung der hl. Faustina als die geistige Mitgründerin der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Dieses wurde an ihrem 90. Geburtstag im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki in der Gegenwart der damaligen Generaloberin M. Paulina Slomka anerkannt. Am Ende einer Nachtanbetung vor dem Gnadenbild des barmehrzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina sprach die Generaloberin die Worte des Aktes: Heilige Schwester Faustina (…), du bist nicht nur eine Erneuerin der Spiritualität und des Charismas unserer Kongregation, sondern auch ihre geistige Mitgründerin. Das, was Gott in deinem Leben tat, verstehen wir als eine Ergänzung des von M. Teresa Potocka und M. Teresa Rondeau angefangenen Werkes und nehmen mit Freude an und danken der Barmherzigkeit Gottes für die großen Werke, die in dir und durch dich in unserer Kongregation vollbracht wurden. Schwester Faustina erhielt nämlich das Charisma, der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit durch die Tat, das Wort und das Gebet zu verkünden. Auf diese Weise bereicherte sie nicht nur das charismatische Erbe der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, die M. Teresa Fürstin Sułkowska Gräfin Potocka zur Rettung der gefallenen Frauen gründete, sondern auch die gesamte Kirche, indem sie die apostolische Bewegung der Barmherzigkeit Gottes (die „neue Kongregation”, die Jesus wünschte) und eine neue Schule der Spiritualität gründete, die ganz auf dem Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes basiert. Die erste Erbin der Spiritualität der hl. Faustina ist die Kongregation, in die sie eintrat, deshalb sagte der hl. Johannes Paul II. während seines Besuches in Polen im Jahre 1997: Liebe Schwestern! Euch ist eine besondere Berufung zuteil geworden. Indem Christus aus eurer Mitte die selige Schwester Faustina wählte, machte Er eure Kongregation zum Wächter dieses Ortes und rief gleichzeitig zu einem besonderen Apostolat Seiner Barmherzigkeit auf. Ich bitte euch, dieses Werk aufzunehmen. Der Mensch von heute braucht eure Verkündigung der Barmherzigkeit; er braucht eure Werke der Barmherzigkeit und er braucht euer Gebet um Barmherzigkeit. Vernachlässigt keine Dimension dieses Apostolats. Der vollständige Text der Annerkennung der hl. Faustina als die geistige Mitgründerin der Kongregation wird jedes Jahr am 5. Oktober (Gedenktag der hl. Faustina) in allen Gemeinschaften erneuert.
Es passierte in Swinice, am 27. August 1905, um 13.00 Uhr nachmittags. Da kam Stanislaus Kowalski, Bauer, 40 Jahre alt, aus Glogowiec, in Gesellschaft von Franciszek Bednarek, 35 Jahre alt, und Joseph Stasiak, 40 Jahre alt, beide Bauer aus Glogowiec, und stellten uns ein Kind, ein Mädchen, vor, das im Dorf Glogowiec am25. August 1905 um 8.00 Uhr morgens von der Ehefrau Marianna, geb. Babel, 30 Jahre alt, geboren wurde. Das Kind wurde heute in der heiligen Taufe mit dem Namen Helena getauft, und die Taufpaten waren Konstanty Bednarek und Marianna Szewczyk. Diesen Eintrag der Taufe hinterließ P. Joseph Chodynski im Taufbuch der Pfarrei, als er Helena Kowalska taufte. Der Text steht dort in russischer Sprache geschrieben, denn es war die Zeit der Teilung Polens. Der Vater von Helena – Stanislaus Kowalski unterschireb den Eintrag auf Polnisch, die Taufpaten waren schreibunkundig und bestätigten die Tatsache mit einem „Kreuz”. In der ehemaligen Pfarrkirche, dem heutigen Heiligtum der Geburt und Taufe der hl. Faustina, befindet sich noch heute das selbe Taufbecken, an dem Helena Kowalska zum neuen Kind Gottes und Glied des mystischen Leibes Christi wurde. Die Gnade der Taufe entwickelte sich in ihrem Leben und erreichte die Fülle der mystischen Vereinigung mit Gott hier auf Erden in besondere Weise. Heute wird sie als Apostelin der Barmherzigkeit Gottes verehrt, denn Jesus wählte sie zur Prophetin unserer Zeit und sandte sie mit der Botschaft der Barmherzigkeit in die ganze Welt.
Am 25. August wird um 17.00 Uhr im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki vor dem gnadenreichen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grabe der Hl. Schwester Faustina eine hl. Messe im Anliegen der Informatiker, Spender, Übersetzer und Mitwirkenden der Seite www.heiligefaustina.de gefeiert. Die Eucharistiefeier ist Ausdruck der Dankbarkeit der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit dafür, dass gemeinsam die Botschaft von der barmherzigen Liebe Gottes zum Menschen in die Welt getragen wird. Möge sie der göttlichen Barmherzigkeit großen Ruhm in den menschlichen Seelen bringen.
Am Samstag, den 23. August, findet die jährliche landesweite slowakische Wallfahrt zum Felsheiligtum der Barmherzigkeit Gottes auf dem Berg Butkov in der Slowakei statt. Die Feierlichkeiten beginnen um 12:00 Uhr mit dem Kreuzweg am Berghang des Butkov, um 15:00 Uhr folgt das gemeinsame Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, geleitet von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit aus der Slowakei. Die feierliche Heilige Messe zu Ehren der Muttergottes der Barmherzigkeit wird um 15:35 Uhr gefeiert. Im Programm sind außerdem Konzerte mit geistlichen Liedern vorgesehen.
Der Ort zur Verehrung der Barmherzigkeit Gottes auf dem Berg Butkov (11. Ebene des Steinbruchs), wo zuvor ein großes beleuchtetes Kreuz, Denkmäler für die hl. Schwester Faustyna Kowalska und den hl. Johannes Paul II. sowie eine 9 Meter hohe Statue der Mutter der Barmherzigkeit errichtet wurden, ist Teil des „Felsheiligtums der Barmherzigkeit Gottes“ mit der Kirche in Ladce.
Auf den 17. August 2025 fällt der 23. Jahrestag der Weihe der Welt an die Barmherzigkeit Gottes, die der Heilige Vater Johannes Paul II. während seines letzten Besuches in Polen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki vollzog. Nach der Einweihung der Basilika sprach er die Worte aus, mit denen er Gott, der voll Erbarmen ist, die Geschicke der Welt und jedes Menschen anvertraute. Diese wurden nicht nur für die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit und für die Pilger, die das Heiligtum in Lagiewniki besuchen zum täglichen Gebet. Auch Millionen von Menschen in der ganzen Welt sprechen folgende Worte:
„Gott, barmherziger Vater,
der Du deine Liebe in deinem Sohn Jesus Christus offenbart,
und über uns ausgegossen hast im Heiligen Geist, dem Tröster,
Dir vertrauen wir heute die Geschicke der Welt und jedes Menschen an.
Neige dich zu uns Sündern herab,
heile unsere Schwäche,
besiege alles Böse,
hilf, dass alle Menschen der Erde dein Erbarmen erfahren,
und in dir, dem dreieinigen Gott,
die Quelle der Hoffnung finden.
Ewiger Vater,
um des schmerzvollen Leidens und der Auferstehung deines Sohnes willen
habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.”
Am 16.–17. August dieses Jahres werden die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes im Rahmen der 12. Nationalen Wallfahrt zum Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki pilgern. Diese Wallfahrt wird anlässlich des Jahrestages der Weihe der Basilika der Barmherzigkeit Gottes und der Weihe der Welt an die Barmherzigkeit Gottes durch den hl. Johannes Paul II. organisiert. Am Sonntag wird die Eucharistie um 12:00 Uhr von Kardinal Stanisław Dziwisz zelebriert. Im Programm der Wallfahrt stehen die Präsentation von Werken der Barmherzigkeit in Zelten auf dem Platz vor der Basilika sowie am Samstag um 16:30 Uhr im Aula des hl. Johannes Paul II. ein Konzert mit dem Titel „Schön ist Deine Barmherzigkeit“, aufgeführt von Paweł Bębenek mit seinem Ensemble. Weitere Informationen und das detaillierte Programm finden Sie auf der Website des Rektorats des Heiligtums: www.misericordia.eu.
Anlässlich des 100. Jahrestages des Eintritts der heiligen Schwester Faustyna in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit wird Schwester Livia Mikołajczyk am 17. August dieses Jahres mit den Gläubigen der Pfarrei St. Michael Erzengel in Woskrzenice Duże (Diözese Siedlce) ihr geistliches Erbe und die Mission, der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit zu verkünden, teilen. Die heilige Schwester Faustyna ist bereits in dieser Pfarrgemeinde im Zeichen ihrer heiligen Reliquien gegenwärtig.
Am Samstag, dem 16. August dieses Jahres, wird im Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki das silberne Jubiläum der Ordensprofess von Sr. M. Damaris gefeiert. Um 12:00 Uhr findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, vor dem wundertätigen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina, eine feierliche Eucharistie unter der Leitung von P. Marek Wójtowicz SJ statt, bei der die Jubilarin ihre Gelübde der Keuschheit, Armut und des Gehorsams erneuern wird — deren äußeres Zeichen ein silberner Ring mit der Gravur des Namens „Jesus“ ist. In das Dankgebet für das Geschenk der Jubilarin und in ihren Anliegen schließen sich auch die Schwestern aus den anderen Klöstern der Kongregation, sowie die Familie und die ihrer apostolischen Arbeit anvertrauten Personen ein.
Die bereits zehnte Fußwallfahrt vom Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in der Zips zum Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes auf dem Butkov-Berg bei Ladce beginnt am Samstag, dem 2. August, und dauert bis Sonntag, dem 10. August. Die Wallfahrt wird von den Pallottinern aus Michalovce organisiert, und die Pilger — darunter Sr. Pavla Stanovčáková aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit — werden eine Strecke von etwa 246 Kilometern zurücklegen.
Der Ort zur Verehrung der Barmherzigkeit Gottes auf dem Butkov-Berg (11. Etage des Steinbruchs), wo zuvor ein großes beleuchtetes Kreuz sowie Denkmäler der hl. Schwester Faustina und des hl. Johannes Paul II. aufgestellt wurden, ist Teil des „Felsenheiligtums der Barmherzigkeit Gottes“ mit einer Kirche in Ladce.
Am 5. August, am liturgischen Fest „Maria Schnee”, feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit ihr Patrozinium mit der Mutter der menschgewordenen Barmherzigkeit. An diesem Tag wird traditionsgemäß der Akt der Wahl der Mutter Gottes zur himmlischen Generaloberin der Kongregation erneuert. Zum ersten Mal wurde dieser Akt im Jahre 1937 durchgeführt. Die hl. Faustina schrieb in ihrem „Tagebuch”: Während dieses Aktes, sah ich zum Schluss die Selige Jungfrau, die mir sagte: «Die Huldigung eurer Liebe freut mich sehr. Im selben Augenblick umhüllte Sie alle Schwestern unserer Kongregation mit ihrem Mantel. Mit der rechten Hand drückte Sie die Mutter Generaloberin Michaela an sich und mit der linken mich. Alle anderen Schwestern waren ihr zu Füßen, von ihrem Mantel umhüllt. Da sagte die Muttergottes: Jede, die bis zum Tode eifrig in meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont (TB 1244). An diesem Tag feiert die Kirche den Jahrestag der Einweihung der Basilika Santa Maria Maggiore, der ältesten Kirche, die der Mutter Gottes geweiht wurde. Papst Sixtus III. führte das Fest der Mutter des Sohnes Gottes in die Kirche ein. Mehr Informationen über Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, ihren Titel, die Andacht sowie die Ikonographie in der Kirche und in der Kongregation finden Sie unter folgendem Link: Die Mutter der Barmherzigkeit.
Am 27. Juli beginnt die Novene vor dem Patronatsfest der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, das am 5. August stattfindet. In der Zeit der Novene wird der Rosenkranz zur Mutter Gottes der Barmherzigkeit, in dem wir Maria bitten, uns vor unseren Feinden zu schützen, uns in der Stunde unseres Todes aufzunehmen und für uns bei ihrem Sohn Barmherzigkeit zu erbitten gesungen oder gesprochen. In der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina wird die Novene an Werktagen um 19.00 Uhr und an Sonntagen um 18.30 Uhr gebetet. Der Text des Rosenkranzes zur Mutter Gottes der Barmherzigkeit.
Am 4. August dieses Jahres – nach einer ersten Probezeit im Ordensleben – erhalten drei Postulantinnen (eine Polin, eine Brasilianerin und eine Weißrussin) einen neuen Namen und das Noviziatskleid und beginnen ihre zweijährige Noviziatszeit, an deren Ende die ersten Ordensgelübde abgelegt werden. In diesem Jahr findet die Einkleidungsfeier ausnahmsweise in Warschau statt, anlässlich des 100. Jahrestages des Eintritts der hl. Schwester Faustyna in die Kongregation. Traditionell erfolgt die Feier jedoch innerhalb der Klausur. Die heilige Messe für die Schwestern, die ihr Noviziat beginnen, wird in der Klosterkapelle unter der Leitung von P. Wiesław Kulisz SJ gefeiert.
Der 1. August markiert den 100. Jahrestag des Eintritts von Helena Kowalska, die weltweit unter ihrem religiösen Namen der Heiligen Schwester Faustina bekannt ist, in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. Trotz klaren Hinweises Jesu, dass sie nach Warschau fahren soll, um dort ins Kloster einzutreten, war der Weg der Erfüllung ihrer Berufung gar nicht einfach. Wie sie in ihrem „Tagebuch“ schrieb, klopfte sie an die Türen vieler Klöster, wurde aber nirgends angenommen. Erst im Kloster an der Żytnia-Straße in Warschau erhielt sie die Erlaubnis einzutreten. Dennoch arbeitete sie zunächst ein Jahr lang als Haushaltshilfe, um eine bescheidene Mitgift zu verdienen. Schließlich überquerte sie am 1. August 1925 die Schwelle zur Klausur und schrieb in ihrem „Tagebuch“: „Ich war überglücklich, ich hatte den Eindruck, ins Paradiesleben eingetreten zu sein. Ein einziges Dankgebet entrang sich meinem Herzen“ (TB 17). Sie verbrachte 13 Jahre in verschiedenen Klöstern der Kongregation und erfüllte einfachen Pflichten während sie gleichzeitig ein tiefes spirituelles Leben führte. Jesus beauftragte sie mit der prophetischen Mission, die der Welt die biblische Wahrheit von der barmherzigen Liebe Gottes zu jedem Menschen erinnern soll und rief sie auf, diese Wahrheit durch das Zeugnis ihres Lebens, ihre Taten, Worte und ihr Gebet zu verkünden.
Am 1. August 2025 jährt sich zum hundertsten Mal der Eintritt der hl. Faustyna in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. Aus diesem Anlass finden im Warschauer Kloster und im Heiligtum der hl. Faustyna in der Żytnia-Straße zentrale Feierlichkeiten statt. Die feierliche Eucharistie wird vom Warschauer Metropoliten, Erzbischof Adrian Galbas, zelebriert. Auf dem Programm stehen außerdem ein Monodrama nach dem „Tagebuch“ der hl. Faustyna mit dem Titel Sekretärin der Barmherzigkeit Gottes in der Darbietung von Barbara Misiun, Führungen durch das Museum im Klostergewölbe, Konferenzen und eine Nachtwache in der ehemaligen Klosterkapelle, heute Pfarrei und Heiligtum der hl. Faustyna.
An dieser zentralen Feier im Jahr der hl. Schwester Faustyna werden nicht nur Schwestern aus vielen Klöstern der Kongregation teilnehmen, sondern auch Mitglieder und Freiwillige der „Faustinum“-Vereinigung, Freunde, Mitarbeiter und Wohltäter der Kongregation.
Mutter Michaela Moraczewska, die damals als Oberin des Klosters in der Żytnia-Straße in Warschau tätig war und später Generaloberin wurde, erinnerte sich so an den Eintritt von Helena Kowalska – der heiligen Schwester Faustina – in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit.
An einem Frühlingsmorgen im Jahre 1924, als ich Oberin in der Żytnia-Straße war, bekam ich von der Pforte ein Zeichen, dass ein junges Mädchen gekommen war und um Aufnahme in die Kongregation gebeten hatte. Ich ging daher zum Sprechzimmer und öffnete die Tür, aber jene Anwärterin – die dort so saß, dass sie mich nicht bemerkte – machte auf den ersten Blick keinen vorteilhaften Eindruck auf mich, weil ihr äußeres Erscheinungsbild ein wenig vernachlässigt war. Ich dachte mir: o, das ist nichts für uns! Und schloss leise wieder die Tür, in der Absicht, eine andere Schwester mit einer abschlägigen Antwort zu schicken.
In diesem Moment kam mir jedoch der Gedanke, dass es mehr der Nächstenliebe entsprechen würde, diesem Mädchen einige oberflächliche Fragen zu stellen und sie erst dann zu verabschieden. Ich kehrte daher ins Sprechzimmer zurück und begann ein Gespräch. Da bemerkte ich, dass die Kandidatin bei näherem Hinsehen sehr gewann, dass sie ein nettes Lächeln und einen sympathischen Gesichtsausdruck hatte und dass viel Einfachheit, Aufrichtigkeit und Vernunft in dem war, was sie sagte. Ich änderte also bald meine Meinung und bekam Lust, sie aufzunehmen. Die Hauptschwierigkeit bestand in der Armut von Helena Kowalska, ganz zu schweigen von der Mitgift, von der der Heilige Stuhl nicht leicht eine Befreiung erteilt; sie besaß keinerlei persönliche Aussteuer, und wir hatten für diesen Zweck keine Mittel. Ich gab ihr jedoch den Gedanken ein, ob sie nicht für einige Zeit in Dienst gehen und sich ein paar Hundert Zloty für die Aussteuer zurücklegen könnte. Sie nahm diesen Vorschlag sehr bereitwillig auf, und wir kamen überein, dass sie das zurückgelegte Geld zur Aufbewahrung zur Pforte bringen würde. So verblieben wir, ich verabschiedete sie bald darauf und vergaß alles.
Die Aufnahme von Helena Kowalska – der heiligen Schwester Faustina – in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit wurde in einer Erinnerung von Schwester Borgia Tichy beschrieben, die später ihre Oberin im Haus in Vilnius war.
Einige Erinnerungsstücke aus dem Leben von Sr. M. Faustina Kowalska, die mir in den Sinn kommen, reichen bis zu ihrem Eintritt in die Kongregation zurück. Ich erinnere mich genau – es war in Warschau, Żytnia 3/9 – im Jahr 1924, als eines Tages während der Mittagsfreizeit die damalige Pförtnerin, die verstorbene Sr. Klara Himmer, den Versammlungsraum betrat und der Generaloberin Leokadia Cielecka eine „neue Berufung“ ankündigte. Daraufhin schickte die Generaloberin sofort die verstorbene Mutter Małgorzata zur Pforte, um diese zu prüfen. Nach kurzer Zeit kam Mutter Małgorzata zurück und sagte laut: „Nichts Besonderes.“ – „Unscheinbar, etwas älter, eher schwächliche Statur, Dienstmädchen, Köchin von Beruf, ohne Aussteuer, ja nicht einmal mit dem bescheidensten Gepäck.“ Da Mutter Cielecka nicht besonders begeistert war von Berufungen aus solchen Verhältnissen, wollte sie sofort ablehnen. Die anwesende Oberin des Warschauer Hauses, Mutter Michaela, fragte, ob sie die Kandidatin persönlich sehen könne. Sie erhielt die Zustimmung.
Nach einer Weile erklärte Mutter Michaela, zurück aus dem Sprechzimmer, dass die Kandidatin trotz der genannten Mängel einen sehr guten Eindruck gemacht habe, und schlug vor, sie nicht sofort abzuweisen, sondern Bedingungen zu stellen, nach deren Erfüllung sie erneut um Aufnahme bitten könne, mit einem genauen Termin.
Ein Jahr später, pünktlich, erschien Helenka Kowalska an der Klosterpforte und erneuerte ihre Bitte. Diesmal wurde sie nicht abgewiesen. Sie blieb in Żytnia als Aspirantin.
Der 31. Juli ist im liturgischen Kalender der Erinnerungstag des Heiligen Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens und einer der Schutzheiligen der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die in ihrer Geschichte von der ignatianischen Spiritualität Gebrauch machte. Die Heilige Schwester Faustina erwähnt diesen Heiligen in ihrem „Tagebuch“ zwei Mal, im Kontext des Gehorsamsgelübdes und der Vision, die sie 1935 hatte: „Fest des Heiligen Ignatius – ich betete innig zu diesem Heiligen und machte ihm Vorwürfe, dass er auf mich schauen kann, ohne mir in derartig wichtigen Dingen zu Hilfe zu kommen, nämlich bei der Erfüllung des Gotteswillens. Ich sagt zu diesem Heiligen: „Du, unser Schutzheiliger, Du warst in Glut der Liebe und des Eifers um Gottes größeres Lob entbrannt, ich bitte Dich demütigst, hilf mir, die Absichten Gottes zu erfüllen.“ Das war während der heiligen Messe. Plötzlich erblickte ich an der linken Seite des Altars den Heiligen Ignatius mit einem großen Buch in der Hand. Er sagte zu mir: „Meine Tochter, ich bin nicht gleichgültig deinem Anliegen gegenüber, die Regel lässt sich auch in dieser Ordensgemeinschaft anwenden.“ Er zeigt auf das Buch und entschwand. Ich freute mich außerordentlich, dass die Heiligen so sehr an uns denken, wie auch über den engen Kontakt mit ihnen. O Güte Gottes, wie schön ist die innere Welt, dass wir schon hier auf Erden mit den Heiligen Umgang pflegen! Den ganzen Tag empfand ich die Nähe des mit so teuren Schutzheiligen.“
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat Juli sind sichere Ferien für alle Urlauber und das Nutzen der Zeit für das geistige Wachstum im Vertrauen zu Gott und in dem Reichtum der Barmherzigkeit gegenüber den Menschen.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Im Jahr 2024 wurden zahlreiche Arbeiten im Heiligtum durchgeführt, darunter die Verlegung der Kapelle in den Hauptteil der Kirche und die Fertigstellung des Vorraums, der Bau von Treppen vor dem Heiligtum auf der Seite des Alten Marktes, das Verlegen von Granitpflaster im Hof und Basaltpflaster im Tunnel. Der Tunnel, der den Alten Markt mit dem Hof des Heiligtums verbindet, wurde renoviert, Eingangstore und ein Tunneltor wurden installiert, und verschiedene Systeme (z. B. Zugangskontrolle, Brandschutz usw.) wurden installiert und in Betrieb genommen. Im Hof wurde Beleuchtung installiert, Türen wurden in verschiedenen Teilen des Heiligtums und im neuen Teil des Hauses der hl. Faustina gekauft und eingebaut, Holz- und Metallgeländer wurden angefertigt und installiert, das Gelände des Heiligtums wurde eingezäunt, Innenausbauarbeiten im Heiligtum—Wände, Decken (auch im neuen Teil des Hauses der Schwester Faustina)—sowie Außenarbeiten wie das Hinzufügen von Sockeln und das Vervollständigen des Putzes wurden durchgeführt. Außerdem wurden Glastüren installiert, die den Vorraum mit der Erscheinungskapelle verbinden, und ein Personenaufzug für das Haus der hl. Faustina wurde in Betrieb genommen.
Zukünftige Arbeiten umfassen die Fertigstellung und Ausstattung des Innenraums des Heiligtums, der Sakristei und der Nebenräume, wie das Verlegen von Fußböden und die Installation von Bänken. Außerhalb des Gebäudes werden Grünanlagen angelegt. Darüber hinaus planen wir die Gestaltung und Umsetzung eines Museumsprojekts in den Untergeschossen des Heiligtums und die Ausstattung des neu errichteten Teils des Hauses der hl. Schwester Faustina.
Das Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock wird durch die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit dank der Spenden errichtet, die zu diesem Zweck von Verehrern der Barmherzigkeit Gottes und Menschen guten Willens gegeben werden. Die Schwestern danken für jede Gabe des Herzens, die dazu beiträgt, dass am Ort der ersten Offenbarung des barmherzigen Jesus der Heiligen Schwester Faustina eine Kirche entsteht, und bitten um weitere Unterstützung. Für alle, die den Bau des Sanktuariums geistig und materiell unterstützen, beten die Schwestern gemeinsam mit den Gläubigen in der Stunde der Barmherzigkeit den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit. Auch feiern sie jeden 22. Tag des Monats eine Heilige Messe für alle Spender.
Spenden für den Ausbau des Sanktuariums der Barmherzigkeit Gottes in Płock kann man auf folgendes Konto einzahlen:
Zgromadzenie Sióstr Matki Bożej Miłosierdzia
Stary Rynek 14/18
09-404 Płock
Bank PEKAO SA
I O w Płocku
ul. Kolegialna 14a
KOD SWIFT: PKOPPLPW
PLN Numer IBAN: 72 1240 3174 1111 0000 2890 0836
USD Numer IBAN: 56 1240 3174 1787 0010 1057 7746
EUR Numer IBAN: 28 1240 3174 1978 0010 1057 7818
Unter diesem Motto finden vom 25. bis 27. Juli dieses Jahres im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Exerzitien aus der Reihe „Frauen in der Bibel“ statt. Die Teilnehmer werden sich mit den biblischen Annas auseinandersetzen: Was erfüllte ihr Herz über all die Jahre, mit welchen Kämpfen waren sie konfrontiert, und was war es letztlich, das ihnen geholfen hat, die Hoffnung nicht zu verlieren? Antworten auf diese Fragen suchen sie im Licht ihrer persönlichen Sehnsüchte und Lebensunsicherheiten. Geleitet werden die Exerzitien von der Bibelwissenschaftlerin Sr. Maria Faustyna Ciborowska aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit.
Am 22. Juli feiern wir in der Liturgie das Fest der hl. Maria Magdalena, welche die Patronin der guten Umkehr ist. Seit den Anfängen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit nimmt sie die Mädchen und Frauen, die einer moralischen Erneuerung bedürfen und von den Schwestern betreut werden in ihre Obhut. Die Darstellungen der Heiligen befinden sich in vielen Klöstern der Kongregation. In der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki befindet sich ihre Figur im Hauptaltar, der der Mutter Gottes der Barmherzigkeit gewidmet ist.
Am 22. Juli 2025 findet im Nationalheiligtum des hl. Johannes Paul II. in Washington (USA) der traditionelle „Abend mit dem Barmherzigen Jesus“ statt. Er wird von den Schwestern der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Auf dem Programm stehen: die Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, Anbetung mit Lobpreis Jesu im Allerheiligsten Sakrament und Fürbittgebet, das Sakrament der Beichte sowie eine Konferenz. Schwester Faustia Szaboóva wird über die Kraft des Blutes Jesu sprechen – basierend auf dem „Tagebuch“ der hl. Faustina.
Die „Abende mit dem Barmherzigen Jesus“ werden für junge Menschen organisiert, die den Spuren der hl. Schwester Faustina und des hl. Johannes Paul II. folgen und eine neue Lebensqualität in der Freundschaft mit dem Barmherzigen Jesus entdecken möchten.
Am 10. Juli 2025 beginnt im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Ostrow Wielkopolski die 23. Fuß-Wallfahrt, die in die Hauptstadt der Andacht zur Barmherzigkeit Gottes nach Krakau-Lagiewniki führt. Die Pilger erreichen am 21. Juli ihr Ziel. Am 16. Juli schließen sich der Gruppe auch die Pilger der Diözese Posen an, die nach Jasna Gora (in Tschenstochau) pilgern und anschließend ihre Route bis nach Krakau-Lagiewniki verlängern. Durch Radio Rodzina Kalisz werden auch viele Hörer mit den Pilgern geistlich verbunden sein.
Am 11. Juli 2025 beginnt die 13. Internationale Fuß-Wallfahrt aus Hidasnemeti (Ungarn) durch die Slowakei bis zum Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. In 9 Tagen sollen die Pilger 275 km zurücklegen. Die Route führt durch Kosice, Radatice, Pečowská Nová Ves, Plavnica, Piwniczna Zdroj, Gostwica, Tymbark und, Brzaczowice. Krakau erreichen die Pilger am 19. Juli ihr Ziel – das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes. Um 14.00 Uhr wird die Heilige Messe zelebriert und anschließend um 15.00 Uhr das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes in der Klosterkapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina gebetet.
Am 16. Juli 2025 jährt sich der Sterbejahrestag von Mutter Teresa Rondeau, der Gründerin der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Frankreich (Laval) und der Mitgründerin der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Polen um 159. Mal. Sie wurde am 6. Oktober 1793 in Laval (Frankreich) geboren. Bei der heiligen Taufe erhielt sie den Namen Thérèse Agathe. Unter dem Einfluss ihres Beichtvaters P. J. Chanon SJ nahm sie die Arbeit mit Büßerinnen auf, also mit Frauen, die einer tiefen moralischen Erneuerung bedurften und ihr Leben ändern wollten. Um sich besser darauf vorzubereiten, reiste sie im Jahre 1818 nach Bordeaux, wo M. Thérèse de Lamourous ein Haus für Büßerinnen führte, das den Namen „Barmherzigkeit“ trug. Nach zweimonatigem Aufenthalt legte sie private Gelübde ab und kehrte nach Laval zurück, um dort zur Gründerin eines neuen, von Bordeaux unabhängigen Werkes zu werden und mit der Zeit auch der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Frankreich. Aus dem Haus der Barmherzigkeit in Laval übernahm M. Teresa Ewa Sułkowska Gräfin Potocka, die Gründerin der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Polen. Mutter Thérèse Rondeau starb am 16. Juli 1886 und wurde in der Gruft im Garten des Anwesens der Kongregation in Laval beigesetzt. Die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Polen verlieh ihr den Titel einer Mitgründerin.
Am Fest der Heiligen Familie, dem 29. Dezember 2024, wurde in der Kapelle der Erscheinung des Bildes von Jesus der Barmherzige im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Płock von Bischof Szymon Stułkowski, dem Hirten der Diözese Płock, ein Dekret verkündet, das das Heiligtum zur Jubiläumskirche erklärt.
Die Gläubigen können einen Ablass erlangen, wenn sie bis zum 6. Januar 2026 unter dem Motto „Pilger der Hoffnung – auf dem Weg zur Quelle“ eine Pilgerreise unternehmen, das Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Płock besuchen und an den anlässlich des Jubiläums abgehaltenen Gottesdiensten teilnehmen oder angemessene Zeit in frommer Betrachtung verbringen, die sie mit dem Vaterunser, dem Glaubensbekenntnis und einem Gebet zur Heiligen Jungfrau Maria abschließen.
Nach der Dekretzeremonie zog eine Prozession zur Kathedrale von Płock, wo eine Heilige Messe gefeiert wurde, die das Jubiläumsjahr in der Diözese Płock eröffnete. Die Feier wurde von Bischof Szymon Stułkowski in Konzelebration mit Bischof Mirosław Milewski geleitet. Zahlreiche Priester, geweihte Personen und Laiengläubige nahmen an den Feierlichkeiten teil, darunter Vertreter der anderen 18 Jubiläumskirchen der Diözese Płock.
Unter diesem Motto finden vom 10. bis 14. Juli im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki Exerzitien für alle statt, die Gottes barmherzige Liebe in ihrem Leben erkennen und sie in die Welt tragen möchten. Geleitet werden sie von Pater Dr. habil. Stanisław Witkowski MS, Bibelwissenschaftler, Exerzitienleiter und Dozent an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau, sowie von Schwestern aus der Exerzitiengemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit: Sr. M. Emanuela Gemza ISMM, Vorsitzende der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, und Sr. M. Diana Kuczek ISMM, zuständig für die Formation von Gemeinschaften und Einzelpersonen in „Faustinum“ und Chefredakteurin der Zeitschrift Die Botschaft der Barmherzigkeit. Veranstalter ist die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“. Weitere Informationen: faustinum.pl
Vom 10. bis 14. Juli finden im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki Exerzitien für die Mitglieder und Freiwilligen der Vereinigung „Faustinum“ statt. Thema der Exerzitien ist das Vertrauen zu Gott, sein richtiges Verständnis und Hindernisse. Geleitet werden sie von Pater Dr. habil. Stanisław Witkowski MS, Bibelwissenschaftler, Exerzitienleiter und Dozent an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau, sowie von Schwestern aus der Exerzitiengemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit: Sr. M. Emanuela Gemza ISMM, Vorsitzende der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“, und Sr. M. Diana Kuczek ISMM, zuständig für die Formation von Gemeinschaften und Einzelpersonen in „Faustinum“ und Chefredakteurin der Zeitschrift Die Botschaft der Barmherzigkeit. Veranstalter ist die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“. Weitere Informationen: faustinum.pl
Am 6. Juli 2025 jährt sich der Sterbejahrestag von Mutter Teresa Eva Gräfin Potocka, der Gründerin der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Polen zum 144. Mal. Ist es eine Kleinigkeit, nur eine Seele zu retten – schrieb sie. Dieser Gedanke begleitete sie in ihrem Leben und in ihrem Werk, das sie für die Betreuung der Frauen und Mädchen gründete, die eine moralische Erneuerung brauchten. Die von ihr gegründete Kongregation schenkte der Kirche und der Welt die hl. Faustina, die große Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die als geistige Mitstifterin anerkannt wurde. Mutter Teresa starb im Schloss in Wilanow. Ihre sterblichen Überreste ruhen in der Gruft der Kongregation auf dem Powazki- Friedhof in Warschau. Nennen wir sie nicht Heilige, denn nur die Kirche hat das Recht, einen solchen Titel zu vergeben – sprach während der Trauermesse P. Zygmunt Golian, ihr Seelenführer – Unsere Bemühungen in der Arbeit, für die sie bereit war, ihr Leben aufzuopfern, beweisen jedoch ihre Heiligkeit. Mehr Informationen über das Leben und Werk von Mutter Teresa Potocka finden Sie hier.
Vom 4. bis 6. Juli findet in Turin ein weiteres Treffen der Mitglieder und Freiwilligen des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ aus Italien unter dem Motto „In deinem Erbarmen ist Hoffnung“ statt. Daran nehmen Sr. Emanuela Gemza, Vorsitzende des „Faustinum“-Vereins im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, sowie Sr. Wincenta Mąka von der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit teil.
Die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und die Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit – jene, die den Spuren der hl. Faustyna folgen und an ihrer Mission teilnehmen, der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis des Lebens, durch Taten, Worte und Gebete zu verkünden – werden im Jahr 2025 das Jahr der hl. Faustyna erleben und folgende Jahrestage feiern und begehen:
26.–28. April – 90. Jahrestag der ersten öffentlichen Ausstellung des Bildes des Barmherzigen Jesus in der „Ostra Brama“ in Vilnius.
30. April – 25. Jahrestag der Heiligsprechung von Schwester Faustyna durch Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom sowie die Verbindung per Fernsehbrücke mit dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki. Einführung des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit für die gesamte Kirche.
30. April – 25. Jahrestag der Einrichtung der Klosterkapelle im Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Płock als Diözesanheiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit.
17. Mai – 10. Jahrestag des Wirkens der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Kuba, in der Stadt Camagüey.
1. August – 100. Jahrestag des Eintritts der hl. Schwester Faustyna in die Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit.
25. August – 120. Jahrestag der Geburt der hl. Schwester Faustyna in der Familie von Marianna und Stanisław Kowalski in der Ortschaft Głogowiec.
25. August – 30. Jahrestag der Anerkennung der hl. Schwester Faustyna durch die Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit als ihre geistige Mitbegründerin.
27. August – 120. Jahrestag der Taufe der hl. Schwester Faustyna in der Pfarrkirche St. Kasimir in Świnice Warckie.
13.–14. September – 90. Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes an Schwester Faustyna.
15. September – 20. Jahrestag des Wirkens der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in der Slowakei, in der Ortschaft Nižný Hrušov.
23. Dezember – 70. Jahrestag des Wirkens der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Danzig, wohin sie als Rückkehrer aus Vilnius kamen.
Unter diesem Motto finden vom 27. bis 29. Juni im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Exerzitien für Frauen statt, im Rahmen der Reihe „Mit Faustina im Alltag“. Das Motto dieser geistlichen Übungen ist ein Zitat aus dem Tagebuch der hl. Faustina: „Unter Seinem liebenden Blick gewinnt meine Seele an Kraft und Stärke, wird sich bewusst, dass sie liebt und besonders geliebt wird, und weiß, dass der Allmächtige sie verteidigt“ (Tagebuch, 815). Die Exerzitien werden von Sr. Gaudia Skass aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet, die auch Sprecherin ist.
Mehr Informationen: www.faustinum.pl
Am Samstag, den 28. Juni dieses Jahres, findet im Dominikanerkloster in Zvolen das dritte Treffen der Mitglieder und Freiwilligen der Vereinigung der Apostel der Barmherzigkeit Gottes Faustinum aus Tschechien und der Slowakei statt. Das Motto des Treffens lautet: „Barmherzigkeit – gibt es im Leben etwas Wichtigeres?“. Auf dem Programm stehen Vorträge, Erfahrungsaustausch über Gottes Barmherzigkeit und Apostolat, Eucharistie, Zeugnisse und Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament. Das Treffen endet mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Besonderes Anliegen für den Monat Juni: Für den Schutz der Kinder vor Demoralisierung und die notwendigen Gnaden für junge Menschen, damit sie nicht in Versuchung des leichten Glücks geraten, sondern in ihrem Leben Entscheidungen nach Maßgabe der evangelischen Werte treffen.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Traditionsgemäß wird im Juni während der Abendandachten in den Kirchen in Polen die Herz-Jesu-Litanei gesungen. Ähnliches gilt auch in den Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Juniandachten in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr statt.
Am 22. Juni dieses Jahres werden Sr. Anna Maria und Sr. Norberta aus der Heiligtumsgemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki im Heiligtum Unserer Lieben Frau, der Beschützerin und Königin der Familien, die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistliche Erbe der hl. Schwester Faustina verkünden, wie es in ihrem „Tagebuch“ aufgezeichnet ist.
Am 22. Juni dieses Jahres werden Sr. Tobiana und Sr. Maksyma aus der Heiligtumsgemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki in der Kirche Unserer Lieben Frau von der Morgenröte in Chrzanów die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistliche Erbe der hl. Schwester Faustina, wie es in ihrem „Tagebuch“ aufgezeichnet ist, mit den Gläubigen dieser Pfarrei während der Sonntagsmessen teilen.
Am 21. Juni dieses Jahres findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki das letzte Formungstreffen der Krakauer „Faustinum“-Gemeinschaft vor der Sommerpause statt.
Programm:
- 13:30 – Rosenkranzgebet – „Faustinum“-Saal
- 14:10 – Vorträge:
- 14:10 – Stufe II: ABC des geistlichen Lebens – Sr. Maria Faustyna Ciborowska ISMM – „Faustinum“-Saal
- 14:10 – Stufe I: Biblischer Zyklus – Sr. M. Emanuela Gemza ISMM – Kapelle der Passion des Herrn
- 14:40 – Zeit für persönliches Gebet und Reflexion – Kapelle der Passion des Herrn
- 15:00 – Gebet zur Barmherzigkeitsstunde – Kapelle der Passion des Herrn
- 15:30 – Eucharistie – Kapelle der Passion des Herrn
16:30 – Begegnung zur Integration – Garten
Der Verein „Faustinum”, der 1996 vom Krakauer Metropolit, Kardinal Franciszek Macharski, als apostolisches Werk der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit gegründet wurde, umfasst Priester, Ordensleute und Laien aus fast 90 Ländern der Welt, die nach dem Vorbild der hl. Schwester Faustina an der Mission der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit durch das Zeugnis ihres Lebens, ihrer Taten, Worte und Gebets teilnehmen möchten. Die Hauptaufgabe des „Faustinum“ ist die Ausbildung von Aposteln der Barmherzigkeit Gottes, die die Schwestern in mehreren Sprachen durchführen. Mehr Informationen gibt es unter www.faustinum.pl
Am 21. Juni dieses Jahres findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki das Jugendtreffen „Łagiewnicka 22“ statt. Es beginnt um 19:00 Uhr in der Kapelle mit dem gnadenreichen Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, geleitet von den Schwestern der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit. Auf dem Programm stehen: ein Vortrag von Sr. Tobiana darüber, dass alles von uns abhängt, wenn es darum geht, Gottes Liebe und Gnade anzunehmen – am Beispiel des Lebens der hl. Faustina; anschließend stille Anbetung und Lobpreis der göttlichen Barmherzigkeit vor dem Allerheiligsten Sakrament sowie ein gemeinsames Agape-Essen mit etwas Leckerem und einer Q&A-Runde.
Am 19. Juni 2025 (Donnerstag) feiert die Kirche das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi (Fronleichnam). Die Heiligen Messen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden nach der Sonntagsordnung zelebriert. Am Vormittag findet eine große Fronleichnamsprozession vom Wawel-Schloß zum Altmarkt in Krakau statt und am Nachmittag die Prozessionen in allen Pfarreien. In der Pfarrei in Lagiewniki beginnt die Eucharistische Prozession zu den vier Altären mit der Heiligen Messe um 17.00 Uhr und führt anschließend durch die Schwester-Faustina-Straße in Richtung Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes. In der Basilika endet die Prozession mit dem Lobgesang Te Deum und dem feierlichen Segen. Die Heilige Messe zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes durch die Fürsprache der hl. Faustina in allen Anliegen sowie Danksagungen von den Pilgern wird in der Klosterkapelle um 19.00 Uhr zelebriert.
Die heilige Schwester Faustina war von klein auf eine große Verehrerin Jesu im Allerheiligsten Sakrament. Vor Jesus, verborgen in der weißen konsekrierten Hostie, erlebte sie erstmals die Liebe Gottes und hörte innerlich den Ruf zu einem vollkommenen Leben. In ihrer Jugend legte sie vor dem Allerheiligsten ein privates Keuschheitsgelübde ab und verbrachte im Kloster jede freie Minute in der Kapelle vor dem Tabernakel. „Ich will mich nicht so sehr von der Arbeit vereinnahmen lassen, dass ich Gott vergesse“, bekannte sie. „Alle freien Augenblicke verbringe ich zu Füßen des Meisters, verborgen im Allerheiligsten Sakrament. Er unterrichtet mich seit meiner Kindheit“ (TB 82).
„O Herr, ich sehe es klar“, gestand sie Jesus im Gebet, „mein Leben ist von dem Moment an, als meine Seele Dich erkennen konnte, ein ständiger Kampf – und immer heftiger. Jeden Morgen bereite ich mich im Gebet auf den Kampf des ganzen Tages vor, und die heilige Kommunion ist mir die Gewähr für den Sieg – und so geschieht es auch. Ich fürchte den Tag, an dem ich keine Kommunion empfange. Dieses Brot der Starken gibt mir alle Kraft, um dieses Werk zu vollbringen, und ich habe den Mut, alles zu tun, was der Herr verlangt. Der Mut und die Kraft in mir sind nicht meine, sondern die dessen, der in mir wohnt – das ist die Eucharistie“ (TB 91).
Gegen Ende ihres Lebens schrieb sie: „Ich sehe mich so schwach, dass ich ohne die heilige Kommunion ständig fallen würde. Nur die heilige Kommunion hält mich aufrecht, aus ihr schöpfe ich Kraft, in ihr liegt meine Stärke. Ich fürchte die Tage ohne Kommunion. Ich fürchte mich selbst. Jesus, verborgen in der Hostie, ist alles für mich. Aus dem Tabernakel schöpfe ich Kraft, Macht, Mut, Licht; in Zeiten der Bedrängnis finde ich dort Trost. Ich könnte Gott nicht verherrlichen, wenn ich die Eucharistie nicht im Herzen hätte.“
Ihre Liebe zu Jesus im Allerheiligsten Sakrament zeigte sich auch darin, dass sie ihrem Namen „vom Allerheiligsten Sakrament“ hinzufügte und wollte, dass ihr Jahrespatron „Jesus-Eucharistie“ sei. Mehr…
Im Rahmen des Projekts Samaritanka finden vom 13. bis 15. Juni sowie vom 20. bis 22. Juni 2025 Exerzitien für Frauen im diözesanen Exerzitienhaus Fides et Ratio in Schtschutschinsk statt. Der Titel der Exerzitien lautet: „Du machst dir viele Sorgen und Unruhe“ (Lk 10,41). Das Programm umfasst Meditationen über das Wort Gottes, Workshops und Vorträge. Geleitet werden die Exerzitien von: Sr. Anastasis Omelchenko aus der Gemeinschaft in Petropawlowsk der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, Sr. Kazimiera Wanat, Sr. Madlen Hofmann und Pater Hans Reiner.
Die regelmäßige monatliche Heilige Messe für die Mitglieder und Freiwilligen des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes Faustinum wird am Freitag, den 13. Juni um 15:20 Uhr im Diözesanen Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit im Stadtteil KVP in Košice gefeiert. Anschließend findet um 16:00 Uhr ein Formationstreffen der örtlichen Gruppe im Pfarrhaus statt. Das sechste Treffen in diesem Jahr zum Thema „Mission der Barmherzigkeit der hl. Schwester Faustina“ wird von Sr. Mariela Lengyelová ISMM aus der Košicer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet.
Seit 2006 werden Heilige Messen für den Verein Faustinum gefeiert. Weitere Informationen über den Verein unter faustinum.pl.
Im Rahmen dieser Reihe finden vom 13. bis 15. Juni im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki Gruppenworkshops statt, die sich auf das Thema Selbstannahme im Kontext der Lebensgeschichte, Emotionalität, Körperlichkeit und Spiritualität konzentrieren. Die Teilnehmer arbeiten sowohl individuell als auch in Gruppen unter der Leitung von Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie Monika Guzewicz, Doktorin der Psychologie, Psychotherapeutin, ehemalige Hochschuldozentin und Mitbegründerin des Projekts Godfullness Jesuiten. Veranstalter der Workshops ist der Verein der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“. Weitere Informationen unter: www.faustinum.pl
Am 11. Juni um 17 Uhr findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki, in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, eine heilige Messe mit folgendem Anliegen statt: Um Gottes Segen und die notwendigen Gnaden für diejenigen, die sich an der Arbeit des „Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden“ beteiligen und das Werk materiell und geistig unterstützen, und um einen glücklichen Tod für die Sterbenden, für die in dem Werk gebetet wird, sowie um die Freude des Himmels für die Verstorbenen.
In diesem Werk unterstützen nicht nur Polen die Sterbenden, sondern auch Menschen aus vielen Ländern der Welt. Allein in diesem Jahr haben sich Menschen aus über 30 Ländern angemeldet, u.a. aus Argentinien, Brasilien, Mexiko, Paraguay, Kolumbien, Venezuela, Kongo, Kenia, Uganda, Singapur, Mauritius, Indien, Burkina Faso, USA, Kanada und auch vielen Ländern Europas, die nicht sehr katholisch sind: Türkei, Belgien, Norwegen, Litauen und Lettland. Die meisten ausländischen Teilnehmer stammen aus Italien, Spanien und Frankreich.
Am 7. Juni dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft der „Faustinum“-Vereinigung statt. Thema wird das Vertrauen in der Bibel und im „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina sein. Geleitet wird das Treffen von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie Pater Łukasz Brus. Das Thema lautet: „Der Glaube des Thomas“. Das Treffen beginnt um 12:30 Uhr und umfasst: Vorträge, Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, eine heilige Messe um 15:30 Uhr und anschließend einen Gang zum Petersplatz zum Gebet mit dem Heiligen Vater Leo XIV vor Pfingsten.
Das Treffen kann auch über Google Meet mitverfolgt werden.
Am 30. Mai 2025 (Freitag) beginnt in der gesamten Kirche die Novene vor dem Pfingstfest. In den Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit wie auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki ist die Novene mit der Maiandacht verbunden. Man kann daran auch durch die On-line-Übertragung teilnehmen und um das Licht sowie um alle Gaben des Heiligen Geistes für sich, für die Kirche und die Welt bitten. Der Heilige Geist ist es, der uns zur vollkommenen Erkenntnis Jesu führt. Er entdeckt vor uns die Tiefe der barmherzigen Liebe Jesus und lehrt uns Seine Gegenwart und Sein Wirken in unserem Alltag zu erkennen. Am letzten Tag der Novene findet im Heiligtum in Lagiewniki eine Nachtanbetung statt.
Am 7. Juni 2025 um 21.00 Uhr beginnt im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki eine Nachtanbetung vor dem Pfingstfest. Der Abendmahlsaal – in dem wir zusammen mit Maria, der Mutter der Barmherzigkeit, um den Heiligen Geist, sein Licht, seine Kraft und seine Früchte für uns, die Kirche und die ganze Welt bitten werden – wird die Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina sein. Die Anbetung endet mit der feierlichen Eucharistie um 22.00 Uhr. Dieses Gebet lässt sich auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de verfolgen.
Auf den 7. Juni 2025 fällt der 28. Jahrestag des ersten päpstlichen Besuches von Johannes Paul II. im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Der Papst betete damals vor dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und am Grab der damals sel. Faustina und hielt eine Rede, in der er viele wichtigen Themen berührte. Er sprach u.a. darüber, dass der Mensch nichts so notwendig braucht, wie die Barmherzigkeit Gottes; dass er die Botschaft der Barmherzigkeit mit in den Vatikan genommen hat und dass sie sein Pontifikat ausmacht. Er bedankte sich auch dafür, dass er den Wunsch Jesu erfüllen und in Polen das Fest der Barmherzigkeit einführen konnte. Mit einer besonderen Botschaft wandte er sich an die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, indem er sie ermunterte ihr Apostolat zu entwickeln, das Gott ihnen durch Schwester Faustina anvertraute.
Unter diesem Titel finden vom 30. Mai bis zum 1. Juni in der Pfarrei der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in der Stadt Tschkalowo, Kasachstan, Exerzitien zur Würde der Frau statt. Geleitet werden sie von Sr. Anastasis Omelchenko aus der Gemeinschaft in Petropawlowsk der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, Sr. Kazimiera Wanat, Sr. Madlen Hofmann und P. Hans Reiner. Das Programm beinhaltet Betrachtungen des Wortes Gottes, Vorträge und Workshops.
Im Monat Mai empfangen die Kinder in vielen Pfarreien in Polen ihre erste heilige Kommunion. Immer mehr Kinder in ihren weißen Kommunionkleidern besuchen zusammen mit den Priestern, Katecheten und Eltern das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki, um an diesem Ort für diese große Gabe der Barmherzigkeit Gottes – die eucharistische Gegenwart Jesu Christi in den Herzen – zu danken sowie um die Treue und Liebe zu Gott und den Menschen zu bitten.
Traditionsgemäß kommen im Mai in allen Kirchen in Polen und sogar an den Bildstöcken die Gläubigen zusammen, um die sog. „Majowka” – Andacht zu Ehren der Mutter Gottes, verbunden mit der gesungenen Lauretanischen Litanei – zu feiern. Im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki finden die Maiandachten in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina täglich um 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18.30 Uhr statt. Dank der On-line-Übertragung sind sie auch auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Anliegen für Mai: Für Kinder und Jugendliche, dass sie in ihrem Leben des Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe pflegen, sowie für neue Berufungen zum Dienst Gottes in der Kirche.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Am 31. Mai 2025 (Samstag) beginnt um 7.30 Uhr nach dem gemeinsamen Gebet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die 18. Fuß-Wallfahrt nach Kalwaria Zebrzydowska. Die Route ist 33 km lang. Unterwegs besuchen die Pilger die Kirche der Mutter Gottes, Königin von Polen in Krakau (Stadt-Viertel: Nowy Ruczaj) und in Rzozow sowie die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Przytkowice. Planmäßig sollen die Wallfahrer das Heiligtum der Mutter Gottes in Kalwaria Zebrzydowska um 18.45 Uhr erreichen. Nach der Eucharistie kehren die Teilnehmer mit Bussen nach Krakau zurück.
Auf den 27. Mai 2025 fällt der 19. Jahrestag des Besuches vom Papst Benedikt XVI. im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki. Der Heilige Vater betete vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, in der Kapelle der Ewigen Anbetung. In der Basilika begegnete er den Kranken, die – wie er sagte – die beredtsten Zeugen der Barmherzigkeit Gottes sind und einen aktiven Anteil an der Erlösung der Welt haben. Während der Generalaudienz in Rom erinnerte er mit folgenden Worten an den Besuch im Heiligtum in Lagiewniki: Ich hatte die Möglichkeit hervorzuheben, dass allein die Göttliche Barmherzigkeit das Geheimnis des Menschen erleuchtet. (…) Bei der Betrachtung der leuchtenden Wunden des auferstandenen Christus empfing Schwester Faustyna Kowalska für die Menschheit eine Botschaft des Vertrauens, die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit (…) Diese Botschaft ist wirklich eine zentrale Botschaft gerade für unsere Zeit: die Barmherzigkeit als Kraft Gottes, als göttliche Grenze gegen das Böse der Welt.
At first blush it may seem that the Devotion to the Divine Mercy is only a form of the Devotion to the Sacred Heart and that the devotions do not differ considerably. Upon a cursory reading of Sister Faustina’s ‚Diary‘, in which the Heart of Jesus is frequently mentioned, one can be confirmed in this belief. However, a theological analysis of the work clearly differentiates between the two Devotions, which are so popular in the Church. The Rev. Professor I. Różycki carried out such an analysis and, on the basis of it he showed fundamental differences between the Devotion to the Sacred Heart of Jesus and the one to the Divine Mercy. They differ as regards the object of veneration: who and what is worshipped, the essence of the Devotions and the privileged time – the time to which certain promises are attached.
As regards the Devotion to the Divine Mercy, the mercy of the entire Holy Trinity is the object of the veneration itself, whereas as regards the Devotion to the Sacred Heart of Jesus – it is the Divine Person of the Son of God Incarnate.
As far as the Devotion to the Divine Mercy is concerned, the image of the Merciful Jesus is venerated – the one painted according to the vision that Sister Faustina had in Płock on the 22nd February, 1931, whereas as regards the other devotion – the human, ‚physical‘ Heart of Jesus is worshipped.
Trust is the essence of the Devotion to the Divine Mercy, whereas reparation is the essence of the Devotion to the Sacred Heart of Jesus.
3p.m. – every day – (the moment of Jesus‘ agony on the cross) and the Feast of Mercy – on the first Sunday after Easter – this is the privileged time as far as the Devotion to the Divine Mercy is concerned, whereas as regards the Devotion to the Sacred Heart the privileged time is on first Fridays of every month and on the Feast of the Sacred Heart.
Vom 23. bis 25. Mai dieses Jahres findet in der Stadt Auckland eine Konferenz zum Thema der Barmherzigkeit Gottes statt, an der Sr. Teresa de la Fuente von der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit teilnehmen wird. Während der Sitzungen wird sie zwei Vorträge halten – einen über das Leben mit der Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit und einen weiteren darüber, wie diese Botschaft ein Anstoß zur Evangelisierung ist. Am Tag nach dem Ende der Konferenz wird Sr. Teresa sich mit Studierenden der Stadt treffen.
Die hl. Faustina wird vor allem mit den Visionen des Barmherzigen Jesus in Verbindung gebracht. Ganz selten verbindet man sie mit den Visionen der Mutter Gottes – hatte sie doch einige Dutzend von diesen. In diesen Begegnungen belehrte Maria Schwester Faustina über das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben, stärkte sie und begleitete sie in der prophetischen Mission. Ich bin eure Mutter aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes (TB 449) – sagte sie – Ich bin nicht nur Königin des Himmels, sondern auch Mutter der Barmherzigkeit und deine Mutter (TB 330).
Maria war für Schwester Faustina vor allem die Mutter des Sohnes Gottes – der fleischgewordenen Barmherzigkeit und aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes auch die Mutter eines jeden Menschen. Als die liebevolle und beste Mutter und Meisterin des geistlichen Lebens lehre sie, wie man Gott in seiner Seele anbeten, Gottes Willen erfüllen und das tägliche Kreuz lieben soll. Sie belehrte Faustina auch, welche Tugenden und wie sie diese üben soll, die bei der Entwicklung der Haltung des Vertrauens auf Gott und der Barmherzigkeit gegenüber den Nächsten hilfreich sind. Ich erblickte die Muttergottes, – schrieb Schwester Faustina – die mir sagte: O wie angenehm ist Gott eine Seele, die treu dem Hauch seiner Gnade folgt. Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird. O dieser Tag ist schrecklich. Der Tag der Gerechtigkeit ist beschlossen, der Tag des Zornes Gottes; vor ihm zittern die Engel. Künde den Seelen von dieser großen Barmherzigkeit, solange die Zeit des Erbarmens währt. Wenn du jetzt schweigst, wirst du an jenem schrecklichen Tag eine große Zahl von Seelen verantworten müssen. Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende. Ich fühle mit dir (TB 635).
Als die Kongregation der Schwestern der Mutter Gottes der Barmherzigkeit die Mutter Gottes zu ihrer himmlischen Generaloberin wählte, sah Schwester Faustina in einer Vision alle Schwestern, die vom Mantel der Mutter Gottes umhüllt waren und hörte die Worte einer großen Versprechung: Jede, die bis zum Tode eifrig in Meiner Kongregation ausharrt, bleibt vom Fegefeuer verschont. Ich wünsche, dass sich jede durch folgende Tugenden auszeichnet: Demut und Sanftmut, Reinheit, Gottesliebe und Nächstenliebe, Güte und Barmherzigkeit. Nach diesen Worten entschwand mir dir ganze Kongregation; ich blieb mit der Heiligsten Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes, wie er im Leben anzuwenden sei und wie man sich restlos Seinem heiligsten Urteil unterwerfen soll. Gott zu gefallen, ist nicht möglich, ohne Seinen heiligen Willen zu tun. – Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle Ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in Seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer (TB 1244).
Am 18. Mai 2020 – zum 100. Geburtstag von hl. Johannes Paul II. – begann der dritte Kanal des polnischen Fernsehens (TVP3) mit der täglichen landesweiten Übertragung des Gebets der Barmherzigkeitsstunde und des Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit aus dem Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki. Das Gebet wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Schwester Faustina geleitet. Um 15 Uhr, der bevorzugten Gebetszeit zur Göttlichen Barmherzigkeit, versammeln sich dank dieser Übertragung täglich Hunderttausende unter dem Kreuz Jesu – wie es sich Jesus gewünscht hat – um auch nur für einen kurzen Moment über das Geheimnis der Barmherzigkeit nachzudenken, das in seinem Leiden offenbart wurde, und um Gottes Barmherzigkeit „für uns und die ganze Welt“ zu erflehen. Es ist eine Gnadenzeit, die uns täglich geschenkt wird, denn Jesus hat der Barmherzigkeitsstunde (dem Moment seines Sterbens am Kreuz) und dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit alle Gnaden und zeitlichen Wohltaten versprochen – nach seinem Willen –, wenn wir vertrauensvoll darum bitten und dieses vertrauensvolle Gebet mit Werken der Barmherzigkeit gegenüber anderen verbinden. Die Übertragung der Barmherzigkeitsstunde und des Rosenkranzes ist auch unter www.heiligefaustina.de , auf YouTube sowie in der App Faustyna.pl für Android und iOS verfügbar.
Am 22. Mai dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft des „Faustinum“-Vereins statt. Thema wird das Vertrauen in der Bibel und im „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina sein. Das Treffen wird von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und Pfarrer Paolo Martinelli, dem Rektor der Heilig-Geist-Kirche, geleitet. Das Thema lautet: „Das Vertrauen des Petrus und das Misstrauen des Judas“. Zum Programm gehören: Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz als Beginn des Treffens, die heilige Messe, Vorträge, eucharistische Anbetung, Rosenkranzgebet und brüderliches Beisammensein.
Die Teilnahme ist auch über Google Meet möglich.
Am 18. Mai 2024, am hundertsten Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, werden die Gläubigen aus Australien und Ozeanien um 15 Uhr zum 8. Mal gemeinsam den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes beten. Die Aktion ist ein Ergebnis des Kongresses der Barmherzigkeit Gottes in Melbourne im Jahr 2018 und vereint die Menschen im Gebet zweimal im Jahr: Am 18 Mai – dem Geburtstag des Heiligen Johannes Paul II, und am 13. September – dem Jahrestag der Offenbarung des Barmherzigkeitsrosenkranzes. Auch die Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit nehmen daran teil.
Am 18. Mai dieses Jahres werden alle Teilnehmer dieser Aktion, auch aus anderen Ländern der Welt, für Papst Leo XIV. beten, dass sein Pontifikat ein Zeichen der Einheit in einer gespaltenen Welt und seine Worte ein Licht für jedes Gewissen sein mögen.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.worldchaplet.org
Am 17. Mai dieses Jahres findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ein weiteres Formationstreffen der Krakauer „Faustinum“-Gemeinschaft statt.
Programm:
13:30 – Rosenkranzgebet
14:10 – Vorträge:
• Stufe II: ABC des geistlichen Lebens – Sr. Maria Faustyna Ciborowska ISMM
• Stufe I: Biblische Reihe – Sr. M. Emanuela Gemza ISMM
14:40 – Zeit für persönliches Gebet und Besinnung
15:00 – Gebet zur Barmherzigkeitsstunde
15:30 – Mitteilungen – Saal „Faustinum“
15:50 – Gruppentreffen
17:00 – Eucharistiefeier
17:50 – Anbetung des Allerheiligsten Sakraments
18:15 – Agape – Saal „Faustinum“.
Am 14. Mai 2025 wird in der Kathedrale des hl. Nikolaus in Presov (in der Slowakei) „Ein Tag mit der Barmherzigkeit Gottes” organisiert. Daran nehmen die Schwestern aus den Gemeinschaften der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit in Kosice und Nižny Hrušov in der Slowakei: sowie die Mitglieder und Volontäre des dortigen Vereins „Faustinum” teil. Auf dem Programm stehen: die Eucharistie, Konferenz Konferenz von Schwester Blanka Krajčíková zum Thema „Verzweifeln Sie nicht – es ist nicht alles verloren“, die Anbetung sowie das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit mit dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes
Am 11. Mai 2025 (Sonntag) findet in Krakau die alljährliche Prozession zu Ehren des hl. Stanislaus von Wawel nach Skalka (Ort seines Martyriums) statt. An dieser besonderen Prozession, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, nehmen Bischöfe, Priester, verschiedene Männer- und Frauenkongregationen, Pfarreien aus der Diözese Krakau und viele Gläubige teil. Traditionsgemäß sind auch im Zeichen ihrer Reliquien die Schutzpatrone von Polen gegenwärtig: Der hl. Stanislaus, der hl. Adalbertus, die hl. Faustina uva.
Unter diesem Motto finden vom 9. bis 11. Mai Exerzitien im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki statt. Sie widmen sich dem Thema der Vergebung – sich selbst und den Nächsten gegenüber – als Weg zur inneren Freiheit. Die Teilnehmer werden diese Kunst von der hl. Schwester Faustina lernen, die schrieb: „Wir sind Gott am ähnlichsten, wenn wir dem Nächsten vergeben“ (TB 1148). Die Exerzitien werden geleitet von Pater Krzysztof Kowal MS, Verantwortlicher für das Postulat bei den Saletinerpatres und geistlicher Begleiter, sowie von Agata Matysiak, Psychologin und Psychotherapeutin mit Erfahrung in der Durchführung von Workshops zur zwischenmenschlichen Kommunikation.
Weitere Informationen: www.faustinum.pl
Vom 9. bis 11. Mai finden in der Ortschaft Oziornoe Exerzitien für Mädchen ab 16 Jahren statt, unter dem Motto: „Die Quelle der Kraft ist in dir“. Geleitet werden sie von Sr. Anastasis Omelchenko und Sr. Helena Barchankova aus der Gemeinschaft in Petropavlovsk der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie von Sr. Madlen Hofmann und P. Hans Reiner.
Am 8. Mai 2025 feiert die Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit den 157. Jahrestag der Gründung des Hauses der Kongregation in Krakau durch Mutter Teresa Ewa Gräfin Potocka. Schon damals beschäftigten sich die Schwestern mit der Betreuung der Mädchen und Frauen, die eine tiefe moralische Erneuerung brauchten. Zuerst entstand ein „Haus der Barmherzigkeit” bei der Kirche der Barmherzigkeit Gottes im Smolensk-Viertel, anschließend an der Ecke Zwierzyniecka- und Straszewski-Straße (heute Hotel Radisson), und ab dem Jahr 1891 – in Krakau-Lagiewniki. Heute sind die Schwestern nicht nur mit dieser anfänglichen Aufgabe beschäftigt, sondern auch mit der Sendung der hl. Faustina – der Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt. Das machen sie nicht nur im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki für die vielen Pilger aus der ganzen Welt, sondern auch durch die vielen neuen Tätigkeiten, wie z.B.: durch den Verein der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum”, den Verlag „Misericordia”, die Vierteljahresschrift „Botschaft der Barmherzigkeit”, die Internetseite in 8 Sprachen, die On-line-Übertragung aus der Gnadenkapelle mit dem Bild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, durch das fortwährende Beten des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, den Barmherzigkeitsrosenkranz für die Sterbenden, durch die Medien, durch die Missionsreisen in die Pfarreien in Polen und im Ausland, die Teilnahme an verschiedenen Symposien und Kongressen über die Barmherzigkeit Gottes. In jeder Arbeit, auch der tief verborgenen, verkünden die Schwestern die Botschaft über die barmherzige Liebe Gottes zum Menschen.
Am Sonntag, den 4. Mai dieses Jahres, findet die IX. Nationale Lesung der Heiligen Schrift statt. Sie erinnert an die Taufe Polens und bietet die Gelegenheit, sich der christlichen Wurzeln unserer Nation zu besinnen. Mit ihrem Leitwort und den ausgewählten Texten zur gemeinschaftlichen Lesung aus dem ersten und zweiten Brief des hl. Paulus an die Korinther sowie dem ersten Brief des hl. Petrus fügt sie sich in das diesjährige pastorale Programm ein, das sich auf die Tugend der Hoffnung konzentriert. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet: „Der auferstandene Christus – unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“. Das Hauptziel der Nationalen Lesung der Heiligen Schrift, mit der die Bibelwoche beginnt, ist es, die Gläubigen zur täglichen persönlichen Lektüre und Meditation der Heiligen Schrift einzuladen. Die feierliche Zeremonie findet in Warschau – im Tempel der Göttlichen Vorsehung, auf Jasna Góra und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki um 7:00 Uhr statt, zusammen mit der Eucharistie unter der Leitung von Bischof Piotr Przyborek aus der Erzdiözese Danzig. Übertragung auf TVP1 und auf der Website: www.faustyna.pl, auf YouTube und in den mobilen Apps: faustyna.pl.
Vom 4. bis 10. Mai 2025 feiert die Kirche die XVII. Bibelwoche unter dem Motto: „Der auferstandene Christus – unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“.
Unter diesem Motto wird am 4. Mai (Sonntag) zum zehnten Mal die Fußwallfahrt aus der Diözese Gliwice im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki ankommen. Die Pilger werden von Bischof Sławomir Oder, dem Diözesanbischof, begrüßt, der um 13:00 Uhr die Heilige Messe in der Kapelle mit dem wundertätigen Bild der Barmherzigkeit Gottes und dem Grab der hl. Faustina zelebrieren wird. Zum Programm der Wallfahrt gehören das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz sowie ein Treffen im Konferenzsaal zur Vertiefung des geistlichen Erbes und der prophetischen Sendung der hl. Schwester Faustina.
Zum 25. Jahrestag der Heiligsprechung der hl. Schwester Faustyna startet am 30. April dieses Jahres nach der heiligen Messe um 12:00 Uhr die 13. Fußwallfahrt der Diözese Bielsko-Żywiec von Hałcnów zum Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki. Die Pilger werden in mehreren Gruppen unterwegs sein, die unter dem Schutz folgender Heiliger stehen: hl. Schwester Faustyna, hl. Johannes Paul II., hl. Bruder Albert, hl. Maximilian, hl. Józef Bilczewski, hl. Mutter Teresa und sel. Pater Michał Sopoćko. Am 3. Mai werden sie das Heiligtum in Łagiewniki – die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustyna – erreichen, um persönlich zu beten und die Reliquien der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit zu verehren. Die Abschlussmesse der Wallfahrt wird in der Basilika der Barmherzigkeit Gottes gefeiert.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat April ist für die geistige Wiederbelebung der Menschheit und vertrauensvolle Hinwendung zur Barmherzigkeit Gottes.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Im April beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum in Krakau-Lagiewniki, die Andachten werden zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes abgehalten. Während der Andachten wird die Litanei zur Barmherzigkeit Gottes gesungen. Die Anrufungen der Litanei schrieb die hl. Faustina in ihrem „Tagebuch” nieder. Diese nutzte ihr Vilnaer Beichtvater der sel. Michal Sopocko, um die Litanei zusammenzustellen. Wenn wir die Litanei beten, verehren wir nicht nur die Barmherzigkeit Gottes sondern können auch das Geheimnis der barmherzigen Liebe Gottes, die den Menschen auf allen Ebenen seines Lebens immer und überall begleitet, besser kennenlernen.
Am 1. Mai 2025 kommt zum 18. Mal die Nationalwallfahrt der Katholiken aus der Slowakei ins Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki. Diese wird durch Radio Lumen organisiert. An diesem Tag erwarten wir ca. 10 000 Pilger aus der ganzen Slowakei. Die feierliche Eucharistie um 10.30 Uhr zelebriert Erzbischof Bernard Bober zusammen mit den Priestern, die die Pilger begleiten. Um 14.25 Uhr hält Sr. M. Blanka Krajčíková aus der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit einen Vortrag. Die Wallfahrt endet mit dem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit sowie der Segnung der Pilger. Das Programm der Wallfahrt wird durch das katholische Radio Lumen übertragen, dank dem auch Personen, die aus verschiedenen Gründen nicht persönlich nach Łagiewniki kommen können, geistlich doch an der Wallfahrt teilnehmen können.
Am 30. April dieses Jahres jährt sich die Heiligsprechung der Schwester Faustina Kowalska aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit zum 25. Mal. Aus diesem Anlass findet im Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki – am Grab der Apostelin der Barmherzigkeit – um 16:15 Uhr eine Anbetung und um 17:00 Uhr eine heilige Messe als Dank für das Geschenk ihres Lebens und ihrer Mission zur Verkündigung der Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt statt. Der Gottesdienst wird von Bischof Jan Zając zelebriert. Im Programm ist auch eine Tanzaufführung mit dem Titel „Ich war im Himmel“ enthalten, basierend auf dem Tagebuch der hl. Faustina, aufgeführt vom Tanztheater „Lilia“ und den Schülerinnen der Kongregation.
Die Heiligsprechung (im Jahr 2000) fand gleichzeitig auf dem Petersplatz in Rom und im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Schwester Faustina beschrieb detailliert dieses Ereignis fast 60 Jahre zuvor, Ende März 1937 (TB 1044-10480). Wer an diesen Ereignissen teilgenommen hat weiß , dass sich diese Vision in Gänze erfüllt hat. An diesem Tag führte Johannes Paul II. für die ganze Kirche das Fest der Barmherzigkeit ein und übergab der Kirche für das dritte Millennium die Botschaft der Barmherzigkeit, die von der hl. Faustina übermittelt wurde. Das Zeugnis der übernatürlichen Heilung, die im Vorfeld der Heiligsprechung untersucht wurde, die Beschreibung und die Heiligsprechungspredigt des Heiligen Vaters sind auf der Internetseite www.faustyna.pl zu finden:. Täglich danken wir Gott für dieses „Geschenk Gottes an unsere Zeit“ – wie Johannes Paul II. einmal Schwester Faustina und die Botschaft der Barmherzigkeit bezeichnete. Ihrer prophetischen Mission, der Welt die biblische Wahrheit über die barmherzige Liebe Gottes zu zeigen, das das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und Gebet – schließen sich Millionen von Menschen in der ganzen Welt an. Diese bilden eine Apostolische Bewegung der Barmherzigkeit, also die „neue Kongregation“, die sich Jesus wünschte. Möge der nächste Jahrestag der Heiligsprechung der Apostelin der Barmherzigkeit nicht nur eine Gelegenheit zur Danksagung, sondern auch zu Vertiefung ihres Erbes sein.
Am 30. April dieses Jahres findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein Dankgottesdienst für das Leben und die Mission der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes sowie für die Einführung des Barmherzigkeitssonntags in der ganzen Kirche durch den hl. Johannes Paul II. vor 25 Jahren statt. Im Programm: Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz, eucharistische Anbetung und um 17:00 Uhr ein feierliches Hochamt unter dem Vorsitz von Bischof Krzysztof Nykiel, Regens der Apostolischen Pönitentiarie.
Die Oktav des Festes der Auferstehung unseres Herrn, des größten Festes in der katholischen Kirche, endet mit dem Sonntag der Barmherzigkeit Gottes, der allgemein als Fest der Barmherzigkeit Gottes bezeichnet wird. Die Errichtung des Festtages wurde von Jesus selbst gefordert, als Er in den Erscheinungen der Heiligen Schwester Faustina oft sagte, dass Er möchte, dass der erste Sonntag nach Ostern ein Fest der Barmherzigkeit sei: „Ich wünsche“ – so sagte Er – „dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet; Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die heiligem Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“ (TB 699). An diesem Tag können wir nicht nur die Gnade des „vollkommenen Nachlasses der Schuld und der Strafen“ (eine der Gnaden der Heiligen Taufe) erhalten, sondern ebenso viele andere Gnaden und viel Gutes des aktuellen Zeitalters erbitten, wenn sie dem Willen Gottes entsprechen. Die Bedingung dafür ist ein reines Herz, ohne Festhalten an einer Sünde und eine Einstellung des Vertrauens gegenüber Gott, also der Wunsch, seinen Willen gänzlich zu erfüllen und aktive Taten der Nächstenliebe. Das einzige Gefäß zum Schöpfen der Gnaden ist Vertrauen, so wie Jesus die Heilige Faustina lehrte. Denn die Barmherzigkeit Gottes hat keine Grenzen und es ist Gottes Freude, viel, und das sehr viel, zu geben. Dies ist die barmherzige Liebe, die wir besser kennenlernen und verehren, wenn wir diesen Feiertag begehen. Mehr über den Feiertag und seine Geschichte in der Kirche
Das Fest der Barmherzigkeit wird nach dem Jesu Wunsch, den Er gegenüber Schwester Faustina äußerte, und nach der Entscheidung des Heiligen Vaters Johannes Paul II., am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert (in diesem Jahr – am 27. April). Die Hauptfeierlichkeiten finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki statt. Dem Fest geht die Novene aus dem Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes voran, die am Karfreitag beginnt. Die Nachtanbetung beginnt in der Basilika am Samstag um 21.00 Uhr. Die Heiligen Messen am Fest der Barmherzigkeit werden wie folgt zelebriert:
24.00 Uhr – Heilige Messe, Bischof Janusz Mastalski.
6.00 Uhr – Heilige Messe, Pater Tomasz Szopa (Basilika).
8.00 Uhr – Heilige Messe, Pater Jacek Moskal (Basilika).
10.00 Uhr – Heilige Messe, Erzbischof Marek Jedraszewski, Krakauer Metropolit (Feldaltar vor der Basilika – Übertragung durch TVP1).
10.30 Uhr – Heilige Messe in englischer Sprache (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).
12.30 Uhr – Heilige Messe, Bischof Roman Pindel (Basilika).
15.00 Uhr – Stunde der Barmherzigkeit und Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes – Pater Zbigniew Bielas, Rektor des Heiligtums und die Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit (Basilika).
16.00 Uhr – Heilige Messe, Kardinal Stanisław Dziwisz (Basilika).
18.00 Uhr – Heilige Messe, Bischof Robert Chrząszcz (Basilika).
19.00 Uhr – Heilige Messe, Pater Grzegorz Zembroń MS (Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina).
Die Heiligen Messen, die Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes werden durch TVMilosierdzie auf der Internetseite des Rektorats des Heiligtums: www.milosierdzie.pl übertragen. Die Heilige Messe um 19.00 Uhr und das Gebet der Pilger vor dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina können auf der Internetseite der Kongregation: www.heiligefaustina.de verfolgt werden.
Im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes am Alten Markt in Płock – dem Ort der Offenbarung des Bildes und des Festes der Barmherzigkeit an die hl. Schwester Faustina – werden am 27. April, dem Sonntag der Barmherzigkeit zu folgenden Uhrzeiten Messen gefeiert: 8 Uhr, 12 Uhr unter Leitung von Bischof Mirosław Milewski von Płock, und 17 Uhr. Um 15 Uhr beten wir das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz.
Vor dem Fest der Barmherzigkeit findet am 26. April von 18.00 bis 21.00 Uhr eine Gebetsvigil statt, an der die Teilnehmer des Musikworkshops teilnehmen
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Vom 25. bis 27. April werden Sr. Maria Vianeya aus dem Kloster in der Żytnia-Straße in Warschau und Sr. Diana aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes mit den Gläubigen im Diözesanheiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Morriston, in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Briton Ferry und in der Kathedrale des hl. David in Cardiff, Großbritannien, teilen.
Am Fest der Barmherzigkeit, dem 27. April dieses Jahres, werden Sr. Terezjana und Sr. Agnes aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Gläubigen im Internationalen Eucharistischen und Marianischen Heiligtum in Knock, Irland, treffen. Die Schwestern werden das geistliche Erbe der hl. Schwester Faustina, das in ihrem Tagebuch festgehalten ist, weitergeben und das Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit sowie den Barmherzigkeitsrosenkranz leiten.
Am Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, dem 27. April dieses Jahres, wird Sr. Sangwina Kostecka aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Gläubigen in der Kirche der hl. Rita in Vendeville, Frankreich, treffen, um ihnen die Botschaft von Gottes barmherziger Liebe zum Menschen näherzubringen, die Jesus der hl. Schwester Faustina offenbarte. Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Form der Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit: das Fest der Barmherzigkeit.
Während der internationalen Musik- und Gebetsveranstaltung mit dem Titel „Symphonie der Barmherzigkeit“, die auf den Weißen Meeren in Krakau stattfindet und die Heiligtümer der Göttlichen Barmherzigkeit auf fünf Kontinenten verbindet, sowie am Fest der Barmherzigkeit (26. und 27. April), kann man die Werke der Barmherzigkeit unterstützen, die von der Kongregation der Schwestern der Mutter der Barmherzigkeit durchgeführt werden. Dazu genügt es, eine SMS mit dem Text HELFE an die Nummer 73365 zu senden.
„Die Kosten für das Senden einer SMS an die Nummer 73365 betragen 3,69 PLN brutto (inkl. MwSt.). Der Dienst ist in den folgenden Netzen verfügbar: Orange, Play, Plus, T-Mobile. Orange, Play, Plus und T-Mobile unterstützen die Wohltätigkeitsaktion und spenden ihre Erlöse für diesen Zweck.“
Die Schwestern betreiben Häuser der Barmherzigkeit, in denen sie jungen verletzten Mädchen, alleinerziehenden Müttern mit Kindern und vielen Menschen in spiritueller und materieller Not helfen.
Symphonie der Barmherzigkeit. „Ich bin bei dir, fürchte dich nicht“ – so lautet der Titel der internationalen Musik- und Gebetsveranstaltung zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes, die in den Weißen Meeren von Krakau zwischen dem Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Łagiewniki und dem Heiligtum des hl. Johannes Paul II. am Vorabend des Barmherzigkeitssonntags, also am 26. April 2025, von 17:00 bis 20:00 Uhr stattfinden wird. Über Fernsehübertragungen von TVP und EWTN (Übertragung von 17:30 bis 19:30 Uhr) werden Gläubige aus den Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes in Brasilien, den USA, Tansania, den Philippinen und Australien sowie aus dem Vatikan am Friedensgebet teilnehmen. Alle Kontinente werden sich im Gebet vereinen.
Die Texte der Symphonie stammen aus dem „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina, und das gesamte Werk wird in 17 Sprachen von verschiedenen Solisten (darunter aus Polen: Edyta Górniak, Roksana Węgiel, Andrzej Lampert), dem Orchester der Beethoven-Akademie, dem Philharmoniechor Krakau, der Schola der Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und dem Vokalensemble des Nationalheiligtums der Göttlichen Barmherzigkeit in Tansania aufgeführt. Die Musik stammt von Bartłomiej Gliniak.
Veranstalter ist die Stiftung „Terra Divina“ sowie das Institut für interkulturellen Dialog Johannes Paul II. in Krakau. Partner sind die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, das Heiligtum des hl. Johannes Paul II., die Stadt Krakau und die Woiwodschaft Małopolska. Schirmherren sind u.a.: das vatikanische Dikasterium für Kultur und Bildung, der Apostolische Nuntius in Polen, die Polnische Bischofskonferenz und die Kardinäle Stanisław Dziwisz, Kazimierz Nycz und Grzegorz Ryś.
Traditionell findet am Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit, am Samstag, den 26. April dieses Jahres, das 18. Festival der Barmherzigkeit im Wenecja-Słowackiego-Park zu Ehren der Stadtpatronin von Łódź – der hl. Schwester Faustina – statt. Um 12:00 Uhr beginnt das Programm mit Auftritten der Gruppen „Cantare“, „Klaunik“ und „Kujon“. Um 15:00 Uhr, nach Gebet, der Stunde der Barmherzigkeit, dem Barmherzigkeitsrosenkranz und einer Inszenierung des Gesprächs zwischen Jesus und Faustina, beginnt eine Prozession zur Kathedrale. Dort wird die Kirche von Łódź der Göttlichen Barmherzigkeit anvertraut und mit den Reliquien der Stadtpatronin gesegnet. In der Erzkathedrale werden von örtlichen Bäckern vorbereitete und gespendete „Brote der Barmherzigkeit“ verteilt.
Im Jubiläumsjahr werden wichtige Jahrestage begangen: 120 Jahre seit der Geburt der hl. Faustina, 25 Jahre seit ihrer Heiligsprechung und 20 Jahre seit ihrer Ernennung zur Patronin von Łódź durch den Heiligen Stuhl. Die Teilnehmer beten dafür, dass jeder eine „Funke der Barmherzigkeit“ werde.
Täglich um 17:30 Uhr wird in der Basilika des Heiligtums der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki der Rosenkranz für die ewige Freude des verstorbenen Heiligen Vaters Franziskus gebetet. In der Kapelle des Barmherzigen Jesus und am Grab der hl. Faustina wird dieses Gebet täglich während der Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit vor dem Barmherzigkeitssonntag verrichtet. Ein großer Dank der Krakauer Kirche für das Geschenk des Lebens und des Pontifikats des verstorbenen Papstes Franziskus wird die feierliche Heilige Messe am Barmherzigkeitssonntag im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki sein, die um 10:00 Uhr vom Metropoliten von Krakau, Erzbischof Marek Jędraszewski, zelebriert wird.
Der Heilige Vater Franziskus besuchte das Heiligtum von Łagiewniki am Samstag, den 30. Juli 2016. In einem kurzen Grußwort sagte er: „Der Herr möchte, dass wir heute seine große Barmherzigkeit tiefer empfinden. Entfernen wir uns niemals von Jesus, selbst wenn wir uns aufgrund unserer Sünden oder Fehler für die Schlechtesten halten. Denn er liebt uns gerade so, wie wir sind, denn so strömt seine Barmherzigkeit über uns. Nutzen wir diesen Tag, damit wir alle die Barmherzigkeit Christi empfangen können. Beten wir gemeinsam zur Mutter der Barmherzigkeit: Gegrüßet seist du, Maria… (…) Und ich bitte euch, betet für mich.“
Die unmittelbare Vorbereitung auf das Fest der Barmherzigkeit in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom beginnt um 15:00 Uhr mit dem Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und dem Abschluss der Novene. Im Programm: feierliche Segnung des Bildes vom Barmherzigen Jesus; um 17:30 Uhr – „Sinfonie der Barmherzigkeit“ – Verbindung mit den Heiligtümern der Barmherzigkeit Gottes auf fünf Kontinenten: Polen – Krakau, Tansania, Brasilien, Vereinigte Staaten, El Salvador, Australien. Um 19:00 Uhr Heilige Messe unter dem Vorsitz von Kardinal Dominique Mamberti und Gebetswache bis 21:37 Uhr – dem Zeitpunkt des Heimgangs des hl. Johannes Paul II.
Am Fest der Barmherzigkeit feierliche Heilige Messen auf Italienisch um 7:30, 10:30, 12:30 und 19:00 unter der Leitung von Kardinal Baldassare Reina; auf Englisch – 9:00 Uhr; auf Polnisch – 16:00 Uhr. Feierliche Stunde der Barmherzigkeit mit dem Barmherzigkeitsrosenkranz und Anbetung um 15:00 Uhr.
Am Karfreitag beginnt die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit. Jesus bat Schwester Faustina, sich durch diese Novene (neun Tage lang den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten) auf das Fest vorzubereiten, in dem wir Gott im Geheimnis seiner Barmherzigkeit verehren. Über diese Novene sagte Jesus, dass man alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt – also für uns auf Erden und in Ewigkeit gut ist. Man kann auch die Novene beten, die Jesus Schwester Faustina diktiert hat. Der feierliche Beginn der Novene findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki nach dem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit (15.00 Uhr) statt, die am Karfreitag auf eine besondere Weise zelebriert und erlebt wird. Übertragung on-line,You Tube und TVP3.
Halleluja!!! Jesus lebt!!! Er lebt unter uns und in uns, wenn wir im Stande der Gnade sind. Die Liebe besiegte die Sünde, das Leben – den Tod, Jesus besiegte alles Böse und den Feind des Menschen – den Satan. Seit dieser Zeit können auch wir in Jesus unsere Sünde und menschliche Schwäche besiegen und dadurch immer vollkommener in Gemeinschaft mit Gott leben. Möge also in uns und durch uns die Barmherzigkeit Gottes gepriesen werden! Wir wünschen Ihnen eine frohe Feier des größten Geheimnisses unseres Glaubens!
Zu Ostern und zum Fest der Barmherzigkeit wünschen wir Schwestern der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit allen Wohltätern, Mitarbeitern, die unsere apostolischen Tätigkeiten unterstützen, sowie allen Internetbesucher, die die Internetseiten der Kongregation besuchen und der Gruppe: Sanktuarium Bozego Milosierdzia auf Facebook – eine frohe Begegnung mit dem auferstandenen und barmherzigen Herrn. Er bringt den Frieden, den die Welt nicht geben kann. Er füllt die Herzen mit seiner Liebe aus und segnet uns zu jeder Zeit, wie auf dem Bild, das Er malen ließ. Am Fest der Barmherzigkeit möge das größte Versprechen Jesu in Erfüllung gehen, vollkommener Nachlass aller Schuld und Strafen. Ein Gesegnetes Osterfest!!!
Ereignen sich im Beichtstuhl, denn dort geschieht der Durchgang vom Tode der Sünde zum Leben. Jesus sagte zur hl. Faustina: Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen — im Tribunal der Barmherzigkeit, dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, bedarf es keiner weiten Pilgerfahrt, auch nicht äußerer Zeremonien, sondern es genügt, zu Füßen Meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen. Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren — so ist es anders bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollends. Ihr Armseligen, die ihr das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird (TB 1448). In den Beichtstühlen im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki sind die Priester täglich bereit, die Beichte zu hören: in der Basilika von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr. In der Karwoche kommen viele Personen zur Beichte, deswegen sollte die Beichte nicht bis zum letzten Moment aufgeschoben werden.
In der Katholischen Kirche ist der Karsamstag ein Trauertag nach der Kreuzigung Jesu Christi. In den Kirchen und Kapellen im „Grab des Herrn” dauert die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes an. Die Gläubigen danken Jesus für das Werk der Erlösung und alle Gnaden, die Er am Kreuz erbeten hat und bitten um Sein Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki werden – nach der polnischen Tradition – verschiedene Produkte, die am Ostermorgen gegessen werden, gesegnet. Um 15.00 Uhr beten die Pilger in der Stunde der Barmherzigkeit die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit, und gleich danach folgt eine Andacht „Jesu Hinabsteigen in das Reich des Todes“. Am Abend um ca. 20.00 Uhr beginnt vor der Basilika die Osternacht mit einer feierlichen Liturgie, während der die Erneuerung der Taufversprechen stattfindet.
Der einzige Tag im Jahr, an dem keine Eucharistie zelebriert wird ist der Karfreitag, denn das vollkommenste Opfer – sich selbst – brachte Jesus hier auf Golgota. Die Quelle Meiner Barmherzigkeit ist mit der Lanze am Kreuz für alle Seelen weit geöffnet worden. Ich habe niemanden ausgeschlossen. (TB 1182) – sagte Jesus zur hl. Faustina in einer ihrer zahlreichen Visionen, die mit den Leiden Christi verbunden waren. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird am Karfreitag um 15.00 Uhr auf besondere Weise das Gebet in der Stunde des Todes Jesu am Kreuz zelebriert und somit die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit begonnen (On-line-Übertragung auf: www.heiligefaustina.des. Nach der Novene (um 15.30 Uhr) wird der Kreuzweg gehalten. Die Karfreitagsliturgie der Leiden Christi beginnt in der Basilika um 18.00 Uhr. Nach der Verehrung des Kreuzes und dem Empfang der hl. Kommunion beginnt die eucharistische Prozession zum Grab Jesu, das – traditionsgemäß – im Kloster, in der Kapelle der Leiden Christi, vorbereitet wird. Dort dauert die nächtliche Anbetung des Allerheiligsten Sakraments an. Am Karfreitag sind die Katholiken zum Fasten (kein Fleisch essen) verpflichtet.
Vertrauen. Dieses Misstrauen Meiner Güte gegenüber verletzt Mich am meisten. Wenn euch Mein Tod von Meiner Liebe zu euch nicht überzeugt hat, was wird euch dann überzeugen? (TB. 580) – so beklagte sich Jesus der Heiligen Faustina. Sein Leben, Lehre und Wunder offenbarten der Welt die Güte Gottes, Seine barmherzige Liebe. Und dennoch fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen. So tief ist die Wunde des Misstrauens infolge der Erbsünde und unserer eigenen Sünden. Schwester Faustina lüftet für uns ein wenig die Vorhänge des Himmels und erlaubt uns die barmherzige Liebe Gottes, offenbart durch das Leiden und den Tod am Kreuz Jesu, tiefer kennenzulernen. Diese Erkenntnis erzeugt und entwickelt in uns eine Haltung des Vertrauens, die sich in der Erfüllung des Willens Gottes äußert – in den Geboten, im Wort Gottes, in den Pflichten je nach Lebenssituation oder erkannten Inspirationen des Heiligen Geistes. Der Wille Gottes – wie die Heilige Faustina sagte – ist für und reine Barmherzigkeit, und deshalb erfüllte sie ihn treu und betete auf diese Weise: Nimmst Du mich in der Jugend — sei gepriesen; lässt Du mich das Greisenalter erwarten — sei gepriesen; schenkst Du mir Gesundheit und Kraft — sei gepriesen; wirfst Du mich auf das Leidenslager, sogar lebenslang — sei gepriesen; gibst Du mir lauter Enttäuschungen und Misserfolge im Leben — sei gepriesen; lässt Du zu, dass meine reinsten Absichten verworfen werden — sei gepriesen; gibst Du meinem Verstand Erleuchtung — sei gepriesen; belässt Du mich in Finsternis und allerlei Qualen — sei gepriesen. Von diesem Augenblick an lebe ich in tiefstem Frieden, denn der Herr selbst trägt mich auf Seiner Hand. Er, der Herr der unergründlichen Barmherzigkeit, weiß, dass ich in allem nur Ihn allein begehre, immer und überall (TB 1264).
Die Erfüllung des Willen Gottes ist nicht nur Ausdruck des Vertrauens gegenüber Gott, sondern befreit uns auch von Angst, Stolz und Egoismus und bringt Frieden in unsere Herzen und Freude, erlaubt uns immer mehr in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben und am Leben und der Mission Jesu teilzunehmen. Dies ist der kürzeste Weg, um sich mit Gott in Liebe zu vereinen.
Der Gründonnerstag ist der Tag der Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen Gott für die Gabe des Priestertums und der Eucharistie. Jesus erlaubte mir, den Abendmahlsaal zu betreten – schrieb die hl. Faustina über ihre mystische Erfahrung – und ich erlebte alles, was dort geschah. Am tiefsten wurde ich von dem Moment ergriffen, in welchem Jesus vor der Wandlung seine Augen zum Himmel erhob und in ein geheimnisvolles Gespräch mit Seinem Vater einging. Diesen Augenblick werden wir erst in der Ewigkeit richtig kennenlernen. Seine Augen waren wie zwei Flammen, das Antlitz erglüht, weiß wie Schnee, die ganze Gestalt voller Herrlichkeit, Seine Seele in Sehnsucht. Im Augenblick der Wandlung ruhte die erfüllte Liebe — das Opfer war in ganzer Fülle vollzogen. Jetzt soll nur noch die äußere Zeremonie des Sterbens erfüllt werden — die äußere Verrichtung, das Wesentliche geschah im Abendmahlsaal (TB 684).
Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki wird am Gründonnerstag um 18.00 Uhr feiert Bischof Jan Zajac die Messe vom letzten Abendmahl. Die Gründonnerstagliturgie endet mit einer Prozession mit dem Allerheiligsten Sakrament, die von der Basilika in die Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina führt. Die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes dauert die ganze Nacht an.
Bedeutung alltäglicher Entscheidungen. Vielleicht sind wir uns nicht bewusst, wie viel von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängt, davon, dass wir jeden Tag das Kreuz auf uns nehmen und Jesus nachfolgen. Eigentlich treffen wir alle Entscheidungen hier, im irdischen Leben: nicht nur darüber, was für unser privates, familiäres, berufliches, gesellschaftliches oder nationales Leben von Bedeutung ist … aber vor allem, was für das ewige Leben wichtig ist. Wir leben auf der Erde nur dafür, um das Lieben zu lernen, denn die ganze Ewigkeit wird aus Lieben bestehen. Zu der Kunst des Liebens wiederum gehört das Kreuz des Ertragens von Leid, Vergebung, Opfer… Jesus lehrte Schwester Faustina auf folgende Weise über die Bedeutung des Tragens des Kreuzes für das ewige Leben:
Erblickte ich den Herrn am Kreuz. Als Jesus eine Weile so dahing, sah ich ganze Scharen gekreuzigter Seelen, genauso wie Jesus. Ich sah eine zweite und dritte Schar von Seelen. Die zweite Schar war nicht ans Kreuz genagelt, aber die Seelen hielten das Kreuz fest in der Hand. Die dritte Schar war weder gekreuzigt, noch hielten die Seelen das Kreuz in der Hand, sondern sie zogen es hinter sich her und waren unzufrieden. Jesus sagte zu mir: «Siehst du die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung Mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung Mir ähnlich sein; die wiederum, die Mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit Mir haben» (TB, 446).
13. April 2025 ist der Palmsonntag (auch Passionssonntag genannt), mit der die Karwoche beginnt. An diesem Tag wird während der Heiligen Messen das Evangeliumvon der Passion Christi aus einem der synoptischen Evangelien gelesen. An diesem Sonntag wird in der Liturgie mit Palmweihe und -prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gefeiert, als Christus auf einem Esel in Jerusalem einzog und ihm mit Palmwedeln und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids!“ als Messias gehuldigt wurde. Die Palmen sind ein Symbol des neuen aufsteigenden Lebens Gottes in den Seelen der Gläubigen. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki findet eine feierliche Prozession mit Palmwedeln statt, die vom Bischof Jan Zajac geleitet wird und an der Priester, Ordensschwestern und Gläubige teilnehmen. Die Prozession beginnt um 10.15 Uhr in der Kapelle mit dem Gnadenbild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina und führt zur Basilika, wo auch die Heilige Messe gefeiert wird. Die evangelische Beschreibung des Einzugs Jesu in Jerusalem ergänzt die mystische Erfahrung der hl. Faustina, die in ihrem „Tagebuch” schrieb: Ich sah den Herrn auf dem Eselchen sitzend und die Jünger und große Scharen, die mit dem Herrn gingen, erfreut und mit Zweigen in den Händen; die einen warfen sie unter die Füße, wo Jesus ritt, die anderen hielten sie in die Höhe, hüpfend vor dem Herrn, vor Freude nicht wissend, was sie tun sollten. Ich sah eine zweite Schar, die Jesus entgegenkam, mit genauso freudigen Gesichtern und mit Zweigen in den Händen. Ohne Unterlass stießen sie Freudenrufe aus; auch kleine Kinder waren dabei, aber Jesus war sehr ernst und der Herr gab mir zu erkennen, wie sehr Er in dieser Zeit litt. In dem Augenblick sah ich nichts mehr, außer Jesus, dessen Herz von Undank übersättigt war (TB 642). Jesus ließ mich erkennen, wieviel Er während dieses Triumphzuges gelitten hat. Das «Hosanna» hallte in Jesu Herz als «Kreuzige Ihn» wider. Jesus ließ mich das in besonderer Weise empfinden (TB 1028).
Vom 6. bis 8. April dieses Jahres wird Schwester Anna Maria Trzcińska aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Mutter der Göttlichen Barmherzigkeit in Zusammenarbeit mit den Schwestern der Gemeinschaft in Ełk die Fastenexerzitien in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in der Stadt Wizna, Bistum Łomża, leiten. Das Thema der Exerzitien wird das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes und das Vertrauen sein, das die erste menschliche Antwort auf die vorausgehende barmherzige Liebe Gottes ist.
Am 5. und 6. April werden Sr. Tymoteusza Kmiotek und Sr. Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit, wie sie im Tagebuch der hl. Faustina niedergeschrieben ist, mit den Gläubigen in der Pfarrei St. Venera in Grotte, in der Diözese Agrigent, teilen. Das Programm umfasst Vorträge, gemeinsames Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, die Verehrung der Reliquien der hl. Faustina sowie eine brüderliche Begegnung.
Am 5. und 6. April dieses Jahres werden Sr. Emanuela, Sr. Maria Faustyna, Sr. Eliana und Sr. Jaśmina die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistliche Erbe der hl. Schwester Faustyna mit den Gläubigen in der Pfarrei St. Lukas in Sosnowiec teilen. Zum Programm gehört auch der liturgische Dienst.
Sorge um die Bekehrung der Sünder. Dies ist der größte Akt der Barmherzigkeit, weil er das ewige Glück eines Mitmenschen betrifft. Nach dem Beispiel Jesu, gab Schwester Faustina dafür ihr eigenes Leben zum Opfer. In mystischen Erlebnissen lernte sie den Himmel, das Fegefeuer und die Hölle kennen und deshalb sagt sie, dass kein Opfer zu groß sei, um den Menschen für die Ewigkeit zu retten. Jesus lud sie – und durch sie auch uns – ein, mitzuarbeiten bei der Errettung der Sünder, sogar solcher, für die aus menschlicher Sicht, keine Hoffnung besteht.
Oftmals bat Er: Ich begehre, ja Ich begehre die Rettung der Seelen. Hilf Mir, Meine Tochter, Seelen zu retten. Vereinige deine Leiden mit Meinen Leiden und opfere sie dem Himmlischen Vater für die Sünder auf (TB 1032). Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt Mich in Todestrauer. Du tröstest Mich immer wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten, und zwar um die Umkehr der Sünder; wisse, Meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397). Auf diese Einladung Jesu antwortete Schwester Faustina großzügig: O Jesus, ich will die Seelen zur Quelle Deiner Barmherzigkeit führen, damit sie mit dem Gefäß des Vertrauens das anregende Wasser des Lebens schöpfen. Je mehr eine Seele Gottes Barmherzigkeit erfahren will, desto größer muss ihr Vertrauen sein, mit dem sich sich Gott nähert. Wird aber ihr Vertrauen zu Gott grenzenlos, wir auch die Barmherzigkeit Gottes für sie ohne Grenzen sein. O mein Herr, Du kennst jeden Schlag meines Herzens; Du weißt, wie heiß ich begehre, dass alle Herzen nur für Dich schlagen, aus dass jede Seele deine Größe preist (TB 1489).
Am 4. April beginnt um 19:45 Uhr im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki, in der Kapelle mit dem berühmten Bild des Barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina, eine Kreuzwegandacht für Ausländer. Die Andacht wird auf Englisch gehalten, mit Betrachtungen in anderen Sprachen, darunter Französisch, Spanisch, Italienisch, Slowakisch, Russisch, Suaheli und Hindi (Indien). Die Veranstaltung wird von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie den Teilnehmern der englischsprachigen Sonntagsmesse im Łagiewniki-Heiligtum organisiert.
Unter diesem Motto findet vom 31. März bis zum 2. April dieses Jahres eine Exerzitienveranstaltung für Kinder der Grundschule des Schlesischen Landes in Piece und der Tadeusz-Kościuszko-Grundschule in Gaszowice statt. Sie wird von Sr. Tobiana und Sr. Agnes aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit geleitet, wobei Methoden angewandt werden, die die Teilnehmer aktiv in diese Begegnung mit dem barmherzigen Jesus einbeziehen.
Unter diesem Motto wird Sr. Gaudia Skass aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit vom 30. März bis zum 2. April dieses Jahres die Fastenexerzitien für die Hochschulseelsorge der Katholischen Universität Lublin leiten. Die Exerzitien, die auf dem Evangelium und der Symbolik des Bildes des barmherzigen Jesus basieren, widmen sich der Notwendigkeit der Nähe und dem Aufbau einer Beziehung zu Gott.
Im Rahmen dieser Reihe findet vom 28. bis 30. März eine Exerzitienreihe im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki statt, die der Gestalt des Heiligen Paulus gewidmet ist. Wenn man sein Leben betrachtet und sich mit seinen Briefen an die christlichen Gemeinden befasst, erkennt man, wie groß die Barmherzigkeit Gottes ist, die eine vollständige Umwandlung seines Lebens bewirkt hat. Von der Barmherzigkeit ergriffen, nahm er die Mission der Evangelisierung der Heiden auf, die ihm vom Herrn anvertraut wurde. Die Exerzitien werden von Dr. Danuta Piekarz geleitet, einer Bibelwissenschaftlerin und Italianistin, Dozentin an der Jagiellonen-Universität, am Höheren Seminar der Pauliner und am Dominikanischen Philosophie-Theologischen Kolleg in Krakau. Sie ist Buchautorin und arbeitet mit dem Salvatorianischen Zentrum für Geistliche Bildung zusammen.
Am 29. und 30. März werden Sr. Wincenta Mąka und Sr. Amata Strzępek aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit das spirituelle Erbe der hl. Schwester Faustina mit den Gläubigen in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von Lourdes in Rende-Cosenza, Kalabrien, teilen. Die Schwestern werden in dieser Stadt die Botschaft der Barmherzigkeit während der sogenannten „Tage der Göttlichen Barmherzigkeit“ verkünden. Das Programm umfasst: Heilige Messen, Verehrung der Reliquien der hl. Faustina, Vorträge, Zeugnisse, Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit, den Barmherzigkeitsrosenkranz sowie Treffen mit der „Faustinum“-Gemeinschaft und anderen Gruppen der Göttlichen Barmherzigkeit.
In der Fastenzeit fassen wir meistens einige Vorsätze, die vor allem den Werken folgen: Almosen, Gebet und Fasten. Diese sollen im Verborgenen aus Liebe zu Gott und den Menschen getan werden und nicht auf Popularität oder Anerkennung bedacht sein. Die hl. Faustina hat sie auch praktiziert. Während ihres Klosterlebens fasste sie einen besonderen Vorsatz, den sie nicht nur in der Fastenzeit praktizierte, sondern ständig. Sie vereinigte sich mit dem barmherzigen Jesus, der in ihrem Herzen verweilte, durch ein Stoßgebet. Als sie dieses Gebet ändern wollte, erlaubte Jesus ihr das nicht, denn diese geistige Praxis führte zur Entwicklung einer tiefen Beziehung zu Jesus, und zum Erleben des Alltags zusammen mit Ihm.
Menschen aus vielen Ländern der Welt, die an dem Werk des „Ständigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes” teilnehmen, beten nicht nur für eigene Anliegen, sondern auch für „Erbarmen für uns und für die ganze Welt“. Das besondere Anliegen für den Monat März ist: Für ein fruchtbares Erleben der Fastenzeit, die Gnade der Bekehrung für alle Sünder, insbesondere für diejenigen, die vom Verlust der Erlösung bedroht sind.
Das Werk des „Ständigen Rosenkranz” ist die Antwort auf die Bitte Jesu, ständig um „Barmherzigkeit für uns und für die ganze Welt” zu flehen. Es wird von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit auf der Seite www.faustyna.pl seit 2011 geleitet. An dem Gebet kann jeder Internetnutzer teilnehmen, der das kurze Anmeldeformular ausfüllt und dich deklariert, mindestens einmal den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, den Jesus der Heiligen Schwester Faustina diktierte, zu beten.
Ab dem 1. März beginnen in allen Kapellen der Kongregation der Mutter Gottes der Barmherzigkeit, auch in der Kapelle mit dem Gnadenbild des barmherzigen Jesus und dem Grab der hl. Faustina im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Andachten zu Ehren des hl. Joseph. Seit Anfang der Geschichte der Kongregation verehren die Schwestern auf besondere Weise den Bräutigam der Mutter Gottes und Nährvater des Sohnes Gottes, dessen Obhut sie sich anvertrauen. Der hl. Joseph sorgt sich nicht nur um materielle Dinge sondern auch um die Geistigen. Er gab der hl. Faustina zu erkennen, wie sehr er das Werk befürwortet, das ihr der Herr befahl, also der Welt die Botschaft der Barmherzigkeit zu verkünden und versprach ihr seine besondere Hilfe und Obhut. Er verlangte aber auch, Sr. Faustina solle sich ununterbrochen zu ihm hingezogen fühlen und täglich drei Gebete und einmal das «Gedenke» sprechen (vgl. TB 1203). Dank der On-line-Übertragung (außer an Donnerstagen und Sonntagen) kann man täglich um 19.00 Uhr die Litanei zum hl. Joseph mit den Schwestern beten, um für seine väterliche Obhut zu danken und um seine mächtige Fürsprache vor Gott zu bitten.
Werke der Barmherzigkeit. Dies ist Fasten, wie Gott es möchte. Davon überzeugt und unter Anderem dieses Ereignis aus dem Leben der Heiligen Schwester Faustina. Der Arzt erlaubte mir nicht, zur Passion in die Kapelle zu gehen. Obgleich mein Verlangen danach sehr stark war, betet ich in meinem Einzelzimme. Da hörte ich die Klingel im benachbarten Einzelzimmer. Ich ging hin und leistete dem Schwerkranken einen Dienst. Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, erblickte ich plötzlich Jesus, der zu mir sagte: „Meine Tochter, du hast Mir mit dieser Dienstleistung eine größere Freude bereitet als mit langem Beten.” – Ich entgegnete: „Nicht Dir, o mein Jesus, habe ich gedient, sondern diesem Kranken.” Darauf entgegnete mir der Herr: „Ja, Meine Tochte, was du deinem Nächsten tust, tust du Mir.” (TB 1029). Jesus belehrte die Heilige Faustina – und durch sie auch uns – dass es drei Wege gibt, Anderen Gutes zu tun: Taten, Worte und Gebet. Er sagte: In diesem drei Stufen ist die Fülle der Barmherzigkeit enthalten; sie ist ein unumstößlicher Beweis der Liebe zu Mir. So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit (TB 742). Er bat darum, tagsüber mindestens ein Werk der Barmherzigkeit aus Liebe zu Ihm zu vollbringen. Dies ist der einzige Reichtum, auf Erden, der ewigen Wert hat. Er macht uns schön in unserer Menschlichkeit und in unserer christilichen Berufung und reich vor Gott.
Unter diesem Motto findet vom 24. bis 28. März dieses Jahres in Rybnik eine Exerzitienwoche für Kinder der Grundschule Nr. 5, die nach Nikolaus Kopernikus benannt ist, und der Grundschule Nr. 4, die den Namen Johannes Pauls II. trägt, statt. Sie wird von Sr. Tobiana und Sr. Agnes aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet, die Methoden anwenden, die die Teilnehmer aktiv in diese Begegnung mit dem barmherzigen Jesus einbinden.
Im Rahmen des Projekts Die Samariterin finden vom 21. bis 23. März 2025 in der Pfarrei St. Josef in Makinsk Exerzitien für Frauen unter dem Motto „Mädchen, ich sage dir, steh auf.“ statt. Das Programm umfasst Meditationen über Evangelienereignisse: die Heilung der Frau, die an Blutungen litt, und die Auferweckung der Tochter des Jairus, sowie Vorträge und Workshops. Die Exerzitien, geleitet von Sr. Anastasis Omelchenko aus der Petropawlowsk-Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, Sr. Kazimiera Wanat, Sr. Madlen Hofmann und P. Hans Reiner, vermitteln die Botschaft: „Du bist eine Tochter Gottes. Geliebt. Solange du das nicht in dir entdeckst, kann alles Macht über dich haben. Du kannst alles verschenken und dennoch bluten, gefangen in der Falle der Selbstablehnung. Aber eine einzige Berührung Jesu – mit Glauben – kann alles verändern, dich aufrichten und dir die Kraft zum Leben geben.“
Dies ist das Thema eines neuen Zyklus von Exerzitien, die vom „Faustinum”-Verein im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki organisiert werden. Die erste Exerzitien dieses Zyklus finden vom 21. bis 23. März statt und sind der Samariterin gewidmet, die nach ihrer Begegnung mit Jesus am Brunnen als eine neue Frau, durch die Barmherzigkeit verwandelt, ging. Der Schlüssel zu dieser Verwandlung war ihre Ehrlichkeit. „Erzähle mir alles“, sagt Jesus im Dialog mit einer leidenden Seele, „sei ehrlich zu mir, offenbare mir alle Wunden deines Herzens, und ich werde sie heilen“ (Tagebuch 1487). Die Exerzitien werden von P. Marcin Ciunel MS, einem Bibelwissenschaftler und spirituellen Direktor am Höheren Seminar der Missionare von La Salette in Krakau, sowie Sr. M. Eliana Chmielewska ISMM aus der „Faustinum”-Gemeinschaft in Krakau geleitet.
Weitere Informationen auf: www.faustinum.pl
Betrachtung der Passion unseres Herrn. In der Fastenzeit betrachten wir häufiger als während des Rests des Jahres das Leiden Jesu, das Er aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung auf sich nahm. Wir nehmen am Kreuzweg und an Passionsandachten teil und lesen Texte der Heiligen Schrift, die die Ostergeheimnisse ankündigen und beschreiben. Jesus wies Schwester Faustina an – und durch sie auch uns – Sein Leiden auf eine solche Weise zu betrachten, als hätte Er es ausschließlich für sie auf sich genommen (vgl. TB. 1761). Er erklärte: Eine Stunde lang Meine schmerzlichen Leiden zu betrachten, ist größerer Verdienst, als sich ein Jahr lang bis aufs Blut zu geißeln. Das Betrachten Meiner schmerzlichen Wunden ist für dich von großem Nutzen und Mir bereitet es große Freude (TB, 369). Meine Tochter, betrachte Meine Leiden, die Ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du Mir, wenn du Meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit Meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor Meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB, 1512).
Diesen Hinweisen Jesu folgend, trat Schwester Faustina tief in das Geheimnis der barmherzige Liebe Gottes zu jedem Menschen ein und dankte Jesus für das Buch, durch das sie lernte, Gott und die Menschen zu lieben. Das Buch ist Dein Leiden, das Du aus Liebe zu mir auf Dich genommen hast. Aus diesem Buch habe ich gelernt, Gott und die Seelen zu lieben. Es enthält unermessliche Schätze für uns. O Jesus, so wenige Seelen begreifen Dich in Deinem Leiden aus Liebe! Wie groß ist das Feuer reinster Liebe, das in Deinem Heiligsten Herzen brennt! Glücklich die Seele, die die Liebe des Herzens Jesu begriffen hat (TB 304).
Am 22. März 2025 findet im Nationalheiligtum des hl. Johannes Paul II. in Washington, USA, der traditionelle „Abend mit dem Barmherzigen Jesus“ statt. Er wird von den Schwestern der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet. Das Programm umfasst die Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, die Anbetung mit der Verehrung Jesu im Allerheiligsten Sakrament und Fürbittgebete, das Sakrament der Beichte sowie eine Konferenz. Schwester Caterina Esselen wird über die Worte Jesu sprechen: „Glaubt an Meine Wunden“, die im „Tagebuch“ der hl. Faustina, Nr. 379, aufgezeichnet sind.
Die „Abende mit dem Barmherzigen Jesus“ sind für junge Menschen gedacht, die den Spuren der hl. Faustina und des hl. Johannes Paul II. folgen und eine neue Lebensqualität in der Freundschaft mit dem Barmherzigen Jesus entdecken möchten.
Am 15. und 16. März 2025 (Samstag und Sonntag) werden im Zentrum „Ostra Brama“ beim Heiligtum der Barmherzigen Muttergottes in Skarżysko-Kamienna Schwester Maria Vianneya Dąbrowska aus der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit sowie Agnieszka und Krzysztof Stanisławscy Exerzitien für Ehepaare unter dem Motto „Ich gelobe dir Liebe…“ – Wie man das „verlorene“ Glück in der Ehe wiederfindet leiten.
Das Programm umfasst: Eucharistiefeier, Vorträge, Gebet zur Barmherzigkeitsstunde und den Rosenkranz sowie einen Lobpreisabend mit Heilungsgebet, geleitet von Agnieszka und Krzysztof Stanisławscy mit dem Musikdienst „Powołani“, am Samstagabend, den 15. März, in der St.-Bruder-Albert-Kirche.
Vor dem Fest des hl. Josef wird traditionell ab dem 10. März in allen Klöstern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit die Novene zum hl. Josef gebetet.
Der heilige Josef ist einer der Schutzpatrone der Kongregation und wird seit Beginn an sehr verehrt. Seine Bilder schmücken alle Kapellen der Kongregation. Meistens hat er einen eigenen Altar auf der rechten Seite des Altarraums, so wie im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki. Seine Statuen befinden sich in den Gängen der Klöster, in den Zellen, an den Orten des apostolischen Dienstes sowie in den Gärten und Höfen der Klöster. Er ist der Verwalter aller Güter, Häuser und Klöster und kümmert sich somit um alles, nicht nur um materielle Themen, mit denen er am häufigsten in Verbindung gebracht wird, sondern auch vor allem um die geistlichen Angelegenheiten der Gemeinschaften unserer Kongregation und ihrer Werke. Die Schwestern nennen ihn „Betreuer“ und „Vater“ und sprechen ihn so in ihren Gebeten an, in der Gewissheit, dass „niemand jemals gehört hat, dass jemand, der seine Fürsorge anruft und um Hilfe bittet, ohne Trost geblieben ist“. In dringenden Fällen schicken sie „Telegramme“, in denen sie ganz konkrete Probleme nennen, die gelöst werden müssen.
Vom 12. bis 16. März werden Sr. Diana und Sr. Maria Faustyna aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit, die im „Tagebuch“ der hl. Faustina niedergeschrieben ist, in den Pfarreien der Kreuzauffindung und Christus, des Erlösers des Menschen, in Olsztyn teilen. In diesen Tagen wird auch eine neue „Faustinum“-Gemeinschaft am Priesterseminar in Olsztyn gegründet.
Vom 14. bis 16. März finden in San Romano, Toskana, Exerzitien für Freiwillige und Mitglieder der Faustinum-Vereinigung in Italien statt, sowie für alle, die das Geheimnis der Göttlichen Barmherzigkeit vertiefen, mehr über die Heilige Faustina erfahren und von ihrer Schule der Spiritualität profitieren möchten. Die Exerzitien werden im Franziskanischen Heiligtum Unserer Lieben Frau der Gnade abgehalten, wo im vergangenen Jahr die Reliquien der Heiligen Faustina empfangen wurden. Geleitet werden sie von Schwester Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit. Das Programm umfasst vor allem Zeit für Gebet, gemeinsame Eucharistie, Anbetung, Konferenzen sowie die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit dem für Faustinum verantwortlichen Priester und der Schwester.
Die Fastenzeit regt dazu an, über das eigene Leben und seinen Sinn nachzudenken. Dabei kann uns die äußerst lebendige Vision der Heiligen Schwester Faustina helfen.
Eines Tages sah ich zwei Wege: Der eine breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voller Freuden und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg tanzend und vergnügt — sie kamen ans Ende und wurden nicht gewahr, dass der Weg hier abbrach. Unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, so wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren ihr Anteil. Einige stürzten auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück angefüllt war, und all die Seelen gingen dort hinein. Sie vergaßen sofort, im ersten Augenblick, ihre Leiden. (TB, 153)
Was ist das Ziel meines Lebens? Welchen Weg gehe ich?
Vom 10. bis 12. März werden Sr. Tobiana und Sr. Agnes aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit Exerzitien für Kinder und Jugendliche im Schulkomplex des Piaristenordens leiten, der die Öffentliche Grundschule und das IV. Öffentliche Allgemeinbildende Gymnasium des Piaristenordens in Bolesławiec umfasst. Das Thema der Exerzitien wird die göttliche und menschliche Barmherzigkeit in der Heiligen Schrift, dem Tagebuch der Heiligen Faustina und unserem täglichen Leben sein.
Vom 9. bis 11. März werden Sr. Diana und Sr. Maria Faustyna aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit Exerzitien in der Pfarrei St. Laurentius und St. Nikolaus in Radoszki (Diözese Toruń) unter dem Motto: „Die Barmherzigkeit – Quelle der Hoffnung“ leiten. Dort wird am Sonntag, den 9. März, mit der Teilnahme der Schwestern auch eine neue Ausbildungs-gemeinschaft der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“ gegründet.
Am 10. und 11. März werden Sr. Terezjana aus der Krakauer Gemeinschaft und Sr. Eliasza aus der Tschenstochauer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit Exerzitien in der Pfarrei Unserer Lieben Frau von der Morgenröte in Krakau für Kinder der Grundschulen Nr. 45, 114 und 128 leiten. Die Schwestern werden die Gestalt der hl. Faustina vorstellen und die Botschaft der Barmherzigkeit mit aktivierenden Methoden vermitteln.
Unter diesem Motto findet vom 7. bis 9. März dieses Jahres im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine Besinnung mit einem Workshop-Element für Frauen statt, die ihre Berufung zum geweihten Leben (18–35 Jahre) erkennen möchten. Die Treffen werden von Pater Wojciech Kaczmarek CM, Schwester M. Ewangelista Sobkowicz ISMM und Magdalena Poprawa geleitet. In Zeiten der Stille, des Gebets, von Workshops zum Thema des Treffens sowie durch die Möglichkeit von Gesprächen mit einem Priester, einer Schwester oder einer Psychologin haben die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, ihren Weg mit Gott neu zu betrachten, seinen Plan für sich zu entdecken und ihre tiefsten Sehnsüchte zu erkennen.
Am 8. März dieses Jahres findet die XVIII. traditionelle Wallfahrt der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit zum Heiligtum des hl. Josef in Kalisz statt, an der Delegationen aus vielen Klöstern teilnehmen werden. Die feierliche Eucharistie um 12:00 Uhr wird vom Bischof der Diözese Kalisz, Bischof Damian Bryl, zelebriert. Die Heilige Messe wird von einer thematischen Konferenz, gehalten von Pater Piotr Górski, eingeleitet. Nach dem Mittagessen gibt es eine Aufführung des Tanztheaters „Lilia“ und ein Treffen im Kloster.
Auf der Internetseite: www.heiligefaustina.de steht das Faltblatt „Jesu Botschaft der Barmherzigkeit” zum Herunterladen für eine nicht kommerzielle Verbreitung der Botschaft der Barmherzigkeit bereit. Das Faltblatt enthält die wichtigsten Worte Jesu, die die Apostelin der Barmherzigkeit in ihrem „Tagebuch” festgehalten hat. Das Faltblatt wurde in 16 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2024 wurde das Faltblatt als PDF-Datei 1249 Male heruntergeladen. In spanischer Sprache wurde es von 510 Personen heruntergeladen, in englischer – 162, in französischer – 178, in polnischer – 107…
Vom 28. Februar bis zum 2. März finden im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki Exerzitien für Männer unter dem Thema „Geschaffen, um wie der Vater zu sein.“ statt. Das Motto sind die Worte Jesu aus dem Tagebuch der Heiligen Faustina: „Mein Herz ist mit großer Barmherzigkeit für die Seelen erfüllt (…). Ach, wenn sie doch verstehen könnten, dass Ich ihr bester Vater bin“ (Tagebuch, 367).
Die Teilnehmer werden das Ideal des modernen Mannes in Gott entdecken. Die Exerzitien werden von Pater Tomasz Jarzynka, Vikar der Pfarrei St. Hyazinth Odrowąż in Kętrzyn, und Schwester Maria Faustyna Ciborowska ISMM, Doktorin der Bibelwissenschaften und Verkünderin der Botschaft der Barmherzigkeit, geleitet.
Am 1. März findet in der Krankenhauskapelle des Heiligen Johannes XXIII. in Bergamo, wo die Kapuzinerpatres dienen, ein eintägiges Exerzitium für Mitglieder und Freiwillige aus der Lombardei, Italien, statt. Es wird von Schwester Wincenta Mąka aus der römischen Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit unter dem Motto „Die Heilige Faustina, Pilgerin der Hoffnung“ geleitet.
Das Programm umfasst: die Eucharistie, eine Konferenz, ein gemeinsames Mittagessen und ein brüderliches Treffen, gefolgt von einem Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit, dem Barmherzigkeitsrosenkranz und der Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament. Die Exerzitien dienen als Vorbereitung auf die Fastenzeit und konzentrieren sich auf das Vertrauen der Heiligen Faustina in Zeiten von Prüfungen und Leiden.
Am 22. Februar 2025 feiern wir den 94. Jahrestag der Offenbarung des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus. Im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Plock, das mit den historischen Offenbarungen verbunden ist, werden die Heiligen Messen wie folgt gefeiert: um 6.30 Uhr, 12.00 Uhr wird von Bischof Szymon Stułkowski zelebriert und 17.00 Uhr. Um 15.00 Uhr finden das Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes statt.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wird Schwester Gaudia Skass von der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit während der Messe um 17:00 Uhr vom 19. bis 21. Februar über Begegnungen mit dem Barmherzigen Jesus sprechen, die das Leben der Menschen verändert haben.
An den Feierlichkeiten nehmen nicht nur die Einwohner der Stadt Plock teil, sondern auch die Verehrer der Barmherzigkeit Gottes aus ganz Polen, die trotz des winterlichen Wetters nach Plock kommen werden.
Am 22. Februar 2025 findet im Nationalheiligtum des hl. Johannes Paul II. in Washington, USA, der traditionelle „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ statt. Er wird von den Schwestern der Washingtoner Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet.
Das Programm umfasst: die Stunde der Barmherzigkeit und den Rosenkranz, die Anbetung mit Lobpreis Jesu im Allerheiligsten Sakrament und Fürbittengebet, das Sakrament der Beichte sowie eine Konferenz. Schwester Faustia Szabóova wird über die Zerbrechlichkeit der menschlichen Liebe und darüber sprechen, wie man die Liebe des himmlischen Vaters annehmen kann. Der Abend endet mit einer brüderlichen Agape.
Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für junge Menschen organisiert, die den Spuren der hl. Schwester Faustina und des hl. Johannes Paul II. folgen und eine neue Lebensqualität in der Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.
Am 22. Februar um 17:00 Uhr wird im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine Heilige Messe gefeiert, vor dem wundertätigen Bild des Barmherzigen Jesus und am Grab der Heiligen Faustina. Die Messe wird für alle diejenigen gefeiert, die sich in das Werk des „Barmherzigkeitsrosenkranzes für die Sterbenden“ eingebracht haben, mit der Bitte, dass sich noch mehr Menschen dieser Initiative anschließen, um den Bedürftigsten Barmherzigkeit zu bringen. In unsere Gebete schließen wir auch die Sterbenden ein, die für dieses Gebetswerk gemeldet wurden, sowie die Verstorbenen.
Am 22. Februar dieses Jahres findet die feierliche Einführung der Reliquien der hl. Schwester Faustina in der Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter in Stara Wieś bei Limanowa statt. An der Veranstaltung werden Sr. Norberta und Sr. Judyta aus dem Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki teilnehmen. Der Feier geht eine geistliche Vorbereitung der Gläubigen während eines Triduums voraus, das eine Reflexion über die Sendung der Apostelin der Göttlichen Barmherzigkeit und die Möglichkeiten der Teilnahme daran durch das Zeugnis des Lebens, die Tat, das Wort und das Gebet sein wird.
Vom 13. bis 16. Februar finden im Exerzitienhaus Augustineum in Bardejovské Kúpele, Nordslowakei, die jährlichen Exerzitien für Verehrer der Göttlichen Barmherzigkeit statt. Die Exerzitien unter dem Motto: „Gott gibt keine roten Karten… fang neu an“ werden von P. Miroslav Liška und Sr. M. Clareta Fečová ISMM aus der Hrušov-Gemeinschaft der Kongregation der Mutter der Göttlichen Barmherzigkeit geleitet.
Vom 14. bis 16. Februar finden im Heiligtum der Königin des Friedens in Oziornoje im Rahmen des Projekts Samariterin Exerzitien für Frauen statt, unter dem Motto: „Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein“. Die Teilnehmerinnen werden von der Gestalt der Maria Magdalena begleitet, einer Frau mit einem großen Herzen, erfüllt von Gottes Liebe.
Zum Programm gehören Vorträge, Meditationen über das Wort Gottes und Bibliodrama. Die Exerzitien werden von Sr. Anastasis Omelchenko aus der Petropawlowsk-Gemeinschaft der Kongregation der Mutter der Göttlichen Barmherzigkeit, Sr. Madlen Hofmann und P. Hans Peter Reiner geleitet.
In dieser Reihe findet vom 14. bis 16. Februar dieses Jahres im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki eine Exerzitienreihe unter dem Motto statt: „Es ist nie zu spät. Lectio Divina mit Nikodemus.“ Das Motto sind die Worte Jesu, die im Tagebuch der Heiligen Faustina festgehalten sind: „Sprich, denn Ich höre dir jederzeit zu, geliebtes Kind; Ich warte immer auf dich. Worüber möchtest du mit Mir sprechen?“ (Tagebuch, 1489). Der alte Nikodemus überzeugt uns, dass es nie zu spät ist, dem barmherzigen Jesus zu begegnen; es ist nie zu spät, aus der Dunkelheit herauszutreten und eine neue Geburt zu erleben. Eines ist sicher: Jesus kommt nie zu spät – Er wartet zuerst und bis zum Ende, sogar auf die Verspätetsten.
Die Exerzitien werden von Pater Krzysztof Wons SDS geleitet, Doktor der Spiritualitätstheologie, Direktor des Salvatorianischen Zentrums für Geistliche Bildung in Krakau, Exerzitienleiter, geistlicher Begleiter und Förderer der Lectio Divina.
Weitere Informationen: www.faustinum.pl
Im Jahr 2024 wurde das „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina auf der Seite www.faustyna.pl und seinen 7 Sprachversionen von fast 67 300 Menschen gelesen. In allen Sprachen ist das Wek auch für Tablets und Smartphones verfügbar.
Die Worte Jesu, die Er zu Schwester Faustina sagte, werden wahr: Sekräterin Meines tiefsten Geheimnisses, wisse, dass du in ausschließlicher Vertraulichkeit mit Mir bist. Du hast die Aufgabe, alles aufzuschreiben, was Ich dich über meine Barmherzigkeit erkennen lasse, und zwar zum Nutzen der Seelen, die diese Schriften lesen. Sie erfahren in ihrer Seele Trost und Mut, sich Mir zu nähern. (Tagebuch 1693)
Am Gedenktag der Mutter Gottes von Lourdes (am 11. Februar 2025) feiern wir den 33. Welttag der Kranken. Aus diesem Anlass finden im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki die Hauptfeierlichkeiten der Diözese für die Kranken und ihr Pflegepersonal statt. In der Basilika können Kranke und Ältere am 11. Februar um 12:00 Uhr während der feierlichen Eucharistie das Sakrament der Krankensalbung empfangen.Die Internet-Übertragung ist auf der Internetseite des Rektorats: www.milosierdzie.pl zu verfolgen.
In der neuesten Ausgabe des Bulletins der Internationalen Astronomischen Union wurde bekannt gegeben, dass zwei neue Asteroiden nach dem Jesuiten Pater Józef Andrasz, dem Beichtvater der Heiligen Faustyna Kowalska, dessen Seligsprechungsprozess am 1. Februar dieses Jahres begonnen hat, und Francesco Maria Denza, einem italienischen Barnabiten, der Astronom und Meteorologe war, benannt wurden.
Der Asteroid, offiziell als „(722063) Andrasz“ bezeichnet, wurde am 3. Mai 2015 von dem litauischen Astronomen und Entdecker zahlreicher Asteroiden, Dr. Kazimieras Černis, sowie dem Jesuiten Pater Richard B. Boyle vom Vatikanischen Observatorium entdeckt. Die Entdeckung erfolgte mit dem Vatican Advanced Technology Telescope (VATT), das sich auf dem Mount Graham in Arizona befindet
Vom 7. bis 9. Februar dieses Jahres finden im Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Lorinčík bei Košice, in der Südslowakei, Exerzitien für Mädchen und Frauen unter dem Thema statt: „Dein Angesicht, Herr, will ich suchen; verbirg dein Angesicht nicht vor mir“ (Ps 27, 8-9). Sie werden von Pater Andrej Valent OCD und Schwester M. Benediktína Fečová aus der Košicer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit geleitet.
Am 1. Februar 2025 findet in der Metropolitan-Kurie in Krakau die feierliche Eröffnung der Sitzung des Seligsprechungsprozesses für den Diener Gottes, P. Józef Andrasz SJ, statt. P. Andrasz war der geistliche Leiter und Beichtvater von der hl. Schwester Faustina. Dieses Datum markiert den 62. Todestag von P. Andrasz.
Schwester Faustina suchte seine geistliche Begleitung erstmals während der Exerzitien vor ihren ewigen Gelübden im April 1933. Er wurde ihr ständiger geistlicher Leiter in den letzten Jahren ihres Lebens, die sie in Krakau verbrachte. Insgesamt begleitete P. Andrasz Schwester Faustina über zweieinhalb Jahre und setzte sich nach ihrem Tod aktiv für ihre Mission ein. Unter seiner Leitung entstand das Bild des barmherzigen Jesus, gemalt von Adolf Hyła, das heute im Heiligtum in Krakau-Łagiewniki für Gnaden bekannt ist. Er initiierte auch feierliche Gottesdienste zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit in der Klosterkapelle in Łagiewniki (1943) und die Feier des Barmherzigkeitssonntags (1944). Sein Büchlein „Göttliche Barmherzigkeit… Wir vertrauen auf Dich“, das die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit in den von der hl. Schwester Faustina überlieferten Formen förderte, wurde in viele Sprachen übersetzt und weltweit in großen Auflagen verbreitet. Mehr…
Unter diesem Motto finden im Rahmen des Projekts „Die Samariterin“ vom 24. bis 26. Januar 2025 Exerzitien für Frauen im diözesanen Exerzitienhaus in Szczucinsk statt. Dieses Treffen soll die große Stärke der Frau hervorheben, die die Welt so dringend braucht; dass sie im Plan Gottes schön, frei und unabhängig ist. Während der Exerzitien werden die Leiter anhand des Beispiels der jüdischen biblischen Heldin Judith, einer Frau, die ihr Volk rettete, und Maria, der schönsten und mächtigsten aller Frauen, zeigen, was es bedeutet, eine freie und starke Frau zu sein.
Die Exerzitien werden von Sr. Anastasis Omelchenko aus der Petropawlowsker Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit, Sr. Kazimiera Wanat, Sr. Madlen Hofmann und P. Hans Peter Reiner geleitet.
Unter diesem Motto wird am 26. Januar dieses Jahres in der Pfarrei St. Barbara in Pionki, in der Diözese Radom, auf Einladung von Pfarrer Robert Kowalski, Schwester Maria Faustyna Ciborowska von der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit die Botschaft der Barmherzigkeit und das geistige Erbe der hl. Faustina, festgehalten in ihrem „Tagebuch“, teilen. Am Nachmittag findet das erste Treffen mit Personen statt, die der entstehenden Gemeinschaft der Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“ in dieser Pfarrei beitreten möchten.
Vom 24. bis 26. Januar dieses Jahres findet in der Stadt Helvoir ein Jugendtreffen für junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren statt. Auch Sr. Gaudia und Sr. Agnes vom Kloster der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki werden daran teilnehmen. Das Programm umfasst Workshops zu aktuellen und inspirierenden Themen wie Theologie des Leibes, Evangelisation im digitalen Zeitalter sowie Kontemplation und Gebet; Katechesen, die von inspirierenden Referenten wie Sr. Gaudia Skass und Pater Pieter Zimmermann geleitet werden; gemütliche Abende mit Feuerwerk, Musik und Gesprächen; Momente der Stille und Begeisterung; und am Samstag und Sonntag eine gemeinsam gefeierte Eucharistie.
Am 22. Januar 2025 findet im Nationalen Heiligtum des Heiligen Johannes Paul II. in Washington, USA, der traditionelle „Abend mit dem barmherzigen Jesus“ statt. Er wird von den Schwestern der Gemeinschaft der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit in Washington geleitet. Das Programm umfasst: die Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, Anbetung mit Lobpreis Jesu im Allerheiligsten Sakrament und Fürbittgebet, das Sakrament der Beichte sowie einen Vortrag von Schwester Caterina Esselen mit dem Titel: „Die heiligen Türen des Herzens Gottes stehen weit für uns offen“. Der Abend endet mit einer brüderlichen Agape.
Die „Abende mit dem barmherzigen Jesus“ werden für junge Menschen organisiert, die in die Fußstapfen von Schwester Faustyna und Johannes Paul II. treten und eine neue Lebensqualität in der Freundschaft mit dem barmherzigen Jesus entdecken möchten.
Am 22. Januar findet im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki das Jugendtreffen „Łagiewnicka 22“ statt. Es beginnt um 19:00 Uhr in der Kapelle mit dem wundertätigen Bild von Jesus, dem Barmherzigen, und dem Grab der hl. Faustina. Die Veranstaltung wird von den Schwestern der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit geleitet.
Das Programm umfasst: einen Vortrag von Sr. Anna Maria Trzcińska darüber, wie man man selbst sein kann, am Beispiel der hl. Faustina, stille Gebete, die Anbetung des Allerheiligsten mit Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes, sowie eine Agape mit etwas Leckerem und einer Fragerunde.
Am 21. Januar findet in der Kirche Santo Spirito in Sassia in Rom ein weiteres Treffen der Gemeinschaft der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum“ statt. Das Thema wird das Vertrauen sein, wie es im Tagebuch der hl. Schwester Faustyna beschrieben wird. Das Treffen wird von den Schwestern der römischen Gemeinschaft der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit und Pater Alberto Donai von der Gemeinschaft der Söhne des Kreuzes geleitet, der einen Vortrag mit dem Titel „Das Vertrauen des Jona“ halten wird.
Das Programm umfasst: Gebet in der Stunde der Barmherzigkeit und den Barmherzigkeitsrosenkranz, die das Treffen eröffnen, die Heilige Messe, Vorträge und ein brüderliches Beisammensein.
Eine Teilnahme ist auch über die Übertragung via Google Meet möglich.
Am 19. Januar (Sonntag) findet im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Płock am Alten Markt ein Bildungstreffen der Gemeinschaft des Vereins der Apostel der Barmherzigkeit Gottes „Faustinum” statt. Das Treffen beginnt um 13:45 Uhr mit einem Vortrag aus dem biblischen Zyklus; um 15 Uhr folgt die Stunde der Barmherzigkeit und der Barmherzigkeitsrosenkranz, gefolgt von einer Agape. Um 17 Uhr wird die heilige Messe gefeiert, der eine Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament vorausgeht. Die Treffen werden von den Schwestern der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und von Priestern geleitet.
Vom 17. bis 19. Januar dieses Jahres findet im Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Lorinčík bei Košice, im Süden der Slowakei, ein Neujahrs-Retreat für Frauen unter dem Motto: „Voll Hoffnung wartete ich auf den Herrn, und er neigte sich zu mir“ (Ps 40, 2) statt. Geleitet wird es von P. Paweł Wojnowski OCD und Sr. M. Benediktína Fečová aus der Košicer Gemeinschaft der Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit.
Am 18. Januar findet im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki das erste Bildungs-Treffen der Krakauer Gemeinschaft „Faustinum“ im neuen Kalenderjahr statt.
Das Programm umfasst:
13:30 – Rosenkranzgebet
14:10 – Vorträge:
14:10 – Stufe II: ABC des geistlichen Lebens – Sr. Maria Faustyna Ciborowska ISMM
14:10 – Stufe I: Bibelreihe – Sr. M. Terezjana Klepacka ISMM
15:00 – Gebet zur Stunde der Barmherzigkeit und Barmherzigkeitsrosenkranz
15:30 – Agape und Ziehung der Schutzpatrone für das Jahr 2025 – „Faustinum“-Saal
16:20 – Gemeinsames Weihnachtsliedersingen
17:00 – Eucharistie
17:50 – Anbetung des Allerheiligsten Sakraments
Weitere Informationen unter: www.faustinum.pl
Auf der Seite www.faustyna.pl und ihren 8 Sprachversionen können Jahresheilige für das Jahr 2025 ausgelost werden. Bis zum 6. Januar haben bereits über 288.100 Menschen ihre Jahresheiligen ausgelost, darunter fast 189.400 Menschen aus Polen, über 44.400 auf der spanischsprachigen Seite, 44.300 Slowaken, über 3.700 Italiener und weitere Personen auf den anderen Sprachseiten. Wie die Zeugnisse zeigen, antworten die ausgelosten Heiligen auf besondere Weise auf die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Menschen. Es lohnt sich, eine solche heilige Gesellschaft zu haben, denn die Bewohner des Himmels sind bereit zu helfen, wenn wir sie darum bitten. Zahlreiche Zeugnisse zeugen von ihrer Wirksamkeit.
Am 12. Januar findet die feierliche Einführung der Reliquien der hl. Schwester Faustina in der Pfarrei Unserer Lieben Frau, Königin der Familien, in Dziekanów Leśny (Erzbistum Warschau) statt. Zu diesem Anlass werden Sr. Livia Mikołajczyk und Sr. Simona Kras aus dem Kloster der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit in Krakau-Łagiewniki den Gläubigen dieser Pfarrei die Botschaft der Barmherzigkeit und das spirituelle Erbe der hl. Schwester Faustina, das in ihrem „Tagebuch“ festgehalten ist, näherbringen.
In diesem Zyklus finden vom 10. bis 12. Januar dieses Jahres Exerzitien unter dem Motto „Eine Quelle der Hoffnung in der Wüste der Welt“ statt. Das Leitmotiv sind die Worte Jesu, die im „Tagebuch“ festgehalten sind: „Wenn du spürst, dass deine Kräfte nachlassen, komm zur Quelle der Barmherzigkeit und stärke deine Seele, und du wirst nicht auf dem Weg stehen bleiben“ (Tagebuch, 1486). Die Teilnehmer dieser geistlichen Übungen sind eingeladen zu entdecken, dass nur der barmherzige Gott die wahre Quelle der Hoffnung und der Kraft ist, um ihre Schwäche, alle Schwierigkeiten und schmerzhaften Erfahrungen zu überwinden. Die Exerzitien werden von Pater Dr. Michał Legan, einem Pauliner, Leiter der Abteilung für Medientheologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Päpstlichen Universität Johannes Paul II., Leiter der Redaktion für katholische Sendungen im Polnischen Fernsehen, und Schwester M. Eliana Chmielewska aus der Krakauer Gemeinschaft der Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit, die im Verein „Faustinum“ tätig ist, geleitet.
Erzbischof Marek Jędraszewski, Metropolit von Krakau, hat nach Konsultation der Polnischen Bischofskonferenz und mit Zustimmung des Heiligen Stuhls am 12. November 2024 ein Edikt zur Eröffnung des Selig- und Heiligsprechungsprozesses für den Diener Gottes P. Józef Andrasz SJ, Beichtvater und geistlicher Leiter von St. Faustyna Kowalska in Krakau, erlassen. In diesem Dokument ruft er alle, die Dokumente, Schriften oder Informationen über den Diener Gottes besitzen, ob positiver oder negativer Art, auf, diese bis zum 30. Dezember 2024 an die Erzdiözese Krakau zu übermitteln.
Der Vize-Postulator des Prozesses ist P. Mariusz Balcerak SJ, während der Generalpostulator des gesamten Jesuitenordens P. Pascual Cebollada SJ ist, der alle Prozesse der Kandidaten für die Altäre der Gesellschaft Jesu im Auftrag der Generalkurie in Rom leitet.
Am Dienstag, den 17. Dezember, findet ein Formungstreffen für die Mitglieder und Freiwilligen der Vereinigung „Faustinum“ in Sabinov im Osten der Slowakei statt. Die Gruppe ist in der Pfarrei des Martyriums von Johannes dem Täufer aktiv. Das Treffen beginnt mit einem gemeinsamen Gebet zur Barmherzigkeitsstunde und dem Barmherzigkeitsrosenkranz. Die Gruppe beginnt mit einer permanenten Formung im Rhythmus des lectio divina, kombiniert mit dem Austausch über das Wort Gottes. Die Formung wird von Sr. Mariela Lengyelová aus der Gemeinschaft
Die Gemeinschaft der Schwestern der Kongregation Unserer Lieben Frau der Barmherzigkeit in Camagüey, Kuba, organisiert zusammen mit dem Projekt Esperanza am Samstag, den 14. Dezember, einen Frauenexerzitien mit dem Titel „Frau – Gefäß aus Ton“. Geleitet wird es von Sr. Filipa Bąk, zusammen mit der Psychologin América Santoya Arévalo und dem Psychiater Eduardo Barranco Masías. Ziel des Treffens ist es, kubanischen Frauen zu helfen, ihre Würde, Schönheit und ihren Reichtum zu entdecken, und vor allem ihren großen Wert in den Augen Gottes zu erkennen. Die Exerzitien stehen allen Frauen der Diözese offen.
Am Freitag, den 13. Dezember, um 15:20 Uhr wird die monatliche Heilige Messe für die Vereinigung der Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit „Faustinum“ in der Slowakei gefeiert. Die Messe im Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in Košice, im Stadtteil KVP, wird von Pater Tomáš Svat zelebriert. Monatliche Messen für die Anliegen von „Faustinum“ in der Slowakei werden seit 2006 gefeiert. Nach der Messe findet traditionell ein Formungstreffen für die lokale „Faustinum“-Gruppe statt, das von Sr. M. Benediktína Fečová aus der Košicer Gemeinschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit geleitet wird.
Am Freitag, den 13. Dezember, findet das letzte Formungstreffen dieses Jahres für die Mitglieder und Freiwilligen der „Faustinum“-Vereinigung in Koprivnica (Nordslowakei) statt. Die Gruppe ist in der Pfarrei St. Andreas Apostel aktiv. Das Treffen beginnt mit einem gemeinsamen Gebet zur Barmherzigkeitsstunde. Die Vorträge zum Thema der göttlichen Barmherzigkeit in der Bibel und im „Tagebuch“ der hl. Schwester Faustina werden von Sr. Mariela Lengyelová aus der Gemeinschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit in Košice, Slowakei, gehalten.
Das letzte Bildungstreffen in diesem Jahr für Mitglieder und Freiwillige der „Faustinum“-Vereinigung in Prešov im Osten der Slowakei findet am Dienstag, den 10. Dezember, statt. Das Treffen beginnt um 16:00 Uhr mit Vorträgen über die Mission der Barmherzigkeit der hl. Schwester Faustina, gehalten von Pater Jozef Heske und Schwester M. Clareta Fečová aus der Gemeinschaft in Hrušov der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit. Das Programm umfasst auch das Teilen des Wortes Gottes sowie eine Eucharistiefeier um 18:00 Uhr, die das monatliche Treffen der Apostel der göttlichen Barmherzigkeit abschließt.






















































































































































































































































































